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Schnell-Rauchen

 siehe auch: Aversions-Therapie

Die Technik des schnellen, exzessiven Rauchens gehört zur Aversions-Therapie.
Dabei macht der Raucher in kurzer Zeit (alle 6 bis 10 Sekunden ) möglichst viele Züge an der Zigarette und inhaliert dabei tief. Geraucht werden sollen 3 Zigaretten hintereinander.
Nach einer kurzen Pause werden erneut 3 Zigaretten geraucht.
Solche Sitzungen werden 3–10-mal wiederholt über einen Zeitraum von ein bis vier Wochen.
Während des Rauchens wird der Raucher aufgefordert an möglichst unangenehme Dinge zu denken.
Dadurch entstehen leichte Vergiftungs-Erscheinungen, die unangenehm erlebt werden.
Damit wird das Rauchen im Sinne der Gegenkonditionierung mit einer negativen Erlebnisqualität besetzt.
 
Bewertung:
Aufgrund  der möglichen schädlichen Nebenwirkungen (leichte Intoxikationserscheinungen) wird massiertes Rauchen als therapeutisches Verfahren zur Raucherentwöhnung heute sehr selten eingesetzt.

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 17.07.2008
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