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Identitätsbildung als Nichtraucher

Nach einem Rauchstopp beginnt ein längerer Prozeß der immer fortschreitenden Identifikation mit dem Nichtrauchen, mit der neuen Identität des rauchfreien Lebens als sogenannter “Nichtraucher”.

Indem der Ex-Raucher lernt, immer mehr ohne Zigaretten und Rauchen sein glückliches Leben zu meistern, verinnerlicht er auch immer mehr seine neue Identität als Nichtraucher.
Und mit wachsenden, spürbaren Erfolgen steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass er beim Nichtrauchen bleibt.

Nach den vorliegenden Erfahrung mit Ex-Rauchern dauert es üblicherweise etwa drei bis fünf Jahre, bevor die alte Identität als Raucher vollständig in die des Nichtrauchers umgewandelt wurde.
Dieser Prozeß sollte nicht dem Selbstlauf überlassen werden, sondern als bewußter Wandlungsprozeß angegangen werden. Dann kann diese Zeit der Identitätsveränderung schneller voran gehen.

Nach dieser Zeit wird der Betreffende sich nicht mehr als Raucher, Ex-Raucher oder ehemaliger Raucher ansehen und fühlen. Er braucht sich überhaupt nicht anstrengen, um nicht zu rauchen oder eine angebotene Zigarette abzulehnen. Auf die Frage: “Rauchen Sie?” wird dieser Mensch dann ganz sofort und selbstverständlich mit “Nein!” antworten.

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 15.07.2008
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