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>> Lexikon, Mittel >> Kräuter-Zigaretten



Kräuter-Zigaretten

siehe: Kräuterzigaretten-Methode, Nirdosh

Rauchen bedeutet immer, den Rauch von irgendwas Verbrennendem zu inhalieren. Dafür eignen sich auch bestimmte Kräuter.

Kräuter-Zigaretten wie Knaster, Nirdosh, NTB und ähnliche nikotinfreie Kräuterprodukte, sind die weniger ungesunden Alternativen zum Tabak/Nikotin-Zigaretten-Rauchen.
Kräuterzigaretten enthalten kein Nikotin. Man raucht zwar weiter, aber die schädliche und süchtig machende Wirkung des Nikotins fällt weg.

Über das Rauchen von Kräutern bzw. Kräuterzigaretten kann der Weg auch irgendwann zum Nicht-mehr-Rauchen gehen - das ist die sogenannte Kräuterzigarettenmethode.
Nach einigen Tagen gewöhnt sich der Körper an das Ausbleiben des Nikotins und der Körper stellt die selbständige Glücks-Hormonproduktion mit dem Belohnungsgefühl wieder her. Das Suchtverhalten lässt deutlich nach. Der nächste Schritt ist dann nicht mehr weit: gar nicht mehr  rauchen.

Vorteile:
Zunächst muss man nicht auf das Rauchen verzichten.
Man kann das Rauchritual noch eine Weile beibehalten und kann in der Zeit auf das Nichtrauchen einstimmen.
Der Raucher hat auch weniger Stress, weil ausser dem Nikotin und anderen Stoffen der industriellen Tabakzigarette nichts weiter wegfällt.

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 15.09.2008

>> Glossar >> Raucher-Lunge



Raucher-Lunge

Ein deutliches Symptom der Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) ist die sogenannte Raucherlunge. Umgangssprachlich wird die „Raucherlunge“ für die COPD und der „Raucherhusten“ für das Hauptsymptom bezeichnet.

Fast alle COPD-Patienten sind Raucher, ehemalige Raucher, oder aber dem Passivrauchen ausgesetzte Menschen. Rauchen führt zu einer hohen Konzentration an freien Sauerstoffradikalen (Superoxide, Wasserstoffperoxid, hypochlorige Säure) im Atemtrakt – siehe Zigarettenrauch. Des Weiteren werden die körpereigenen Schutzmechanismen gegen das „Selbstverdauen“ der Lunge durch die zahlreichen Inhaltsstoffe des Tabakrauches negativ beeinträchtigt.

Der im Zigarettenrauch enthaltene Teer wird über die Lunge aufgenommen und abgelagert.  Teer ist ein flüssiges Kohlenwasserstoffgemisch schwarzbrauner Farbe. Deshalb entsteht eine typische schwarze Verfärbung der Lungen.  Wird Teer in der Lunge gelagert, verklebt es die Flimmerhärchen. Dessen Aufgabe ist es, die Luftwege zu säubern. Im Verlaufe des Rauchens nimmt die Zahl der Flimmerhärchen stark ab und die restlichen Härchen sind in ihrer Beweglichkeit stark eingeschränkt. Dadurch können die durch die Außenluft und der Zigarette aufgenommenen Schadstoffe nicht mehr gebunden und abgehustet oder anders abgesondert werden. Der dadurch entstehende Schleimrückstau führt zu einer vermehrten Ansammlung von Keimen. Es kommt zu Entzündungen in den größeren verzweigten Atemwegen (Bronchitis). Eine chronische Bronchitis zeigt sich im typischen Raucherhusten, der häufig von Auswurf begleitet ist. Treten diese Entzündungen immer häufiger auf, werden die Bronchienwände dicker und es entstehen Verengungen, wodurch sich die Luftbläschen weiten. Dabei entsteht ein gefährliches Emphysem.
Ein lebensgefährlicher Kreislauf nimmt seinen Anfang. Nur der sofortige Rauchstopp kann verhindern, dass diese Erkrankungen zum Tod führen.

Autor: Dr. Wolf Barth
Letze Bearbeitung: 09.09.2008

>> Glossar >> Nikotin-Vergiftung (Intoxikation)



Nikotin-Vergiftung (Intoxikation)

Nikotin ist eine Droge und ein starkes Nervengift. Nikotin ist sehr giftig für höhere Tiere und den Menschen, da es die Ganglien des vegetativen Nervensystems blockiert.
Die tödliche Dosis für einen erwachsenen Menschen liegt bei circa einem Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht. Damit ist Nikotin giftiger als Arsen oder Zyankali.

Nikotin wird im Körper schnell zu Cotinin und anderen Stoffen abgebaut. Daher kann eine chronische Nikotinvergiftung nicht auf einer Anhäufung des Wirkstoffes beruhen. Eine Nikotin-Einnahme ist deshalb nicht unmittelbar körperlich schädlich, weil sich das Gift so schnell im Körper verteilt und es schnell wieder abgebaut wird.
Im Fall von durch Kinder verschluckten Zigaretten hat eine amerikanische 5-Jahres-Studie mit 700 analysierten Fällen gezeigt, dass der Krankheitsverlauf beim Verschlucken von bis zu zwei Zigaretten immer leicht war.
Bei Säuglingen oder Kleinstkindern kann das Essen oder Verschlucken einer Zigarette u.U. tödlich sein, da eine Zigarette mehr als 12 Milligramm Nikotin enthält. Das ist übringens deutlich mehr, als auf der Zigaretten-Verpackung angegeben ist, da sich diese Angaben auf den Nikotingehalt im Rauch bezieht.

In seltenen Fällen kann es beim Rauchen dennoch zu einer Nikotinvergiftung kommen. 
Besonders Kinder, die erstmals Rauchen, sowie starke Raucher, die mehr als drei Schachteln Zigaretten täglich verrauchen, könnten von einer solchen Überdosierung betroffen sein. 

Die ersten Anzeichen einer Intoxikation sind Schlaflosigkeit und absonderliche Träume, eine zunehmend erlebte Entfremdung von der Realität und eine verminderte Leistungsfähigkeit.

Kritische Anzeichen einer Nikotin-Vergiftung, bei denen sofortige medizinische Hilfe nötig ist: 
- Brennen und Kratzen im Mund- und Rachenbereich
- Kopfschmerzen
- Übelkeit und Erbrechen
- Schweißausbrüche, kalter Schweiß und kühle, blasse Haut
- anhaltend beschleunigter Puls (Tachykardie)
- Hautrötungen
- Herzklopfen, unregelmäßiger Herzschlag (Kardiale Arrhythmie)
- Brustbeklemmungen und auch Atemnot.
- Unruhe
- Sehstörungen und
- Trübung des Bewußtseins
- Krämpfe und manchmal auch Durchfälle

Ein bekannter Fall von Nikotinvergiftung:
Brooke Shields, Hollywood-Star und vorübergehend mit Tennisspieler Andrew Agassi liiert, mußte, obwohl Nichtraucherin, für eine Szene in ihrem neuen Film zur Zigarette greifen. Nach über 50 Stück in wenigen Stunden brach sie plötzlich zusammen. Der herbeigerufene Notarzt diagnostizierte eine Nikotinvergiftung und verordnete erst einmal Sauerstoff. (Quelle: Gong, 26.11.1999)

Autor: Dr. Wolf Barth
Letze Bearbeitung: 09.09.2008

>> Lexikon >> Nikotin-Inhalator



Nikotin-Inhalator

Synonyme: Nikotin-Inhaler, Nicorette Inhaler
 
Der Nikotin-Inhaler besteht aus einer Patrone mit einem nikotinbeladenen Kunststoffeinsatz, aus dem mittels einem Mundstück Nikotin inhaliert werden kann. Jede Patrone enthält zehn Milligramm Wirkstoff, von denen bei kontinuierlicher schneller Inhalation während 20 Minuten bis zu 40 Prozent (4 mg) freigesetzt werden. Dabei ist die Freisetzung abhängig von der inhalierten Luftmenge und kann bei kalten Aussentemperaturen herabgesetzt sein.

nicorette-inhaler.jpg

Weiter zeigen Studien, dass unterschiedliche Inhalationstechniken wie die tiefe Inhalation des Zigarettenrauchers bzw. das oberfächliche Paffen des Pfeifenrauchers etwa gleichviel Nikotin, aber weniger als bei einem Rauchstoss aus einer Zigarette freisetzen. Die Absorption des Nikotins erfolgt zur Hauptsache in den oberen Atemwegen und insbesondere über die Mundschleimhaut. Eine Aufnahme über die Lunge findet praktisch nicht statt. Folglich führt die Inhalation mit dem Inhaler nicht zu schnell anflutenden Plasmakonzentrationen wie beim Zigarettenrauchen.

inhalerbsp_01.jpg

Die Wirksamkeit des Nikotin-Inhalers wurde in bisher sechs placebo-kontrollierten Doppelblindstudien mit insgesamt 1′440 Patienten untersucht. Eine Meta-Analyse dieser Studien zeigt, dass die 1-Jahres-Abstinenzrate mit dieser Behandlungsform im Vergleich zu Placebo etwa verdoppelt wird. Befürchtungen, dass die dem Rauchen ähnliche Darreichungsform (Inhalation) allenfalls dem angestrebten Verlernen des Rauchrituals entgegenstehen, scheinen sich nicht zu bestätigen.
 
Kontraindikationen und Nebenwirkungen des Inhalers sind vergleichbar mit den anderen Applikationsformen von Nikotin.

http://www.apotheken-raucherberatung.ch/apothekenprojekt/index.php?id=45&type=1

Autor: Patrick Gschwend, Zürich


>> Lexikon >> BH



BH

The Triumph Anti-Smoking Manifesto Bra

ANTI-SMOKING-BÜSTENHALTER
Einen innovativen ANTI-SMOKING-BH stellte 2004 der Damenwäschehersteller “Triumph International Ltd.” (Zentrale: Schweiz) in Tokio vor.

Das BH-Konzept richtet sich mit einer Aversions-Therapie an “Hardcore-Raucher”.
Wer diesen BH trägt, soll sich so ganz nebenbei das Rauchen abgewöhnen können. Der BH verfügt nämlich über ein spezielles Inneres:
- In den Körbchen befinden sich Kapseln, die beim Rauchen ein Duftaroma ausströmen, das der Raucherin eine Unbekömmlichkeit suggeriert und Zigaretten unangenehm schmecken lassen.
- Eine hauchdünne Titanbeschichtung im Inneren des BH soll den Abbau des Zigarettenrauches der Raucherin beschleunigen.
- Damit der Rauchstopp nicht zu Entzugserscheinungen führt, verströmt der BH außerdem beruhigende Lavendel- und Jasmindüfte.
the-triumph-anti-smoking-manifesto-bra.jpg

Das Unternehmen hat allerding bisher den “Anti-Raucher-Manifest Bra” nur als Prototyp hergestellt und an der eigenen Belegschaft erfolgreich getestet, die dafür auch belohnende Bonusprämien bekam. Triumph hat noch keine konkreten Pläne für den Verkauf in der breiten Öffentlichkeit.

Ansprechpartner:
Ms. Shinta, Iwahashi
Press Office Triumph Iternational Japan
Tel 03.5493.7745
tij@triumphjapan.com
www.triumphjapan.com

Autor: Dr. Wolf Barth
Letze Bearbeitung: 09.09.2008

>> Humor >> Wie komme ich zum Nicht-Rauchen?



Wie komme ich zum Nicht-Rauchen?

Ein rauchender Mensch fragt in eine Gruppe von Helfern:

Wie komme ich zum Nicht-Rauchen?”

- Der Teilnehmer einer Selbsthilfegruppe antwortet: “Ich auch.”
- Der Sozialarbeiter antwortet: “Ich weiß es auch nicht, aber ich bringe dich hin.”
- Der Sozialpädagoge sagt: “Ich weiß es auch nicht, aber wir können darüber reden.”
- Der Gesprächspsychotherapeut äußert: “Sie möchten den Weg zum Nichtrauchen wissen?!”
- Der Tiefenpsychologe reflektiert: “Sie verspüren also wieder diesen tiefen Drang…”
- Der Psychoanalytiker forscht: “Sie denken an dunkle, teerschwarze Tiefen und wollen damit aufhören, diese gewisse Stange rein und raus und rein und raus zu führen…”
- Der Gestalttherapeut fordert: “Lass es voll zu!”
- Der Bioenergetiker leitet an: “Machen sie mal: ff - fffff - fffffffffffff!”
- Der humanistische Psychologe behauptet: “Wenn Sie wirklich dahin wollen, werden Sie den Weg auch finden.”
- Der provokative Therapeut stachelt: “Sie wollen sich selbst und Ihre lieben Nächsten unglücklich machen!”
- Der Eriksonsche Hypnotherapeut formelt: “Wenn Sie dahin kommen wollen, das zu wollen, nun endlich nicht mehr zu wollen, so beginnen Sie jetzt aufzuhören, indem Sie das Wieder-Anfangen beenden, während Sie das Ende starten und unablässig stets und immerzu … beständig vor einem Wiederbeginn einen Schluss setzen …, so kommen Sie dahin, sicher und geborgen … sind Sie … in Ihrem Unbewußten schon da, wo Sie hin wollen … oder auch nicht, wo Sie nicht mehr rauchen”
- Der Logotherapeut stellt fest: “Das macht Sinn, von diesem Unsinn wegzukommen.”
- Der Transaktionsanalytiker weiß: “Du bist nicht o.k., wenn du selig lächelnd, wie ein satter Säugling, an deinem Babyschnuller nuckelst.”
- Der Verhaltenspsychotherapeut instruiert: “Heben Sie zuerst den rechten Arm im seitlichen Bogen - strecken Sie ihn langsam nach oben hin aus und führen Sie ihn dann wieder in die Ausgangslage zurück - guuut! Und hier haben Sie ein süßen Bonbon.”
- Der Psychiater fragt zurück:Welche Kasse?”

(verändert nach: “Wie komme ich zum Bahnhof?”, Quelle unbekannt)

Autor: Dr. Wolf Barth
Letze Bearbeitung: 09.09.2008

>> Lexikon >> Aufmerksamkeits-Übung



Aufmerksamkeits-Übung

Immer, wenn ein Rauchverlangen aufkommt, dann führen Sie zur starken Ablenkung der Gedanken eine Aufmerksamkeits-Übung durch.

Sprechen Sie zu sich selbst:
“Ich bin mir bewußt, daß ich ((z.B.: diesen Kugelschreiber)) ……….wahrnehme.” oder:
“Jetzt bin ich mir bewusst von ….”

Füllen Sie in diesem Satz die Leer-Bereiche “…..” durch verschiedene Objekte der Wahrnehmung aus Ihrer unmittelbaren Umgebung.
5 visuelle Dinge (plus Suggestion: „Und ich erlaube diesem Ding, dass sie mich unterstützen, vollkommen rauch-frei zu sein.“)
5 auditive Dinge (plus Suggestion)
5 taktile Dinge (plus Suggestion)
dann
4-4-4 Dinge (plus Suggestion)
3-3-3 Dinge (plus Suggestion) 
2-2-2 Dinge (plus Suggestion) 
1-1-1 Dinge (plus Suggestion) 

Autor: Dr. Wolf Barth
Letze Bearbeitung: 09.09.2008

>> Lexikon >> Finger beschäftigen



Finger beschäftigen

Besonders in der Umstellungsphase nach dem Rauchstopp sind selbstberuhigende Techniken wichtig und wirksam. Dabei sind u.a. die Finger zu beschäftigen. Beispielsweise durch
- Sich streicheln oder massieren 
- Einen Massageball kneten.
- Chi-Gong-Kugeln in den Händen bewegen
- Fingermassagering benutzen

Autor: Dr. Wolf Barth
Letze Bearbeitung: 09.09.2008

>> Lexikon >> Gummi-Armband



Gummi-Armband

Befestigen Sie ein Gummiband am Arm bzw. Handgelenk. Zupfen Sie das Gummiband bei einem Rauchverlangen einige Male, so daß es die Energiebahnen am Puls sanft stimuliert.

Autor: Dr. Wolf Barth
Letze Bearbeitung: 09.09.2008

>> Lexikon >> Opfer bringen



Opfer bringen

Für jede Zigarette, die Sie rauchen wollen, müssen Sie vorher eine Zigarette als Opfer darbringen.
Dazu führen Sie folgendes Opfer-Ritual durch:
Nehmen Sie die Zigarette, halten Sie diese zum Himmel, zu den Göttern, zum Universum.
Sprechen Sie eine kleine Segnung/ein Gebet und zerbröseln Sie dann die Zigarette (= Opfer).
Erst danach dürfen Sie eine Zigarette rauchen.
Rauchen Sie diese möglichst ganz bewußt.

Sie können dieses Opfer-Ritual auch noch wirksamer machen, indem Sie das Opfer exponentiell steigern:
Erste Zigarette  = 1 Opfer
zweite Zigarette  = 2 Opfer
dritte Zigarette  = 4 Opfer
vierte Zigarette  = 8 Opfer
fünfte Zigarette  = 16 Opfer (= Zigaretten)

(Idee bei Elmar Woelm, http://www.weidenfloete.de/tipps-rauchstopp.htm gefunden)

Autor: Dr. Wolf Barth
Letze Bearbeitung: 09.09.2008

>> Lexikon, Mittel >> Nelken-Pulver



Nelken-Pulver

Bewusstes Rauchen mit Nelkenpulver.
Bewußtes Rauchen kann helfen, es aufzugeben. 

Beispielsweise können Sie die Zigaretten selbst drehen und etwas Nelkenpulver dazugegeben. Durch das Ritual der Herstellung der Zigarette und des bewußten Rauchens wurde das Rauchen wieder im Wachbewußtsein präsent. Mancher Raucher hat so den Rauchstopp geschafft. Anderen reichte es, nur drei bis fünf ritualisierte Genusszigaretten am Tag zu rauchen und sie sind damit zufriedener und gesünder geworden.

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 10.09.2008

>> Interessantes >> Raucher-Typen



Raucher-Typen

Stress-Raucher:
Der Stressraucher raucht, um mit unangenehmen Situationen besser fertig zu werden.
Sobald er sich unter Druck gesetzt fühlt, der Stress zunimmt oder er Angst vor etwas hat, greift er zur Zigarette.
Das Rauchen verschafft ihm kurzfristig ein Gefühl der Erleichterung.
Diese unmittelbar erlebten Entlastungen führen zu einer starken Abhängigkeit.

Die Zigarette bekämpft nicht die Ursachen von Stress und Konflikten, sie scheint nur die Folgen erträglicher zu gestalten.
Änderen Sie Ihrer Stress-Bewältigungsstrategie.
Auch Sport oder Entspannungstechniken wie Yoga kompensieren Stress hervorragend!
 

Gewohnheits-Raucher:
Der Gewohnheitsraucher greift regelmäßig bei bestimmten Beschäftigungen zur Zigarette. 

Auslöser-Situationen sind:
Nach dem Aufstehen, vor dem Fernseher, nach jedem Essen, bei jeder Tasse Kaffee, bei jedem Warten, in jeder Pause.
Der Griff zur Zigarette ist mit sehr vielen täglichen Gewohnheiten verknüpft, so dass der Gewohnheitsraucher zwangsläufig sehr viel raucht.
Hier bietet sich professionelle Hilfe (eine Beratungsstelle, Selbsthilfegruppe, Nichtrauchen-Seminar, Therapie) an, wenn man sich von seiner Sucht befreien will.
 

Genuß-Raucher
Der Genussraucher raucht, weil es ihm Spaß macht.
Er raucht z.B. zu besonderen Gelegenheiten, bei Festen, wenn er Erfolg hat oder wenn er mit sich zufrieden ist.
Seine Abhängigkeit ist meist nicht sehr groß, weil er nur zu besonderen Anlässen raucht.

Hilfreich ist die Suche nach einem Ausgleich für Genuß.
Belohnen Sie sich anstelle einer Zigarette mit einem Wellness-Erlebnis wie etwa einer Massage, einem Entspannungsbad oder schöner Musik!

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 10.09.2008

>> Lexikon >> Tagebuch



Tagebuch

Ein Tagebuch des Rauchens kann eine bessere Kontrolle über das individuelle Rauchverhalten und die Rauch-Gewohnheiten in bestimmten Alltagssituationen verschaffen. Dies kann  Klarheit und Wahrheit über die angeblich bekannte Gewohnheit bringen und ein guter Beitrag zur Vorbereitung  des Rauchstopps sein.

Tipp:
Führen Sie während einiger Tage folgendes Selbstexperiment durch.
Stecken Sie einen kleinen Zettel in Ihre Zigarettenpackung hinein und notieren Sie vor jeder Zigarette, die Sie rauchen wollen,  wann, in welcher Situation und warum Sie rauchen wollen.
Übertragen Sie Ihre Statistik jeden Abend in Ihr eigentliches Rauch-Tagebuch und ziehen Sie Ihre Schlüsse daraus.
Ein Tagebuch des Nichtrauchens kann helfen, sich bewußt im Rauchstopp und Nichtrauchen zu bestärken, sich bestimmte körperliche, emotionale, zwischenmenschliche oder gedankliche Schwierigkeiten bei der Umstellung “von der Seele” zu schreiben und damit zu entladen, bewußt zu werden und gegebenenfalls auch zu klären.

Günstig kann auch eine Internet-Community von Gleichgesinnten sein, die sich in einem virtuellen Tagebuch über die Erfahrungen beim Rauchstopp austauscht, einander Rat gibt und sich damit auch gegenseitig motiviert.

Beispiele:
http://www.krone.at/index.php?http%3A//www.krone.at/krone/S62/object_id__4537/hxcms/index.html

Nutzen Sie auch auf diesem Portal www.rauchstopp.eu im Forum die Rubrik: “Neue Nicht-Raucher” als Ihr Tagebuch.

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 10.09.2008

>> Veröffentlichungen >> Übersicht: Veröffentlichungen zum Rauchstopp



Übersicht: Veröffentlichungen zum Rauchstopp

WELCHE Publikation kann beim Rauchstopp helfen?

  1. Allgemeines
  2. LESEN: Bücher, eBooks, CD-ROMs, Lese-Dateien (pdf)
  3. HÖREN: CDs, Audio-Kassetten, Hörbücher, Hör-Dateien (mp3)
  4. SEHEN: DVDs, Video-Kassetten, Video-Dateien
  5. SPIELEN: Spiele, Karten, software
  6. LERNEN: eLearning, software
  7. ARBEITEN: Workshops, software
  8. BERATEN: Ratgeber
  9. KOMBINATIONEN
  10. Sonstiges
     

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 01.07.2008

>> Lexikon >> Antinicoticum mono



Antinicoticum mono

Antinicoticum mono ist ein registriertes homöopathisches Arzneimittel zur Behandlung von Nikotinabhängigkeit.

Wirkstoff:
Lobelia inflata

Weiterer Bestandteil:
Ethanol

ATC-Code:
V60A Homöopathika

Hersteller:
ASCONEX Arzneimittelvertriebs GmbH
Anschrift: Kapellenstr. 18
D-65606 Villmar 
Telefon: 06482 911794 
Fax: 06482 911795 
Email: info@asconex.de 
Webseite: www.asconex.de 

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 09.09.2008

>> Lexikon >> Champix



Champix

Champix ist ein Medikament zur sogenannten Nikotinentwöhnung.

Hersteller: Fa. Pfitzer

Wirkstoffe: Vareniclin

Wirkung:
Champix soll so auf die Gehirnchemie wirken, daß das Nikotin nicht an die Synapsen andocken kann, damit keine “Glückshormone” aktiviert werden und deshalb selbst beim Weiterrauchen kein positives Erleben mehr auftritt.

Einnahme-Empfehlung:
Der Hersteller empfiehlt eine Einnahmedauer von 3 Monaten.

Negative Nebenwirkungen:
In dem Beipackzettel werden sehr viele Nebenwirkungen angemerkt.
Bei der Anwendung von Champix traten nach Mitteilung von Nutzern bisher folgende Nebenwirkungen auf:
(siehe: http://www.sanego.de/Medikament_Champix)
Übelkeit  38% 
Schlafstörungen  24% 
Traumveränderungen  19% 
Blähungen  14% 
Depressionen  14% 
keine Nebenwirkungen 14% 
Schwindel 12% 
Gewichtszunahme 10% 
Müdigkeit 10% 
Absetzerscheinungen 7% 
Benommenheit  7% 
Magenschmerzen  7% 
Alpträume  5% 
Angstzustände  5% 
Kopfschmerzen 5% 

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 09.09.2008
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