Alltagsdrogen: Wie Alltagsdrogen die Gesellschaft steuern - die Gesundheit leidet
(ZdF-Doku)
(www.spirit-tv.de/extvideo.php?id=20)
33:41 min
Rauchen und Art. 2 GG. Recht haben: Folge 4
(www.politische-bildung.nrw.de)Â
2:17 min
Rauchen ist schädlich
(Sat1, Planetopia)
(www.clipfish.de/player.php?videoid=MTMwNzE2fDgxNjc4NQ%3D%3D)
8:47 min
China: Qualmfrei für Olympia
aus: WeltspiegelSendung vom: 13.07.08 | 19:20 Uhr
(www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/757764)
350 Millionen Chinesen paffen mit Hingabe - zwei Billionen Glimmstängel im Jahr. Ausgerechnet die Rauchernation Nummer 1 hat sich nun ‘qualmfreie’ Olympische Spiele zum Ziel gesetzt. Ein Aktivist besonderer Güte ist Zhang Yue. Seit dem Nikotin-Tod seiner Schwester läuft er durch Innenstädte und reißt den Rauchern ihre Zigaretten aus dem Mund. Zhang Yue hat eine Mission, er will seine Landsleute wachrütteln.
4:46 min
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Filmdaten
Deutscher Titel: Thank You for Smoking
Originaltitel: Thank You for Smoking
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 2005
Länge (PAL-DVD): 92 Minuten
Originalsprache: Englisch
Altersfreigabe: FSK ab 12 JahrenÂ
Stab
Regie: Jason Reitman
Drehbuch: Jason Reitman
Christopher Buckley
Produktion: Max Levchin
Elon Musk
Edward R. Pressman
David O. Sacks
John Schmidt
Peter A. Thiel
Musik: Rolfe Kent
Kamera: James Whitaker
Schnitt: Dana E. GlaubermanÂ
Besetzung
Aaron Eckhart: Nick Naylor
Maria Bello: Polly Bailey
Cameron Bright: Joey Naylor
Adam Brody: Jack
Sam Elliott: Lorne Lutch
Katie Holmes: Heather Holloway
William H. Macy: Ortolan Finistirre
Robert Duvall: Captain
Kim Dickens: Jill Naylor
Rob Lowe: Jeff Megall
J. K. Simmons: Budd “BR” Rohrabacher Â
Bitte Rauchen!
Gott segne die Raucher
Das Thema ist heiß: Ausgerechnet in den USA, wo nur noch Mörder und Vergewaltiger ein schlechteres Image haben als Raucher, wurde eine Lanze für den blauen Dunst gebrochen. „Thank You for Smoking“, heißt die vergnügliche Glimmstängel-Komödie, in der Aaron Eckhart den gerissenen Tabak-Lobbyisten Nick Naylor verkörpert. Naylor hat eine Mission: Er sagt der Anti-Raucher-Welt den Kampf an. Mit einer großangelegten PR-Offensive geht er gegen Gesundheitshysterie und Raucherdiskriminierung vor. Schluss mit bösem Geschwätz über schwarze Lunge und Raucherkatharr: von nun an soll die nikotin- und kondensatgesättigte Kippe für ein frisches, positives Lebensgefühl stehen.
„Wenn überhaupt, dann rauchen nur noch Psychopathen und Europäer“ heißt es eingangs im Film. Ausgangspunkt für Regisseur und Autor Jason Reitman einen Antihelden zum Sympathieträger zu machen und alle Gutmenschen – der amerikanischen Gesundheitspolitik zum Trotz- genüsslich vorzuführen.
ttt über das aktuelle Räucherwerk aus Hollywood „Thank You for Smoking“
„…ich werde fürs Reden bezahlt.“
Nick Naylor ist ein Schwätzer, ein Quassler, eine Labertasche. Oder: wie man in Amerika sagt: ein Lobbyist. Lobbyist der Tabakindustrie. Am liebsten sind ihm Worte: Worte über das Rauchen. Das bringt Nick Naylor in jede Fernseh-Talkshow.
Der Schauspieler Aaron Eckhart spielt Nick Naylor: „Ja, dieser Nick Naylor ist einer, der alles andere als politisch korrekt ist. Er muss sich nicht entschuldigen für das, was er sagt, schließlich wird er dafür bezahlt. Er versteht das als seinen Beruf. Da ist nicht wichtig, um welches Produkt es geht. Wichtig ist der Mann, der was sagt: er ist der Mann mit einer Botschaft. Nick Naylor ist einer, der alles verkaufen könnte.“
„Thank you for smoking“ ist eine bitterböse Satire – nicht allein über das Rauchen, sondern vor allem darüber, wie man mit Sprache manipulieren kann. Der böse Held Naylor testet dies sogar an seinem Sohn und an Grundschülern.
Aaron Eckhart: Man weiß ja wirklich nicht mehr, was man glauben soll. Journalistische Recherchen für Themen sind in den USA mittlerweile ziemlich flach. Es hängt wirklich davon ab, wem du glauben willst, welcher Quelle Du glauben willst. Es ist alles Manipulation.
„Thank You for Smoking“ zeigt, dass man in den USA alles verkaufen kann: sogar das todbringende Rauchen. Und das mit „guten“ Argumenten und vielen Lachern für die teergepflasterte Zuschauerlunge…
Quelle:
http://www.daserste.de/kultur/thema_dyn~id,jg0w3s3ejzddoprp~cm.asp
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Rezension: “Thank You For Smoking”Beginn des Inhaltes
Für Raucher und Nicht-Raucher gleichermaßen ein Riesen-Spaß: Jason Reitmans bissige Satire auf die Tabakindustrie, Lobbyisten, Politiker und andere Gutmenschen.
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Eins gleich zu Beginn: In diesem Film, in dem es die ganze Zeit ums Rauchen geht, wird keine einzige Zigarette geraucht. “Wir sind in Amerika, und da rauchen ohnehin nur noch Ausländer und Asoziale”, so sagt es Nick Naylor (Aaron Eckhart), der so unangreifbar daher kommt wie eine Slim-Light-Zigarette. Aber solche statistisch erwiesenen Wahrheiten posaunt er natürlich nicht öffentlich aus, sondern sagt sie nur abends, beim Stammtisch mit Vertretern der Waffen- und der Spirituosenlobby. Und flüstert sie leider auch im Bett seiner Geliebten ins Ohr – Katie Holmes als ehrgeizige Jungjournalistin – aber dieses Bettgeflüster wird ihm später noch zum Verhängnis: Beim Showdown der Verwicklungen um Liebe, Lust und Nikotin.
Rauchen gefährdet Ihre Gesundheit! Sicher?
Charmanter TabaklobbyistBlond, hoch gewachsen, gut frisiert im Designeranzug vertritt Nick Naylor einen der großen amerikanischen Tabakkonzerne. In Fernsehshows ist er derjenige, der die schönen, sinnlichen Seiten des Rauchens verteidigt und allen mit einem Lächeln im Gesicht sagt, dass Rauchen nun alles andere als schädlich sei. Ihm selbst retten dann auch wirklich die Zigaretten das Leben, als er von Nikotingegnern gekidnappt und mit Nikotinpflastern voll geklebt als Exempel statuiert wird. “Dass Sie selbst rauchen, hat Ihnen das Leben gerettet, sonst hätten Sie diese Überdosis Nikotin nie überlebt”. Mit diesen Worten holt ihn ein Arzt aus dem Koma. Nicks Kommentar: “Darf ich Sie zitieren?”
Grandiose stille Momente
Meister der Manipulation”Thank You For Smoking” ist schwärzester Humor, ein geschicktes Jonglieren mit Klischees und eine Attacke auf die verlogene Political Correctness Amerikas. Ein schneller, ein wortgewaltiger Film – als ob ein Heer von Imageberatern und Werbetextern das Drehbuch geschrieben hätte. Und dann hat dieser Film grandiose stille Momente, zum Beispiel als Nick den echten Marlboro-Mann trifft, den Cowboy, der Generationen zum Rauchen verführt hat als Symbolfigur von Freiheit und von Abenteuer. Nick besucht den Mann, der einsam auf seiner Ranch sitzt mit der Diagnose Lungenkrebs. Der heutige Marlboro-Mann ist schlecht fürs Image, also muss Nick ran und mit ein wenig Geld den kranken Mann zum Schweigen bringen.
Komödiantische Leichtigkeit und satirische Schärfe
Hier steigt die Satire in die Wirklichkeit herab, und wie immer gelingt es Regisseur Jason Reitman auch hier, den richtigen Ton zu treffen. “Thank You For Smoking” funktioniert letztlich deshalb so gut, weil in allen Übertreibungen stets ein Funken Wahrheit steckt und weil alles, was hier auf die Spitze getrieben wird, in Wirklichkeit so stattfinden könnte beziehungsweise längst schon so stattfindet. Dass Nick, der nebenbei noch ein ziemlich kompliziertes Privatleben als geschiedener Vater führt, einem als Lobbyist und als Mensch irrsinnig sympathisch wird, ist Regie und Schauspieler gleichermaßen zu verdanken. Dieser Film hat die Leichtigkeit einer guten Komödie und die Schärfe einer bösen Satire. Diese Kombination ist so selten und umso mehr ist “Thank You For Smoking” einer der unterhaltsamsten Filme dieses Sommers.
Quelle:
http://www.ard.de/kultur/film-kino/thank-you-for-smoking/-/id=8328/nid=8328/did=452466/euqi4a/
Hier werden im Verlaufe der Zeit wesentliche Begriffe zum Rauchstopp kurz erklärt.
Anti-Raucher-Kampagnen
Beratung
Coaching
Diagnose
Diagnostik
Entzug
Entzugserscheinungen
Ex-Raucher
Gewichtszunahmen
Haut nach Rauchstopp
Nichtraucher-Schutz
Nikotin
Noch-Raucher
Rauch-Stopp
Rauch-Verbot
Rauch-Waren
Rauch-Zeichen
Rauchen
Raucher
Raucher-Bein
Raucherentwöhnung
Raucherentwöhnungs-Methoden
Raucher-Husten
Raucher-Lunge
Raucher-Problem
Rauchfreie Krankenhäuser
Rauchstopp-Hilfen
Rauchstopp-Pille
Schwangerschaft und Rauchen
Sucht
Tabak-Entwöhnung
Tabak-Rauch
Technischer Nichtraucherschut
Training
Therapie
Warnhinweise
Welt-Nichtraucher-Tag
Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 03.07.2008
Übersicht: Bewertung von Rauchstopp-Hilfen
WIE wirksam sind die Hilfen zum Rauchstopp?
(Ranking Rauchstopp-Hilfen)
Allgemeines
Empfehlungen der WHO zum Schutz vor Tabakrauch am Arbeitsplatz und in der Öffentlichkeit
Memorandum der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V.
Beratungs- und BehandlungsmaßnahmenÂ
Bewertungs-Kriterien
WHO-Kriterien für die Anerkennung als Methode der Tabakentwöhnung
Leitlinien
Methoden des Rauchstopps
Allgemeines
Raucherentwöhnungs-Methoden
Standards der Raucherentwöhnung in Österreich
Eigener Wille
Rauchstopp nur mit Willen, ohne Hilfe
Methoden, Techniken
1. Einzelmethoden
Kräuterzigaretten-Methode
2. Methoden-Kombinationen
Variante Methoden-Kombination
Maßnahmen, komplexe Maßnahmen
Rauch-Reduktion als Alternative zum Rauchstopp
Variante Rauch-Reduktion
Beratungen
1. Allgemeines
Beratung durch Spezialisten
Beratung: Evidenz für die Effizienz der Beratung in der Raucherentwöhnung
Gruppenberatung
2. Kurz-Intervention
Beratung: Intensive Beratung beim niedergelassenen Arzt
3. Raucher-Telefon
Telefonische Beratung
Beratung: Raucher-Telefon
Therapien
Akupunktur, Akupressur, Laser-Akupunktur, Elektrostimulation
Aversions-Therapie
Aversives Rauchen
Chemische Aversionstherapie
Photon-Therapie mit Bionic 880
Hypnose
Kuren
Kur
Trainings, Seminare
Visualisations-Technik nach Phyllis Krystal
Körperliche Bewegung
Coachings
Programme
Programm “Rauchfreiâ€
Kurse
Einzel- und Gruppen-Kurse
Aktionen
Publik Health (Öffentliche Gesundheit)
Empfehlungen für bildliche Warnhinweise auf Tabakprodukten in Deutschland
Warnhinweise auf Zigarettenschachteln: Unions-Politiker gegen Schockfotos
Warnhinweise auf Zigarettenschachteln
Hilfs-Mittel zum Rauchstopp
Natürliche Hilfsmittel beim Rauchstopp
Erde (Silizium)
Wasser
Sauerstoff
Sauerstoff-Wasser
Heilsteine
Heilpflanzen
Heilende Tierprodukte (z.B. Colostrum)
natürliche Nahrungsmittel (Obst und Gemüse)
Künstliche Hilfsmittel beim Rauchstopp
1. medizinische Medikamente
Anxiolytische Medikation
Antidepressiva
Bupropionhydrochlorid
Nikotin-Therapie
Nikotin-Tablette
Zyban®
Stimulatoren der oberen Atemwege
Stimulantien
Nikotinantagonisten
Andere Medikamente zur Raucherentwöhnung
Andere medikamentöse Hilfsmittel zur Raucherentwöhnung
2. Nikotinersatzmittel (z.B. Nikotinpflaster, Nikotinkaugummi)
Nikotinersatztherapie-Kombinationen
Nikotin-Kaugummi
Nikotin-Pflaster
Nikotin-Inhaler
Nikotin-Nasalspray
Technische Hilfsmittel beim Rauchstopp
Spezial-Geräte (z.B. zum Atemtraining)
spezielle Computer-software
spezielle Chips
Informationen als Hilfsmittel beim Rauchstopp
Veröffentlichungen (z.B. Bücher, CDs, Videos)
Spezielle Musik (z.B. Entspannung)
Spezielle Tonfolgen (z.B. Heinz-Cluster, Neuroprogrammierung)
Bachblüten-Essenzen
Homöopathische Mittel
Freie Energie-Symbole
Radionische Informationen (z.B. auch Sanjewini-Symbole)
Experten-Helfer
Ärzte
Heilpraktiker
Heiler
Psychologen
Pädagogen
Trainer/Seminarleiter
Coaches
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Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 01.07.2008
Titel: Mehr Vielfalt durch Rauchstopp - Konzeption und Evaluation eines Programms zur Raucherentwöhnung mit hypnotischen Elementen, motivationspsychologischen und verhaltenstherapeutischen Einflüssen
Autor: Björn Riegel
Fach: Psychologie - Klinische u. Gesundheitspsychologie, Psychopathologie
Veranstaltung: Diplomarbeit
Institution/Hochschule: Universität Hamburg (Psychologie / Gesundheitspsychologie)
Kategorie: Diplomarbeit
Jahr: 2006
Seiten: 184
Note: 1,0
Literaturverzeichnis: ~ 155 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 5682 KB
Archivnummer: V60323
ISBN: 978-3-638-54028-5
Anmerkungen :
Es handelt sich um eine Diplomarbeit in außergewöhnlichem Umfang: Neben einer Übersicht der gängigen Verfahren der Raucherentwöhnung wird eine Einführung in systemische Theorie und Hypnose gegeben, ehe daraus eine Konzeption der Raucherentwöhnung entwickelt wurde, die anschließend an 100 Personen evaluiert wurde, die sich in Einzelbehandlung, Gruppenbehandlung und Vergleichsbedingung aufteilen. Neben allen Handouts und Test ist auch ein umfangreiches Manual enthalten.
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Inhaltsverzeichnis
I. Theorieteil … 7
1. Einleitung … 7
2. Tabakkonsum und Nikotinabhängigkeit … 11
2.1 Konsumverhalten in Deutschland … 11
2.2 Inhaltsstoffe einer Zigarette … 11
2.3 Gesundheitliche Folgen des andauernden Konsums … 12
2.4 Abhängigkeit … 13
2.4.1 Kriterien … 13
2.4.2 Erklärungsmodelle … 14
2.4.2.1 Systemische Theorien … 15
2.4.2.2 Lernpsychologische Theorien … 17
2.4.2.3 Psychodynamische Theorien … 17
2.4.2.4 Physiologische Aspekte … 18
3.Methoden der Raucherentwöhnung in Deutschland … 18
3.1 Nicht - hypnotische Programme … 19
3.1.1 Allen Carr’s „Easyway“ … 19
3.1.1.1 Carr - Gruppen … 19
3.1.1.2 Selbsthilfeliteratur: „Endlich Nichtraucher“ … 20
3.1.2 Ärztliche Beratungsangebote … 21
3.1.2.1 Rauchersprechstunde … 21
3.1.2.2 Beratung für Schwangere … 21
3.1.3 Verhaltenstherapeutische Programme … 21
3.1.4 Selbsthilfe - Literatur … 22
3.1.5 Nikotinsubstitution … 22
3.2 Hypnose – Programme … 22
3.2.1 SmokeX … 23
3.2.2 Qualmstopp … 23
3.2.3 Das Tübinger Modell … 24
3.3 Rückfallverhütung … 24
4. Hypnose und Hypnotherapie … 25
4.1 Hypnotherapie nach Milton H. Erickson … 26
4.2 Der Hypnosystemische Ansatz … 27
4.3 Begrifflichkeiten und Prämissen der Therapie … 27
4.4 Empirische Belege … 29
4.5 Abgrenzung zur „Showhypnose“ … 30
5. Erfolgsparameter und Hypothesen … 31
5.1 Erfolgsparameter … 31
5.2 Hypothesen und Fragestellungen … 31
II. Empirischer Teil … 33
6. Entwicklung des Programms „Rauchstopp“ … 33
6.1 Haltung des „Rauchstopp“ – Beraters … 33
6.2 Rahmenbedingungen und Ablauf … 34
6.3 Hypnotische Interventionen … 36
6.3.1 Transparente Interventionen … 36
6.3.1.1 Ambivalenzarbeit … 36
6.3.1.2 Dehypnotisieren der Eigensuggestionen … 37
6.3.1.3 Sicherer Ort … 37
6.3.1.4 Ideomotorik und Abschiedsdrehbuch … 38
6.3.2 Indirekte Methoden … 38
6.3.2.1 „My Friend John Technik“ … 38
6.3.2.2 Therapeutische und motivierende Geschichten … 39
6.3.2.3 Minimax - Interventionen … 39
6.4 Selbsthypnose - Training … 40
6.5 Entspannungsmethoden … 40
6.6 Verhaltenstherapeutische Elemente … 41
6.7 Motivationspsychologische Einflüsse … 41
6.8 Weitere Elemente … 42
7. Methoden … 44
7.1 Forschungsdesign … 44
7.1.1 Experimentalbedingung … 44
7.1.1.1 Gruppenhypnose - Setting … 44
7.1.1.2 Einzelhypnose - Setting … 44
7.1.2 Vergleichsbedingung … 44
7.2 Stichprobe … 45
7.2.1 Rekrutierung der Stichprobe … 45
7.2.2 Beschreibung der Ausgangsstichprobe … 46
7.2.3 Beschreibung der Katamnesestichprobe … 47
7.3 Messinstrumente … 48
7.3.1 Soziodemographische Daten … 48
7.3.2 Fagerströmtest für Nikotinabhängigkeit FTNA … 49
7.3.3 Symptomchecklist nach Derogatis SCL - 90 … 49
7.3.4 Creative Imagination Scale CIS … 50
7.3.5 Veränderungsfragebogen des Erlebens und Verhaltens VEV … 51
7.4 Ablaufschema der Datenerhebung … 52
8. Ergebnisse … 53
8.1 Datenauswertung … 53
8.2 Darstellung der Ergebnisse … 53
8.2.1 Haupthypothese 1: Hypnosebehandlung vs. Vergleichsgruppe … 53
8.2.1.1 Abstinenzraten zur letzten Sitzung und nach drei Monaten … 53
8.2.1.2 Reduktion der Nikotinabhängigkeit zur letzten Sitzung und nach drei Monaten … 54
8.2.1.3 Zigarettenkonsum nach der letzten Sitzung und zum Katamnesezeitpunkt … 56
8.2.2 Haupthypothese 2: Einzel- vs. Gruppenbehandlung … 57
8.2.2.1 Abstinenzraten zu drei Messzeitpunkten … 57
8.2.2.2 Reduktion der Nikotinabhängigkeit zu drei Messzeitpunkten … 58
8.2.2.3 Reduktion des Konsums zu drei Messzeitpunkten … 59
8.2.3 Hypothese 3: Suggestibilität als Moderatorvariable … 60
8.2.4 Hypothese 4: Rauchverhalten … 61
8.2.5 Hypothese 5: Psychische Belastung … 62
8.2.5.1 Psychische Belastung anhand des Globalen Kennwertes GSI … 62
8.2.5.2 Differenzierte Betrachtung einzelner Skalen … 62
8.2.6 Hypothese 6: Erlebte Veränderung … 63
8.2.7 Hypothese 7: Demographische Variablen … 64
8.2.7.1 Alter … 65
8.2.7.2 Geschlecht … 65
8.2.7.3 Partnerschaft … 65
8.2.7.4 Schulabschluss … 65
8.2.8 Hypothese 8: Motivation … 65
8.2.9 Weitere Ergebnisse … 66
8.2.9.1 Differenzierte Erfolgsmessung in der Experimentalgruppe … 66
8.2.9.2 Zusammenhang zwischen der Abstinenz zu verschiedenen Messzeitpunkten … 67
8.2.9.3 Vergleich der Dropout - Teilnehmer mit der Ausgangsstichprobe … 67
9. Qualitative Auswertung … 69
9.1 Qualitatives Vorgehen … 69
9.2 Erste Fragestellung: Motivation … 69
9.3 Zweite Fragestellung: Zustandsumschreibung … 72
9.4 Dritte Fragestellung: Gründe für den vorzeitigen Programm - Abbruch … 75
10. Diskussion und Ausblick … 76
10.1 Diskussion der Ergebnisse … 76
10.2 Methodenkritik und Ausblick … 83
Zusammenfassung … 86
I. Theorieteil
1. Einleitung
„Silvesterabend, kurz vor Mitternacht wird die ′letzte Zigarette′ angesteckt … Es währt nicht lange, und alle guten Vorsätze sind über Bord geworfen. … Man ist frustriert, es nicht geschafft zu haben – und raucht schließlich noch etwas mehr als vor dem Versuch… Mit dem Rauchen aufzuhören ist schnell beschlossen, nur schwer in die Tat umzusetzen – solange man nicht weiß, wie.“ (Carr, 1999: S.7)
Gute Vorsätze scheinen demnach einen schlechten Ruf und wenig Aussicht auf Erfolg zu haben. Dies wird auch durch eine Studie über den beschriebenen Neujahrsvorsatz zum Rauchstopp von Lichtenstein und Cohen (zit. nach Habicht, 2000) empirisch belegt.
Laut einer Pressenotiz aus dem Hamburger Abendblatt vom 31.5.2005 rauchen etwa 18 Millionen Menschen in Deutschland, von denen etwa ein Drittel aufhören möchte. Davon schaffen es lediglich 4% ohne fremde Hilfe. Davison und Neale (1998) berichten, dass nicht mehr als 10% der Raucher sogar kurzzeitig erfolgreich sind. Auch Schönberg (2000) zitiert eine Spontan - Remissions - Quote von nicht mehr als 10 - 15%. Bei einer Repräsentativbefragung gaben 30% an, nur zu rauchen, weil sie nicht davon loskommen (Steigert, 1989).
All diese Daten zum Rauchverhalten in Deutschland legen nahe, dass eine effektive psychologische Unterstützung der Rauchenden eine nützliche und notwendige Maßnahme ist. Das Konsumverhalten in Deutschland sowie verschiedene Theorien zur Erklärung des Rauchverhaltens werden in Kapitel zwei beschrieben.
Kapitel drei beschäftigt sich mit verschiedenen Methoden der Raucherentwöhnung in Deutschland, wobei neben den Ansätzen, die Hypnose nicht explizit nutzen, vor allem einflussreiche hypnotherapeutische Konzepte beschrieben werden. Auffällig ist dabei, dass wenige Methoden dem Anspruch einer empirischen Validierung nachkommen, um sicher zu gehen, dass die Behandlung vor allem langfristig Erfolg verspricht und eine seriöse, schadenfreie Begleitung des Entwöhnungsprozesses garantiert.
Die vorliegende Studie hat es sich demnach zur Aufgabe gemacht, ein Konzept zur Raucherentwöhnung zu entwickeln und zu evaluieren, welches eine in Anbetracht der großen Zahl entwöhnungswilliger und -bedürftiger Raucher eine ökonomische Variante der Raucherentwöhnung darstellt. Daher wurde, in einem systemischen Rahmen eingebettet, ein Programm entworfen, welches mit der Hypnotherapie sensu Erickson (vgl. Erickson, Rossi & Rossi 1978; Erickson & Rossi 1981; 2004), als erwiesenermaßen effektiver Methode für Raucherentwöhnung, arbeitet. Diese Methode wird kombiniert mit verhaltenstherapeutischen und motivationstheoretischen Elementen. In Kapitel vier werden daher die theoretischen Grundlagen der Hypnotherapie und des hypnosystemischen Ansatzes dargelegt, ehe in Kapitel fünf aus den voran stehenden Erkenntnissen Erfolgsparameter und Hypothesen für die vorliegende Studie abgeleitet werden.
Kapitel sechs beleuchtet die Konzeption des Programms näher, in dem der Ablauf dargestellt wird, aber auch die einzelnen Elemente der Behandlung in Herkunft und Zielstellung näher betrachtet werden.
Zur Evaluation dieses Konzeptes wurden zwei Experimentalgruppen einer Vergleichsgruppe gegenübergestellt. In einer Experimentalgruppe bekamen die Teilnehmer eine Einzelbehandlung, in der zweiten wurden sie Gruppen bis maximal zwölf Personen zugeteilt. Die Raucher der Vergleichsgruppe lasen das Selbsthilfebuch von Allen Carr „Endlich Nichtraucher“ und sollten selbstorganisiert in einem der Experimentalbehandlung vergleichbaren Zeitraum die Abstinenz anstreben. Das Forschungsdesign, die Stichprobe und die Datenerhebung werden in Kapitel sieben erläutert.
Kapitel acht stellt die quantitativen Ergebnisse der Studie vor, wobei folgende Punkte wesentlich sind:
Die hypnotherapeutische Untersuchungsgruppe hatte eine Erfolgsrate nach drei Monaten von 42,5% im Vergleich zu 20% in der Gruppe, die sich mit der Selbsthilfeliteratur beschäftigte. Dieses Ergebnis ist jedoch statistisch nicht signifikant. Diejenigen Teilnehmer der Experimentalgruppe, die nach drei Monaten weiterhin rauchten, konnten sowohl ihre Nikotinabhängigkeit wie auch den Konsum gegenüber der Vergleichsgruppe signifikant reduzieren.
Keine bedeutsamen Unterschiede zeigten sich im Vergleich zwischen der Einzel- und der Gruppenbehandlung. Dies ist aufgrund des wachsenden Bedarfs an Raucherentwöhnungen ein erfreulicher Befund, da es eine ökonomische Behandlung der Raucher stützt.
Ebenfalls nicht signifikant zeigte sich der Einfluss der Suggestibilität auf den Erfolg, was zeigt, dass es gelungen ist, ein Programm zu konzipieren, was nicht allein auf die Fähigkeit zur Hypnotisierbarkeit der Klienten aufbaut, sondern auch denen hilft, die von Hypnose allein nicht profitieren.
Weitere Befunde deuten darauf hin, dass die Stärke der Abhängigkeit, sowie das Ausmaß der aktuellen Symptombelastung einen Einfluss auf die Erfolgswahrscheinlichkeit haben. Dies würde in der Konsequenz bedeuten, dass Personen, die hierbei auffällig erscheinen, eine umfangreichere Behandlung, eventuell auch mit anderen Schwerpunkten, benötigen.
Die Teilnehmer der vorliegenden Untersuchung waren mit wenigen Ausnahmen stark bis sehr stark motiviert, so dass das erhobene Niveau der Motivation keine signifikanten Unterschiede zwischen erfolgreichen und nicht-erfolgreichen Teilnehmern erkennen lies. Jedoch war der Motivationsmittelwert der Abstinenzler stets leicht erhöht.
Die Ergebnisse zur Rückfallverhütung und zur Entwicklung der Abstinenz zu den verschiedenen Messzeitpunkten stärkt die Ansicht, dass der Schwerpunkt einer Raucherentwöhnung auf den langfristigen Strategien liegen sollte, die dem ehemaligen Raucher helfen, frei zu bleiben und mit eventuellen Rückfällen konstruktiv umzugehen.
Es zeigt sich außerdem, dass durch solch eine Kurzzeitbehandlung wenige Teilnehmer eine tiefgreifende Veränderung des Erlebens und Verhaltens wahrnehmen, wobei sich lediglich bei zwei Klienten (entspricht 3%) eine negative Veränderung zeigt. Dies kann als Beleg dafür gewertet werden, dass das Programm Rauchstopp nur äußerst selten zu einem negativen Ausgang führt. Die Untersuchung der schadenfreien Wirkung einer Behandlung gehört zum Standard moderner Therapieevaluation (Rossi; Freeman & Lipsey, 1999), geht jedoch aus keiner der in Kapitel drei zitierten Methoden hervor. Daher liefert dieser Befund auf dem Gebiet der Raucherentwöhnung neue Erkenntnisse.
Quelle und download (Preis 59,90 €):
http://www.grin.com/e-book/60323/mehr-vielfalt-durch-rauchstopp-konzeption-und-evaluation-eines-programms
Ergebnisse “Gesundheitstest” des Shisha-Rauches
Im Internet finden sich viele Aussagen zur Schädlichkeit der Shisha. Praktisch alle
Aussagen fundieren aber auf subjektiven Empfindungen oder persönlichen Meinungen. Der Shisha Shop und Blubberhaus.de schaffen nun Klarheit und haben exklusiv für unsere Kunden in Zusammenarbeit mit dem Kantonalen Labor Lausanne Tests durchgeführt. Hier die Resultate:
Kurzfassung
Der Rauch einer Shisha mit einem grossen Tabakkopf (P3 bis P9) entspricht der Nikotinmenge von 2 mittelstarken Zigaretten (z.B. Marlboro), d.h. ca. 2 mg. Er besteht zu ca. 95% aus Wasserdampf. Der viele Rauch kann also nicht mit dem Rauch von Zigaretten, Tabakpfeifen oder Zigarren verglichen werden.
Es müsste eigentlich mehr von “dämpfen”, als von rauchen gesprochen werden. Der Dampf entsteht durch die Feuchtigkeit im Tabak. Je trockener er ist, desto weniger Rauch produziert die Shisha. Durch den hohen Wassergehalt bindet der Rauch allerlei “Fremdmoleküle” an sich. Der Teergehalt kann darum mit den konventionellen Methoden nicht gemessen werden. Aufgrund der optischen Erscheinung der Filter nach dem Rauchen lässt sich jedoch sagen, dass die Shisha wesentlich weniger Teer produziert und bis in den Mund durchlässt als Zigaretten.
Quelle: www.blubberhaus.de