>> Mittel >> Übersicht: Hilfs-Mittel beim Rauchstopp



Übersicht: Hilfs-Mittel beim Rauchstopp

Übersicht: HILFS-MITTEL zum Rauchstopp

WOMIT kann ich den Rauchstopp schaffen?

Neben bestimmten Methoden können auch bestimmte Mittel helfen, den Rauchstopp zu schaffen.
Dabei können zunächst natürliche von künstlichen Hilfsmittel (Produkte, Präparate, Gegenstände), desweitern technischen Hilfsmitteln von Informationen als Hilfsmittel unterschieden werden.

Natürliche Hilfsmittel beim Rauchstopp sind z.B.
Erde (Silizium)
Wasser
Sauerstoff
Sauerstoff-Wasser
Heilsteine
Heilpflanzen
Heilende Tierprodukte (z.B. Colostrum)
natürliche Nahrungsmittel (Obst und Gemüse)

Künstliche Hilfsmittel beim Rauchstopp sind z.B.
medizinische Medikamente
Nikotinersatzmittel (z.B. Nikotinpflaster, Nikotinkaugummi)

Technische Hilfsmittel beim Rauchstopp sind z.B.
Spezial-Geräte (z.B. zum Atemtraining)
spezielle Computer-software 
spezielle Chips

Informationen als Hilfsmittel beim Rauchstopp, z.B.
Veröffentlichungen (z.B. Bücher,  CDs, Videos)
Spezielle Musik (z.B. Entspannung)
Spezielle Tonfolgen (z.B. Heinz-Cluster, Neuroprogrammierung)
Bachblüten-Essenzen
Homöopathische Mittel
Freie Energie-Symbole
Radionische Informationen (z.B. auch Sanjewini-Symbole)

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 25.06.2008

>> Lexikon, Mittel >> Zaunwinde



Zaunwinde

Zaunwinde - Calystegia sepium

Blütenessenz (siehe dort)
gehört zur Gruppe: Berg-Blüten

- Hilft selbstbestimmt zu leben,
- gibt Mut, Kraft und Durchhaltevermögen; für einen Neuanfang;
- wenn man in einem Zustand des Zweifels, der Perspektivlosigkeit und Erschöpfung ist;
- befreit von schädlichen Abhängigkeiten

Autor: Dr: Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 21.07.2008

>> Lexikon, Mittel >> Nicotiana



Nicotiana

Nicotiana - Nicotiana alata

Blütenessenz (siehe dort)
gehört zur Gruppe: South African Flower Essences

Verwendung bei:
- Gefühl von Unwert und Abgetrenntsein
- Betäubung der Gefühle
- selbstzerstörerisches Verhalten
- Tabakmißbrauch

Autor: Dr: Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 21.07.2008

>> Lexikon, Mittel >> Morning Glory



Morning Glory

Morning Glory - Ipomea purpurea

Blütenessenz (siehe dort)
gehört zu Gruppe: Aum Sanjeevini Himalaya Flower Essences

- Hilfreich bei Drogenabhängigkeit wie durch Heroin oder Nikotin.
- Hilft in jeder Phase der Suchtbehandlung.
- Günstig bei körperlichem Unbehagen aufgrund nervlicher Entgleisungen oder Entzugserscheinungen.

Autor: Dr: Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 21.07.2008

>> Lexikon, Mittel >> Blüten-Essenzen



Blüten-Essenzen

Seit Jahrtausenden werden in vielen Kulturen Blütenessenzen zur Unterstützung der Lebensfreude, zur Bewältigung von Lebenskrisen und Krankheiten sowie zur Förderung der persönlichen Entwicklung verwendet.
Die besonderen Eigenschaften und Kräfte der Blüten von Naturpflanzen war den Druiden, Schamanen, Hexen und Heilern bekannt und sie nutzten dieses Wissen zu heildenden und fördernden Zwecken. Beispielsweise ist die Essenz der Lotusblüte auf Bali eines der wirksamsten Heilmittel. Es wird dort heute noch durch spirituelle Meister weitergegeben. Dieses alte Wissen über die geistigen Kräfte zugleich in den Menschen und in den Pflanzen liegt der Zubereitung einer Essenz zugrunde.

Blütenessenzen sind wässrige Auszüge aus frischen Blüten.
Die Wirkung einer Blütenessenz entsteht aus der Synergie von frischen, unverletzten Blüten, reinem und hochenergetischem Quellwasser, Sonnenlicht, dem Zeitpunkt des Pflückens der Blüten und der Zubereitung und der inneren Verbundenheit des Herstellenden mit der Natur.
Die heilende Kraft der Blüte (spezifische Schwingungsmuster) wird bei diesem Vorgang (Herstellungs-Ritual) auf das Wasser übertragen.

Wirkung der Blütenessenzen:
Die Blütenessenzen wirken auf die menschliche Seele, auf unser inneres Befinden.
Dabei geben sie Impulse zur Weckung und Wahrnehmung der im Menschen selbst wohnenden Kräfte und Formationen zur Lösung von geistig-seelischen Konflikten, zur Wiederherstellung von Ausgeglichenheit und darüber zur Selbs-Heilung und Selbst-Entwicklung des Menschen.
 

Bekannte Gruppen von Blütenessenzen sind:
- Bach-Blütenessenzen von Dr. Edward Bach (England)
- Kalifornische Blütenessenzen von Richard Katz und  Patricia Kaminski (USA)

Blütenessenzen für den Rauchstopp:

siehe

  • Bachblüten “Rauchstopp” > SHOP
  • Nicotiana - Nicotiana alata
  • Morning Glory - Ipomea purpurea
  • Zaunwinde - Calystegia sepium
Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 22.07.2008

>> Lexikon, Mittel >> Dummy



Dummy

Dummys sind Zigaretten-Nachbildungen aus Plastik.

- Eine Sorte wird zum “Rauchen” angepiekt, die dann beim daran Ziehen ein Kräuteraroma abgibt.
- Eine andere Sorte gehört zu “Attrappen” und sieht so aus wie eine angebrannte Filterzigarette.

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 10.09.2008

>> Varianten >> Übersicht: Varianten des Rauchstopps



Übersicht: Varianten des Rauchstopps

Was will ich tun? Was will ich erreichen?

VARIANTEN DES RAUCHSTOPPS (Ziele)

1. RAUCHEN: Weiter wie bisher rauchen
(”eines Tages höre ich auf”; keine echte Variante)

2. ÄNDERN: Anders als bisher rauchen
2.1. Bewußt rauchen
2.2. Billiger rauchen
- Illegale Zigaretten

3. REDUKTION: Weniger rauchen (harm reduction)
3.1. Selbstkontrollierte Reduktion
3.2. Nikotinersatz-Mittel
- Pflaster
- Kaugummi
- Tablette
- Spray
3.3. Venturi
3.4. Honeyrose-Zigaretten

4. ALTERNATIVE: Etwas anderes rauchen
4.1. Reinen Tabak
- Selbstgedrehte rauchen
4.2. Zigarillo
4.3. Zigarre
4.4. Pfeiffe
4.5. Wasser-Pfeiffe (Shisha)
4.6. Kräuter-Zigaretten
- Nirdosh
- NTB Kräuteretten
4.7. Rauchfreie Zigaretten
4.8. Tabakfreie und nikotinfreie Zigaretten
4.9. Leichte Zigaretten
4.10. Bidis
4.11. Versüßte Bidis
4.12. Cigalettes

5. ABSTINENZ: Nicht mehr rauchen 
5.1. Willenskraft
5.2. Schlußpunkt
5.3. Ausschleichen

6. FREIHEIT: Nicht mehr Ersatz suchen (Sucht-Befreiung)
6.1. Anonyme Nikotiniker
6.2. “Rauchstopp PLUS” von Dr. Wolf Barth

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 01.08.2008

>> Varianten, Veröffentlichungen >> Ändern: Slow Rauchen



Ändern: Slow Rauchen

Slow Rauchen

Autor: Marc Rainer Favre 
Preis: 18,00  € 
Taschenbuch: 112 Seiten
Verlag: Hirzel, Stuttgart; Auflage: 1 (Juni 2003)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3777612340
ISBN-13: 978-3777612348
Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 16,8 x 1,2 cm

slow-rauchen.jpg

Kurzbeschreibung:
Es ist eine weit verbreitete Annahme, dass man mit dem Rauchen nur von “jetzt auf gleich” Schluss machen kann. Auch wenn es zweifellos Menschen gibt, die das schaffen - die Zahl der Rückfälligen, die nach einer gewissen Zeit doch wieder zur Zigarette greifen, ist ziemlich hoch.
Mit jedem Misserfolg schwindet das Selbstvertrauen, die Betroffenen stehen als “willensschwach” da. Dabei ist es völlig lebensfremd zu behaupten, es sei einfach, mit dem Rauchen aufzuhören. Die Methode “ganz oder gar nicht”, auch als Schlusspunkt-Methode bezeichnet, ist eben nur für wenige geeignet.
Hier setzt das “Slow-Rauchen” als Alternative an: Ziel ist das bewusste Rauchen von nur einigen wenigen Zigaretten täglich. Der Weg dorthin führt über das Erkennen der eigenen Abhängigkeit, das bewusste Anschauen des persönlichen Rauchverhaltens und das Erlernen von Alternativ-”Techniken”.
Die Erfolge der in diesem Buch vorgestellten Methode sind eindrucksvoll. Der individuelle Gewinn ist hoch: Slow-Raucher profi tieren von einer höheren Lebensqualität und sparen zudem Geld. Und sie gewinnen an Selbstwertgefühl. Starten auch Sie in Ihr neues Leben als “Slow-Raucher”!
Lin:
http://www.amazon.de/Slow-Rauchen-Marc-Rainer-Favre/dp/3777612340?&camp=2474&linkCode=wsw&tag=selbstheilung-21&creative=9042


>> Technik >> Übersicht: Technische Hilfs-Mittel



Übersicht: Technische Hilfs-Mittel

Technische Hilfsmittel beim Rauchstopp sind z.B.

- Spezial-Geräte (z.B. zum Atemtraining, Bioresonanzgerät, Photontherapiegerät)
- spezielle Computer-software (z.B. Rauch-Kosten-Rechner)
- spezielle Chips (z.B. Bio Chip Card “IDRA-alfa”)


>> Lexikon, Technik >> Bioresonanz-Therapie



Bioresonanz-Therapie

Bioresonanz-Therapie  mit dem “Bicom-Gerät”

Die Bioresonanztherapie ist ein modernes Naturheilverfahren aus der Erfahrungsheilkunde.
Wesentliche Grundlagen der Bioresonanztherapie werden durch die neuesten Erkenntnisse der Quanten- und Biophysik bestätigt.
 
Mit dem “Bicom Gerät” können in vielen Fällen die tatsächlichen – oft versteckten – Ursachen von Erkrankungen herausgefunden werden.
Die Bioresonanzmethode ist eine sanfte Therapie ohne Medikamente.
Die Behandlung ist schmerzlos und es sind keine schädlichen Nebenwirkungen bekannt.

Wirkung:
Durch die schädliche Substanzen im Zigaretten-Rauch, aber auch durch andere Gifte, Viren, Bakterien usw. oder belastende Strahlen, die auf den Körper einwirken, kann die Kommunikation zwischen den Körper-Zellen behindert werden.
Bioresonanztherapie diagnostiziert und behandelt festgestellte Belastungs-Frequenzen mit heilenden Frequenzmustern.
Die Kommunikation zwischen den Zellen kann wieder ungehindert fließen. Belastende Stoffe können freigesetzt und ausgeschieden werden.

Anbieter:
Regumed Regulative Medizintechnik GmbH
Hans-Cornelius-Straße 4
D-82166 Gräfelfing
Tel. 089/85461-01
Fax 089/85461-03
info@regumed.de
www.regumed.de
http://www.bicom-bioresonanz.de

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 20.07.2008

>> Methoden >> Übersicht: Methoden des Rauchstopps



Übersicht: Methoden des Rauchstopps

Übersicht:  Methoden des Rauchstopps

WODURCH kann ich den Rauchstopp schaffen?

Allgemeines zu Methoden des Rauchstopps
Methoden des Rauchstopps - Kriterien
Raucherentwöhnungs-Methoden
Standards der Raucherentwöhnung in Österreich
 
Eigener Wille
Rauchstopp nur mit Willen, ohne Hilfe
 
Methoden, Techniken
Kräuterzigaretten-Methode
Neuro-Feedback
Neuro-Programmierung
 
Maßnahmen, komplexe Maßnahmen
 
Ratschläge + Tipps 

Beratungen
Kurz-Intervention
Raucher-Telefon: Übersicht
 
Therapien

Kuren
Kur
 
Trainings, Seminare
Visualisations-Technik
 
Coachings
 
Programme
Programm “Rauchfrei”
Publik Health-Programme

Aktionen/Initiativen

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 09.07.2008

>> Lexikon, Methoden >> Injektions-Therapie



Injektions-Therapie

Raucherentwöhnung auf immunbiologischer Basis

Die Raucherentwöhnung wird durch eine Injektionstherapie und durch die Einnahme von Tabletten durchgeführt. Sie besteht aus zwei Injektionen.
Für 10 Tage muss der Patient nach der Injektionstherapie abends und morgens eine Tablette einnehmen.
(siehe: www.immuntherapie.com)

Autor. Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 20.07.2008

>> Lexikon, Mittel >> Nicogel



Nicogel

NICOGEL™ ist ein Nikotinersatz-Mittel in Form von  flüssigem Tabak, der als handliches Tabak-Gel angewandt wird.

NICOGEL™ wird als ein reines Derivat der Tabakpflanze Nicotiana spp gewonnen und enthält alle Ingredienzien derselben - also auch Nikotin und die anderen etwa 2000 Stoffe, die die gewohnte Wirkung des Rauchens bringen. Allerdings enthält NICOGEL™ nicht die üblichen Schadstoffe, die sich in Zigarettenrauch oder Rauch von anderen Tabakprodukten befinden.

Anwendung:
Nicogel wird zum Beispiel einfach in die Handinnenflächen eingerieben, wo es innerhalb einer Minute komplett über die Haut übertragen wird.

Wirkung:
Nicogel stoppt das körperliche Nikotin-Verlangen in 60 Sekunden, selbst wenn es sich um einen starken Raucher handel.

Autor. Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 20.07.2008

>> Lexikon, Methoden >> Entgiftungs-Kur



Entgiftungs-Kur

siehe auch: Entgiftung

Eine Entgiftungskur beinhaltet eine Abfolge verschiedener Methoden und Mittel zur körperlichen Entgiftung.

Hier ein Beispiel einer naturheilkundlichen Entgiftungskur:

1. Tag: Anfangsuntersuchung, Bluttest (großes Blutbild, Leber-Nieren-Bauchspeicheldrüsenwerte, Blutzucker, Elektrolyte), 30 Min. ausleitende Schröpfkopfmassage, 20 Min. homöopathische Entgiftungsinfusion
 
2. Tag: 30 Minuten ausleitende Fußreflexzonenmassage, 20 Minuten Entgiftungsinfusion auf homöopathischer Basis
 
3. Tag: 60 Minuten Ganzkörperlymphdrainage, 20 Minuten Entgiftungsinfusion auf homöopathischer Basis
 
4. Tag: 30 Minuten ausleitende Schröpfkopfmassage, 20 Minuten Entgiftungsinfusion auf homöopathischer Basis
 
5. Tag: 30 Minuten ausleitende Fußreflexzonenmassage, 20 Minuten homöopathische Entgiftungsinfusion, Enduntersuchung

Anbieter:
Naturheilpraxis Eireiner Sandra
- Heilpraktikerin -
Kapuzinergraben 7
D-86650 Wemding
Telefon: (09092) 965 246
Fax: (09092) 965 247
E-Mail: info@naturheilpraxis-eireiner.de
Homepage: http://www.naturheilpraxis-eireiner.de


>> Lexikon, Methoden >> Sole-Bad



Sole-Bad

Sole-Bad mit Himalaya-Salz

Ein regelmässiges Sole-Bad mit Himalaya-Salz entgiftet den belasteten menschlichen Körper und belebt den Organismus (nicht nur des Rauchers nach dem Rauchstopp.)

Vorgehen:
Die Salzkonzentration sollte bei einem Sole-Bad mindestens der Konzentration in unserem Blut (etwa 1 %) entsprechen. Für ein Vollbad mit ca. 150 Liter Wasser werden deshalb etwa 1,5 kg Salz-Granulat gebraucht.
Das Salz wird etwa ein bis zwei Stunden vor Badebeginn mit einem Teil des Wassers aufgelöst.
Die Wassertemperatur sollte beim Baden 37 ° betragen und damit der Körpertemperatur entsprechen.
Die Dauer des Sole-Bades beträgt 20 bis 30 Minuten.
Bei einer Herz-Kreislauf-Schwäche sei man vorsichtig und spreche ggf. mit dem Hausarzt. Es ist ratsam, nach dem Sole-Badd für ca. 20 Minuten zu ruhen.

Wirkungen:
- Entsäuerung und Entgiftung des Körpers. Je höher die Konzentration des Sole-Bades, desto tiefgreifender wird der Organismus entgiftet.
- Ein 30minütiges Sole-Bad hat etwa die gleiche, entschlackende Wirkung wie eine mehrtägige Fastenkur.
- Das warme Sole-Bad hat Wirkung der Tiefenentspannung; man fühlt sich anschliessend entspannt und „erneuert“.

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 20.07.2008

>> Lexikon, Methoden >> Sole-Trinkkur



Sole-Trinkkur

siehe: Kristall-Salz 

Die Natursole:
Das Gemisch aus Wasser und Salz wird “Sole” genannt und ist der Inbegriff für reinste Sonnen- und Lichtenergie. Der Begriff „Sole“ leitet sich ab vom lateinischen Wort „sol“, was Sonne bedeutet. Er steht für „flüssiges Sonnenlicht“.
Im natürlichen Zustand hat Salz immer 84 Elemente. Diese 84 Elemente haben den Planeten Erde aufgebaut, sie sind Bestandteile der Urmeere, sie haben auch unseren physischen Körper geschaffen und sind die Elemente im menschliche Blut. Im raffinierten Salz (”Kochsalz”) sind nur noch 2 der 84 Elemente enthalten (Natrium + Chlorid), weshalb durch den Raffinierungsprozess aus dem “weißen Gold” weißes Gift geworden ist.
Im Kristallsalz aus dem Himalaya sind nicht nur sämtliche 84 Elemente enthalten, sondern dieses Salz hat  ca. 250 Mio. Jahre lang die Energien der Erde, des Druckes des Gebirges und der Sonne in sich gespeichert. Himalaya-Kristallsalz versorgt uns demnach mit den notwendigen Elementen und starken Energien.

Die Zubereitung einer Natursole:
Kristallsalz-Brocken werden in ein Glas mit klarem Wasser (am besten Quellwasser) gegeben, bis alle Brocken mit Wasser bedeckt sind. Nach etwa 1,5 Stunden bildete sich eine 26%ige gesättigte Solelösung. Die restlichen Salzbrocken, die sich nicht weiter auflösen, können im Glas gelassen werden oder herausgenommen werden. Die Solelösung ist jetzt fertig.

Die Sole-Trinkkur:
Entnehmen Sie maximal einen Teelöffel der 26%igen Kristallsole. Geben Sie diese in ein Trinkglas und füllen es mit ¼ Liter gutem Quellwasser auf. Diese verdünnte Solelösung trinken Sie nun täglich, am besten nach dem Aufstehen auf nüchternen Magen. Achten Sie darauf, dass Sie während des Tages mindestens 2 Liter Wasser zu sich nehmen.
 
Wirkungen:
- Eine Trinkkur mit den Mineralstoffen und Spuren-Elementen des Kristallsalzes hilft, Gifte und Schadstoffe aus dem Körper zu transportieren.
Sie kommen damit leichter vom Rauchen bzw. Nikotin oder Alkohol los.
- Es baut zugleich den Kreislauf auf, fördert die natürliche Verdauung und schafft Harmonie im Säure- Basen-Haushalt.
 Sogar Gicht- und Rheumaschmerzen und Arthrose- und Hautbeschwerden können damit gelindert werden.
- Die Trinkkur wirkt vor allem auf den Stoffwechsel des Verdauungssystems belebend. Die Peristaltik (Magen-Darm-Eigenbewegung) wird angeregt und dadurch die allgemeine Abwehrkraft des Körpers gestärkt.
- Im Magen-Darm-System steigert die Kristallsole die Sekretbildung der Verdauungsdrüsen. Mit einer Soletrinkkur kann längerfristig eine gestörte Verdauungsfunktion normalisiert werden.
- Durch eine regelmäßige Trinkkur mit Kristallsalzsole wird besonders der Elektrolythaushalt des Körpers vorteilhaft beeinflusst und aufgebaut.
- Die Trinkkur mit kristall-salzhaltigem Quellwasser stellt keine Gefahr für Bluthochdruckkranke dar, sie wirkt sogar im Gegenteil eher blutdrucksenkend.

Die einsetzende Entschlackung kann gegebenenfalls sehr heftig erlebt werden. Dann sollte die Soletrinkkur tropfenweise angewendet werden und später in der Dosis gesteigert werden.
 

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 20.07.2008

>> Lexikon, Mittel >> Sonnenblumen-Öl



Sonnenblumen-Öl

siehe: Oel-Ziehen

Kaltgepresste und unraffinierte Sonnenblumen-Öle werden bei der Therapie des Öl-Ziehens eingesetzt. Das Ölziehen ist eine traditionelle Methode der russischen Volksheilkunde.

Es kann dabei auch anderes Öl als Sonnenblumen-Öl verwendet werden. Allerdings sollte das nur hochwertiges Öl sein (beispielsweise Distel-Öl, Hanf-Öl, Raps-Öl). Wichtig ist, dass die Öle kaltgeschlagen bzw. kaltgepresst gewonnen wurden und dadurch nicht durch Erhitzung über 40°C in den Wirkkräften zerstört  wurden.

Ziele des Ölziehens sind
- Gründliches Reinigen des Mundraumes
- Gründliches Entgiften bzw. Ausleiten wasserlöslicher und fettlöslicher Giftstoffe
- Heilende Wirkung auf den ganzen Organismus.

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 20.07.2008

>> Lexikon, Methoden >> Oel-Ziehen



Oel-Ziehen

Synonyme: Ölziehen, Ölsaugen, Ölkauen, Ölzieh-Kur, Kur des Ölziehens

Das Ölziehen mit kaltgepressten und unraffinierten Sonnenblumenöl ist eine traditionelle Methode der russischen Volksheilkunde.

Ziele:
- Gründliches Reinigen des Mundraumes
- Gründliches Entgiften bzw. Ausleiten wasserlöslicher und fettlöslicher Giftstoffe
- Heilende Wirkung auf den ganzen Organismus.

Vorgehen:
Ein kleiner Schluck des Sonnenblumen-Öls wird langsam in den Mund geschlürft  (dabei wird es schon emulgiert!) und in der Mundhöhle, bei geschlossenem Mund ohne Hast und ohne besondere Anstrengung etwa 10 bis 20 Minuten lang gespült, gesaugt, gekaut und durch die Zähne gezogen.
Am Anfang ist das Öl dickflüssig, wird aber durch die intensive Bewegung im Mund und durch das Beimischen des Speichels langsam zu einer dünnflüssigen milchigen Lösung.

Das so benutzte Öl darf nicht geschluckt werden! Diese Emulsion muß nach dem Ölziehen unbedingt ausgespuckt werden, denn sie nimmt viele Giftstoffe auf, die sich im Mund- und Rachenraum ansammelten: Bakterien, Toxine und Schadstoffen aus Schleimhäuten und Geweben!
Die ausgespuckte Flüssigkeit sollte eine milchig-weiße Farbe haben. Wenn sie gelb bleibt, dann war die Zeit des Ölbewegens im Mund nicht lange genug.
Nach dem Ausspucken ist die Mundhöhle gründlich mit warmem Wasser zu spülen und sind die Zähne mit der Zahnbürste zu reinigen.

Es kann auch anderes Öl als Sonnenblumen-Öl verwendet werden. Allerdings sollte das nur hochwertiges Öl sein (beispielsweise Distel-Öl, Hanf-Öl, Raps-Öl). Wichtig ist, dass die Öle kaltgeschlagen bzw. kaltgepresst gewonnen wurden und dadurch nicht durch Erhitzung über 40°C in den Wirkkräften zerstört  wurden.

Zeit und Dauer der Anwendung:
Am sinnvollsten sollte diese Selbstbehandlung morgens vor dem Frühstück (z.B. während der Morgentoilette) angewendet werden.
Um den Heilungsprozess zu beschleunigen, kann der Vorgang auch dreimal täglich durchgeführt werden, jedoch immer vor dem Essen, mit leerem Magen.
Bewährt haben sich 4 – 6 Wochen prophylaktischer Anwendung im Frühjahr und im Herbst sowie zur Heilbehandlung chronischer Krankheiten (wozu auch das Rauchen gehören würde) länger, bis zu einem Jahr.

Das beschriebene Vorgehen sollte so lange täglich vorgenommen werden, bis eine deutliche Steigerung des Wohlbefindens spürbar ist.
Kriterien dafür sind u.a. folgende:
- Nach dem Erwachen darf keine Müdigkeit vorherrschen.
- Es dürfen keine Tränensäckchen unter den Augen zu sehen sein.
- Es besteht ein gesunder Appetit.
- Ein guter Schlaf sollten sich eingestellt haben.

Wirkungen:
- Durch das Ölziehen werden viele angesammelte Giftstoffe und Bakterien mobilisiert, von denen sich der Körper lösen möchte.
- Die ständigen Saugbewegungen regen die Funktion der Thymusdrüse und damit das Zentrum des Immun-Systems an.
- Die Anregung der Speicheldrüsen durch das Ölziehen und Ölkauen dient auch der Ausscheidung von Giften, wobei sich zugleich der Blutfluss erhöht.
- Das Ölkauen aktiviert das Lymphsystem, das  besonders im Kopfbereich durch die Muskelbewegung beim Kauen an der Backen-, Schläfen- und Halsregion geschieht. Lymphe reinigt das Gewebe und beeinflusst auch erheblich das Immunsystem.
- Durch das Ölsaugen bleibt der Kehlkopf offen, es wirkt daher wie eine sehr feine Autogene Drainage (AD), die auch den Schleim im Mund- und Rachenbereich löst.
- Durch das Ziehen und Kauen erfolgt eine außerordentliche Kräftigung des Zahnfleisches.
- Vor allem bei Rauchern, die zusätzlich an mehreren Krankheiten leiden, kann sich zu Beginn der Behandlung eine scheinbare Verschlechterung bemerkbar machen. Diese vorübergehende Verschlechterung eines chronischen oder versteckten Krankheitsgeschehens kann meist als Anzeichen natürlicher Heilvorgänge betrachtet werden und stellt keinen Grund zur Besorgnis dar. Deshalb sollte auf keinen Fall die Kur des Ölziehens unterbrochen werden.

Die Indikation des Ölziehens:
Die folgenden breiten Indikationen für das Ölsaugen sind fast alle auch spezifische Heilanzeigen für Raucher bzw. Ex-Raucher.
- Atemwege:
Husten, Bronchitis, Erkältungen, Grippe, Asthma,
- Mund und Rachenraum: Zahnfleischentzündungen, -blutungen, Parodontose, Karies, Mandelentzündungen usw.
- Kopfbereich: trockene Augen, Augenbrennen, Hornhautentzündungen …
- Herz und Kreislauf: Herzrhythmusstörungen, labiler Kreislauf, Thrombosen…
- Haut: Ekzem, Schuppenbildung, Neurodermitis, Hautausschläge, Akne, Schuppenflechte u.a.
- Verdauung: Sodbrennen, Magenschmerzen, Gastritis, Darmgeschwüre …
- Sonstige: Prämenstruelles Syndrom, Infekte der Harnwege,   Pilzerkrankungen u.a

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 20.07.2008

>> Lexikon, Mittel >> Kristall-Salz



Kristall-Salz

siehe: Sole-Trinkkur

Natürliches Kristallsalz (am besten Himalaya-Kristallsalz oder Naturkristallsalz) wird als Sole-Lösung für eine Sole-Trinkkur genutzt.
Unabhängig von dieser Trinkkur sollte Kristallsalz auch zur Zubereitung der täglichen Mahlzeiten verwendet werden (im Gegensatz zum „raffinierten“ Kochsalz).

Wirkung:
- Eine Trinkkur mit den Mineralstoffen und Spuren-Elementen des Kristallsalzes hilft, Gifte und Schadstoffe aus dem Körper zu transportieren.
- Sie kommen damit leichter vom Rauchen bzw. Nikotin und Alkohol los.
- Es baut zugleich den Kreislauf auf, fördert die natürliche Verdauung und schafft Harmonie im Säure- Basen-Haushalt.
- Sogar Gicht- und Rheumaschmerzen und Arthrose- und Hautbeschwerden können damit gelindert werden.

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 20.07.2008

>> Lexikon >> -> AKTUELLER STAND: 175



-> AKTUELLER STAND: 175



>> Lexikon, Technik >> NikoDeTox



NikoDeTox

Das neuartige Therapie-Gerät NikoDeTox behandelt mit Ultra-Kurzwellen die körperliche Nikotinabhängigkeit.
Die meisten Klienten erleben nach der Behandlung kein körperliches Rauch-Verlangen mehr und bleiben dauerhaft schmachtfrei.
Damit ist eine gute Verfassung des Rauchers für die Auflösung der komplexen Abhängigkeit gegeben.

Das Verfahren beruht auf einem physikalischen Prinzip der Bioresonanz. Es wirkt deshalb grundsätzlich bei jedem.
Die Behandlung ist einfach, völlig schmerz– und nebenwirkungsfrei.
Der Klient hält dabei lediglich 2 Handkontakte für ca. 30 Minuten.
 

Anbieter:
Naturheilpraxis für klassische Homöopathie
Raucherberatung + Raucherentwöhnung
Heilpraktiker Bernhard Weber
Gräfrather Str. 28
D-42328 Wuppertal
Telefon 0202 - 257 47 99
Mobil 0170 - 731 09 17
E-Mail info[at]ab-heute-rauchfrei[Punkt]de
http://www.ab-heute-rauchfrei.de

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 20.07.2008

>> Lexikon, Mittel >> NikoPax



NikoPax

NikoPax ist ein homöopathisches Präparat, das die körperlichen Entzugserscheinungen nach dem Rauchstopp oftmals deutlich reduzieren oder ganz aufheben kann.
NikoPax kann jedoch allein nicht von der Rauchsucht befreien.

Das Kombinpräparat vereinigt die besten, aus der Naturheilkunde bewährten Heilmittel und hat sich in der Raucherentwöhnung bestens bewährt.
Dieses Mittel wirkt nach dem homöopathischen Prinzip.
Wechsel- oder Nebenwirkungen sowie Gegenanzeigen sind nicht bekannt.

Anbieter:
Naturheilpraxis für klassische Homöopathie
Raucherberatung + Raucherentwöhnung
Heilpraktiker Bernhard Weber
Gräfrather Str. 28
D-42328 Wuppertal
Telefon 0202 - 257 47 99
Mobil 0170 - 731 09 17
E-Mail info[at]ab-heute-rauchfrei[Punkt]de
http://www.ab-heute-rauchfrei.de/

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 20.07.2008

>> Lexikon >> Vorsätze zu Sylvester



Vorsätze zu Sylvester

Am meisten werden zu Sylvester Vorsätze zum Nicht-Mehr-Rauchen für das neue Jahr gefaßt. Aber die meisten davon rauchen innerhalb des folgenden Januars wieder weiter. Es gehört vielleicht zur Rückschau auf das vergangene Jahr, für sich als Raucher festzustellen, daß das Rauchen doch nicht in ein gesundes Leben paßt. Und es hört sich auch für die anderen fröhlichen Mit-Menschen wie eine gute Vornahme für das nächste Jahr an, wenn man sich verpflichtet, ab dem 1. Januar nicht mehr zu rauchen.

Tatsächlich wäre es ein guter Anlaß und ein guter Zeitpunkt, sich vom Rauchen zu befreien. Erfolgreicher wird es jedoch mit Vorbereitung. 

siehe Artikel von Dr. Barth Gute Vorsätze für das nächste Jahr

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 20.07.2008

>> Interessantes >> Einfluss der Tabakindustrie auf die Politik



Einfluss der Tabakindustrie auf die Politik

Am 05.12.2005 forderte in einer Presseerklärung das deutsche “Forum Rauchfrei” von der Politkerin Frau Sabine-Bergmann-Pohl, die auch jahrelang Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium war, von ihrem Posten als stellvertretende Vorsitzende des Stiftungsrates der Körber-Stiftung zurückzutreten. Es wurde verlangt, dass sie sich als Lungenfachärztin und Präsidentin des Berliner Landesverbandes des Deutschen Roten Kreuzes für die Gesundheit der Bevölkerung einsetzten möge und nicht mit ihrem Amt in der Körber-Stiftung Krankheit und Tod fördern solle, da die Stiftungs-Fördergelder von dem Zigarettenmaschinenhersteller Körber AG stammen.

Sehr viel Geld ist im Spiel, welches von der Tabakindustrie oder von der Körber AG,  dem weltweit größten Hersteller von Zigarettenmaschinen, kommt, wenn es um handfesten politischen Einfluss geht, oder wenn das öffentliche Ansehen dieser todbringenden Industrie verbessert werden soll.

Der frühere Bundeskanzler Helmut Schmidt war mit dem Unternehmer Kurt A. Körber (1909 -1992) eng befreundet. Für den starken Raucher Schmidt  war Körber das unternehmerische Vorbild schlechthin. Er nannte ihn einen  „hoch engagierten Stifter und Anstifter”. “Er war ein öffentlich wirkender Philanthrop von hohem idealistischen Gemeinsinn”, betont der Alt-Bundeskanzler in seinem Buch “Die großen Stifter”.

Merkwürdig:

“Philanthropen” sind im allgemeinen solche Menschen, die für andere Menschen Gutes tun oder gar ihr Leben dem Dienst an ihren Mitmenschen widmen. Warum hat dieser angebliche Philanthrop Körber dann in seinen Unternehmen so präzise Maschinen für perfekte Zigaretten herstellen lassen, für moderne Waffen? Es steht doch heute auf jeder Zigarettenschachtel: „Rauchen kann zu einem langsamen und schmerzhaften Tod führen“. Und dazu tragen Körber-Maschinen weltweit maßgeblich bei.

Zur Körber-Gruppe gehören heute weltweit 30 Technologie-Unternehmen sowie Vertriebs- und Servicegesellschaften der Bereiche Tabak, Papier, Werkzeugmaschinen und Pharma-Verpackungssysteme. Sie erzielen rund 1,6 Mrd. Euro Umsatz.
Die Tochterfirma “Körber Schleifring” setzt seine Wachstumsstrategie in China unvermindert fort. 

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 20.07.2008

>> Interessantes >> Tabakindustrie bezahlte Wissenschaftler



Tabakindustrie bezahlte Wissenschaftler

Von der Tabakindustrie bezahlte Wissenschaftler schaden Ihrer Gesundheit

Der Verband der Cigarettenindustrie (VdC) finanzierte allein in den Jahren 1977 bis 1991 insgesamt 110 Projekte. Über 60 Wissenschaftler waren an diesen Forschungsprojekten beteiligt.  Darunter waren auch Koryphäen wie der Hamburger Pneumologe Helgo Magnussen oder der Münsteraner Toxikologe Fritz H. Kemper.

Bis Anfang der 1990er Jahre ließen sich zum Teil mit sechsstelligen Beträgen führende Wissenschaftler aus Deutschland für Studienprojekte von der Tabakindustrie bezahlen.
Der SPIEGEL entlarvte dies im Heft Nr. 23/2005 am 4.6.2005 mit firmeninternen Dokumente. Daraus geht hervor, daß die Zigarettenkonzerne die Wissenschaftler benutzten, um die Gefahren des Rauchens herunterzuspielen.
“Es ist besonders verwerflich, dass sich ausgerechnet Gesundheitswissenschaftler von der Tabakindustrie haben kaufen lassen”, sagt Martina Pötschke-Langer, Leiterin des Zentrums für Tabakkontrolle der Weltgesundheitsorganisation in Deutschland.

Über Stiftungen haben die Zigarettenkonzerne indirekt beispielsweise Studien finanziert von Professor Jürgen Freiherr von Troschke (Freiburg) oder vom
hochausgezeichneten Professor Johannes Siegrist (Düsseldorf)

Forschungsgelder von Tabakfirmen erhielt auch der Mediziner Professor Karl Überla aus München. Er war von 1981 bis 1985 Präsident des Bundes-Gesundheitsamtes (BGA). 1982 beauftragte der Verband der Cigarettenindustrie die von ihm geleitete GIS (Gesellschaft für Informationsverarbeitung und Statistik in der Medizin) mit einer Studie über Passivrauchen und Lungenkrebs. Dafür erhielt die GIS  etwa 2 Millionen DM. Nach Einschätzung des Center for Tobacco Control Research and Education in San Francisco/USA war Überla vermutlich die wichtigste Autorität in der Gesundheitspolitik, mit der die Tabakindustrie im Verlauf der 1980er Jahre verbündet war.

Auch Prof. Dr. Johannes Gostomzyk wurde von der Tabkindustrie finanziert. Er war Ehrenpräsident der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention; Mitglied im zentralen Gutachtergremium des BMFT-Förderschwerpunktes Public Health;  2006 bekam er das Bundesverdienstkreuz.

Forschungen wie die von Prof. Peter Atteslander schaden Ihrer Gesundheit
(siehe: Die Weltwoche, Ausgabe 47/2005)

Auch der bekannte Sozialwissenschaftler und angesehener Fachmann für Präventionsfragen, Professor Peter Atteslander, liess sich jahrelang von der Tabakindustrie für seine angebliche Unabhängigkeit bezahlen. Anfang 2001 wurde er in einem Forschungsbericht unter Leitung von Medizinprofessor Stanton Glantz von der University of California/USA als «archetypischer Berater der Tabakindustrie» eingeschätzt, nachdem sie internen Unterlagen der Zigarettenindustrie auswerteten.
Zur Liste seiner klar dokumentierten Aufgaben gehörte in den 1990er Jahren u.a.
«- Verteidigung der Industrieinteressen als unabhängiger Wissenschaftler gegenüber dritten Parteien (z.B. dem Gottlieb Duttweiler Institut) […]
- Beschaffung nützlicher Informationen über dritte Parteien […]
- Analyse der Antriebskräfte und Infiltrationsmethoden der Antis» (gemeint sind die Gesundheitsschützer).
Von 1991 bis 2000 bekam er dafür von der Tabakindustrie mindestens 500.000 Schweizer Franken.
Als Zahlungsbegründung im speziellen Fall drückte der Philip-Morris-Mann Helmut Gaisch die Wertschätzung für Atteslander so aus: Nur dank der Übernahme der Lehrverpflichtungen durch seine Untergebene sei Atteslander dazu in der Lage,  sich als «Lobbyist, Berater und Experte innerhalb der EU, der WHO und der deutschen Regierung für die Interessen von Philip Morris einzusetzen».

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 20.07.2008

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Problem-Lösung

Problemlösung bezieht sich auf Suche einer noch unbekannten, angemessenen Art und Weise des Umgang (= Lösung) mit einer bestimmten Situation (= Problem).
Das Lösen von Problemen ist ein komplexer Bereich, der verschiedene Techniken und Methoden einschließt.
Bei der Entwicklung von Fähigkeiten zur Problemlösung lernt der (Ex-)Raucher, Alltags-Situationen  zu erkennen, in denen Auslöser für sein Rauchen enthalten sind. Er nimmt auch die darin befindlichen Bedürfnisse und Fähigkeiten zur Bedürfnisbefriedigung und Situationsmeisterung wahr.
Dabei achtet er im Außen auf bestimmte Reize und Informationen in der (sozialen) Umwelt, auf Reize aus seinem physischen Körper sowie auf seine Gefühle und Bedürfnisse, auf seine Gedanken.
Zur Bewältigung der Risikosituationen findet der (Ex-)Raucher Alternativen des Verhaltens, die seine Bedürfnisse auf bessere Weise befriedigen können.

Hierzu gehört gegebenfalls auch ein verändertes Sozialverhalten, das einen speziellen Bereich der Kompetenz-Entwicklung darstellt.

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 17.07.2008

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Notfall-Karte

Die Notfallkarte ist ein Merkblatt mit verschiedenen Selbstinstruktionen bzw. Affirmationen, die nach dem Rauchstopp in einer kritischen Situation helfen soll, rauchfrei zu bleiben und keinen Rückfall zu erleben sowie mögliche Zweifel oder Entzugserscheinungen zu überwinden.

Die Notfallkarte sollte immer bei sich getragen werden, in einer Notfallsituation (möglichst laut) mehrfach gelesen werden (z.B. „Ich will es. Ich kann es. Ich schaffe es, rauchfrei zu leben.”).

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 17.07.2008

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Motivieren

Bei der Motivierung des aufhörwilligen Rauchers werden vor allem kognitive Therapietechniken angewendet, die auf die Theorie der kognitiven Dissonanzen, Attributionstheorien und Reaktanztheorien zurückgreifen, sowie
die Gesprächstechniken des Motivierenden Interviews (Rollnik/Miller, 1999) oder
der Rational Emotiven Therapie nach Ellis (1997).

Eine Motivierung zum Rauchstopp beinhaltet u.a.
- Auflistung von Vor- und Nachteilen des Rauchens bzw. Nichtrauchens (Pro-Kontra-Liste)
- Vorstellung der Vor- und Nachteile des Rauchens bzw. Nichtrauchens
- Vermittlung von Information zu den zu erwartenden positiven gesundheitlichen Verbesserungen und sonstigen Lebens-Veränderungen
- Ermittlung der individuellen Beweggründe für den Wunsch nach einem Rauchstopp
- Besprechen von Blockaden (u.a. Glauben an Entzug, statt an Gewinn nach dem Rauchstopp), Risiken (u.a. Rückfall) und Befürchtungen (u.a. Entzugserscheinungen) auf dem Weg zum Nichtraucher
- Vorstellung über das Leben als Nichtraucher.
- Selbstvertrag
- Patenschaft durch Therapeut oder Freund/Partner

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 17.07.2008

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Ess-Verhalten

siehe auch: Essen, Ernährung

Beim Rauchstopp wird das Essen, das Essverhalten und die Ernährung thematisiert,
weil nach einem (nicht solide vorbereitetem) Rauchstopp die Gefahr besteht, daß der Ex-Raucher
- im Essen ein Alternativverhalten sieht
- mit dem Essen eine Suchtverlagerung vornimmt,
- durch das Essen mögliche Entzugserscheinungen verhindert oder verringert.
Heißhungerattacken, erhöhter Appetit und Hungergefühl werden als Entzugserscheinungen genannt.

Ernährungstipps raten dazu, viele kalorien-arme bzw. kalorien-freie Getränke zu trinken und kalorien-arme Snacks oder Gemüse und Obst bereitzuhalten, um solche kritischen Situationen nach dem Rauchstopp besser als durch Essen meistern zu können.

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 17.07.2008

>> Lexikon >> Bewegung



Bewegung

Die körperliche Aktivität mit Beweglichkeit, Kraft und Ausdauer wird in den Rauchstopp mit verschiedenen Zielen einbezogen:
- Die Bewegung soll einer möglichen Gewichtszunahme nach dem Rauchstopp entgegenwirken.
- Die Bewegung soll als ein Alternativverhalten in kritischen Situationen eingesetzt werden.
- Die Bewegung soll den Verstärkerverlust durch den Rauchstopp ausgleichen.

Hierzu werden verschiedene Tipps gegeben (”Bleiben Sie in Bewegung“ oder
„Benutzen Sie die Treppe statt den Aufzug“) oder komplette Selbstkontrollprogramme zur Förderung der körperlichen Bewegung werden durchgeführt.

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 17.07.2008

>> Lexikon >> Anonyme Nikotiniker



Anonyme Nikotiniker

Synonyme: NICA - Anonyme Nikotinsüchtige, Anonyme Nikotiniker (NICotine Anonymous)

siehe auch: 12-Schritte-Programm


>> Lexikon >> Venturi-Filter-System



Venturi-Filter-System

Das Venturi Prinzip “Nichtraucher in 4 Wochen”

Venturi ist ein revolutionäres, patentiertes Rauchen-Entwöhnungs-Verfahren (US-Patent 3434480), basierend auf dem Venturi-Prinzip.
Der Physiker G.B. Venturi entwickelte 1791 ein Instrument zur Messung und Kontrolle gasförmiger Stoffe; heute wird dieses Prinzip im VENTURI-System praktisch angewendet. Hierbei werden Teer und Nikotin zurückgehalten, ohne daß der Geschmack der Zigarette sich verändert.

Im ersten Teil des Filters wird der Rauch auf eine Geschwindigkeit von über 300 km/h beschleunigt. Der Rauch wird heftig auf eine Sperre geschleudert. Durch den Schock und den Temperaturrückgang
verdichten sich die heißen Teer- und Nikotinpartikel und lagern sich auf der Mittelachse ab.

Durch den stufenweise Entzug von Nikotin (1.Woche: 15%; 2.Woche: 30%; 3.Woche: 65%; 4.Woche: 95%) wird der Körper nach und nach von Nikotin entwöhnt. Dadurch fällt es dem Entwöhnungswilligen nach 4 Wochen besonders leicht, mit dem Rauchen aufzuhören.

Vorteile von VENTURI:
1. Der Raucher raucht in der Abgewöhnungs-Phase weniger und hört nach 4 Wochen ganz auf.
2. Dies alles geschieht ohne Chemikalien und ohne Entzugserscheinungen.

Bewertung:
Über den Abzug von Teer und Nikotin mit den VENTURI-Spitzen liegen Prüfungsergebnisse der Abed Laboratories, Berkeley, Kalifornien USA vor. Professor A.Mc.Alister, weltbekannt durch seine Arbeiten in
Zusammenhang mit den Auswirkungen des Tabakkonsums, hat an der Stanford Universität (Kalifornien) eine Untersuchung mit 1000 Personen durchgeführt, die den Wunsch hatten, mit dem Rauchen aufzuhören. Bei den Testpersonen, die die VENTURI-Methode wählten, war die Erfolgsquote 4 bis 5 mal höher als bei allen anderen Raucherentwöhnungsmethoden.
Selbst die Gefahr, rückfällig zu werden ist bei stufenweise Nikotinentwöhnung sehr gering.

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 17.07.2008

>> Lexikon >> Aversives Rauchen



Aversives Rauchen

siehe auch: Aversions-Therapie 

Aversives Rauchen ist eine Technik der Aversions-Therapie. Die Aversionstherapie verbindet den angenehmen Reiz des Zigarettenrauchens (die positiven psychotropen Wirkungen) mit einem unangenehmen (aversiven) Reiz. Dadurch soll eine Einstellungsänderung gegenüber dem Rauchen durch Gegenkonditionierung erreicht werden soll.  

Mehrere Techniken des aversiven Rauchens sind bekannt:

Schnell-Rauchen
Dabei macht der Raucher in kurzer Zeit  möglichst viele Züge an der Zigarette und inhaliert dabei tief. Geraucht werden sollen 3 Zigaretten hintereinander. Nach einer kurzen Pause werden erneut 3 Zigaretten geraucht.
Solche Sitzungen werden 3–10-mal wiederholt über einen Zeitraum von ein bis vier Wochen.
Während des Rauchens wird der Raucher aufgefordert an möglichst unangenehme Dinge zu denken.
Dadurch entstehen leichte Vergiftungs-Erscheinungen, die unangenehm erlebt werden.
Damit wird das Rauchen im Sinne der Gegenkonditionierung mit einer negativen Erlebnisqualität besetzt.
 
Bewertung:
Aufgrund  der möglichen schädlichen Nebenwirkungen (leichte Intoxikationserscheinungen) wird massiertes Rauchen als therapeutisches Verfahren zur Raucherentwöhnung heute sehr selten eingesetzt.

Rauch-Halten (nach Dieter Kraft)
Eine aversive Technik ist das „Rauchhalten“ nach Dieter Kraft (2000), bei dem der Raucher den Zigarettenrauch jeweils 30 Sekunden im Mund behält und nicht inhaliert.

Medikamente
Als Aversivreize während des Rauchens wurden auch  Übelkeit oder Ekel-Geschmack verursachende Substanzen genutzt (Whiteman, 1972).

Elektroschocks
Conway (1977) experimentierte mit Elektroschocks während des Rauchens.

Schmerzen
Ein anderer aversiver Reiz war die Zuführen von Schmerzreizen mit einem Gummiband über dem Handgelenk (Berecz 1979). 

Psychologische Aversionstherapien werden heute vor allem mit Hilfe kognitiver Verfahren durchgeführt.
- Das klassische kognitive Verfahren ist die verdeckte Sensibilisierung, bei der man mit dem Rauchen möglichst unangenehme Bilder assoziieren soll.

- Bei der Hypnose und den Suggestionstechniken werden häufig auf ähnliche Weise aversive Bilder und Sensationen induziert.

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 17.07.2008

>> Lexikon >> Schnell-Rauchen



Schnell-Rauchen

 siehe auch: Aversions-Therapie

Die Technik des schnellen, exzessiven Rauchens gehört zur Aversions-Therapie.
Dabei macht der Raucher in kurzer Zeit (alle 6 bis 10 Sekunden ) möglichst viele Züge an der Zigarette und inhaliert dabei tief. Geraucht werden sollen 3 Zigaretten hintereinander.
Nach einer kurzen Pause werden erneut 3 Zigaretten geraucht.
Solche Sitzungen werden 3–10-mal wiederholt über einen Zeitraum von ein bis vier Wochen.
Während des Rauchens wird der Raucher aufgefordert an möglichst unangenehme Dinge zu denken.
Dadurch entstehen leichte Vergiftungs-Erscheinungen, die unangenehm erlebt werden.
Damit wird das Rauchen im Sinne der Gegenkonditionierung mit einer negativen Erlebnisqualität besetzt.
 
Bewertung:
Aufgrund  der möglichen schädlichen Nebenwirkungen (leichte Intoxikationserscheinungen) wird massiertes Rauchen als therapeutisches Verfahren zur Raucherentwöhnung heute sehr selten eingesetzt.

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 17.07.2008

>> Lexikon, Methoden >> Rauch-Halten (Dieter Kraft)



Rauch-Halten (Dieter Kraft)

Durch Rauchhalten nach Dieter Kraft zum Nichtraucher

Quelle: http://www.nichtraucher-wiesbaden.de/informationen/raucherentwoehnung/nichtraucherwerdendurchrauchhalten.html

Nichtraucher werden - und es dauert nicht länger als eine Zigarette - November 1999

Das geht ganz einfach mit der nachfolgenden kostenlosen und in der Selbsthilfe leicht
nachvollziehbaren Methode „Rauchhalten“.

Die Methode „Rauchhalten“ hat sich bereits als sehr effektiv erwiesen und dauert nur eine Zigarettenlänge.

Meine langjährige Erfahrung aus vielen Raucherentwöhnungs-Seminaren zeigt, dass allein schon durch ein erstes „Rauchhalten“ mindestens 20 Prozent der mitmachenden Raucherinnen und Raucher spontan und für immer das Rauchen aufgeben.

Ich möchte betonen, dass es mir ausschließlich darum geht, diese wirkungsvolle Methode möglichst vielen Betroffenen kostenlos und frei zugänglich zu machen und hoffe, dass Sie mit Ihrer Beteiligung an dieser Aktion möglichst vielen Rauchern dabei helfen, vom Rauchen freizukommen.
„Rauchhalten“ ist die leicht nachvollziehbare Selbsthilfe-Methode, mit der man sich in wenigen Minuten von der Sucht befreien kann.

Voraussetzung ist eine „letzte Zigarette“, die auf die folgende Weise geraucht werden muss: Den Zigarettenrauch in den Mund ziehen - nicht in die Lunge inhalieren!
– und ihn dort für 30 Sekunden behalten.

Während dieser Zeit normal durch die Nase atmen und sich dabei auf die unangenehmen Empfindungen im Mund konzentrieren.
Den Qualm nach 30 Sekunden ausatmen und den Mund sofort wieder mit Zigarettenrauch füllen. Auf diese Weise die ganze Zigarette rauchen.
Das ist wichtig für den Erfolg! Beim „Rauchhalten“ lagern sich die Verbrennungsrückstände (Russ, Asche) des Zigarettenpapiers und des Tabaks auf den Zähnen, der Zunge und auch sonst überall in der Mundhöhle ab.

Es bildet sich sehr schnell ein übelriechender brauner Schleim, der beim normalen Rauchen in den Magen und in die Lunge gelangt, ohne dass sich der Raucher dessen bewußt wird.

Beim „Rauchhalten“ dagegen bleiben diese Rückstände im Mund und erzeugen einen heilsamen Ekel.

Die Erfahrung zeigt, dass mindestens 20 Prozent der mitmachenden Raucherinnen und Raucher spontan das Rauchen aufgeben.

Aber auch wenn jemand nicht sofort aufhört, wird diese unangenehme Erfahrung des „Rauchhaltens“ für viele eine Hilfe dafür sein, später doch noch vom Rauchen loszukommen.

Ihr Dieter Kraft


>> Lexikon >> Alternativ-Verhalten



Alternativ-Verhalten

Alternativverhalten ist eine Technik der Verhaltenstherapie.
Durch ein Alternativverhalten zum früheren Rauchverhalten sollen allgemein Verhaltensänderungen und in konkreten Risiko- bzw. Versuchungssituationen sollen spezielle bessere Bewältigungsreaktionen umgesetzt werden.

1) Vermeidungsverhalten und Verhaltensänderung
in den ersten Tagen gegenüber allem, was mit dem Rauchen verbungen ist (Kaffe vs. Tee, Alkohol vs Wasser; nach dem Essen sitzen bleiben vs. Sofort aufstehen, Kneipenbesuch vs. Kinobesuch usw.). Dabei sollte so viel wie möglich am üblichen Tagesablauf verändert werden.

2) Alternativverhalten
in konkreten Risikosituationen für einen möglichen Rückfall zum Rauchen,
(z.B. Ablenkende Beschäftigungen; etwas lutschen, kauen oder bewegen).

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 17.07.2008

>> Lexikon >> Public Health



Public Health

„Public Health (Öffentliche Gesundheit) ist ein soziales und politisches Konzept, das durch Gesundheitsförderung, Krankheitsprävention und andere gesundheitsbezogene Interventionen auf Verbesserung von Gesundheit, Lebensverlängerung und Erhöhung der Lebensqualität von ganzen Bevölkerungen abzielt.” (Definition der WHO, 1998)

Öffentliche Maßnahmen zur Verringerung der Rauchsucht in der Landesbevölkerung.

Solche Maßnahmen des gesetzgebenden Staates, staatnaher (Forschungs-)Institue und Organisationen für eine gesündere Gesellschaft auf dem Gebiet des Rauchens sind u.a.

Gesetzliche Verbote:

siehe: www.bzga.de

- Abgabeverbot von Zigaretten an unter 16jährige (zum Schutz der jungen Menschen)

- Werbeverbote bezüglich Zigaretten

- Rauchverbote in der Öffentlichkeit und in öffentlichen Einrichtungen (zum Schutze der Nichtraucher)

- Rauchverbote im Arbeitsbereich: z.B. Kann heute ein Nichtraucher-Arbeitsplatz gesetzliche eingefordert werden. Das kann zugleich eine Chance für einen aufhörwilligen Raucher sein, da er 8 Arbeitsstunden nicht rauchen darf

siehe: www.arbeitsrecht.de

Tabaksteuer:

Die staatliche Tabaksteuer generell und ihre nicht-problembezogene Verwendung im allgemeinen Staatshaushalt ist sehr kritisch. Allerdings zeigt eine Erhöhung von Tabaksteuern offenbar positive Wirkung, wie sich in einigen Ländern zeigte. Das Kauf legaler Zigaretten ist bei wesentlich höheren Preisen auch wesentlich geringer (z.B. Dänemark).

Bekämpfung des Zigarettenschmuggels:

Auch der Kampf gegen den Schmuggel von Zigaretten (meist aus Ost-Europa), weil nur die erlaubten (als tödlich markierten) Zigaretten legal verkäuflich sind, und weil dem Staat durch nicht-legalen Verkauf von Zigaretten Einnahmen an Tabaksteuern verloren geht, ist äußerst umstritten.

Rauch-Prävention in den staatlichen Schulen

Tatsächliche Anerkennung der Rauchsucht als Krankheit mit allen Konsequenzen von der Ausbildung von Ärzten und Psychologen, effektiver Behandlung bis zur Finanzierung.

Entwicklung effektiver Behandlungsmaßnahmen der Krankenkassen zum Rauchstopp

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 17.07.2008

>> Adressen >> Nichtraucher-Initiative Deutschland (NID)



Nichtraucher-Initiative Deutschland (NID)

Die Nichtraucher-Initiative Deutschland (NID) e.V. ist die größte ausschließlich mit dem Thema Rauchen befasste Nicht-Regierungs-Organisation in Deutschland. Sie wurde 1988 als Dachverband der seit 1974 entstandenen lokal-regionalen Nichtraucher-Initiativen gegründet. Gegenwärtig gehören der NID über 700 Einzelpersonen und 12 Vereine mit insgesamt mehr als 4.000 Mitgliedern sowie mehrere Betriebe an.
http://www.nichtraucherschutz.de/


>> Lexikon, Methoden >> 12-Schritte-Programm



12-Schritte-Programm

siehe auch: Anonyme Nikotiniker 

Synonyme: Anonymes Programm, A-Programm

1) Das Zwölf-Schritte-Programm ist eine Gemeinschaft, deren Mitglieder mit Hilfe der 12 Schritte eine Heilung von Süchten, Zwängen oder anderen schädlichen Einflüssen auf das persönliche (Zusammen-)Leben anstreben.
2) Das Zwöf-Schritte-Programm ist auch ein thematisch spezifisches Heilungs-Programm, dem man innerhalb einer solchen Gemeinschaft folgt.

Das Programm der 12 Schritte stammt aus dem Bereich der Alkohol-Behandlung aus den 1930er Jahren in den USA. Es ist  von William Griffith Wilson und Robert Holbrook Smith auf ihren eigenen Erfahrungen mit dem  Alkoholmissbrauch entwickelt worden und im Buch “Alcoholics Anonymous” dargestellt worden. Daraufhin gründeten sich Gruppen  von Anonymen Alkoholikern (Alcoholics Anonymous -A.A.).
Aufgrund der hohen Erfolgsquote wurde das Programm jedoch für viele weitere Selbsthilfegruppen übernommen. Es hat sich bei verschiedenen Suchterkrankungen bewährt, auch für die Rauchsucht. So bildete sich aus den Reihen der AA in New York City die erste Gruppe „NICA“ - Anonyme Nikotinsüchtige oder Anonyme Nikotiniker (NICotine Anonymous)

Die NICA sind Gemeinschaften von Frauen und Männern, die ihre Erfahrungen, Kraft und Hoffnung miteinander teilen, um ihr gemeinsames Problem der Nikontinsucht zu lösen, und um auch anderen bei der Gesudung von Nikotinsucht zu helfen.
Die einzige Voraussetzung für die Zugehörigkeit zur NICA ist der Wunsch, mit dem Rauchen aufzuhören.
DIE ZWÖLF SCHRITTE aus der Sicht eines Rauchers
(Auszug aus einer Übersetzung von “A Smoker´s View of the Twelve Steps” von Nicotine Anonymous World Services, das auch die Eigentumsrechte an diesem Text hat. Diese Übersetzung ist von der World Services Conference genehmigt.)
Wenn wir die Zwölf Schritte täglich leben, ändern sich viele unserer Einstellungen. Wir beginnen, dankbar zu sein für die Wunder, die sich in uns und um uns herum ereignen. Wir beginnen zu begreifen, daß Gott uns hilft, wenn wir Ihn lassen.

ERSTER SCHRITT
Wir gaben zu, daß wir dem Nikotin gegenüber machtlos sind - und unser Leben nicht mehr meistern konnten.
ZWEITER SCHRITT
Wir kamen zu dem Glauben, daß eine Macht, größer als wir selbst, uns unsere geistige Gesundheit wiedergeben kann.
DRITTER SCHRITT
Wir faßten den Entschluß, unseren Willen und unser Leben der Sorge Gottes - wie wir Ihn verstanden - anzuvertrauen.
VIERTER SCHRITT
Wir machten eine gründliche und furchtlose Inventur in unserem Inneren.
FÜNFTER SCHRITT
Wir gaben Gott, uns selbst und einem anderen Menschen gegenüber unverhüllt unsere Fehler zu.
SECHSTER SCHRITT
Wir waren völlig bereit, all diese Charakterfehler von Gott beseitigen zu lassen.
SIEBTER SCHRITT
Demütig baten wir Ihn, unsere Mängel von uns zu nehmen.
ACHTER SCHRITT
Wir machten eine Liste aller Personen, denen wir Schaden zugefügt hatten, und wurden willig, ihn bei allen wieder gut zu machen.
NEUNTER SCHRITT
Wir machten bei diesen Menschen alles wieder gut - wo immer es möglich war - es sei denn, wir hätten dadurch sie oder andere verletzt.
ZEHNTER SCHRITT
Wir setzten die Inventur bei uns fort, und wenn wir Unrecht hatten, gaben wir es sofort zu.
ELFTER SCHRITT
Wir suchten durch Gebet und Besinnung die bewußte Verbindung zu Gott - wie wir Ihn verstanden - zu vertiefen. Wir baten Ihn nur, uns Seinen Willen erkennbar werden zu lassen und uns die Kraft zu geben, ihn auszuführen.
ZWÖLFTER SCHRITT
Nachdem wir durch diese Schritte ein spirituelles Erwachen erlebt hatten, versuchten wir, diese Botschaft an Nikotinsüchtige weiterzugeben und unser tägliches Leben nach diesen Grundsätzen auszurichten.

Internet:
Allgemeines: http://www.zwoelf-schritte.de

Die offizielle Websiete fürr Nicotine Anonymous World Services:
http://www.nicotine-anonymous.org

Deutschland:
AN, Köln: www.kisskoeln.de

Österreiche:
Inoffizielle Website von Nicotine Anonymous (Nica), Wien
http://www.geocities.com/mw_an/

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 16.07.2008

>> Lexikon, Methoden >> Gelassenheits-Gebet



Gelassenheits-Gebet

Gelassenheitsgebet der Nikotiniker
(Quelle: http://www.nicotine-anonymous.org/pubs_content.php?pub_id=22)

“Gott gebe mir die Gelassenheit,
Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“

(Teil eines Textes von Reinhold Neibuhr – 1926)

Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann…

Als Nikotinkonsumenten können wir unser sehnendes Verlangen nach Nikotin nicht ändern. Doch selbst wenn wir dieses Verlangen nach Nikotin nicht ändern können, können wir es hinnehmen. Die Wahrheit ist, daß wir unseren Wiederholungszwang nicht los werden, bis wir unser Sehnen nach Nikotin hinnehmen können. Wenn wir beschließen, das Verlangen nicht hinzunehmen, konsumieren wir Nikotin.

Es ist so einfach. Wenn Du beispielsweise ein Zigarettenraucher bist und das Verlangen nicht hinnimmst, dann wirst Du Dir sicher eine Zigarette anzünden. Oder vielleicht wirst Du nur einen Zug“ nehmen (oder “eine Prise“, wenn Du schnupfst) um durchzukommen. Doch selbst ein Zug oder eine Prise bedeutet nicht hinnehmen dessen, was Du nicht ändern kannst.

Hinnehmen des Verlangens bedeutet nicht, dieses zu wollen oder es gerne zu haben. Akzeptieren bedeutet zunächst, das Verlangen als das zu betrachten, was es ist: eine seelisch und körperlich starke Begierde – kein wirkliches Bedürfnis nach Nikotin. Das ist alles. Wir kämpfen nicht gegen das sehnende Verlangen an. Wir betrachten es eher, gestatten ihm zu sein ohne in Panik zu geraten oder in Selbstmitleid. Stattdessen sagen wir “Ja, jetzt gerade sehne ich mich wirklich nach Nikotin.“

Wir begehen keinen Selbstbetrug indem wir uns einreden, wir wollten kein Nikotin. Dies ist ein ehrliches Programm. Auch versuchen wir nicht die “Gewohnheit“ so sehr zu hassen, geschweige denn uns selbst, daß wir aufhören. Solange wir aktiv konsumieren können wir unsere Körper nicht davon abbringen, nach Nikotin zu verlangen. Doch wir können mit einem Verlangen leben, bis dieses vorbeigeht. Und deshalb beten wir um …

den Mut, Dinge zu ändern die ich ändern kann…

Was wir ändern können ist unsere Unwilligkeit, selbst für kurze Zeit, mit dem Sehnen nach Nikotin zu leben. Wir können mit Gottes Hilfe und der Unterstützung durch die Gruppe unsere bisherige Art des Umgangs mit dem Verlangen ändern: Wir werden willens, mit dem Sehnen zu leben. Wir benützen Nikotin nicht mehr, um den Schmerz des Verlangens loszubekommen. Wenn wir eine Zigarette anzünden um das Sehnen zu lindern zeigt dies, daß wir nicht akzeptiert haben, was wir nicht ändern können und daß wir nicht mit dem Mut gehandelt haben, Dinge zu ändern die wir ändern können.

Natürlich ist das Leben mit dem Verlangen hart, manchmal sehr hart. Doch Du bist nicht allein. Mit der Hilfe einer Höheren Macht kannst Du es. Genau darum geht es im Gelassenheitsspruch.

So bitten wir Gott, uns dabei zu helfen, das Verlangen hinzunehmen. Dann bitten wir Ihn um den Mut, uns nicht um dieses Verlangen zu kümmern (mittels neuerlichem Nikotinkonsum) – wie wir das immer gemacht haben. Kurz: wir brauchen die Gelassenheit, das Sehen zu akzeptieren und den Mut, es einfach vorbeigehen zu lassen…

und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Die Weisheit, um die wir hier bitten besteht darin, des Unterschiedes gewahr zu werden zwischen unserem bisherigen Umgang mit dem Unbehagen des Verlangens (z. B. mittels Kettenrauchens) und dem neuen Umgang mit dem Sehnen: es hinnehmen bis es vorübergeht. - Auch wenn uns dies einige unangenehme Augenblicke beschert: wir wissen, daß das Verlangen vorbeigeht, ob wir Nikotin konsumieren oder nicht.

Die Kraft und der Mut, welche nötig sind, um als einstiger Nikotinkonsument – mit seinem Anfangs-Unbehagen – zu leben, kommen, wenn wir darum bitten. Auch wenn das dauern kann. Was wir bekommen ist keine rohe Willenskraft, sondern Energie von unserer Höheren Macht, von der Gruppe und aus unserem innersten Selbst. Die Kraft, die wir wirklich wollen ist Liebe! Alleinig mit dieser Art von Kraft können wir zu ehemaligen Nikotinkonsumenten werden und ein neues Leben empfangen, frei von Nikotinsucht.

Der Grund, weshalb wir nicht schon vor Jahren zu ex-Nikotinkonsumenten wurden, ist daß wir uns entschlossen hatten, nicht mit dem Verlangen zu leben. Wann immer wir uns sehnten, gaben wir nach und konsumierten Nikotin. Wir hofften immerzu, daß auf magische Weise ein Tag käme, an dem das Verlangen verschwände oder wir einen absolut schmerzlosen Weg aus der Sucht fänden. Dieser Tag kam nie. Jeder von uns hat weiter unsere Lieblings-Rationalisierungen oder –Entschuldigungen für Tabakskonsum, unsere eigenen Rechtfertigungen, nicht mit dem Verlangen zu leben, benützt. Wir sehnten und konsumierten weiter, sehnten und konsumierten weiter, Jahr für Jahr.

Doch jetzt können wir das alles ändern. Im Augenblick da wir akzeptieren können was ist – “Ich will Nikotin“ – und dem mit von einer Höheren Macht bekommenen Mut begegnen, können wir sagen, “Ich entscheide mich dafür, mit diesem Verlangen nicht per Nikotinkonsum umzugehen“, dann werden wir ex-Nikotinkonsumenten!

Wenn Du weiter Nikotin konsumierst, obgleich Du dieses Gebet sprichst, sage es wieder und wieder. Fahre fort, es zu sagen und überlege, was es für Dich als Nikotinsüchtigen bedeutet. Schließlich wird es wirken. Es wird nicht wirken, wenn Du nicht ernsthaft bist. Doch wenn anfangs Dein ganzes Können darin besteht, diesen Spruch zu sagen ohne daran zu glauben, dann mache wenigstens dies! Du magst einige Zeit brauchen, um an die Kraft zu kommen, die nötig ist, um mit dem Unbehagen zu leben, welches aus dem Verlangen entspringt. Doch schließlich wird sie kommen. Nach einer gewissen Zeit wird das Verlangen wesentlich schwächer. Und –darauf vertrauen wir– eines Tages gänzlich verschwinden. Bei einem Ausrutscher jedoch –z. B. wenn Du als Raucher eine anzündest- akzeptiere Dich selbst ehrend und sage das nächste Mal diesen Spruch.

Bedenke, es ist nicht wirklich der Stress, Frustration oder selbst das Verlangen, das uns dazu bringt, wieder Nikotin zu konsumieren, sondern eher unser Mangel an Gelassenheit und Mut, mit dem Verlangen umzugehen. Hilfe kommt von Deiner Höheren Macht, von der Gruppe und von deinem eigenen gesunden inneren Selbst! Gott mit Dir!


>> Lexikon, Methoden >> Neuroelektrische Therapie (NET)



Neuroelektrische Therapie (NET)

Die Elektrotherapie gegen Sucht (Drogen, Alkohol, Medikamente, Tabak…)

Meg Patterson: Der sanfte Entzug (7028 792).
Ein neues biomedizinisches Verfahren (Gebundene Ausgabe)
Gebundene Ausgabe: 394 Seiten
Verlag: Klett-Cotta, Stgt. (1988)
ISBN-10: 3608955070
ISBN-13: 978-3608955071
Margaret Patterson bemüht sich seit den 1970er Jahren den Körper wieder anzuregen, die intern benötigten Stoffe selbst zu produzieren. Sie hatte damit u.a. große Erfolge bei britischen Rockstars. Angefangen hatte es mit Beobachtungen der positiven Wirkung der Akupunktur bei Drogenabhängigen. Meg Patterson ersetzte das Drehen der eingestochenen Nadeln durch einen elektrischen Stimulator mit Elektroden hinter den Ohren. (S.203)

Zur Funktion der Therapie NET schreibt Margaret Patterson:
“Neuroelektrische Therapie NET: ähnlich Walkman, 2 selbstklebende Elektroden hinter Ohr
+ ohne nennenswerte körperliche Beschwerden bei allen Formen von Abhängigkeit
+ stimuliert Körper zur Produktion seiner eigenen natürlichen Endorphine
+ für jede Form von Abhängigkeit gibt es eine bestimmte Frequenz, die dafür am besten wirkt
+ 10-2000Hz, Parameter durch Tierversuche bestätigt
+ tiefgreifende Veränderungen des zentralen Nervensystems
+ wirksame Entgiftungsmethode in nur 10 Tagen
+ Erfolgsrate 98%” S.81f, 88f, 93, 97, 105

Zu den verwendeten Frequenzen schreibt die Autorin:
“für jede Form von Abhängigkeit (Rauchen, Heroin, Schlafmittel, Aufputschmittel, Kokain, Marihuana..) gibt es eine bestimmte Frequenz, die dafür am besten wirkt” S.88


>> Lexikon, Methoden >> Entgiftung



Entgiftung

Rauchen, Alkohol, Industrienahrung, Umwelteinflüsse u.a. belasten unseren Körper mit allerei Giften und Schadstoffen.
Die Folgen sind ein schlechtes Immunsystem, Schlappheit, ständige Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Übersäuerung, Herz-Kreislauf-Probleme, Erkrankungen wie Rheuma, Gicht, Hautleiden und Allergien.

Von Entgiftung spricht man (in der Schulmedizin) beim Absetzen von Suchtmitteln (Entzug).

Dabei sind im Grunde beim Raucher alle menschlichen Ausscheidungssystem zu integrieren:
1. Leber
2. Nieren
3. Lunge
4. Darm
5. Haut

Für gesunde Nieren:
Jeden Tag reinigen die Nieren rund 300mal täglich das gesamte Blut und tragen damit einen großen Teil zu einem entgifteten Organismus bei.

Viel Flüssigkeit trinken! Täglich etwa 2,5 Liter reines Wasser oder ungesüßte Kräutertees

Regel für eine einfache Kontrolle:
Je dunkler der Harn, desto mehr Schadstoffe sind im Organismus enthalten.

Für gesunde Lungen:
Durch das Rauchen sind die Lunge, Bronchien, Lungenbläschen, Luftröhre besonders mit giftigen Ablagerungen in den Blutgefäßen belastet. Die Atmungsorgane sind zugleich  äußerst wichtig bei der Entsorgung von Giften. 

- Sich an der gesunde Luft bewegen: Besonder in den Bergen und am Meer ist die Luft qualitativ wertvoller
- Bewußtes und tiefes in den Bauch Ein-Atmen, womit die Lungenflügel mit frischer Luft voll gefüllt werden.
- Kräftig Aus-Atmen
- Bei Schleim abhusten und am besten sofort ausspucken. Husten nicht unterdrücken. 

Die Rauchsucht ist oft die Folge einer Quecksilbervergiftung.

“Wichtig ist, der Großnerv leitet Quecksilber ins limbische System, dahin also, wo unsere Emotionen zu Hause sind. Von daher sind emotionale Störungen, Verschiebungen, sehr häufig, mit allem was dazu kommt: Sucht, Perversionen, Rauchsucht. Die Rauchsucht ist oft die Folge einer Quecksilbervergiftung.”
aus: Vortrag Dr. med. Dietrich Klinghardt M.D., Ph.D. und Dr. Patricia Kane Ph.D.,
Vorlesung an der ETH Zürich April 2003

Methoden zur Entgiftung des Körpers:

Entgiftungs-Kur: siehe dort 

Mittel zur Entgiftung des Körpers:

Vitamin C
Hohe Dosen 2x pro Woche bei hoch akuten vergifteten Patienten ist noch immer die sicherste Ausleitungsmethode, es ist langsam, aber ungefährlich.
(aus: Vortrag Dr. med. Dietrich Klinghardt M.D., Ph.D. und Dr. Patricia Kane Ph.D.
Vorlesung an der ETH Zürich April 2003)

Colostrum: siehe dort

Sole-Trinkkur: siehe dort

Sole-Bad: siehe dort

Entgiftungs-Infusion: siehe dort

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 20.07.2008

>> Lexikon, Mittel >> Johannis-Kraut



Johannis-Kraut

Johanniskraut ist ein stimmungsaufhellendes Antidepressivum.
Hochpotenziertes Johanniskraut (z.B. Hypericum C200) ist zwar gut gegen die Folgen von Nervenverletzungen,  ist aber kein gezieltes Mittel zur Raucherentwöhnung.
Es kann beim Rauchstopp hilfreich sein, weil es den Körper beruhigt und vor allem, wenn damit die eigentliche Ursache der Rauchsucht getroffen wird (Depression).

Wirkung: ein bis zwei Wochen Anlaufzeit

Nebenwirkung: 
Hochdosierte Präparate machen die Haut und Augen u.U. extrem Lichtempfindlich.
Bei seltener Lichtüberempfindlichkeit: Dosis reduzieren oder absetzen.

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 15.07.2008

>> Lexikon, Mittel >> Avena sativa Urtinktur



Avena sativa Urtinktur

Avena sativa Urtinktur (Haferkraut)

Anwendungsgebiete:
Erschöpfungszustände und Schlafstörungen bei Überforderungen und nach Krankheiten als Unterstützung bei Suchtbehandlungen. Besonders bewährt hat er sich in der Raucherentwöhnung.

Dosierung Avena sativa Ø
1 - 3 x täglich 2 - 5 Tropfen oder
1 x täglich vor dem Schlafengehen 3 - 7 Tropfen einnehmen.

Anwendung zum Rauchstopp:
Morgens und abends, in schweren Fällen auch mittags, werden je 40 Tropfen in heißem Wasser eingenommen. Zusätzlich führt man ein Fläschchen (10 ml) bei sich, um bei Bedarf 5 Tropfen auf die Zunge zu nehmen. Eine Minute einwirken lassen!
Quelle: http://www.gutefrage.net


>> Lexikon >> Alternativen



Alternativen

Alternativen für jedes Zigaretten-Rauchen finden

Mit dieser verhaltenstherapeutischen Technik hält der aufhörwillige Noch-Raucher vor jedem Griff zur Zigarette bewußt inne und wählt eine günstige Alternative  dafür. Diese Alternative unterbricht die Verhaltens-Gewohnheit, weil dann nicht mehr das automatische und zumeist unbewußte Zigaretten-Rauchen die erwünschte Befriedigung bringt, sondern eine bewußte und kreative Aktivität, die auch noch Spaß machen kann.

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 15.07.2008

>> Lexikon >> Entspannungs-Training



Entspannungs-Training

Stress (ständige Überforderung, Daueranspannung, energetisches Ausbrennen) und deshalb die Suche nach Entspannung  ist für die meisten Raucher der wichtigste Grund für das Rauchen. Das Rauchen wird häufig zur Reduzierung von Stress und zum Abbau von Spannungen eingesetzt.
Deshalb ist es nach dem Rauchstopp wichtig, alternative Möglichkeiten zur Entspannung zu nutzen und zu trainieren. Mit mehr innerer Ruhe können dann auch die Veränderungsprozesse und kritische Situationen nach dem Rauchstopp besser gemeistert werden.

Häufig verwendete und bewährte Entspannungstechniken sind:
- Autogenes Training nach J.H. Schultz
- Progressive Muskelrelaxation nach Jocobson
- Atemtechniken
- Yoga

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 15.07.2008

>> Lexikon >> 3-Schritte-Therapie



3-Schritte-Therapie

3-Schritte-Therapie mit Nikotinersatzmitteln

1. Schritt START:  0 bis 6 Wochen
- Reduzieren Sie die gerauchte Zigarettenzahl um 50 %.
- Finden Sie heraus, auf welche Zigaretten am Tag Sie am leichtesten verzichten können. Beginnen Sie mit diesen.
- Immer dann, wenn Sie ein Rauchverlangen spüren, nehmen Sie einen Nikotin-Kaugummi.
- Nehmen Sie sich vor, bis zum Ende der 6. Woche - oder früher - Ihre Zigarettenzahl um die Hälfte zu verringern.

2. Schritt DRANBLEIBEN: innerhalb von 6 Monaten
- Reduzieren Sie weiter ihre Zigarettenzahl, bis Sie bereit sind, das Rauchen aufzugeben
- Reduzieren Sie immer weiter die Zahl der täglichen Zigaretten, bis Sie das Rauchen völlig aufgegeben haben. Immer dann, wenn Sie ein Rauchverlangen spüren, nehmen Sie einen Nikotin-Kaugummi.
- Nehmen Sie sich vor, in 6 Monaten - oder früher - das Rauchen aufzugeben.

3. Schritt ZIEL: innerhalb von 9 Monaten
- Hören Sie mit dem Zigaretten-Rauchen auf!
- Wenn Sie völlig mit dem Rauchen aufgehört haben, nehmen Sie allmählich immer weniger Nikotin-Kaugummis, bis Sie auch ohne diese Mittel kein Verlangen nach Rauchen mehr spüren.

Wenn Sie es nicht geschafft haben sollten, nach 9 Monaten das Rauchen aufzugeben, dann suchen Sie kompetente Helfer und Hilfen.

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 15.07.2008

>> Lexikon >> Biblio-Therapie



Biblio-Therapie

Bibliotherapie ist eine Form der Selbsttherapie, die über das Wissen zu einem Thema zur Selbstentwicklung beitragen kann. Dieses Wissen wird dabei in Form von Veröffentlichungen wie Büchern, Zeitschriftenartikeln, Internet-Ratgebern, DVDs bzw. CD-ROMs, Videos vermittelt.

Das Wissen über die Rauch-Sucht und ihre Folgen hilft manchen Rauchern dabei, zu einem Rauchstopp zu gelangen.

Mit dem Rauchen allein aufzuhören, ist zwar der häufigste Weg, zugleich jedoch aufgrund der Mehrdimensionalität der Rauchsucht für den Raucher nicht leicht und führt häufig zu Rückfällen.
Bei Rauchern, die etwa bis zu 5 Zigaretten pro Tag rauchen, ist es oft ausreichend, sich über entsprechende Veröffentlichungen sachkundig zu machen und damit helfen zu lassen.

Eine wirksame Hilfe für viele Raucher waren und sind z. B. Bücher von Allan Carr.

siehe auch: Veröffentlichungen

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 15.07.2008

>> Lexikon >> Vitamin C-Therapie



Vitamin C-Therapie

Vitamin C -Therapie ist eine Infusion mit hoch dosiertem Vitamin C.

Auch bei gesunder Ernährungsweise und Extra-Zufuhr von Vitamin C durch Nahrungsergänzungsmittel können Mangelerscheinungen.
Es ist inzwischen bekannt, daß das heutige Obst und Gemüse aufgrund verschiedener menschlicher Einflüsse auf Böden, Luft und Wasser meist deutlich weniger Vitamin C enthalten als vor ein paar Jahrzehnten. 
Zugleich ist die Menge an Vitamin C, die dem Organismus über den Magen-Darmtrakt zugeführt werden kann, begrenzt .
In bestimmten Lebenssituationen kann der körperliche Vitamin-C-Bedarf viel höher sein, als er über den Mund in Form von Tabletten überhaupt befriedigt werden kann.
Solche Situationen sind z.B. 
- Erkältungskrankheiten
- Erschöpfungszuständen
- Ständigen Stress-Situationen
- starker körperlicher Belastung z.B. Leistungssport, vor und nach Operationen
- Rauchen mit Belastung der Herzkranzgefäße
- Belastungen des Körpers durch Umweltgifte ect.
- Einnahme bestimmter Medikamente usw.
- wenn die Darmschleimhäute nicht optimal funktionieren und damit eine Aufnahme nur eingeschränkt möglich ist

In solchen Fällen ist eine Vitamin-C-Infusion mit hoch dosiertem Vitamin C als Therapie empfehlenswert.
Nach einer solchen Infusion ist der Vitamin-C-Spiegel im Blut vorübergehend so hoch, dass auch Gewebe mit besonders hohem Bedarf (Weisse Blutkörperchen, Hirnanhangdrüse, Nebenniere, Augenlinse, Gehirn u.a.) ausreichend versorgt werden können.

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 15.07.2008

>> Lexikon >> Programme



Programme

Ein Programm zum Rauchstopp behinhaltet eine systematische und zielgerichtete Abfolge von verschiedenen methodischen Aktivitäten, die zumeist über mehrere Termine (Sitzungen, Seminare, Veranstaltungen) real oder/und virtuell sowie einzeln oder/und in Gruppen von Rauchern realisiert werden können.

Beispiele:

Betreuungsprogramm „Ich tu`s für mich!!!“
Anbieter: Nikotin Institut, Österreich

Rauchfrei – Dein persönlicher Begleiter zu mehr Unabhängigkeit
Anbieter: BZgA - Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Köln/Deutschland

12-Schritte-Programm der Anonymen Nikotiniker auch: Anonymes Programm, A-Programm 

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 15.07.2008

>> Lexikon >> ProDopa®-Konzept



ProDopa®-Konzept

Das ProDopa®-Konzept setzt sich aus verschiedenen Therapieverfahren zusammen, die aus Erfahrungen und wissenschaftlichen Untersuchungen die wirkungsvollsten in der Rauchertherapie sind:
- ProDopa®-Injektionstherapie
- Medizinische Hypnose (Universität Tübingen)
- Kognitive Verhaltenstherapie für Nikotinabhängigkeit
- NLP (= Neuro-Linguistisches Programmieren)
- Atemtherapeutische Entspannungstechnik
- Gesundheitsberatung

Das ProDopa-Konzept ist von Dr. med F. Seyler und Dipl. Sozialpäd. J. Selzer entwickelt worden.
http://www.prodopa.de


>> Lexikon >> Rauchfrei-Spritze



Rauchfrei-Spritze

Rauchfrei-Spritze

auch: Nichtraucher-Spritze, Raucher-Spritze, Nichtraucher-Impfung

“Nichtraucher-Spritze” oder “Nichtraucher-Impfung” sind zunächst falsche Bezeichnungen, da keine Nichtraucher damit gespritzt  oder geimpft werden, sondern Raucher, die vom Rauchen loskommen wollen.

Die Rauchstopp-Impfung  ist die Einspritzung einer bestimmten chemischen oder homöopathischen Substanz  in die Blutbahn des Rauchers. 
Man geht in Analogie zu anderen Impfungen davon aus, daß das Immunsystem nach der Injektion Antikörper erzeugt, die verhindern, dass Nikotin ins Gehirn gelangt. Das Nikotin wird damit wirkungslos, der Suchtkreislauf ist unterbrochen.
Bei einem Rauchstopp unterdrückt diese Impfung fast vollständig sogenannte Entzugserscheinungen und erleichtert damit dem Raucher das Aufhören.

Eine solche homöopathische Rauchfrei-Spritze wurde in Frankreich vor ca. 5 Jahren entwickelt und eingesetzt. Seitdem verbreitete sich diese Therapie schnell im französischen Sprachraum.

Eine vom Allgemeinmediziner Johann Kees auf der Basis der französichen Spritzen-Variante weiterentwickelte Impfung wurde durch viele Inhaltsstoffe ergänzt. Diese Impfung von Rauchern von Johann Kees wird mit Hilfe der Mesotherapie fast schmerzfrei an genau definierte Akupunkturpunkte am Körper gespritzt.

Meist werden diese Impfungen an bestimmten Ohr-Akupunkturpunkten vorgenommen, so daß zugleich die Wirkungen der Akupunktur eintreten sollen.

Bewertung:
- Zu der homöopathischen Rauchfrei-Spritze aus Frankreich gibt es offenbar mehrere wissenschaftliche Untersuchungen, die einen Erfolg bestätigen sollen.

- Diese Rauchstopp-Hilfe basiert auf der überholten medizinischen Theorie von Impfungen (siehe umfassende Quellen zur Impfkritik).
- Für eine erfolgreiche Befreiung von Rauchsucht müssen jedoch auch die anderen Seinsebenen des Menschen behandelt bzw. verändert werden (Spiritualität, Mentalität, Emotionalität, Vitalität).
Anbieter:
- Die Rauchfrei-Spritze nach Johann Kees
http://www.rauchfrei-spritze.de/index.html

- ProDopa® Akupunktur-Injektionstherapie nach Dr.med F. Seyler & Dipl. Sozialpädagoge J. Selzer
http://www.prodopa.de/

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 15.07.2008

Ratgeber

Ratgeber sind gedruckte (Broschüren, Bücher), elektronische (DVD) oder virtuelle (Internetseiten) Zusammenstellungen von Informationen, Hilfen und Adressen zum Rauchstopp bzw. speziellen Aspekten davon.

virtuelle Ratgeber:

ARD-Spezial: Endlich Nichtraucher
Strategien und Hilfen für den Rauchstopp.

Onmeda-Spezial: Rauchen, Alkohol & Drogen
– Genussmittel können süchtig machen. Wir informieren Sie über Abhängigkeiten und Wege aus der Sucht.
Erfahren Sie im Ratgeber alles über Suchtgefahren von Nikotin, Alkohol, Kokain, Ecstasy und Cannabis.

Sieben Vorschläge (Regeln) für Eltern gegen die Sucht

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 15.07.2008

>> Lexikon >> Online-Programme



Online-Programme

auch: Internet-Programme, Nichtraucher-Onlinekurse

Programme im Internet, die beim Rauchstopp mit Informationen und Möglichkeiten des Austausches mit Experten und anderen Teilnehmern helfen.

Diese Methode ist besonders geeignet für kontaktfreudige und internetgeübte Menschen. 

Online-Programme haben einige Vorteile:
1. Sie geben eine Fülle von Anregungen:
Antworten auf häufige Fragen zum Rauchstopp
Antwort auf medizinische, psychologische u.a. Spezial-Fragen
viele Ratschläge und Tipps zum Rauchstopp
2. Sie ermöglichen den Austausch von Meinungen, Erfahrungen, negativen Gefühlen (Frustentladung) im Zusammenhang mit dem Rauchstopp mit anderen Teilnehmern in Chats, in Online-Tagebüchern oder in verschiedenen Diskussionsforen.
3. Sie sparen Zeit und Geld
Die virtuellen Angebote  sind meist preisgünstig und ortsungebunden, so daß keine Fahrten und Fahrkosten anfallen.

Beispiel:
Name: Online-Programm RFO
Kosten: frei
Internet: www.rauchfrei-online.de

siehe auch: Ich höre jetzt auf zu rauchen! 

Online-Workshop im Team von Dr. Barth

Online-Workshop individuell von Dr. Barth

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 15.07.2008

>> Lexikon >> Kippen-Museum



Kippen-Museum

Der Raucher, der sich vom Rauchen lösen will, legt ein “Kippen-Museum” an. Dazu wird ein verschließbares durchsichtiges Glas genutzt. Darin werden die in den letzten Tagen vor dem Rauchstopp gerauchten Zigaretten-Reste gesammelt.  Dann gießt man über die Kippen etwas Wasser und hält das Glas verschlossen.
Wenn nach dem Rauchstopp wirklich eine Suchtattacke auftreten sollte, dann wird dieses Kippen-Museum-Glas betrachtet oder gegebenfalls geöffnet und daran gerochen. Der sehr unschöne Anblick, aber vor allem der äußerst unangenehme Geruch hat eine abschreckende Wirkung.

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siehe auch: Aversions-Therapie

Autor: Dr. Wolf Barth
letzte Bearbeitung: 15.07.2008

>> Lexikon >> Sozialer Druck



Sozialer Druck

Durch öffentliches Bekunden des Rauchstopps und durch den Austausch mit anderen Menschen (u.a. mit Gleichgesinnten, die sich auch vom Rauchen lösen wollen oder dies bereits geschafft haben) wird ein sozialer Druck („soziale Kontrollinstanz“) durch die Öffentlichkeit erlebt. Dies hilft vielen Menschen, Selbstkontrolle zu erreichen, sich selbst in die Pflicht zu nehmen und diszipliniert bei ihrem Entschluß zu bleiben.

Autor: Dr. Wolf Barth
letzte Bearbeitung: 15.07.2008

>> Glossar >> Entzugserscheinungen



Entzugserscheinungen

auch: Negative Wirkungen des Rauchstopps

Viele Raucher wollen nicht mit dem Rauchen aufhören, weil Sie Angst vor negativen Folgen eines Rauchstopps haben. Sie rauchen weiter, weil sie damit unangenehme Entzugssymptome vermeiden wollen.

Keine neue Nikotin-Zufuhr scheint für das Auftreten von sogenannten Entzugserscheinungen verantwortlich zu sein.  Durch regelmässiges  Rauchen der nächsten Zigarette können diese vermieden bzw. wieder aufgehoben werden. Der Raucher erlebt wiederholt und festigt durch Bekräftigung die durch Nikotin ausgelösten positiven, kurzfristigen Effekte. Dabei zwingt er den physischen Körper, die schädigenden Stoffe aufzunehmen, zu neutralisieren und eine Harmonie der Körperchemie hervorzufrufen, damit er die Positivwirkungen des Rauchens (z.B. Entspannung) erleben kann. Nach einiger Zeit des Rauchens braucht der Körper mit seinen biochemischen Prozessen regelmäßig Nikotin, weil die Körperchemie sich darauf eingestellt hat (Das ist genau so, wie die täglich-regelmäßige Medikation z.B. eines Blutdruckmittels oder von Insulin).
Die Rauch-Dosis muss dabei im Verlaufe der Zeit sogar noch weiter gesteigert werden, um die “angenehmen” Wirkungen des Rauchens wieder zu erzielen.

Aufgrund des raschen körperlichen Abbaus von Nikotin lassen seine positiv empfundenen Wirkungen auch schnell nach. Durch das erneute Rauchen einer Zigarette können die “vermissten” Wirkungen jedoch schnell wieder hergestellt werden. Der physische Körper hat sich auf die veränderten chemischen Prozesse eingestellt, gleicht die schädigenden Wirkungen weitgehend aus und achtet auf das Funktionieren des gesamtes Organismus.
Wird das Nikotin vom Körper über längere Zeit ferngehalten, kommt die Körperchemie aus diesem Gleichgewicht, der Körper reagiert suchend-ausgleichend und signalisiert mit Entzugserscheinungen, daß er Bedarf nach Nikotin hat.
Solche Nikotin-Entzugssymptome können sein:
- Nervosität und Unruhe
- Abnehmende Stresstoleranz
- Allgemeine Gereiztheit
- Angstgefühle
- Aggressivität
- Depressionen (= Aggression gegen sich)
- Schlafstörungen
- Konzentrationsstörungen
- Gesteigerter Appetit
 
Solche “Entzugserscheinungen” sind allerdings durchweg psychischer Natur. Diese äußere Verhaltens-Symptomsprache drückt dem Raucher ziemlich genau aus, worin seine tieferliegenden inneren Defizite bzw. Schwierigkeiten bestehen: u.a.
Mangel an Ruhe und Entspannungsfähigkeit
Zuviel an Forderungen (Über-Forderung = Stress)
Mangel an bedingungsloser Liebe bzw. Anerkennung der Lebensrealität
Mangel an Akzeptanz/Toleranz
Mangel an Lebensfreude und innerem Frieden
Mangel an Selbst-Bewußt-Sein
Mangel an Aufmerksamkeit für wirklich Lebenswichtiges
Mangel an Lebens-Hunger

Daher gibt es keine Abhängigkeit von Nikotin oder Tabak, die solche Symptome hervorbringen,
sondern eine Suche (Sucht) nach der Meisterung seines glücklichen Lebens
aufgrund der (angenommenen oder gespürten) ungenügenden Fähigkeiten zur Lebensbewältigung.
Das nikotinhaltige Rauchen ist der hilflose und ersatzweise Ver-Such, durch das Rauchritual und die künstliche Erzeugung biochemischer Prozesse in der Illusion eines entspannten, genußreichen, zufriedenen Lebens zu sein.

Angst vor einem Rauchstopp aufgrund möglicher Entzugserscheinungen ist demnach die Angst vor sich selbst oder die Verweigerung, seinen glücklichen Lebensweg zu gestalten.

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 12.07.2008

>> Glossar >> Nikotin



Nikotin

Nikotin ist ein wesentlicher stofflicher Bestandteil, der beim Rauchen von tabakhaltigen Produkten inhaliert wird.

Der Stoff “Nicotin” wurde 1828 von dem deutschen Chemiker Reimann und dem Mediziner Posselt entdeckt.
Nikotin ist ein Alkaloid (Chemische Bezeichnung: 3-(1-Methyl-2-pyrrolidinyl)-pyridin).
Das Nikotin kommt in den Blättern der Tabakpflanze in hoher Konzentration vor. Die Tabakpflanze (Nicotiniana Tabacum) ist ein Nachtschattengewächs. Das Nikotin erzeugt sie in ihren Wurzeln. Wenn die Pflanze reift, wandert der Stoff in die Blätter. Nikotin ist eines der stärksten Pflanzengifte.
Reines Nikotin ist bei Zimmertemperatur eine farblose, ölige Flüssigkeit. Nikotin ist mit Wasser mischbar und hat einen tabakähnlichen Geruch. Es färbt sich an der Luft braun.

Nikotin und Rauchen:
Nikton wird durch das Verbrennen/Glimmen des Tabaks in tabakhaltigen Produkten freigesetzt. Es gelangt beim Inhalieren des Rauchers, gebunden an die winzigen Teerteilchen im Rauch, in die Lunge und von dort in die Blutbahnen. Nach ca. 7 Sekunden erreichen die Nikotinmoleküle das Gehirn, klammern sich dort an die Hirnzellen und beeinflussen deren Arbeit.

Nikotin ist ein hochpotentes Gift.
Reines Nikotin wirkt bei einer Menge von etwa 40-60 mg tödlich. Diese Menge findet man z.B. in 100 Gramm Tabak bzw. in ca. 83 Zigaretten, wenn man von durchschnittlich 0.6 mg pro Zigarette ausgeht. Diese Menge wird aufgrund des schnellen Abbaus des Nikotins im Körper sogar von starken Rauchern nicht erreicht.
Für ein Säugling oder Kleinkind kann bereits das Verschlucken einer Zigarette (etwa 12 Milligramm Nikotin) tödlich sein.

Wirkung von Nikotin:
Nikotin hat zunächst einen anregenden, in höheren Dosen einen beruhigenden und muskelentspannenden Einfluß.
Nikotin verrringert Gefühle des Hungers, der Angst und auch der Aggression.
Nikotin regt nach wenigen Sekunden im Gehirn die Freisetzung des Nervenbotenstoffes Dopamin an. Dopamin löst Belohnungsgefühle von Wohlbefinden bis Hochstimmung aus und ist für den so genannten “Rauchgenuss” verantwortlich.
Ebenso wird Noradrenalin freigesetzt, das durch erhöhte Aufmerksamkeit und  Energiefreisetzung ebenfalls stimulierend wirkt.
Die Wirkung von Nikotin lässt schnell nach, da es im Körper rasch wieder abgebaut wird.

Sucht-Wirkung des Nikotins:
Nikotin ist ein hochpotenter und schnell Sucht erzeugender Wirkstoff.
“Nikotin macht so süchtig wie Heroin oder Kokain.” (Staatliches Instituts für Drogenmißbrauch, USA)
“Für die Tabakabhängigkeit gelten grundsätzlich die gleichen Voraussetzungen wie für andere Abhängigkeiten auch - Alkoholabhängigkeit, Heroinabhängigkeit, Kokain-abhängigkeit. Der entscheidende Unterschied zwischen der Tabakabhängigkeit einerseits und den übrigen genannten Abhängigkeiten andererseits ist das Fehlen der psychotoxischen Wirkung des Nikotins. Das heißt: der abhängige Raucher verliert nicht seine Persönlichkeit, im allgemeinen verliert er auch nicht seinen Arbeitsplatz, z.B. im Gegensatz zum Alkoholiker.” (Prof. Klaus Opitz, Pharmakologe, Münster)

Es wird behauptet, daß viele Raucher nur deshalb rauchten, d.h. davon abhängig seien, weil sie die negativen Entzugssymptome des Nichtrauchens vermeiden wollen. Keine neue Nikotin-Zufuhr scheint für das Auftreten von sogenannten Entzugserscheinungen verantwortlich zu sein.  Durch regelmässigen Nachschub durch das Rauchen der nächsten Zigarette können diese vermieden bzw. wieder aufgehoben werden. Der Raucher gewöhnt seinen Organismus schnell an die durch Nikotin ausgelösten positiven Kurzfrist-Effekte und nach einiger Zeit verlangt der Körper mit seinen biochemischen Prozessen regelmäßig nach Nikotin. Die Rauch-Dosis muss dabei im Verlaufe der Zeit immer mehr gesteigert werden, um die “angenehmen” Wirkungen des Rauchens wieder zu erzielen.

Wirkung von Nikotinentzug:
Aufgrund seines raschen körperlichen Abbaus lassen die positiv empfundenen Wirkungen des Nikotins schnell nach. Durch das erneute Rauchen einer Zigarette können die “vermissten” Wirkungen jedoch schnell wieder hergestellt werden. Der physische Körper hat sich auf die veränderten chemischen Prozesse eingestellt, gleicht die schädigenden Wirkungen weitgehend aus und achtet auf das Funktionieren des gesamtes Organismus.
Wird das Nikotin vom Körper über längere Zeit ferngehalten, kommt die Körperchemie aus diesem Gleichgewicht, der Körper reagiert suchend-ausgleichend und signalisiert mit Entzugserscheinungen, daß er Bedarf nach Nikotin hat.
Solche Nikotin-Entzugserscheinungen können sein:
- Nervosität und Unruhe
- Abnehmende Stresstoleranz
- Allgemeine Gereiztheit
- Angstgefühle
- Aggressivität
- Depressionen (= Aggression gegen sich)
- Schlafstörungen
- Konzentrationsstörungen
- Gesteigerter Appetit
 
Solche “Entzugserscheinungen” sind allerdings durchweg psychischer Natur. Diese äußere Verhaltens-Symptomsprache drückt dem Raucher ziemlich genau aus, worin seine tieferliegenden inneren Defizite bzw. Schwierigkeiten bestehen: u.a.
Mangel an Ruhe und Entspannungsfähigkeit
Zuviel an Forderungen (Über-Forderung = Stress)
Mangel an bedingungsloser Liebe bzw. Anerkennung der Lebensrealität
Mangel an Akzeptanz/Toleranz
Mangel an Lebensfreude und innerem Frieden
Mangel an Selbst-Bewußt-Sein
Mangel an Aufmerksamkeit für wirklich Lebenswichtiges
Mangel an Lebens-Hunger

Daher gibt es keine Abhängigkeit von Nikotin oder Tabak, die solche Symptome hervorbringen,
sondern eine Suche (Sucht) nach der Meisterung seines glücklichen Lebens
aufgrund der (angenommenen oder gespürten) ungenügenden Fähigkeiten zur Lebensbewältigung.
Das nikotinhaltige Rauchen ist der hilflose und ersatzweise Ver-Such, durch das Rauchritual und die künstliche Erzeugung biochemischer Prozesse in der Illusion eines entspannten, genußreichen, zufriedenen Lebens zu sein.
Dem entspricht auch, daß es eine Vielzahl von Menschen gibt, die keinerlei “Entzugserscheinungen” erlebten, als sie bewußt und konsequent das Rauchen aufgaben. 

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 12.07.2008

>> Interessantes, Länder >> “Merkur Gesundheitsmonitor” (Österreich)



“Merkur Gesundheitsmonitor” (Österreich)

Im Jahre 2007 wurde eine Österreich-weite, repräsentative Umfrage von market im Auftrag der Merkur Versicherung durchgeführt. (siehe: http://www.merkur.at/cms/news/106219.htm)

Einige Ergebnisse des “Merkur Gesundheitsmonitors”:
27 Prozent der Bevölkerung ab 18 Jahren bezeichnen sich als Raucher
- Davon 12 % Anteil starker Raucher (über 10 Zigaretten täglich) 
- Davon 8 % Anteil Raucher mit 10 Zigaretten am Tag
- Davon ist der Anteil stark rauchender Männer fast doppelt so hoch wie Frauen
- Davon ist der Anteil an Rauchern unter den Jungen mit 42 Prozent deutlich über den Bevölkerungsschnitt. In dieser Altersgruppe befinden sich vor allem „leichte Raucher“ und Gelegenheitsraucher.
- Davon  haben etwa 60 Prozent zumindest schon einmal versucht, das Rauchen aufzugeben, 30 Prozent sogar mehrmals.
- Davon wollen 25 Prozent weiterhin mit dem Rauchen aufhören.

Zum Rauchverbot:
67 Prozent der österreichischen Bevölkerung sind der Meinung, dass sich ein generelles Rauchverbot positiv auf die öffentliche Gesundheit auswirken würde.
63 Prozent der Österreicher und Österreicherinnen ab 18 Jahren würden ein strengeres Gesetz zum Rauchverbot begrüßen.
35 Prozent der Bevölkerung plädieren sogar sehr stark dafür.
Der Bildungsstand wirkt sich auf diese Einstellung aus: Je höher die Bildung, desto häufiger wird ein strenges Rauchverbot gefordert.

Zu Rauchstopp-Methoden:
Die befragten Raucher in Österreich scheinen über die verschiedenen (bekannten) Methoden zum Rauchstopp sehr informiert zu sein. Durchschnittlich kennt jeder Raucher fünf Methoden, die Aufhörwilligen sogar mehr.
Zu den Bekanntesten gehören Nikotinpflaster und Nikotinkaugummi. Es folgen Akupunktur und Hypnose, vor Büchern, Seminaren und der Willensmethode.
Die Willensmethode und Bücher sind auch die am häufigsten genutzten Methoden.
Jeder dritte Raucher scheiterte, der mit Willenskraft einen Rauchstopp versuchte.

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Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 11.07.2008

>> Lexikon, Mittel >> Nikotin-Ersatz-Mittel



Nikotin-Ersatz-Mittel

auch: Nikotin-Ersatz-Präparate

Die Nikotinersatztherapie verwendet verschiedene nikotinhaltige Produkte. Nikotinersatzmittel können sinnvoll sein bei stärkerer Abhängigkeit vom Rauchen
- ab einer täglich gerauchten Zahl von 10 bis 20 Zigaretten bzw.,
- wenn der Raucher die 1. Zigarette bereits nach weniger als 30 Minuten nach dem Aufstehen raucht.

Nikotinersatzmittel können je nach Bedarf untereinander kombiniert werden.

Zu den Nikotinersatzmitteln gehören:

Nikotin-Pflaster (auch: Nikotin-Depotpflaster): 
Nikotinpflaster erzeugen einen konstanten Nikotinspiegel (Depot).
Diese Pflaster sind für Raucher geeignet, die gleichmäßig über den Tag verteilt rauchen, um den Nikotinspiegel konstant zu halten.
Damit die Pflaster gut auf der Haut haften bleiben, sollten sie auf unbehaarte, trockene und cremefreie Körperstellen geklebt werden und vor direkter Sonnen- oder Wärmeeinwirkung geschützt werden. Besonders gut eignet sich dafür beispielsweise der Hüftbereich.
Je nach Rauch-Abhängigkeit ist es sinnvoll zwei verschiedene Nikotinersatzmittel (z.B. Pflaster und Kaugummis) zu kombinieren.
Die Anfangsdosierung sollte zwei bis drei Monate beibehalten werden, dann auf die Hälfte reduziert und wiederum für ca. zwei Monate beibehalten werden.

Nikotin-Kaugummi:
Sie sind vor allem für sogenanntes Situationsrauchen (z.B. in stressigen Momenten oder in Gesellschaft) bzw. in “Notfällen” (übergroßes Rauchverlangen) geeignet.
Die Kaugummis sind ideal für Raucher, die etwas im Mund haben möchten.
Die Wirkung des Kaugummis tritt erst nach etwa 20 Minuten ein und hält in der Regel zwei bis vier Stunden an.
Wenn der Nikotin-Kaugummi anfangs etwas zu scharf schmeckt, kann er einfach für einige Zeit in der Backentasche “geparkt” werden.

Nikotin-Inhalator:
Der Inhalator ist besonders für Gewohnheitsraucher geeignet, die situationsbedingt zur Zigarette greifen.
Nikotin-Inhalatoren haben dieselbe Wirkungsdauer wie Kaugummis.
Er ermöglicht durch das Rauch-Inhalieren, das Zigaretten-Ritual beizubehalten.
Da der Inhalator - ähnlich wie beim Zigarettenrauchen – zum Mund geführt und daran gesaugt werden muss, kann der Rauchstopp manchem Raucher mit Hilfe des Inhalators schwerer fallen.

Nikotin-Tablette (auch: Nikotin-Sublingualtablette):
Nikotintabletten werden von Rauchern bevorzugt, die keine Kaugummis kauen können oder wollen.
Sie werden unter die Zunge gelegt und lösen sich dort auf.
Ihre Wirkung ist gleich der von Nikotin-Kaugummi.
Die Sublingualtablette ist die diskreteste Form des Nikotinersatzes.
 
Nikotin-Spray (auch: Nikotin-Nasalspray):
Nikotinsprays wirken von allen Nikotinersatzmitteln zwar am schnellsten (nach etwa 10 Minuten), die Wirkungsdauer beträgt allerdings nur etwa eine Stunde.
Anfangs wirken sie scharf für die Nasenschleimhäute. Meist erfolgt nach wenigen Tagen eine Gewöhnung.
Der Nasalspray sollte nicht zu oft am Tag angewendet werden. Bei häufigerem Bedarf sollte der Raucher besser auf ein länger wirkendes Präparat umsteigen!
 

Nikotin-Gel:

NICOGEL™ ist ein Nikotinersatz-Mittel in Form von  flüssigem Tabak, der als handliches Tabak-Gel angewandt wird.

Anwendung:
Nicogel wird zum Beispiel einfach in die Handinnenflächen eingerieben, wo es innerhalb einer Minute komplett über die Haut übertragen wird.

Wirkung:
Nicogel stoppt das körperliche Nikotin-Verlangen in 60 Sekunden, selbst wenn es sich um einen starken Raucher handel.

Dosierung:
Nikotinersatzprodukte liefern dem Körper nur geringe Mengen Nikotin, eine Überdosierung ist damit nicht möglich.
Reines Nikotin wirkt bei einer Menge von etwa 40-60 mg tödlich. Diese Menge findet man z.B. in 100 Gramm Tabak bzw. in ca. 83 Zigaretten, wenn man von durchschnittlich 0.6 mg pro Zigarette ausgeht. Diese Menge wird aufgrund des schnellen Abbaus des Nikotins im Körper sogar von starken Rauchern nicht erreicht.
Für ein Säugling oder Kleinkind kann bereits das Verschlucken einer Zigarette (etwa 12 Milligramm Nikotin) tödlich sein.
Beim Rauchen nehmen Sie auf jeden Fall mehr Nikotin auf. Eine ausreichende Dosierung ist sogar besonders wichtig, um Entzugserscheinungen und Rückfälle erfolgreich zu vermeiden.

Die Nikotinersatz-Therapie geht meist von einer Verringerung der gegebenen Nikotinmenge im Verlauf der Zeit aus. Dafür gibt es in den Produktbeschreibungen konkrete Anleitungen.

Bewertung:
Die negativen Nebenwirkungen dieser nikotinhaltigen Produkte sind prinzipiell dieselben wie bei gerauchten nikotinhaltigen Zigaretten.
Die Anwendung von Nikotinersatzpräparaten wird im Vergleich zum ZigarettenRauchen als weniger schädlich bzw. erheblich “gesünder” selbst für schwangere Raucher angesehen, da in jedem Rauch einer industriellen Zigarette neben dem Nikotin noch bis zu 4800 Stoffe enthalten sind, die zum Teil hochgiftig und krebserregend sind, und die zu massiven gesundheitlichen Schäden führen können.

“Ein Nikotinpflaster wird von Rauchern meist nicht als Ersatz für die Zigarette akzeptiert, und sie haben in gewissem Sinne recht: es gibt einfach nicht diesen explosiven, abhängig machenden Schub. Aber immerhin - ein Pflaster mindert die Entzugserscheinungen.” [Dr. Jack E. Hennigfield, Institut für Drogenmißbrauch, Baltimore]

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 11.07.2008

>> Aktionen >> “Rauchfrei 08″: Reduzieren > Aufhören > Gewinnen!



“Rauchfrei 08″: Reduzieren > Aufhören > Gewinnen!

Aktion: “Rauchfrei 08″

Land: Österreich

Akteure: Apotheken + Nicorette

Seit Mai 2008 läuft in den österreichischen Apotheken eine neue Aktion, die mehr Rauchern Lust auf ein gesünderes Leben machen will.

Rauchfrei 08: Ein Weg in die Rauchfreiheit
Die Initiative Rauchfrei 08 möchte mehr Raucher motivieren, den ersten Schritt in eine rauchfreie Zukunft zu machen.

Reduktion als erster Schritt
Der neue Ansatz ist, nicht nur einen totalen Rauchstopp als Möglichkeit für ein gesünderes Leben zu verbreiten, sondern auch die Reduzierung des Rauchens als Beginn für ein zukünftiges Leben ohne Zigaretten hervorzuheben.
Schon die Analyse des eigenen Rauchverhaltens kann - so zeigen Erfahrungen - das Rauchen bis zu einem Drittel senken. Dann bemerkt der Raucher erst, wie sehr seine Lebensqualität steigt, und er ist nach diesen ersten Erfolgen motivierter, völlig auf das Zigaretten-Rauchen zu verzichten.

Rauchfrei 08: Mitmachen und gewinnen
Rauchfrei 08 gibt mehr Rauchern den Impuls für mindestens zwei Monate auf Zigaretten zu verzichten oder die Zigarettenzahl wenigstens um 50 Prozent zu reduzieren.
Teilnehmen können Raucher über 18 Jahre, die in den letzten 12 Monaten fast täglich geraucht haben. Die Teilnehmer verpflichten sich, ab 1. Mai 2008 für zwei Monate das Rauchverhalten um mindestens 50 Prozent zu reduzieren oder gar nicht mehr zu rauchen.
Die Unterstützung mit Hilfsmitteln wie z.B. Nicorette ist gestattet - sie erhöht die Erfolgschancen.
Die Angaben der Teilnehmer werden im Falle eines Gewinnes mittels Kohlenmonoxidmessung der Atemluft und mittels Harnbestimmung erfaßt und bestätigt.

Jeder gewinnt:
Gesundheit, Schönheit und zusätzlich wird für alle Teilnehmer jeweils ein Baum im Rauchfreiwald gepflanzt.
Weiterhin werden zwei verlängerte Wochenenden für zwei Personen in einem österreichischen Alpenhotel verlost.
Wer teilnehmen möchte, kann sich direkt auf der Website www.rauchfrei08.at registrieren bzw. die Rauchfrei08-Broschüre anfordern.

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 11.07.2008

>> Mittel >> Internet: HEALTH CENTER “RAUCHSTOPP” bei netdoktor



Internet: HEALTH CENTER “RAUCHSTOPP” bei netdoktor

HEALTH CENTER: RAUCHSTOPP

Internet: http://www.netdoktor.at/health_center/rauchstopp/

Informationen in 7 Rubriken:

Startschuss zum Rauchstopp
Wie ungesund Zigaretten sind, ist heute allgemein bekannt. Auch Sie schaffen mit einer vernünftigen Mischung aus Eigenmotivation & Unterstützung den Rauchstopp!
 
Acht Fragen zur letzten Zigarette
Jeder zehnte Raucher will aufhören, der Qualm schadet nur der Gesichtshaut und Passivrauch ist zu Unrecht so verpönt. Richtig oder falsch?
 
Passivrauchen
Woraus Passivrauch besteht, warum er gefährlich ist und welche schützenden Maßnahmen ergriffen werden sollten.

Medikamentöse Methoden
Nikotinersatztherapie & Co helfen dabei, die Symptome im Zuge einer Entwöhnung erfolgreich in den Griff zu bekommen.

Sprechstunde: “Jeder profitiert
Fragen zur letzten Zigarette und zum Leben danach beantwortet Sozialmediziner Univ.-Doz. Ernest Groman im Interview mit NetDoktor.at.

Rauchen bei Jugendlichen
Das Einstiegsalter liegt in Europa zwischen dem zehnten und dem 14. Lebensjahr. Warum beginnen Jugendliche zu rauchen?

Rauchen und Lungenkrebs
In Österreich werden jährlich rund 10.000 Todesfälle durch Rauchen verzeichnet. 3.000 davon gehen auf das Konto von Lungenkrebs.


>> Adressen >> Nachrichten zum Rauchen + Rauchstopp



Nachrichten zum Rauchen + Rauchstopp

The Weekly Breather
The American Lung Association

Beginning our second century, the American Lung Association works to prevent lung disease and promote lung health
The Weekly Breather is a weekly summary of news related to lung disease and health.
American Lung Association, 61 Broadway, New York, NY 10006
www.lungusa.org


>> Anbieter >> Technische Nichtraucher-Schutzsysteme



Technische Nichtraucher-Schutzsysteme

Anbieter:

Produkt:  Raucherkabinen von asecos “smoke & talk”
Zertifikat: BG-Prüfzert-Zeichen
Auszeichnung: “iF product design award 2007″
Firma:      asecos GmbH - Sicherheit und Umweltschutz
Adresse:   Weiherfeld 16 - 18, D-69584 Gründau
Telefon:    +49-60519220-0
Land:        Deutschland, Großbrittannien, Niederlande, Frankreich, Spanien
Internet: www.asecos.com


>> Lexikon >> Raucher-Kabinen



Raucher-Kabinen

- Raucherkabinen schützen mit technischen Mitteln Nichtraucher vor dem Passivrauchen, da sie in Innenräumen helfen, Zigarettenrauch zu erfassen und zu filtern.

- Raucherkabinen bieten sichere Rauchfreiheit in Innenräumen.

- Raucherkabinen lösen die Konflikte zwischen Rauchern und Nichtrauchern, da Raucher nicht mehr ausgegrenzt und diskriminiert werden, und sie steigern Mitarbeiterzufriedenheit

> Rauchen in der Arbeit:
- Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen nach §5 ArbStättV nach wirksamen Schutz der nichtrauchenden Mitarbeiter
- längere Verweilzeiten von Rauchern am Arbeitsplatz
- keine Renovierungskosten
- unterstützt Organisationsabläufe und Netzwerke

> Rauchen in der Gastronomie:
- Handlung im Einklang mit der gültigen Gesetzgebung
- Erhaltung Ihrer Stannkundschaft
- Gewinnung neuer Kunden durch ein rauchfreies Ambiente
- Profitieren von zufriedenen Gästen
- Funktionelles Design und individuelle Gestaltungsmöglichkeiten

Anbieter:
Raucherkabinen von asecos “smoke & talk”

BG-Prüfzert-Zeichen
asecos GmbH
Sicherheit und Umweltschutz
Weiherfeld 16 - 18
D-69584 Gründau
Tel.: +49-60519220-0
Internet: www.asecos.com

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Autor: Dr. Wolf Barth (nach Angaben des Unternehmens asecos GmbH)
Letzte Bearbeitung: 10.07.2008

>> Glossar >> Technischer Nichtraucherschutz



Technischer Nichtraucherschutz

Technische Systeme, die in Innenräumen helfen, Zigarettenrauch zu erfassen, zu filtern und Nichtraucher so vor dem Passivrauchen zu schützen.

Das BGIA - Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung sowie das IfI - Institut für Industrieaerodynamik in Aachen prüfen die Wirksamkeit von Nichtraucherschutzsystemen und vergeben ein BG-PRÜFZERT-Zeichen.

Autor: Dr. Wolf Barth (nach Angaben des Unternehmens asecos GmbH)
Letzte Bearbeitung: 10.07.2008

>> Technik >> Kabine “smoke & talk” für Raucher und Nichtraucher



Kabine “smoke & talk” für Raucher und Nichtraucher

Sicher rauchfrei in Innenräumen.

Die Lösung der Konflikte zwischen Rauchern und Nichtrauchern!
Steigert Mitarbeiterzufriedenheit durch Überwindeung von Ausgrenzung der Raucher, Verboten, Diskriminierung  

Technischer Nichtraucherschutz:
Systeme, die in Innenräumen helfen, Zigarettenrauch zu erfassen, zu filtern und Nichtraucher so vor dem Passivrauchen zu schützen.

> Rauchen in der Arbeit:
- Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen nach §5 ArbStättV nach wirksamen Schutz der nichtrauchenden Mitarbeiter
- längere Verweilzeiten von Rauchern am Arbeitsplatz
- keine Renovierungskosten
- unterstützt Organisationsabläufe und Netzwerke
- BG-Prüfzert-Zeichen als wirksames Nichtraucherschutzsystem

> Rauchen in der Gastronomie:
- Handlung im Einklang mit der gültigen Gesetzgebung
- Erhaltung Ihrer Stannkundschaft
- Gewinnung neuer Kunden durch ein rauchfreies Ambiente
- Profitieren von zufriedenen Gästen
- Funktionelles Design und individuelle Gestaltungsmöglichkeiten

Anbieter:
Raucherkabinen von asecos “smoke & talk”
asecos GmbH
Sicherheit und Umweltschutz
Weiherfeld 16 - 18
D-69584 Gründau
Tel.: +49-60519220-0
Internet: www.asecos.com

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Autor: Dr. Wolf Barth (nach Angaben des Unternehmens asecos GmbH)
Letzte Bearbeitung: 10.07.2008

>> Diagnostik >> Psychologisch-Medizinische Astro-Analyse



Psychologisch-Medizinische Astro-Analyse

Psychologisch-Medizinische Astro-Analyse (astrovitalis)

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Individuelles Horoskop zu Medizin, Psychologie, alternativen Heilmethoden wie Bachblüten, Homöopathie u.a., zu Ernährung und Wellness

Die Zeiten sind vorbei, in denen Ärzte die Homöopathen mit Standesdünkel „behandelten“, in denen Psychologen die Astrologen in die „Schmuddelecke“ stellten und in denen die Mediziner als „überhebliche Wissenschaftsapostel“ an den Pranger gestellt wurden. Man hat erfahren, dass kein Bereich vor Scharlatanerie geschützt ist und dass kein Titel davor bewahrt, in seinem Namen „den größten Unsinn zu verzapfen“ – oder auch gefährliche Praktiken anzupreisen.
Und deshalb wendet man sich dem zu, was Menschen wirklich hilft – und damit auch dem, was Menschen „aus dem Herzen und aus der Seele spricht“. Genau dies wollen diese speziellen Analysen und Profile leisten, nicht mehr – aber auch nicht weniger.

Die astrovitalis-Analysen bieten ein Kaleidoskop individueller Schicksalswege.
Manchmal reicht „ein kleiner Dreh“, um das Leben neu betrachten zu können. Werden dann Aufgaben und Lösungswege beherzigt und der eine oder andere Tipp umgesetzt, so beweist das auch Achtung und Respekt vor seinen Persönlichkeitsanteilen, die bisher ignoriert oder einfach übersehen wurden.
Insofern dreht jede astrovitalis-Analyse nicht nur am Kaleidoskop der Lebenssicht –
sie dreht auch das Fernrohr um, mit dem sich Hilfe- und Ratsuchende ihre jeweils besondere individuelle Anlage vom Leibe zu halten versuchen.
Und schließlich dreht die astrovitalis-Analyse auch schlicht am „Wahrnehmungsobjektiv“: Neue Einstellungen und bisweilen auch der eine oder andere situations-spezifische Filter bieten eine andere Perspektive und vielleicht auch Sicht der Dinge.
Die lösungsorientierten Texte machen fit für “das ganze Leben” und zeigen Ihnen noch nicht bekannte Potenziale in auf.
 
Erfahren Sie aus der bis zu 150-seitigen Analyse u.a.:
• Warum Sie bestimmte Krankheits-Symptome haben?
• Wie Sie Erkrankungen vorbeugen können?
• Welche Heilmethoden Ihnen helfen?
• Welche persönlichen Lebensaufgaben sollten Sie angehen?

Inhaltsbereiche

Astrologie:
Erläuterungen
Geburtsbild
Aspekte
Halbsummen
Mondeisprung
Elemente
Strukturanteile
Tierkreisanteile
Sensitivpunkte

Psychologie:
Erläuterungen
Typologie
Grundstruktur
Basisprofil
Aufgabenprofil
Lösungsprofil
SabischeSymbole
Halbsummen
Pyramidenpunkte
Stichworte 

Medizin:
Erläuterungen
Risikobereiche
Symptombilder
Bachblütenanalyse
Homöopathie

Wellness:
Erläuterungen
Ernährungstipps
Therapien
Sporttipps

Zeitqualität:
Erläuterungen
Analyse

Anhang:
Erläuterungen
Namensanalyse
Biorhythmus (Tabelle)
Biorhythmus (grafisch)

Lieferumfang:
Sie erhalten eine individuelle Komplett-Auswertung von Medizin, Bachblüten, Homöopathie, Psychologie, Astroprofil, Aufganbenprofil, Lösungsprofil, Stichwortanalyse, Wellness und Ernährungslehre,
ca. 140 DIN A-4 Seiten, pdf-Datei

Muster-Analyse: Madonna Louise Ciccone (Pop-Sängerin)

183 Seiten, pdf-Datei, 506 KB  madonna-louise-ciccone-gesamtanalyse.pdf


>> Glossar >> Exzessiv-Raucher



Exzessiv-Raucher

Ein Exzessiv-Raucher ist ein Mensch, der am Tag mindestens 30 Zigaretten raucht.

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 07.07.2008

>> Glossar >> Snus (Mund- oder Lutsch-Tabak)



Snus (Mund- oder Lutsch-Tabak)

Snus (auch als Mund- oder Lutschtabak bezeichnet)

Snus ist fein gemahlener nikotinhaltiger Tabak, der zur Nutzung unter die Ober- oder Unterlippe geschoben wird.
Snus enthält wie alle Tabakprodukte Nikotin. Medizinisch gilt die Nutzung von Snus als weniger gefährlich für die Gesundheits im Vergleich zum Rauchen von Zigaretten, da die Atemwege und Lunge nicht noch zusätzlich von den giftigen Verbrennungsstoffen betroffen sind.

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 07.07.2008

>> Adressen, Länder >> Organisationen in der Schweiz



Organisationen in der Schweiz

Pro Aere
Schweizerische Gesellschaft für rauchfreie Luft und gegen die Tabaksucht
Postfach 2202, 8021 Zürich
Tel. 01 215 12 40, Fax 01 215 12 41
E-Mail: info@proaere
http://www.proaere.ch
 
Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention Schweiz AT
Effingerstr. 40, 3001 Bern
Tel. 031 389 92 46, Fax 031 389 92 60
E-Mail: carprev@iprolink.ch
http://www.at-schweiz.ch

Lungenliga Schweiz
Südbahnhofstrasse 19c, 3000 Bern 17
Tel.031 378 20 50, Fax 031 378 20 51
E-Mail: lung.ch@spectraweb.ch
http://www.lung.ch/

Rauchstoppzentrum Zürich
Witellikerstrasse 36, 8008 Zürich
Tel. 01/387 20 20, Fax 387 22 55
E-Mail: info@rauchstoppzentrum.ch
http://www.rauchstoppzentrum.ch
 
Schweizerische Krebsliga
Effingerstrasse 40, 3001 Bern
Tel. 031 389 91 00, Fax 031 389 91 60
http://www.swisscancer.ch/

Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA)
Avenue Ruchonet 14, 1001 Lausanne
Tel. 021 321 29 11, Fax 021 321 29 40
E-Mail: info@sfa-ispa.ch
http://www.sfa-ispa.ch


>> Glossar >> Sucht



Sucht

SUCHT ist die Abgabe der Selbstkontrolle und die Übernahme von Fremdkontrolle. Daraus entsteht eine Abhängigkeit von ETWAS. Diese Abhängigkeit hat verschiedene Aspekte, weil die Fremdkontrolle auf allen Dimensionen des menschlichen Seins geschieht: spirituell, mental, emotional, energetisch und körperlich.

SUCHT ist engstens verbunden mit einem grundsätzlichen Lebens-Bedürfnis des Menschen: ein Suchen nach LIEBE im irdischen (Zusammen-)Leben:
- körperliche, energetische, seelische und geistige Zuwendung und Zuneigung;
- körperliche, energetische, seelische und geistige Einbeziehung, Inte-gration und Kooperation:
- Wertschätzung und Anerkennung der Persönlichkeit mit ihrem Besitz, ihrem sozialen Status in der Gemeinschaft, ihrem Tun und ihrem Sein;
- Autorität und Einfluss auf andere und auf seine eigene Lebensgestal-tung.
Dafür wollen Menschen etwas besitzen, etwas tun, etwas sein bzw. schei-nen.

SUCHT wird als ein zwanghafter Drang erlebt, bestimmte wiederkehrende Handlungen (Rituale) durchzuführen, um einen besseren Zustand zu erreichen. Dafür wird ver-sucht, mit dem gesamten physischen Körper oder durch Einnahme bestimmter Stoffe in lichten, luftigen, flüssigen oder festen Zuständen eine Verbesserung des Erlebens zu erreichen.
- Element Feuer: (exstatisches) Bewegen beim Sport, beim Sex, beim Tanz
- Element Luft: Atmen von Rauch, Nebel und Gasgemisch
- Element Wasser: Trinken von Alkohol
- Element Erde: Essen von Nahrung

Dafür wird beispielsweise versucht, bestimmte Substanzen wie Tabak mit Nikotin und weiteren Stoffen oder Alkohol in den Körper zu bringen.
Diese Handlungen können bei starker Sucht und Abhängigkeit auch dann nicht mehr kontrolliert und aufgegeben werden, wenn sie zu schweren wahrnehmbaren körperlichen, seelischen, geistigen, sozialen und wirtschaftlichen Beeinträchtigungen oder Problemen führen. Deshalb werden sie als krankhaft und behandlungsbedürftig bewertet.
Dabei weiß der Süchtige, dass weniger oder keine Nutzung der Suchtlösung ihm mehr Energie, mehr Motivation, mehr Freiheit im Kopf zum Denken, besseres Sich-Spüren bringen würde.
Aber er kann dieses Wissen nicht für sich umsetzen.

SUCHT schränkt aufgrund des zwanghaften Dranges die persönliche Freiheit der Entscheidung ein,  d.h. ETWAS Fremdes bzw. Anderes entscheidet,
- was getan wird (Zigarette rauchen),
- wie und wohin die Lebensenergie fließt (anregend oder entspan-nend),
- wie man sich fühlt (vorher schlecht und nach dem Rauchen besser),
- was man denkt („Habe ich noch genug Zigaretten?“)
- wie man sich selbst, Gott und die Welt erlebt (Einsicht verschwindet im blauen Dunst).

Deshalb ist das Rauchen oder Nichtrauchen für den abhängigen Raucher keine freie Entscheidung eines „mündigen“ (entwickelten) Bürgers!

Autor: Dr.Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 07.07.2008

>> Adressen >> Forschungs-Institue, international



Forschungs-Institue, international

USA

Society for Research on Nicotine and Tobacco (SRNT)
Internet: http://www.srnt.org/

2810 Crossroads Drive, Ste. 3800
Madison, WI 53718
USA
Phone: 608-443-2462
Fax: 608-443-2474 or 608-443-2478
email: info@srnt.org

Nicotine Dependence Center in Minnesota

Research Program
Research focuses on clinical trials of drugs, behavioral interventions, population-based epidemiological studies, and cost-effectiveness and outcomes research. Learn about nicotine dependence research.

Education Program
Mayo offers programs for professionals who want to incorporate nicotine dependence treatment into their practice and/or develop a service to meet the needs of patients. Learn about nicotine dependence education.

About the NDC
The Nicotine Dependence Center in Rochester was one of the first centers in the country to focus exclusively on treating patients dependent on tobacco. The Center opened in 1988, at the same time that Mayo Clinic made all its facilities, both inpatient and outpatient, smoke free.
The NDC has designed and provided clinical programs which have become the standard in many medical centers.
Richard Hurt, M.D., is the director of the Center. Michael V. Burke, Ed.D., is coordinator of treatment programs, Sheila K. Stevens, MSW., the coordinator for education programs and Ivana Croghan, Ph.D., coordinator for research programs.

Patient Appointments
(800) 344-5984
(507) 266-1930
Fax: (507) 266-7236

Research Program
(800) 848-7853
Fax: (507) 266-7900
E-mail: ndc-rst@mayo.edu

Mailing Address:
Nicotine Dependence Center
Mayo Clinic
200 First Street, Southwest
Rochester, MN 55095
Homepage: http://www.mayoclinic.org/ndc-rst/


>> Adressen >> Organisationen, international



Organisationen, international

Wichtige internationale Internet-Adressen:

Tobacco Free Initiative - World Health Organization WHO
http://www.who.int/tobacco/en/

Tobacco Control Database - WHO-Regional Office for Europe
http://data.euro.who.int/tobacco/

Framework Convention Alliance for Tobacco Control
http://www.fctc.org/

Globalink - The International Tobacco Control Community
http://www.globalink.org/

International Union Against Cancer (UICC)
http://www.uicc.org/index.php?id=511

Treatobacconet
http://treatobacco.net/English/home/home.cfm.html

European Network for Smoking Prevention (ENSP)
http://www.ensp.org/

Action on Smoking and Health UK
http://www.ash.org.uk/

European Respiratory Society
http://www.ash.org.uk/

European Lung Foundation
http://www.european-lung-foundation.org/

International Union against Tuberculosis and Lung Disease
http://www.iuatld.org/index_en.phtml


>> Adressen >> Organisationen in Deutschland



Organisationen in Deutschland

Ärztlicher Arbeitskreis Rauchen und Gesundheit e.V., München
http://www.aerztlicher-arbeitskreis.de/
Der “Ärztliche Arbeitskreis Rauchen und Gesundheit e.V.” und dessen Förderverein “Arbeitskreis Rauchen und Gesundheit e.V.” sind gemeinnützige Vereine, in denen sich Ärztinnen und Ärzte und andere verantwortungsbewusste Personen in Anbetracht der erheblichen Gesundheitsgefahren durch das Rauchen und das Passivrauchen ehrenamtlich engagieren. Die beiden Vereine sind frei von politischen, religiösen und ideologischen Bindungen. Sie verfolgen die gleichen Ziele. Sie werden deshalb vom gleichen Vorstand vertreten.

Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V., Hamm
http://www.dhs.de/
Im Kontakt zu anderen Suchtpräventionsstellen und zur Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vermittelt die DHS als Fachstelle Informationen über suchtpräventive Inhalte, Ansätze, Methoden, Maßnahmen struktureller, personal- und massenkommunikativer Prävention. Aufgabenschwerpunkt der DHS ist die Sekundärprävention. Durch die Entwicklung von Informationsmaterialien zu Gefährdungsmomenten, Risiken und Folgen von Suchtmittelkonsum und -missbrauch und süchtigen Verhaltensweisen sollen Konsumenten zur Veränderung ihres Verhaltens und zur Reduzierung ihres Konsums aufgefordert werden.

Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V., Bonn
http://www.bvpraevention.de/cms/index.asp?bvpg
Die Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG) mit Geschäftsstelle in Bonn wurde 1954 gegründet und ist ein gemeinnütziger, politisch und konfessionell unabhängiger Verband. 106 Organisationen sind zur Zeit Mitglied der BVPG, darunter vor allem Bundesverbände des Gesundheitswesens (wie z.B. die Bundesärztekammer, die Spitzenverbände der Krankenkassen sowie Verbände der Heil- und Hilfsberufe, aber auch Bildungseinrichtungen und Akademien), die einen Arbeitsschwerpunkt im Bereich “Prävention und Gesundheitsförderung” aufweisen.

Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg
http://www.dkfz.de/index.html
Die Mitarbeiter im Deutschen Krebsforschungszentrum haben ein gemeinsames Ziel: die Mechanismen der Krebsentstehung systematisch zu erforschen und Risikofaktoren für Krebserkrankungen zu erfassen. Aus den Ergebnissen dieser grundlegenden Arbeiten sollen neue Ansätze zur Vorbeugung, Diagnostik und Therapie entwickelt werden. Das Krebsforschungszentrum ist eine Stiftung des Öffentlichen Rechts und Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren. Als überregionale Großforschungseinrichtung wird es von der Bundesrepublik Deutschland und dem Land Baden-Württemberg finanziert.

Deutsche Krebsgesellschaft e.V., Berlin
http://www.krebsgesellschaft.de/
Die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) ist die größte wissenschaftlich-onkologische Fachgesellschaft in Deutschland mit Sitz in Berlin. Insgesamt gehören der DKG rund 5.000 Mitglieder an. Die DKG ist eine gesundheitspolitische Institution, die ihren Einfluss zum Wohle des krebskranken Patienten in der Gremienarbeit mit Politikern, Fachgesellschaften, Leistungs- und Produktanbietern auf dem Gesundheitsmarkt sowie für Patienten geltend macht. Drei Ziele stehen im Mittelpunkt des Engagements: durch Prävention die Neuerkrankungsrate senken, durch Früherkennung die Überlebenschancen von Tumorpatienten erhöhen sowie durch Fortschritte in der Forschung die Lebensqualität von Menschen mit der Diagnose Krebs verbessern.

Deutsche Krebshilfe e.V., Bonn
http://www.krebshilfe.de/
Die Deutsche Krebshilfe setzt sich seit über 30 Jahren für die Belange krebskranker Menschen ein. Gegründet wurde die gemeinnützige Organisation am 25. September 1974.
Nach dem Motto “Helfen. Forschen. Informieren.” fördert die Organisation Projekte zur Verbesserung der Prävention, Früherkennung, Diagnose, Therapie, medizinischen Nachsorge und psychosozialen Versorgung einschließlich der Krebs-Selbsthilfe. Die Deutsche Krebshilfe informiert die Bevölkerung über das Thema Krebs und die Möglichkeiten, Krebs zu vermeiden (Prävention) und früh zu erkennen. Sie versteht sich als Anwalt der Krebs-Patienten und setzt sich auf allen Ebenen der Medizin und der Gesundheitspolitik dafür ein, dass krebskranke Menschen in Deutschland optimal versorgt werden. Die Deutsche Krebshilfe organisiert und fördert Aus- und Fortbildungsmaßnahmen sowie Informationsveranstaltungen zur Verbesserung der Krebsbekämpfung. Die Deutsche Krebshilfe finanziert ihre Aktivitäten ausschließlich aus freiwilligen Zuwendungen der Bevölkerung. Sie erhält keine öffentlichen Mittel.

Deutsche Lungenstiftung e.V., Hannover
http://www.lungenstiftung.de/
Die Deutsche Lungenstiftung ist auf Initiative von Mitgliedern der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie 1994 gegründet worden. Führende Mediziner und viele engagierte Helfer aus allen Berufsgruppen arbeiten ehrenamtlich mit. Die Deutsche Lungenstiftung e.V. ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein. Sie finanziert sich ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge, freiwillige Spenden und Zuwendungen.

DGP - Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e. V.
http://www.pneumologie.de/
Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP) ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein zur Förderung der Wissenschaft, Forschung und Lehre, der Fort- und Weiterbildung, Prävention, Krankenversorgung und Rehabilitation im Bereich der gesamten Pneumologie, einschließlich der Intensivmedizin mit Schwerpunkt Beatmungsmedizin. Als Interessenvertretung der Pneumologie in der Öffentlichkeit fördert die DGP auch die Kooperation mit anderen Organen und Fachgesellschaften sowie die Kooperation von ärztlichen und assoziierten Berufsgruppen im gesamten Bereich der Pneumologie.

Weitere Internet-Adressen Deutschland:

Netzwerkbüro Tabakprävention
http://www.tabakpraevention.de/

WHO-Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle
http://www.tabakkontrolle.de/

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
http://www.rauchfrei-info.de/

Weltnichtrauchertag
http://www.who-nichtrauchertag.de/

Nichtraucherinitiative Deutschland
http://www.nichtraucherschutz.de/

Rauchfrei am Arbeitsplatz
http://www.who-nichtrauchertag.de/html/nrs_medien.html

Deutsches Netz Rauchfreier Krankenhäuser
http://www.dnrfk.de/


>> Glossar >> Welt-Nichtraucher-Tag



Welt-Nichtraucher-Tag

Der Weltnichtrauchertag wurde am 31. Mai 1987 von der Weltgesundheitsorganisation WHO ausgerufen.
Dieser Tag steht jedes Jahr unter einem anderen Motto.

2008: Tobacco-Free Youth (internationales Thema der WHO)
2007: Rauchfrei genießen
2006: Tabak: Tödlich in jeder Form
2005: Schluss mit süchtig! - Wir helfen Rauchern. Die Gesundheitsberufe.
2004: Wer raucht, ist arm dran.
2003: Film und Fernsehen: mit Schall ohne Rauch!
2002: Ja zum Sport heißt Nein zum Tabak!
2001: Keine dicke Luft am Arbeitsplatz - auch Passivrauchen macht krank!
2000: Tobacco kills - don’t be duped.
1999: Leave your pack behind! / Rauchfrei ins nächste Jahrtausend!
1998: Rauchfrei aufwachsen!
1997: Gemeinsam für eine rauchfreie Welt!
1996: Sportler und Künstler rauchen nicht!
1995: Rauchen kommt uns teurer, als wir denken!
1994: Die Medien und das Rauchen: informieren, nicht verführen!
1993: Rauchfreies Gesundheitswesen - rauchfreie Welt!

Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V.
Heilsbachstraße 30
D-53123 Bonn
Tel. (0228) 9 87 27 18
Fax (0228) 6 42 00 24

Internet:

www.who-nichtrauchertag.de
www.weltnichtrauchertag.de
www.who-tag.de
www.weltgesundheitstag.de
www.aktionsbuendnis-nichtrauchen.de
www.abnr.de.  

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 07.07.2008

>> Glossar >> Noch-Raucher



Noch-Raucher

Raucher, die mit dem Rauchen aufhören wollen, die es jedoch alleine nicht schaffen.

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 07.07.2008

>> Aktionen, Länder >> “Smoking statt smoking”, Österreich



“Smoking statt smoking”, Österreich

Rauchstopp-Initiative “Smoking statt smoking”

Logo:

smokingstattsmoking_logo3.jpg

Initiatoren: der Sozialmediziner Prof. Dr. Michael Kunze, das österreichische Nikotininstitut und das Pharmaunternehmen Pfizer.
Slogan: Nichtrauchen bringt Geld, Genuss und Sinnlichkeit
Ziele:
Informieren und Motivieren all jener Noch-Raucher, die es alleine nicht schaffen, mit dem Rauchen aufzuhören.
Aufzeigen, was man sich leisten kann, was alles besser geht und mehr Spaß macht, wenn man mit dem Rauchen aufhört.
Den Noch-Rauchern den positive persönlichen Nutzen präsentieren, den der Rauchstopp bringt.
Devise ist Lebenslust und Wohlfühlen statt Angstmacherei.
Beginn: Januar 2008
Ort: in Shopping-Center in Österreich
Internet: www.smoking-statt-smoking.at

Nikotin Institut
Rechte Wienzeile 81/1
A-1050 Wien
Tel: +43 (0) 1 / 585 85 44
Fax: +43 (0) 1 / 585 85 99
Internet: www.nicotineinstitute.com

Pfizer Corporation Austria Ges.m.b.H.
Floridsdorfer Hauptstr. 1
A-1210 Wien
Tel: +43 (0) 1 / 521 15-0
Fax: +43 (0) 1 / 526 91 32
Internet: www.pfizer.co.at


>> Lexikon, Methoden >> Neuro-Feedback



Neuro-Feedback

Neurofeedback ist computergesteuertes Training von Gehirn und Verhalten.  Mit kleinen Sensoren werden die feinen Wellen der Gehirnelektrik gemessen und gefiltert. Der Klient lernt, die mit bestimmten psychischen Zuständen oder Verhaltensweisen verbundenen Gehirnwellen mit Hilfe eines Computers immer stabiler selbst herzustellen. Gelingt es dem Klienten, die für die Entspannung oder Konzentration benötigten Hirnwellen zu produzieren, sendet der Computer sofort Rückmeldungen. Dieses Feedback durch Töne oder Bilder, die wie ein Computerspiel wirken,  trainieren spielerisch das neue Verhalten.

Neurofeedback
• reorganisiert die Hirntätigkeit,
• stabilisiert die Hirnchemie
• entspannt die Motorik, die Sinne und das gesamte Verhalten
• trainiert die Kompetenz und Effizienz der Gehirntätigkeit

Neurologen und Psychologen erforschen seit Anfang des 20. Jahrhunderts spezifische Gehirnwellen. Mit der Technikentwicklung konnten solche Wellen immer besser gemessen und erfasst werden. Heute ist bekannt, welche Hirnwellen bei den verschiedenen Aktivitäten produziert werden. Verbessertes Wohlbefinden, Gelassenheit, Konzentration und Effizienz zur Bewältigung des Lebens-Alltages können durch Neurofeedback erzeugt werden.

Neurofeedback zum Rauchstopp

Marie-Helen Lüchinger  verwendet eine Kombination von Neurofeedback, speziellen mentalen Trainings und Kinesiologie zur Unterstützung der Rauchentwöhnung.
Dabei lernt der Klient neue Verhaltensstrategien kennen, die den Drang zum Rauchen reduzieren, weil sich das Hirn reorganisiert. Dieses Training der entspannend wirkenden Gehirnwellen findet am Computer mittels Neurofeedback statt.
Je nach Persönlichkeit und Rauchergewohnheiten werden 15 bis 30 Trainingssitzungen benötigt.

Anbieter:
Praxis für Pädagogische Psychologie und Neurofeedback
Marie-Helen Lüchinger-Frey, lic. phil. I
Seestrasse 71, CH- 8703 Erlenbach
Telefon: +41 1 991 16 99
E-Mail: mhluechinger@ggaweb.ch
Internet: http://home.ggaweb.ch/brainbalance/index.html


>> Glossar >> Meridiane



Meridiane

Meridiane sind Leitbahnen für unser Lebens-Energie Qi/Chi.
Schon seit Jahrtausenden werden in der chinesischen Energiemedizin die unsichtbaren, den physischen Körper durchziehenden Energiebahnen neben den sichtbaren Leitbahnen wie Nervenbahne, Blutbahnen und Lymphbahnen unterschieden und behandelt.
Eine Methode der Behandlung von Meridianen sind Akupunktur und Akupressur.

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 01.07.2008

>> Glossar >> Elementale



Elementale

Als Elementale bezeichnet man selbst oder fremdprogrammierte Denk-, Fühlens- und Verhaltensmuster, die auf physischer, energetischer, emotionaler und mentaler Ebene erhebliche Blockaden und Erkrankungen auslösen können.

Durch Elementale, die man vereinfacht auch als “Gewohnheit” oder “Rauchteufel” bezeichnet, wird ein Großteil der Abhängigkeit des Rauchers erklärbar.

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 01.07.2008

>> Lexikon >> Be Set Fast Free (BSFF)



Be Set Fast Free (BSFF)

BSFF (wörtlich: sei schnell davon befreit)  ist die Abkürzung für:
Behavioural and Emotional Symptom Elimination Training For Resolving Excess Emotion: Fear, Anger, Sadness and Trauma
(Training für die Entfernung von emotionalen und verhaltensbezogenen Symptomen zur Auflösung übermäßiger Emotionen: Angst , Wut, Traurigkeit und Trauma). 

BSFF ist eine Methode der Energetischen Psychologie (Dr. Larry P. Nims und Joan Sotkin aus den USA), die  auf das Unterbewusstsein gerichtete ist und eine sehr wirkungsvolle Selbsthilfemethode darstellt. Bei dieser Methode werden unserem Unterbewusstsein gezielt Anweisungen gegeben, bestimmte Lebens-Probleme zu behandeln und uns dabei zu befreien
- von einschränkenden negativen Glaubenssätzen und Glaubenssystemen,
- von negativen emotionalen Wurzeln bzw. unerlösten seelischen Konflikten und damit
- von vielfältigen emotionalen, mentalen und spirituellen Schwierigkeiten und Problemen.

Internet:
www.bsff.de
www.besetfreefast.com

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 01.07.2008

>> Glossar >> Affirmation



Affirmation

Affirmation bedeutet Bejahung oder Bekräftigung, meist durch das Wiederholen von positiver Selbstsuggestion.

In Bezug zum Rauchstopp:
Beispiele für Affirmationen zum Rauchstopp sind:

Ich habe großen Spass nur frische Luft zu atmen.
Frische Luft befreit mich.
Ich fülle meine Lungen stets mit frischer Luft.
Ich bewege mich ausreichend und bin gesund.
Ich bin ein glücklicher Nichtraucher.
Ich atme reine Luft in meine Lunge.
Meine Lunge ist ganz gesund.
Ich bin dankbar für meine gesunde Lunge.
Meine Atemwege sind frei und absolut gesund.
Ich gehe gerne an die frische Luft.

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 01.07.2008

>> Zielgruppen >> Übersicht: Interessenten / Zielgruppen



Übersicht: Interessenten / Zielgruppen

WER interessiert sich?

Alle Interessenten am Rauchstopp:

Raucher
Ex-Raucher
Nie-Raucher
Passiv-Raucher
Psychosomatisch Kranke
Psychiatrisch Kranke
Therapeuten
Kinder/Jungendliche
Schwangere
Eltern
Lehrmeister
Führungskräfte
Unternehmer
Vereine

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 01.07.2008

>> Methoden, Veröffentlichungen >> Ratgeber: Sieben Regeln für Eltern gegen die Sucht



Ratgeber: Sieben Regeln für Eltern gegen die Sucht

Ratgeber: Sieben Vorschläge (Regeln) für Eltern gegen die Sucht

Die Familie hat in der Lebensgeschichte den ersten und wahrscheinlich wichtigsten Einfluss auf das Gesundheitsverhalten der Kinder sowie deren späteren Umgang mit Suchtmitteln und Drogen. Die Schule ist neben dem Elternhaus der wichtigste Ort, an dem Aktivitäten zur Vorbeugung von Sucht stattfinden können. Zur Unterstützung von Eltern unterbreitet der Verein Programm Klasse 2000 e.V. 7 Vorschläge gegen Sucht, die von der Vorsorge-Initiative im Auftrag der Aktion Sorgenkind entwickelt wurden. Was können wir für die Gesundheit unserer Kinder tun?Wie können Süchte und Abhängigkeiten erfolgreich vermieden werden? Sieben Regel gegen Sucht  und wie man damit umgehen sollte.
Diese 7 Regeln sollen dazu beitragen, Kinder von Anfang an besser gegen Sucht zu schützen.
Regel 1: Kinder brauchen seelische Sicherheit
Regel 2: Kinder brauchen Anerkennung und Bestätigung
Regel 3: Kinder brauchen Freiraum und Beständigkeit
Regel 4: Kinder brauchen realistische Vorbilder
Regel 5: Kinder brauchen Bewegung und richtige Ernährung
Regel 6: Kinder brauchen Freunde und eine verständnisvolle Umwelt
Regel 7: Kinder brauchen Träume und Lebensziele Ausführliche Darstellung
siehe im Internet: http://www.klasse2000.de/seiten/ratgeber.php

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 03.07.2008

>> Mittel >> Musik: Klaro Rap



Musik: Klaro Rap

Klaro Rap aus Programm “Klasse2000″ 

als Windows Media-Audiodatei - Größe 541 KB

Internet: http://www.klasse2000.de/seiten/download.php

download klarorap-programm-klasse2000.wma


>> Bewertung >> Programm “Klasse 2000″



Programm “Klasse 2000″

Name: Klasse 2000
Art: Public Health Programm
Zielgruppe: Grundschule

Das Klasse2000-Programm wird fortlaufend vom Verein Programm Klasse2000 e.V. evaluiert, häufig in Kooperation mit anderen Institutionen.

Bericht:
Klasse2000: Gesundheitsförderung, Gewalt- und Suchtvorbeugung in der Grundschule – die wichtigsten Evaluationsergebnisse
Herausgeber: Verein Programm Klasse2000 e.V., www.klasse2000.de
Stand: Juni/2007
download hier (pdf-Datei, 741 KB )klasse2000-zusammenfassung-juni-07.pdf

Kontakt/Ansprechpartner:
Dr. Christina Storck
Verein Programm Klasse2000 e.V. – Evaluation
Feldgasse 37, 90489 Nürnberg
Tel.: 0911/89 121 18
Fax.: 0911/89 121 30
E-Mail: christina.storck@klasse2000.de


>> Methoden >> Be smart - don`t start



Be smart - don`t start

Programm “Be smart - don`t start”

Art: Public Health Programm
Teil des Projektes „Smokefree Class Competition”, das von der Europäischen Union im Rahmen des Public Health Programms gefördert wird.
Zielgruppe: Nichtraucher-Wettbewerb für Klassen des 6. bis 8. Schuljahres
Ansprechpartner: Herr Müller, Sächsische Landesvereinigung für Gesundheitsförderung e. V.; Tel.: 0351-563 55 687;
email: post@slfg.de
Stand:
Umfang:
Internet:
www.ift-nord.de;  www.freestyle-sachsen.de


>> Zielgruppen >> Lehrer: Rauchfreie Schule



Lehrer: Rauchfreie Schule

Auf dem Weg zur rauchfreien Schule
Ein Leitfaden für Pädagogen für den Umgang mit dem Rauchen

Stand: 2003
Herausgeber. Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Köln
Umfang: 155 Seiten, 603 KB
download hier: rauchfreieschule-lehrer-leitlinie.pdf


>> Glossar >> Rauchfreie Krankenhäuser



Rauchfreie Krankenhäuser

Rauchfreie Krankenhäuser
- erfüllen bei der Reduzierung des Rauchens und seiner schädlichen Gesundheitsfolgen sowie
- beim Schutz der Nichtraucher vor dem Passivrauchen und
- in der Förderung und Weiterentwicklung von Angeboten zum Rauchstopp eine wichtige Aufgabe.
Dies gilt für Patienten wie auch für Mitarbeiter.   
Europaweit sind seit 1999 rauchfreie Krankenhäuser im European Network for Smoke-free Hospitals (ENSH) zusammengeschlossen.
Europäischer Leitfaden zur Entwicklung Rauchfreier Krankenhäuser,
Stand: August 2003
(pdf-Datei, 328 KB) http://www.slsev.de/Leitfaden.pdf

Europäisches Netzwerk Rauchfreies Krankenhaus
Réseau Européen Hôpital sans Tabac
European Network for Smoke-Free Hospital
ENRK REHST ENSH
www.http://ensh.aphp.fr/ensh

Projektpartner in Deutschland:
Deutsches Netz Rauchfreie Krankenhäuser DNRfK
rustler@dngfk.de
www.rauchfreie-krankenhaeuser.de

Kodex des Europäischen Netzwerkes Rauchfreier Krankenhäuser
Standardisierte Anforderungen an rauchfreie Krankenhäuser in Europa
Stand: Januar 2006
(pdf-Datei, 143 KB) http://www.slsev.de/Kodex.pdf


>> Interessantes >> Rauchfreies Krankenhaus



Rauchfreies Krankenhaus

Rauchfreie Krankenhäuser
erfüllen bei der Reduktion des Rauchens und seiner schädlichen Gesundheitsfolgen sowie
beim Schutz der Nichtraucher vor dem Passivrauchen und in der Förderung und Weiterentwicklung von Angeboten zum Rauchstopp eine wichtige Aufgabe.
Dies gilt für Patienten wie auch für Mitarbeiter.   
Seit 1999 sind europaweit rauchfreie Krankenhäuser im European Network for Smoke-free Hospitals (ENSH) zusammengeschlossen.

Wege zum Rauchfreien Krankenhaus
Handlungsmöglichkeiten und Erfahrungen
Christa Rustler, Referat Rauchfreie Krankenhäuser im DNGfK

Europäischer Leitfaden zur Entwicklung Rauchfreier Krankenhäuser,
August 2003
Europäisches Netzwerk Rauchfreies Krankenhaus
Réseau Européen Hôpital sans Tabac
European Network for Smoke-Free Hospital
ENRK REHST ENSH
www.http://ensh.aphp.fr/ensh

Projektpartner in Deutschland:
Deutsches Netz Rauchfreie Krankenhäuser DNRfK
rustler@dngfk.de
www.rauchfreie-krankenhaeuser.de

download hier: pdf-Datei, 328 KB

leitfaden-zur-entwicklung-rauchfreier-krankenhauser.pdf
 

Kodex des Europäischen Netzwerkes Rauchfreier Krankenhäuser
Standardisierte Anforderungen an rauchfreie Krankenhäuser in Europa
Stand: Januar 2006

download hier: pdf-Datei, 143 KB

kodex-standardisierte-anforderungen-an-rauchfreie-krankenhauser-eu.pdf


>> Glossar >> Behandlung



Behandlung

Behandlung: Maßnahmen zur Besserung oder Heilung.

Unter Therapie versteht man die Behandlung, das Heilverfahren;
- kausale Therapie, ursächliche Behandlung;
- symptomatische Therapie, auf Beseitigung der Beschwerden und Anzeichen gerichtete Behandlung.  (Quelle: www.wissen.de)

In Bezug auf Rauchstopp:
Handlungs-Schritte zum Ziel der völligen Abstinenz vom Rauchen und zur Heilung von Rauch-Sucht.

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 03.07.2008


>> Glossar >> Anti-Raucher-Kampagnen



Anti-Raucher-Kampagnen

“Anti-Raucher-Kampagnen”

Anti-Raucher-Kampagnen sind meist öffentliche Aktivitäten zur Aufklärung über das Rauchen und seine negativen Folgen.

Allein mit dieser Bezeichnung werden jedoch rauchende Menschen (Raucher) diskriminiert, zur Opposition gegenüber Nichtrauchern gebracht, zur Rechtfertigung des Rauchens angeregt (z.B. als sogenannte “freie Entscheidung des Bürgers” oder sogar als Bestandteil der “Lebenskultur”) sowie zur Verstärkung des Rauchens geführt.
In wessen Interesse liegen also “Anti-Raucher-Kampagnen” u.ä.?

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 03.07.2008


>> Glossar >> Raucherentwöhnung



Raucherentwöhnung

siehe: Rauch-Stopp

“Raucherentwöhnung” klingt wie Raucher-Entwöhnung. Das würde bedeuten, wir müßten uns von den Rauchern (als Menschen) trennen und uns derer entledigen. Dies kann überhaupt keine Absicht in einer hochentwickelten Gesellschaft sein.
Deshalb sollten wir auch diese Formulierung nicht verwenden, genauso wenig wie “Anti-Raucher-Kampagnen” u.ä.

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 03.07.2008

>> Glossar >> Rauchstopp



Rauchstopp

Unter Rauchstopp verstehe ich alle Handlungen der Vorbereitung, Realisierung, Stabilisierung und Vertiefung der Abstinenz vom Rauchen, der Auflösung der damit verbundenen Sucht und Abhängigkeit durch Beseitigung der mehrdimensionalen Gründe für das Rauchen durch Entwicklung der Lebens-Fähigkeiten und der Gesamtpersönlichkeit des betreffenden Menschen.

Da nach meiner Auffassung keine Ent-Wöhnung vom Rauchen für einen Rauchstopp notwendig und möglich ist, sondern nur eine liebevolle und klare Trennung von der “Gewohnheit”, sind Begriffe wie “Raucher-Entwöhnung” oder “Tabak-Entwöhnung” oder “Nikotin-Entwöhnung” irreführend. Millionen Raucher können genau dies durch ihren einmal gereiften definitiven Ent-Schluß zum Rauchstopp ohne jegliche negative Wirkung (”Entzugserscheinungen”) weltweit bestätigen.

Ein Rauchstopp bzw. eine Tabakentwöhnung kann auf viele Art und Weisen in der Gesellschaft mehr und mehr durchgesetzt werden:

1. Verbesserung der Achtung genüber rauchenden Menschen
- durch Erforschung und Verständnis gegenüber den verschiedenen Ursachen der Rauchsucht 
- durch klare fachliche und öffentliche Annahme der Rauchsucht als komplexe, mehrdimensionale Krankheit (mehr als Tabakabhängigkeit nach ICD 10 – F17.2)
- durch entsprechende Behandlung der Rauchsucht wie bei jeder anderen Erkrankung auch (inklusive der Kosten einer Behandlung)
- durch Abschaffung von jeglicher Diskriminierung von Rauchern durch Nichtraucher (die zumeist andere Krankheiten im Leben zu meistern haben), wie auch von Rauchern gegenüber den Nichtrauchern.

2. Stärkung der Motivation zum Rauchstopp
• über eine sachliche Aufklärung über das Rauchen, seine Ursachen und Wirkungen sowie
• über die Gestaltung von rauchfreier Gesundheitsmentalität, sozialer Normen  und  Lebensbedingungen.

3. Verringerung der auslösenden Stimuli
• über die erschwerte Erreichbarkeit von Zigaretten (z.B. Abbau Zigarettenautomaten),
• über eine Ächtung von (auch indirekter) Werbung für das Rauchen und für Zigaretten bzw. Tabakwaren und
• über die Schaffung von rauchfreien Arbeitsbedingungen.

4. Beseitigung von Behinderungen für den Rauchstopp
• durch klare Definition der Rauchsucht als komplexe, mehrdimensionale Krankheit, 
• durch vermehrtes Interesse, Wissen und Können sowie stärkere persönliche Vorbildwirkung der Gesundheitsexperten,
• durch Behandlung der Rauch-Sucht mit wirksamen Methoden und Mitteln,
• durch Kostenerstattung von Rauchstopp-Behandlungen.

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 03.07.2008

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>> Glossar >> Diagnostik



Diagnostik

Anlaß: Wahrnehmung von Mängeln an Informationen, Fähigkeiten, Selbst-Bewußtsein sowie von Abweichungen von der kosmischen Ordnung.

Handlungen der  Untersuchung und Zusammenfassung bestimmter un-heiler bzw. ab-normer Wirkungen (als Störungs-Erscheinungen ) und Zuordnung zu Begriffen einer Beeinträchtigung, Störung oder Krankheit  sowie
Handlungen der Erforschung und Benennung der dafür zutreffenden Ursachen.

In Bezug zum Rauchstopp:
Untersuchung eines Menschen hinsichtlich der ursprünglichen und aktuellen Rauchgründe, des Erlebens und Verhaltens des Rauchens, Erfassung der individuellen Folgen (inkl. Suchtstärke), der Motivation und Ressourcen zur Änderung des Zustandes.  

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 05.07.2008

>> Glossar >> Therapie



Therapie

Unter Therapie versteht man die Behandlung, das Heilverfahren;
- kausale Therapie, ursächliche Behandlung;
- symptomatische Therapie, auf Beseitigung der Beschwerden und Anzeichen gerichtete Behandlung.  (Quelle: www.wissen.de)

Anlaß: Abweichung von der kosmischen Ordnung des Lebens

Lösungs- und gestaltungs-bezogene Aktivierung und Unterstützung von Selbstheilungs-Vorgängen.

In Bezug zum Rauchstopp:
Aktivierung und Unterstützung des Rauchers bei der Selbstheilung vor, während und nach dem Rauchstopp bis zur Befreiung von den individuellen (Rauch-) Suchtmustern.

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 05.07.2008

>> Glossar >> Coaching



Coaching

Anlaß: Mangel an Selbst-Vertrauen und Selbs-Bewußtsein zur Meisterung von Anforderungen

Ressourcen- und Ziel-bezogene Motivierung und Begleitung von Veränderungs-Vorgängen.

In Bezug zum Rauchstopp:
Motivierung und Begleitung des Rauchers während der verschiedenen Veränderungsphasen bis zur Befreiung von den individuellen (Rauch-) Suchtmustern.

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 05.07.2008

>> Glossar >> Training



Training

Anlaß: Mangel an Fähigkeiten zur Meisterung von Anforderungen

Fähigkeits-bezogene Aktivierung und Einübung besserer und neuer Kompetenzen im sachlichen, sozialen, selbsten, methodischen Bereich.

In Bezug zum Rauchstopp:
Anleitung, Aktivierung und Einübung von Fähigkeiten zur Vorbereitung eines Rauchstopps, zur Realisierung der Trennung vom Rauchen, zur Beibehaltung des Abstinenz-Entschlusses und zur (Nach-)Entwicklung verschiedener persönlicher Lebens-Kompetenzen.

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 05.07.2008

>> Glossar >> Beratung



Beratung

Anlaß: Mangel an Informationen zur Meisterung von Anforderungen

Problem-bezogene Information über Notwendigkeit sowie Wege und Mittel zur Erreichung von Veränderungs-Zielen hinsichtlich des Lebens, der Arbeit, der Gesundheit.

In Bezug zum Rauchstopp:
Aufklärung über die verschiedenen generellen (gesundheitlichen, energetischen, finanziellen, sozialen, emotionalen, mentalen, spirituellen) Aspekte und Folgen des Rauchens, Motivierung für einen Rauchstopp und Aufzeigen von Möglichkeiten der Erreichung eines Rauchstopps.

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 05.07.2008

>> Glossar >> Diagnose



Diagnose

Die Diagnostik geschieht mit der Absicht der Formulierung einer Diagnose.
Die Diagnose ist das Ergebnis bzw. die Feststellung einer Untersuchung, die
als Grundlage für eine Behandlung zur Wiederherstellung des heilen Lebens(-Prozesses) des Betreffenden dient.

In Bezug zum Rauchstopp:
Feststellung des Grades der Rauch-Sucht und der damit zusammenhängenden Folgen in den verschiedenen Seinsebenen, der Phase des Rauchens und der damit verbundenen Motivation für den Rauchstopp beim Betreffenden .

Autor: Dr.Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 05.07.2008

 


>> Geld >> Mehr Geld nach dem Rauchstopp



Mehr Geld nach dem Rauchstopp

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>> Experten >> Übersicht: Experten-Helfer beim Rauchstopp



Übersicht: Experten-Helfer beim Rauchstopp

WER kann mir beim Rauchstopp helfen?

Alle Helfer und Unterstützer: 

Ärzte

Heilpraktiker

Heiler

Psychologen

Pädagogen

Trainer/Seminarleiter

Coaches


>> Wirkungen >> Übersicht: Wirkungen des Rauchstopps



Übersicht: Wirkungen des Rauchstopps

WIRKUNGEN des Rauchstopps

WOFÜR will ich den Rauchstopp?

1. Allgemeines
Checklist of Benefits (Prüfliste der Nutzen)

2. Gesundheits-Verbesserung / Selbst-Heilung
Rettet Leben
Stärkt das Immunsystem
Vermindert Herzinfarkt-Risiko
Verbessert Energie
Verbessert Aussehen
Verbesser soziale Beziehungen

3. Meisterung der Umstellung (ohne Entzugssymptome)

4. Leistungs-Verbesserung
verbessert Gedächtnis

5. Entspannung
Verbessert Entspannungsfähigkeit

6. Selbst-Entwicklung
Reife
Freiheit (nicht nur vom Rauchen)
Selbstwert
verbessert Selbst-Gefühl
verbessert Wahrnehmung

7. Meisterung von Süchten
Die positiven Seiten des Nichtrauchens
Weniger Alkohol trinken

8. Geld-Einsparung
Wirtschaftlichkeit/Finanzielles

9. Sonstiges

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 01.07.2008

>> Motivation >> Übersicht: Motivation zum Rauchstopp



Übersicht: Motivation zum Rauchstopp

MOTIVATION zum Rauchstopp

WARUM will ich mit dem Rauchen aufhören?

(Meine Gründe, Beweggründe, Motive)

1. Gesundheit
2. Selbstentwicklung
3. Geld
4. Sonstige Motive
5. TEST: BEREIT zum Rauchstopp?

Motive für den Rauchstopp

„Mit dem Rauchen aufzuhören ist kinderleicht.
Ich habe es schon hundertmal geschafft.“

(Mark Twain)

Wenn aus den vom Raucher erlebten Vorteilen (PLUS) des Rauchens mehr Nachteile (MINUS) werden,
wenn die Motivation zum Rauchstopp stark genug ist,
dann steigt die Wahrscheinlichkeit,
daß der Raucher endgültig die letzte Zigarette ausdrückt.

Für einen erfolgreichen Rauchstopp ist es notwendig und hinreichend, wenn der Raucher eine klare und gereifte Entscheidung trifft, die die Energie zur Trennung und Veränderung (MOTIVATION) hervorbringt.

Festigen Sie Ihre Motivation zum Rauchstopp!

Am Anfang Ihres Weges zum Nichtraucher brauchen Sie vor allem eines:
Ihre feste Ent-Scheidung, Ihren unterschütterlichen Entschluß
Ihr klare Trennung vom Rauchen,
endlich mit dem Rauchen Schluß zu machen.
Je klarer und fester Ihre ABSICHT ist, je mehr Sie sich die verschiedenen positiven Wirkungen des Nichtrauchens bewußt machen,
desto besser sind Ihre Erfolgschancen,
desto konsequenter können Sie den Weg des Nichtrauchers gehen und
kein Mensch und keine Situation können Sie jemals wieder davon abbringen.
 

Mein begründeter fester Entschluß:

Deshalb verschaffen Sie sich ein solides Fundament für Ihre Entscheidung:
Notieren Sie Ihre ganz persönlichen Gründe fürs Nichtrauchen.
Je wichtiger Ihnen ein rauchfreies Leben ist, desto besser sind Ihre Chancen dafür.
Es gibt viele heilsamer Gründe, mit dem Rauchen endgültig Schluß zu machen.

Hier eine Anregung, die Sie bitte durch Ihre persönlichen Beweggründe ergänzen sollten:

Meine Motive, warum ich nicht mehr rauche:
Ich möchte gesünder leben.
Ich möchte mehr Energie spüren.
Ich will gesund alt werden und meine Lebenserwartung steigern
Ich will wieder körperlich fit sein und meine körperliche Leistungsfähigkeit steigern.
ich will wieder wunderbar Laufen und Treppensteigen können.
Ich möchte wieder tief und frei durchatmen können (Atemvolumen).
Ich möchte weniger anfällig für Erkältungen und Atemwegserkrankungen sein.
Ich möchte meinen Raucherhusten loswerden.
Ich möchte, daß meine (bisher passiv mitrauchenden) Kinder weniger Erkältungen, Husten, Bronchitis, Asthma, Lungenentzündungen, Ohrenentzündungen… bekommen.
Ich will in der Schwangerschaft meinem Kind nicht schaden.
Ich möchte mein Risiko für Lungenkrebs und Herzinfarkt senken.
Ich möchte gut durchblutete und warme Hände und Füße haben.
Ich möchte meine Abwehr- und Selbstheilungskräfte wieder stärken.
Ich möchte einen frischen und angenehmen Mundgeruch haben.
Ich möchte wieder einen besseren Körpergeruch verbreiten.
Ich möchte besser aussehen.
Ich möchte wieder weiße Zähne haben (keine gelben).
Ich möchte das Aussehen meiner Haut verbessern (besseren Teint).
Ich möchte seidig glänzendes Haar haben.
Ich möchte eine klare und reine Stimme haben.
Ich möchte das Essen und Trinken besser schmecken können.
Ich möchte, daß meine Nase mehr Gerüche wahrnimmt.
Ich will mein Denken und mein Leben nicht mehr von körperlicher und psychischer Abhängigkeit bestimmen lassen.
Ich möchte die Kontrolle über mich und meinen Körper haben.
Ich möchte, daß meine Kleidung, Wohnung und mein Auto besser riechen.
Ich will meinen Kindern ein Vorbild sein.
Ich will pro Monat … Euro Geld einsparen.
Ich will nicht mehr die Tabakindustrie reich machen.
Ich finde es peinlich, zu rauchen.
Ich will mir/anderen beweisen, daß ich es schaffe.
Ich habe in meinem Leben schon genug geraucht.
Ich habe keinen Spaß mehr am Rauchen.
Mir schmecken Zigaretten nicht (mehr).
Ich finde Rauchen mittlerweile lästig.
Ich weiß, daß die Zeit reif dafür ist.
Ich möchte mein Leben verändern.
Ich will den dringenden Rat meines Arztes befolgen.
Ich will auf meine Familie (Partner, Kinder) Rücksicht nehmen.
Ich will länger für andere Menschen attraktiv bleiben.
Ich will meinen Platz in der Gesellschaft wiedererlangen.
Ich will mich dem allgemeinen gesunden Zeitgeist anschließen.
Ich möchte zu einem regelmäßigen Lebensrhythmus und damit zu einem wirklich erholsamen Schlaf zurückfinden.
Ich möchte auf der Arbeit beliebt bleiben (oder beliebter als Nichtraucher werden).
Ich will als Nichtraucher nervenstärker und streßresistenter sein.
Ich möchte die persönliche Genugtuung erfahren, eine schwierige Prüfung überstanden zu haben.

Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 15.04.2008

>> Partner >> Kredit auch ohne Schufa



Kredit auch ohne Schufa

Kredit auch ohne Schufa: www.31525.bon-kredit.de
1) Konsumentenkredit von Bon-Kredit
2) Immobilienkredit von Bon-Kredit


>> Veröffentlichungen >> Veröffentlichungen in Englisch



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Chapter 2 - Why Stop Smoking - The Bad News - listen to excerpt
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Chapter 5 - Time to Quit
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