Raucher-Tagebuch
Raucher-Tagebuch von Nicotinell (Novartis)
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Synonym: Bach-Blüten-Essenzen
Bachblüten-Essenzen werden als Heilverfahren nach dem englischen Naturarzt Dr. Edward Bach zur psychischen Stabilisierung und Vorbeugung seelischer und körperlicher Erkrankungen verwendet.
Aufgrund der weltweiten Erfolge seiner Bachblüten-Therapie findet diese sanfte naturheilkundliche Methode immer weitere Verbreitung bei der Behandlung von Mensch, Tier und Pflanze.
Dr. Bach definierte insgesamt 37 Pflanzen und die Essenz Rock Water (bestimmtes Quellwasser), aus denen er seine flüssigen Extrakte herstellte. Diese Extrakte sind heute unter dem Namen “Bachblüten†als Konzentrate (Stockbottles) in Apotheken und im Handel erhältlich.
Die Probleme
Das Höhere Selbst kennt den Lebensplan. Das ist der Weg, den der Mensch gehen sollte. Untugenden sollen überwunden und Stärken gefördert werden. Die Innere Stimme / die Intuition berät auf diesem Weg. Abweichungen vom Lebensplan führen zu Konflikten zwischen Höherem Selbst und individuellem Selbst und weiter zu negativen Gemütszuständen. Daraus folgen Krankheiten, psychische Ungleich-gewichte und Abwehrschwäche.
Dr. Bach vertrat die Auffassung, daß Störungen auf der geistigen, seelischen oder emotionalen Ebene zu organischen Störungen und Krankheit führen.
Die Lösung
Neben seinen hervorragenden natur-wissenschaftlichen und medizinischen Kenntnissen griff Dr. Bach auf seine Intuition und uraltes Wissen der Druiden zurück.
Er teilte diese “feinstofflichen†Störungen in 7 Gruppen der Gemütsstörungen ein und ordnete diesen grundlegenden Gemütszuständen bestimmte Pflanzenextrakte zu, die er in den schottischen Hochmooren fand. Die Verabreichung dieser Pflanzenextrakte sorgt für eine positive Veränderung. Diese Blütenauszüge testete er in Selbstversuchen und an seinen Patienten. Dr. Bach stellte fest, daß diese Essenzen tatsächlich Gefühle, Gemütszustände und Denkweisen positiv verändern und somit indirekt körperliche Leiden beeinflussen können.
Die Indikationen
Die 7 Gemütszustände nach Dr. Bach sind:
1. Angst
2. Unsicherheit
3. Mangel an Interesse für die Gegenwart
4. Einsamkeit
5. Mangelnde Abgrenzungsfähigkeit (gegen fremde Einflüsse)
6. Mutlosigkeit / Verzweiflung
7. Zu starke Sorgen um andere
Die Wirkungen
Bachblüten bewirken eine seelische Harmonisierung sowie die Stabilität und Entfaltung der Persönlichkeit. Durch die seelische Stabilisierung erfolgt indirekt eine Einflußnahme auf körperliche Krankheiten. Bachblüten wirken somit nicht direkt auf Krankheiten ein - vielmehr indirekt. Normalerweise spürt der Patient besonders bei der ersten Mitteleinnahme sofort eine positive Wirkung, oft im Sinne einer Entspannung und Entkrampfung oder Aufhellung der Stimmung. Dies kann sich in angenehmer Ruhe oder Müdigkeit, Wärmegefühl durch Gefäßentspannung und in seltenen Fällen auch in erlösendem Weinen äußern. Bei Erschöpfungszuständen ist außer überwältigender Müdigkeit, die eine Erholungsphase einleitet, oft auch schon zu Beginn ein Gefühl der Erfrischung, neuer Zuversicht und neuer Spannkraft möglich.Eine Verschlechterung der Symptomatik auch im psychischen Zustand mit Intensivierung der negativen psychischen Verhaltensmuster ist möglich - vor allem bei chronischen Krankheiten mit starken körperlichen Beschwerden. Derartige Reaktionen sind eher selten, deuten nicht wie die psychische Verschlechterung in der Homöopathie auf eine falsche Blütenmischung hin, sie sind als „Erstverschlimmerung“ eher Zeichen einsetzender Heilung und werden bei weiterer Einnahme der unveränderten Blütenmischung wieder verschwinden. Deshalb sollte jede Reaktion nach einer Blütenverordnung als positives Zeichen bewertet werden, und höchstens für einige Zeit zu einer Dosisreduktion führen. Die Bach-Blütentherapie zeichnet sich durch weitgehende Freiheit von negativen Effekten bei falscher Zusammensetzung oder Anwendung aus.Deshalb ist hiermit eine Selbstmedikation leichter möglich als bei der Homöopathie.
Anwendungsarten
- Pur unter die Zunge
- Tropfen ins Wasserglas
- auf eine Stelle der Haut auftragen
Anwendung beim Rauchstopp
Eine Kombination von Bachblüten-Essenzen kann ein Rauchstopp erleichtern, weil sie auf die seelischen Hintergründe des Rauchers ausgleichend einwirken.
Häufig empfohlene Bachblüten:
Walnuss, Springkraut, Geißblatt
Raucher-Situation + Bachblüte
- Wenn Sie noch recht unentschlossen sind, ob Sie überhaupt mit dem Rauchen aufhören sollen
>> Scleranthus
- Wenn das Verlangen nach einer Zigarette quält.Â
>> Einen Tropfen Gentian (für Willenskraft und Selbstvertrauen) in ein 1/2 Glas Wasser geben und schluckweise trinken, bis das akute Verlangen vorüber ist.
- Bei starken Entzugserscheinungen
>> Einen Tropfen Rescue aus der Stockbottle in ein halbes Glas Wasser geben. Rühren Sie mit einem Holz- oder Plastiklöffel um und trinken es innerhalb einer Viertelstunde aus.
Autor: Dr. Wolf BarthBausteine für die Wege zur Befreiung von Rauch-Sucht sind:
Den 4 Kompetenz-Bereichen des Menschen entsprechen 4 Aspekte des Weges:
1. Selbstbezug  Â
2. Sozialbezug
3. Sachbezug Â
4. Methodenbezug
Davon leiten sich folgende Gruppen von Einflußfaktoren für den Weg ab:
- Raucher
- Helfer-Person (Heiler, Experte, Unterstützer)
- Helfer-Gruppe (reale, virtuelle)
- Hilfs-Methode
- Hilfs-Mittel
- Kommunikations-Technik
Diese Bausteine können für sich und in Kombination den Weg zur Befreiung von Rauch-Sucht ausgewählt und eingesetzt werden. Es ist sehr wahrscheinlich, daß der Einsatz von mehr Bausteinen als Ursache zu mehr Wirkung beim Rauchstopp führt.
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1. SELBST-BEHANDLUNG
„Hilf dir selbst, dann hilft Dir Gott.“
Der größte Teil von Rauchern versucht, sich allein vom Rauchen zu befreien.                     Â
Das entspricht der inneren (unbewußten) Weisheit, daß alle Heilung immer Selbstheilung ist, und daß Hilfe immer Selbsthilfe ist.
1.1. Selbst-Behandlung völlig allein, nur mit eigener Entscheidungs- und Willenskraft
1.2. Selbst-Behandlung mit Nutzung der Unterstützung von Helfer-Personen
- Lebenspartner, Freunde, Verwandte, Arbeitskollegen (moralische Unterstützung)
- Paten (verabredete Unterstützung)
1.3. Selbst-Behandlung mit Nutzung der Unterstützung von Helfer-Gruppen
- Selbsthilfe-Gruppe (real)
- Internet-Forum (virtuell)
1.4. Selbst-Behandlung mit Nutzung von Hilfs-Methoden
(z.B. Selbsthilfe-Buch, Selbst-Hypnose, EFT)
1.5. Selbst-Behandlung mit Nutzung von Hilfs-MittelnÂ
(z.B. Hypnose-CD, Nikotinpflaster)
1.6. Selbst-Behandlung mit Nutzung von Hilfs-Methoden (z.B. Selbsthilfe-Buch) und Hilfs-Mitteln (Hypnose-CD)
1.7. Selbst-Behandlung mit Nutzung der Unterstützung durch Kommunikations-Technik
- Telefon
- SMS-Service
- email-Service
- interaktive Internet-Angebote
1.8. Selbst-Behandlgung mit Nutzung von Hilfs-Methoden, Hilfs-Mitteln, Unterstützung von Helfer-Personen, Helfer-Gruppen und helfender Kommunikations-Technik
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2. FREMD-BEHANDLUNG
“Hilfe zur Selbst-Hilfe!â€
Ein kleinerer Teil von Rauchern möchte Hilfe beim Rauchstopp von außen nutzen.
2.1. Fremd-Behandlung durch die Helfer-Person
2.1.1. Helfer-Person als Heiler ohne andere Hilfen
(z.B. Geist-Heilung, Energie-Heilung, Autorität, Ausstrahlung und Suggestivkraft)
2.1.2. Helfer-Person als Experte des Themas Rauchstopp, der Hilfs-Methoden und Hilfs-Mittel
- Mediziner (Körper)
- Heilpraktiker (Naturheilung)
- Heiler (Geist, Lebensenergie)
- Psychologen (Seele)
- Pädagogen (Erziehung)
- Berater (Kommunikation)
- Trainer, Seminarleiter (Didaktik)
- Coaches (Einstellungs-Änderung, Lebens-Veränderung)
- Sonstige Therapeuten (z.B. Hypnose, Blockaden-Auflösung)
- Experten-Team (z.B. Mediziner und Psychologe)
2.1.3. Helfer-Person als Unterstützer des Rauchers
mit Selbst-Erfahrung:
- Mitglieder einer Selbsthilfe-Gruppe, eines Nichtraucher-Seminars, eines Internet-ForumsÂ
mit moralischer Zuwendung und Motivierung:
- Lebenspartner, Freunde, Verwandte, ArbeitskollegenÂ
mit vereinbarter Begleit-Aktivität:
- Paten (aus persönlichem Umfeld oder Nichtraucher-Seminar)
- Coaches (persönlich, per Telefon, email)Â
mit Sach- und Methodenkompetenz:
- Berater (per Telefon, email)Â
mit Kompetenz in interaktiver Kommunikationstechnik:
- Informatiker, Webmaster
- Betreiber von speziellen Homepages
mit wissenschaftlichen Erkenntnissen:
- ForscherÂ
mit Beratung und Verkauf von Produkten:
- VerkäuferÂ
mit Engagement zur Interessens-Vertretung:
Raucher- und Nichtraucher-Organisationen
2.2. Fremd-Behandlung durch den Behandler mit Hilfs-Methoden (Therapien)
(z.B. Therapeut, Verhaltenstherapie, Fremd-Hypnose, Akupunktur, Seminar)
2.3. Fremd-Behandlung durch den Behandler mit Hilfs-Mitteln
(z.B. Arzt, Nikotinersatz-Mittel, Nichtraucher-Spritze, Nahrungsergänzungs-Mittel)
2.4. Fremd-Behandlung durch den Behandler mit Hilfs-Methoden und Hilfs-Mitteln
(z.B. Hypno-Therapeut, Fremd-Hypnose, Hypnose-CD, Buch)
2.5. Fremd-Behandlung durch den Behandler mit Hilfs-Methoden, Hilfs-Mitteln und Helfer-Gruppen
- reale Seminar-Gruppen, Patienten-Gruppen in Kliniken
- virtuelle Workshopfs, Onlinekurse
2.6. Fremd-Behandlung durch den Behandler mit Hilfs-Methoden, Hilfs-Mitteln, Helfer-Gruppen, Helfer-Personen und Kommunikations-Technik
- Telefon
- SMS
- email
- interaktive Internet-Angebote
Das britische Model Kate Moss oft mit Zigarette.
Der Preis dieser Woche geht eigentlich nicht direkt an das ausdauerndste Model der Welt, sondern an die störrische Fluppe, die es immer wieder schafft, zwischen den Fingern der britischen Beaty aufzuglimmen: Praktisch auf jedem Paparazzo-Shot von ihr qualmt es. Man weiß, das erst kürzlich einer von Kate Moss`Londoner Lieblingspubs niederbrannte. Und könnte also vermuten, die ewig brennende Zigarette sei ein Zeichen gebührender Trauer. Die viel schönere Theorie lautet jedoch, daß der gestiefelte Kobold aus dem Süden Londons immer wieder wortlos Rauch ins Geschäft mit dem schönen Schein pustet.
Es ist klar, das Nikotinsucht die Atemwege und den Teint hübscher Mädchen auf Dauer sicher nicht geschmeidiger machen. Aber es hebt die Laune zu sehen, wie das Antlitz der vielen Marken in natura irgendwie keine Angst vor Raucherlunge und grauer Haut zu haben scheint Diese nicht sehr zeitgemäße Sorglosigkeit scheint Moss auch nach der Trennung von Sex and Drugs and Doherty wichtiger zu sein als all die Taschen und Brillen, für die sie makelloser denn je wirbt.
Katja Nele Bode
Es sieht aber schlimmer aus als es ist! Im Kampf gegen ihre Nikotinsucht hat die 34-Jährige nämlich zumindest schon einen kleinen Erfolg für sich verbuchen können. Statt drei Packungen pro Tag, raucht Kate Dank ihrer Pflaster “nur” noch 30 Zigaretten. Da ist es klar, dass die eine Pflaster-Vorratspackung mittlerweile zu ihrem ständigen Begleiter geworden ist.
Tabakabhängigkeit behandeln!Â
Inhaltsübersicht
Inhaltsübersicht
1. PRÄAMBEL
2. GESUNDHEITSSCHÄDIGENDE WIRKUNGEN DES TABAKKONSUMS
3. MERKMALE ABHÄNGIGEN RAUCHENS
4. INDIKATIONEN ZUR BEHANDLUNG DES RAUCHENS
5. BEHANDLUNG DER TABAKABHÄNGIGKEIT
6. EFFEKTIVITÄT DER BEHANDLUNG VON ABHÄNGIGEN RAUCHERN
7. EFFEKTE DER KOSTENERSTATTUNG AUF INANSPRUCHNAHME UND WIRKSAMKEIT DER RAUCHERBEHANDLUNG
8. ANFORDERUNGEN AN DIE BEHANDLUNG
9. SOZIALRECHTLICHE ASPEKTE
10. LITERATUR
11. EXPERTENGRUPPE / AUTOREN
1. PRÄAMBEL
Tabak stellt die am zweithäufigsten konsuÂmierte abhängigkeitserzeugende Substanz in Deutschland dar. Alkohol wird zwar von mehr Menschen konsumiert, weist jedoch ein deutÂlich geringeres Abhängigkeitspotenzial als Tabak auf. Die Zahl der Tabakabhängigen liegt deutlich höher als die der Alkoholabhängigen.
Neben dem Abhängigkeitspotenzial des Suchtmittels Tabak sind vor allem seine beÂsonderen gesundheitsschädigenden WirkunÂgen zu betonen. Tabakkonsum führt nach länÂgeren Jahren des Konsums mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zu schweren ErkrankunÂgen und vorzeitigem Tod.
Deshalb hat die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen das vorliegende Memorandum in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftlichen Kuratorium der DHS von führenden deutschen Expertinnen und Experten der Erforschung und Behandlung der Tabakabhängigkeit sowie der Tabakpolitik erarbeiten lassen.
Das Memorandum befasst sich mit der KonsuÂmentengruppe der abhängigen Raucherinnen und Raucher, für die effektive Methoden der Behandlung zur Verfügung stehen. Es zeigt wissenschaftlich begründet auf, dass:
· qualifizierte und differenzierte BehandÂlungsangebote zur Tabakabhängigkeit fläÂchen deckend erforderlich sind,
· deren Inanspruchnahme sowohl im vitalen Interesse der Tabakkonsument/-innen wie auch im Interesse der Bevölkerungsgesundheit liegt,
·die Behandlung der Tabakabhängigkeit zu den versicherungsfinanzierten VersorÂgungsangeboten abhängiger Raucher zähÂlen muss.
Zur Verbesserung der Lesbarkeit wird im FolÂgenden nur noch von Rauchern gesprochen, worunter selbstverständlich sowohl rauchende Männer als auch rauchende Frauen zu versteÂhen sind.
Dieses Memorandum ist vom Vorstand der DHS verabschiedet. Die DHS bedankt sich ausÂdrücklich bei den beteiligten Expertinnen und Experten für ihre engagierte ehrenamtliche Mitarbeit.
2. GESUNDHEITSSCHÄDIGENDE WIRKUNGEN DES TABAKKONSUMS
Rauchen ist die häufigste vermeidbare UrsaÂche von Erkrankungen und vorzeitigen TodesÂfällen. Langzeitstudien belegen, dass schon das Rauchen von 1-4 Zigaretten pro Tag ein deutlich erhöhtes Gesundheitsrisiko bedingt. So ist bereits bei diesen Konsummengen das Risiko für Lungenkrebs bei Frauen 5-fach und bei Männern 3-fach erhöht. Darüber hinaus gibt es einen direkten Zusammenhang zwiÂschen der Anzahl der gerauchten Zigaretten und dem Auftreten von Folgeerkrankungen (Bjartveit and Tverdal 2005). Vor allem steigt das Risiko von Krebserkrankungen der AtemÂwege mit der Dauer und Höhe des TabakkonÂsums an (Ramroth et al. 2006). Die häufigsten Erkrankungen des Rauchens mit Todesfolge sind kardiovaskuläre Erkrankungen, chronisch obstruktive Atemwegserkrankungen und LunÂgenkrebs (Ezzati and Lopez 2003).Der Alterungsprozess von Körperzellen wird durch das Rauchen beschleunigt. Das Rauchen einer Packung Zigaretten pro Tag über einen Zeitraum von 40 Jahren bewirkt eine zusätzliÂche Alterung von ca. 7 Jahren (Peto et al. 1996, Valdes et al. 2005). Bei operativen Eingriffen treten Wundheilungsstörungen (Silverstein 1992) und erhöhte Infektionsrisiken auf (Nagachinta et al. 1987). Das Rauchen der Eltern beeinträchtigt das Wachstum und die Entwicklung des ungeborenen Kindes (Chung et al. 2000, Sasco und Vainio 1999, Huizink und Mulder 2006). Weiterhin erhöht das PassivrauÂchen bei Kindern das Risiko für AtemwegserÂkrankungen, Asthma, Allergien, MittelohrentÂzündungen und den plötzlichen Kindstod (Cook und Strachan 1999, USDHHS 2001).Trotz des leichten Rückgangs des Rauchens lag die Raucherprävalenz im Jahr 2005 bei Männern bei 32% und bei Frauen bei 27%. Dabei müssen 56% bzw. 80% aller Raucher als abhängige Konsumenten gelten (Hoch et al. 2004 bzw. Fagerstrom 1996).
Der Rückgang ist im internationalen Vergleich in Deutschland nur gering und liegt weit hinter den Forderungen der WHO zurück, bei JuÂgendlichen ist das Einstiegsalter des RauchÂkonsums sogar gesunken (BZgA 2004).
Speziell die Abhängigkeit ist der wesentliche Grund für die erfolglosen Versuche, das RauÂchen ohne fachkundige Behandlung zu beenÂden (John et al. 2004).
3. MERKMALE ABHÄNGIGEN RAUCHENS
Der starke oder gesundheitsschädigende TaÂbakkonsum psychotroper Substanzen ist nicht zwangsläufig mit einer Abhängigkeit gleichzuÂsetzen. Zur Abhängigkeit gehört ein KonsumÂmuster, das durch eine Einschränkung der freien Willensbildung bezüglich Zeitpunkt und Umfang des Tabakkonsums („KontrollmindeÂrung) charakterisiert ist. Weitere Merkmale sind u. a. die Unfähigkeit zur anhaltenden AbsÂtinenz und eine körperliche Abhängigkeit mit Entzugserscheinungen.
Die Diagnose der Abhängigkeit erfolgt mit Hilfe der „International Classification of Diseases“ ICD 10 (WHO 2001), einem international anerkannten diagnostischen Klassifikationssystem, das auch in Deutschland verwendet wird. MinÂdestens drei der sechs nachfolgend genannten Kriterien müssen im Verlauf des letzten JahÂres gleichzeitig aufgetreten sein, um bei einem Raucher die Diagnose der „TabakabhängigÂkeit“ stellen zu können:
· Ein starker Wunsch oder Zwang, Tabak zu konsumieren
· Eine eingeschränkte Kontrolle über Dauer und Umfang des Konsums
· Entzugserscheinungen bei Reduktion oder Beendigung des Rauchens; Konsum, um die Entzugssymptome zu mildern
· Um eine gleich bleibende Wirkung zu erzieÂlen, sind zunehmend höhere Dosen erforÂderlich (Toleranzentwicklung)
· Anhaltender Konsum trotz des Nachweises von Folgeschäden
· Vernachlässigung anderer Aktivitäten und Interessen zugunsten des Rauchens
Die Abhängigkeit von psychotropen SubstanÂzen besteht in der Regel lebenslang. Auf der Basis neurobiologischer und klinischer ForÂschungsergebnisse ist davon auszugehen, dass bei abhängigen Rauchern der kontrollierte Konsum von Tabakprodukten zeitlebens nicht mehr möglich ist.
Der Schweregrad der Abhängigkeit kann durch den Fagerström-Test for Nicotine Dependence (FTND; Heatherton et al. 1991, Bleich et al. 2002) bestimmt werden. Je höher der PunktÂwert des FTND, desto geringer ist die WahrÂscheinlichkeit für das Erreichen einer Abstinenz (Fiore et al. 2000). Mehr als drei Punkte im Fagerström-Test gelten als Hinweis auf eine mittelschwere bis schwere AbhängigÂkeit. Der Einsatz des Fagerström-Tests wird in den Behandlungsleitlinien (Batra et al. 2006) als diagnostisches Instrument empfohlen.
Neurobiologie der Nikotinabhängigkeit
Zahlreiche Studien haben belegt, dass Nikotin diejenige Substanz im Tabakrauch ist, die eine Abhängigkeit hervorruft. Die angenehmen Effekte von Nikotin werden im so genannten Belohnungs- und Verstärkungssystem (NucÂleus accumbens) des menschlichen Gehirns angenommen (Corrigall & Coen 1989). Nikotin, wie auch Amphetamin, Kokain oder Opioide, führen im Nucleus accumbens zu einer verÂmehrten Freisetzung des Botenstoffs Dopamin (Corrigall et al. 1992), welche mit den positiven Wirkeffekten verbunden ist, die zur EntwickÂlungen der psychischen Abhängigkeit und des Suchtgedächtnisses beitragen (Havemann und Kuschinsky 1982, Balfour 1994, Dani und HeiÂnemann 1996, Böning 2001).
Ein Nikotinverzicht verursacht nach vorangeÂgangener länger dauerndem Konsum EntÂzugserscheinungen, die durch eine erneute Nikotinverabreichung aufgehoben werden können (Epping-Jordan et al. 1998). Als eine Ursache wird die bei Rauchern beobachtete Erhöhung der Nikotinrezeptordichte im Gehirn vermutet (Perry et al. 1999).
Entzugssymptome beginnen wenige Stunden nach dem Rauchstopp und erreichen innerhalb der ersten zwei Tage ihren Höhepunkt. PhysioÂlogische Merkmale des akuten Nikotinentzugs sind eine vorübergehende Senkung des BlutÂdrucks, ein verlangsamter Puls, DurchschlafÂstörungen (Tsuda et al. 1996, Tate et al. 1996). Häufig zu beobachten sind auch eine depressiÂve/dysphorische Stimmung, Reizbarkeit, NerÂvosität oder Aggressivität, Unruhe oder BeÂsorgnis, verminderte Konzentrationsfähigkeit, gesteigerter Appetit oder Gewichtszunahme. Die Entzugssymptome sind nicht lebensbeÂdrohlich, beeinflussen jedoch die RückfallquoÂte bei abstinenzwilligen Rauchern.
4. INDIKATIONEN ZUR BEHANDLUNG DES RAUCHENS
Da Tabakrauch auch in geringer Konzentration eindeutig gesundheitsschädigende AuswirkunÂgen hat, besteht bei jedem Raucher die IndikaÂtion für eine Abstinenz.
Bei Vorliegen einer Abhängigkeit besteht die medizinische Indikation für eine spezifische Behandlung. Das Ziel einer Behandlung ist die dauerhafte Abstinenz des Rauchers, die oft erst im Wiederholungsfall erreicht wird. Eine besondere Abstinenznotwendigkeit ist auch dann gegeben, wenn körperliche GeÂsundheitsstörungen drohen oder schon eingeÂtreten sind und die eigentliche AbhängigkeitsÂerkrankung noch nicht entstanden ist. Bei schwangeren und stillenden Raucherinnen ist aufgrund der schädlichen Auswirkungen des Rauchens auf das ungeborene bzw. neugeboÂrene Kind eine Tabakabstinenz dringend geboÂten. Schwangere Frauen sollten so früh wie möglich in der Schwangerschaft aufgefordert werden, den Tabakkonsum einzustellen. Sie können hierdurch die tabakvermittelte GefährÂdung des Kindes nahezu beseitigen (Klesges et al. 2001). Für Schwangere wurden spezifische Angebote entwickelt, die effektiver sind als Standardmaßnahmen (Lumley et al. 2004).
Bei Rauchern mit kardiovaskulären ErkranÂkungen sowie Lungenerkrankungen (z. B. COPD) und Karzinomen reduziert eine TabakÂabstinenz die jeweilige Morbidität und Mortalität. Spezielle Programme wurden ausgearbeiÂtet (Ludvig et al. 2005).
Die hohe Gefahr der Abhängigkeitsentwicklung bei einem starken Tabakkonsum in jugendliÂchem Alter rechtfertigt die frühe Intervention bei Kindern und Jugendlichen, auch wenn die Abhängigkeitskriterien noch nicht erfüllt sind (Moolchan et al. 2000).
Der starke Tabakkonsum bei Rauchern mit einer psychischen Erkrankung und die daraus resultierende erhöhte Morbidität und MortaliÂtät macht eine auf die psychische BegleiterÂkrankung zugeschnittene intensivierte BeÂhandlung erforderlich. Ziel der Behandlung ist die Tabakabstinenz, wenigstens jedoch der reduzierte Tabakkonsum (Batra 2000).
5. BEHANDLUNG DER TABAKABHÄNGIGKEIT
Kurzintervention zur Behandlung von Rauchern sollten sich leitliniengerecht an den 5 A’s (Fiore et al. 2000, Schmidt 2001, Batra et al. 2006) orientieren:
· Abfragen des Rauchstatus (â€Askâ€) zur Feststellung der Rauchgewohnheiten bei allen Rauchern und Konsultationen
· Anraten des Rauchverzichts (â€Adviseâ€) zur Empfehlung eines Rauchstopps
· Ansprechen der Aufhörmotivation (â€Assessi zum Erkennen der Bereitschaft
· Assistieren beim Rauchverzicht (â€Assistâ€) zur aktiven Unterstützung bei dem Rauchstoppversuch
· Arrangieren der Nachbetreuung (â€Arrangeâ€) im Sinne einer Vereinbarung von Nachfolgeterminen zur Rückfallprophylaxe
Raucherbehandlung sollte die folgenden psychotherapeutischen Maßnahmen umfassen:
· Basisinformationen zur Tabakabhängigkeit und zu erfolgreichen Behandlungsmöglichkeiten im Sinne einer Psychoedukation
· Funktionelle Analyse des Rauchverhaltens
· Motivationsförderung
· Rückfallidentifikation, -prävention und –management
· Soziale Unterstützung innerhalb und außerhalb der Behandlungssituation
Der Einsatz von Arzneitherapeutika sollte dem jeweils anerkannten Stand medizinischer Erkenntnis folgen.
6. EFFEKTIVITÄT DER BEHANDLUNG VON ABHÄNGIGEN RAUCHERN
Die nachhaltige Wirksamkeit der RaucherbeÂhandlung ist vielfach unter Beweis gestellt worden. Da eine deutliche Dosis-WirkungsÂBeziehung zwischen der Beratungsintensität und dem Erfolg besteht und intensivere MaßÂnahmen effektiver sind als die schlichte BeraÂtung, sollten diese zum Einsatz kommen, wann immer es möglich ist. Dabei sollte eine TheraÂpie sowohl die körperliche als auch die psychiÂsche Abhängigkeit berücksichtigen und sowohl akut- als auch langwirksame TherapieelemenÂte beinhalten (Batra et al. 2006). Die WirksamÂkeit der Nikotinersatztherapie wurde in zahlÂreichen klinischen Studien bestätigt.
Effektive medikamentöse Hilfen für den auf-hörwilligen, abhängigen Raucher stehen mit dem Nikotinpflaster, Nikotinkaugummi, NikoÂtinnasalspray sowie der Nikotinlutsch- und -sublingualtablette zur Verfügung. Die KombiÂnation mehrerer Substitutionsformen ist mögÂlich, sollte dann aber der ärztlichen IndikatiÂonsstellung vorbehalten und überwacht werÂden.
Praktische Erfahrungen zeigen, dass die alleiÂnige Anwendung eines NikotinersatzpräparaÂtes nicht so wirksam ist, wie die Kombination mit einer niederschweligen beratenden BeÂgleitung durch den Hausarzt oder Therapeuten bzw. eine Kombination mit einer verhaltensÂtherapeutischen Raucherbehandlung (Batra et al. 2006).
Behandlungen mittels verhaltenstherapeuÂtisch basiertem Rückfallmanagement und sozialer Unterstützung verbessern die ErgebÂnisse der Raucherbehandlung nachhaltig. DarÂauf basierende Gruppenprogramme verdopÂpeln die Abstinenzquoten im Vergleich zu Selbsthilfe-Interventionen (Stead & Lancaster 2004).
Die Kombination einer psychotherapeutischen und einer medikamentösen Maßnahme erÂbringt die höchste Effektivität (Fiore et al. 2000). Es ist davon auszugehen, dass insbeÂsondere stark abhängige Raucher von einer intensiveren Behandlung deutlich besser proÂfitieren als lediglich von einer BeratungsmaßÂnahme. Die höchsten Aussichten sind durch eine professionell geleitete Einzel- oder GrupÂpentherapie in Verbindung mit der medikaÂmentösen Unterstützung gegeben (Batra et al. 2006).
7. EFFEKTE DER KOSTENERSTATTUNG AUF INANSPRUCHNAHME UND WIRKSAMKEIT DER RAUCHERBEHANDLUNG
Die Erstattung der Kosten für verhaltenstheÂrapeutische Therapien/Interventionen und medikamentöse Therapien verbessert sowohl die konsequente Inanspruchnahme als auch die Abstinenzquoten entscheidend. Rauchende Mitglieder einer holländischen KrankenversiÂcherung hatten deutlich häufiger AusstiegshilÂfen genutzt, wenn diese erstattet wurden. Mit einer Erstattungsregelung konnte die AbstiÂnenzquote nach sechs Monaten nahezu verÂdoppelt werden (Kaper et al. 2005).
In einer Interventionsstudie zur RaucherbeÂhandlung in der hausärztlichen Praxis in Deutschland konnte nachgewiesen werden, dass Ärzte, die eine Kostenerstattung für eine wirksame Medikation und eine erfolgsabhänÂgige finanzielle Honorierung erhielten, fast dreimal so viele Teilnehmer gewinnen konnten wie Ärzte ohne Kostenerstattung oder zusätzliche Honorierung. Der Behandlungserfolg nach zwölf Monaten war nahezu fünfmal gröÂßer, wenn Raucher von Ärzten behandelt wurÂden, die sich in der Interventionsgruppe „Training + kostenfreie Medikamente“ befunden hatten (Twardella & Brenner 2004).
Die Annahme, dass die Erfolgsquoten steigen, wenn die finanzielle Eigenbeteiligung höher ist, kann hingegen nicht belegt werden.
8. ANFORDERUNGEN AN DIE BEHANDLUNG
Behandlungsangebote müssen folgende Merkmale erfüllen1:
Wissenschaftliche Merkmale
Wissenschaftliche Fundierung der Interventionsmethode: Das Behandlungskonzept muss einem wissenschaftlich fundierten theoretischen Konzept entspringen, das zumindest in einer wissenschaftÂlichen Arbeit publiziert wurde.
Angaben zur Effektivität der Interventionsmethode: Die langfristige Erfolgsaussicht einer BehandÂlungsmethode muss in einem wissenschaftlichen anerkannten Design (West et al. 2005) überprüft worden sein.
Qualität der Studien zur Interventionsmethode: Die Qualität der Studie muss einen Evidenzgrad Ia, b oder IIa nach den Empfehlungen der ÄZQ (AWMF und ÄZQ 2001) erfüllen.
Generalisierbarkeit der Studienergebnisse: Empfehlungen für die Gesamtheit der Raucher dürfen nur aus repräsentativen Studien gewonnen werden.
2. Inhaltliche Merkmale
Ausgewogenheit der Interventionsmethode: Interventionen müssen psychische und physische KomÂponenten der Tabakabhängigkeit berücksichtigen.
Praktikabilität der Interventionsmethode: Die Behandlungsmethode sollte in einer ärztlichen oder psychologischen / psychotherapeutischen Regelversorgung oder Einrichtung der Suchtkrankenhilfe umsetzbar sein. Früherkennung ist Aufgabe der medizinischen Regelversorgung wie auch der SuchtÂhilfe.
Individualisierung der Interventionsmethode: Der Einsatz der Behandlungsmethode sollte die AusÂgangsmotivation des Rauchers sowie individuelle Probleme von Untergruppen ggf. unter EinbezieÂhung eines ärztlichen Konsilarius berücksichtigen. Hierzu gehören begleitende somatische Probleme (Herz-Kreislauf- oder pulmonale Erkrankungen, Schwangerschaft u.a.) sowie psychische Störungen (Depression, Schizophrenie, Alkoholabhängigkeit u.a.).
3. Qualifikationsmerkmale
Qualifikation der Anbieter: Die Durchführung der Interventionen obliegt Angehörigen von BerufsgrupÂpen mit einer anerkannten suchttherapeutischen Zusatzqualifikation oder mit einer Qualifikation im Bereich der psychosozialen Gesundheit. Die spezifische Qualifikation zur Durchführung der IntervenÂtionsmethode muss in einem anerkannten und etablierten Ausbildungscurriculum erworben worden sein (s.u.).
Qualifikation von Ausbildungscurricula: Inhalte der Ausbildungscurricula im Umfang von wenigstens 20 Ausbildungsstunden müssen sowohl die Vermittlung von Grundlagenkenntnissen (Epidemiologie, tabakrauchassoziierte Gesundheits-störungen, Merkmale der Abhängigkeit) als auch der spezifischen Vorgehensweise der Therapiemethode beinhalten. Das Ausbildungscurriculum sollte durch eine unÂabhängige Institution zertifiziert sein.
1 Unter Berücksichtigung der Vorgaben der deutschen und US-amerikanischen evidenzbasierten Behandlungsleitlinien (Arz- neimittelkommission der deutschen Ärzteschaft 2001, Deutsche Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie (DG- Sucht) & Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) (Batra et al. 2006), Fiore et al. 2000) sowie der Qualitätskriterien für evidenzbasierte Behandlungen der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlich- Medizinischen Fachgesellschaften (AWM F 2001), der modifizierten Qualitätsstandards nach Batra (2002), Brengelmann (1976) und Hajek (1994) sowie der Empfehlungen für methodische Standards von Tabakentwöhnungsstudien nach West et al. (2005).
Quelle: http://www.dhs.de/web/foerderverein/index.php
Wieviel kostet das Rauchen dem Raucher und der Gesellschaft?
Bisher wurde vor allem über die möglichen gesundheitlichen Folgen (die medizinischen Kosten) des Rauchens argumentiert und diskutiert.
Eine Studie der Volkswirtin Ulrike Günzel von der Universität Hamburg 2006 über die Kosten des Rauchens lieferte weitere Argumente.
Schlußfolgerungen der Studie u.a.:
- Der „volle Preis“ des Tabak-Rauchens bleibt dem deutschen Raucher nach wie vor verborgen.
- Wer sich für das Rauchen entscheide sei im Begriff, „eine der kostspieligsten Entscheidungen des Lebens zu treffen“ (Ulrike Günzel), wenn man die Konsequenzen auf ein ganzes Leben betrachtet.
- Die zurzeit vom Staat veranschlagte Tabaksteuer sei für den Raucher zu niedrig, um sämtliche Konsequenzen seiner Entscheidung für das Rauchen berücksichtigen zu können.
Ergebnisse:
“Die Schachtel Zigaretten kommt den einzelnen Raucher langfristig teuer zu stehen. Vier Euro muss er in Deutschland zurzeit für eine Packung Kippen ausgeben. Ein Preis, der laut Günzel in Wirklichkeit aber sehr viel höher liegt: Nach ihren Berechnungen kostet eine Schachtel Zigaretten Raucher, Staat und Gesellschaft fast 40 Euro.
Diese Summe setzt sich zusammen aus externen Kosten (6,43 Euro), für die Gesellschaft und Staat aufkommen müssen, und privaten Kosten (33,56 Euro), die jeder Raucher selbst trägt. Letztere summieren sich im Laufe eines durchschnittlichen Raucherlebens auf 144 318 Euro. Dazu gehören beispielsweise die Ausgaben für Zigaretten sowie die Kosten für durch das Rauchen verursachte körperliche Behinderungen und medizinische Behandlungen. Für diesen Posten schlagen in Günzels Studie im Laufe eines Raucherlebens rund 16 300 Euro zu Buche. Die Autorin geht dabei von der Annahme aus, dass sich die Lebenserwartung eines Rauchers im Vergleich zu der eines Nichtrauchers um bis zu zehn Jahre verkürzt. Der Wert dieser verlorenen Lebenszeit wird in der Studie mit 22,10 Euro pro Packung veranschlagt.”
(Zitat: Sarah Kramer, 01.02.2007; http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Fragen-des-Tages;art693,2280973)
Die persönlichen Kosten des Rauchers:
In den USA befragte man Raucher, was ihnen ein verlorenes Lebensjahr wert sei und errechnete daraus eine Summe von 100.000 Euro.
Bei den privaten Kosten des Rauchens fallen dagegen die durchschnittlichen Ausgaben für Zigaretten (bei veranschlagtem Preis von 20 Cent pro Zigarette) mit knapp 8.400 Euro kaum ins Gewicht.
Die Folgekosten des Rauchens sind geringer bei weiblichen Rauchern in Deutschland im Vergleich zu den Männern, weil deutsche Frauen durchschnittlich weniger und für eine kürzere Zeit rauchen als Männer.
Die Kosten der Gesellschaft und Staat für jeden einzelnen Raucher:
Für die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall fallen allein mehrere Millionen Euro pro Jahr an: Pro Packung Zigaretten 1,40 Euro. Die Tatsachen geringerer Staatsausgaben für Rentenzahlungen durch die verkürzte Lebenszeit der Raucher und die Einnahmen des Staates aus der Tabaksteuer wurde in der oben genannten Studie einkalkuliert. Würden die Steuer-Einnahmen wegfallen, dann lägen die Kosten für eine Zigarettenpackung sogar noch einmal um 2,18 Euro höher.
Deutschlands Widerstand gegen die Tabakgesetze der EU ist ein verstecktes Erbe der nationalsozialistischen Vergangenheit. Hitler förderte die “Erforschung der Tabakgefahren” - und führte den Aufstieg des Nationalsozialismus darauf zurück, daß er das Rauchen aufgegeben hatte.
von Robert N. Proctor
Der Autor ist Professor für Wissenschaftsgeschichte an der Stanford University. Sein Spezialgebiet ist ,,Agnotology‘‘ - die kulturelle Produktion von Unwissen. Er war Sachverständiger in mehreren Prozessen gegen die Tabakindustrie.
02.01.2007
Möglicherweise wird es in Deutschland in diesem Jahr ein Rauchverbot geben. Oder zumindest in Bayern. Oder wenigstens ein teilweises Verbot.
Oder vielleicht ein paar neue Verordnungen? Zunächst wurde allerdings ein dringendes Problem der Gesundheitspolitik zu einer Föderalismusdebatte degradiert.
Die Hemmungen, gegen das Rauchen zu regieren, sind jedoch nichts Neues in Deutschland. Seit europäische Regierungen in den neunziger Jahren die ersten Versuche unternahmen, das Rauchen zu verbieten oder drastisch einzuschränken, waren Deutschland und Griechenland die letzten Standhaften gegen Anti-Tabak-Maßnahmen.
Während Griechenland ganz einfach stur bleibt, weil Rohtabak ein wichtiges Exportgut ist, wurzelt die deutsche Zurückhaltung letztlich in den Schwierigkeiten mit der eigenen Vergangenheit. Das ist beim Thema Rauchen eigentlich absurd, vor allem, wenn man bedenkt, daß Deutschland einst die weltweit fortschrittlichste Tabak-Forschung und -Politik betrieb.
Deutschland war tatsächlich das erste Land, in dem nachgewiesen wurde, daß Rauchen Krebs verursacht; ein weitgehend vergessenes Kapitel der Medizingeschichte. Es waren deutsche Wissenschaftler, die auf dem Pathologenkongress von 1923 darlegten, daß der Lungenkrebs epidemische Ausmaße angenommen hatte, und sie waren die ersten, die die Fallstudienmethode der Epidemiologie anwendeten, um die Verbindung zwischen Rauchen und Lungenkrebs nachzuweisen.
Franz Hermann Müller, Erich Schöniger und Eberhard Schairer sind Namen, die im Pantheon deutscher Medizin neben denen von Robert Koch, Rudolf Virchow und Paul Ehrlich in einer Reihe stehen sollten.
Kampf gegen das “Rassengift”
Doch vieles auf diesem Gebiet ist vergessen, weil wichtige Forschungsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus geleistet wurde, als Rauchen als ,,Rassengift‘‘ bekämpft wurde, verbunden mit falscher Ernährung, Asbest, Zigeunern und Juden.
Die Faschisten legten großen Wert auf die Tatsache, daß Churchill, Roosevelt und Stalin rauchten, während Hitler, Mussolini und Franco Nichtraucher waren. Hitler selbst führte den Aufstieg des Nationalsozialismus darauf zurück, daß er das Rauchen aufgegeben hatte: Im Jahr 1919 hatte er seine Zigaretten in die Donau geworfen und nie wieder eine angerührt.
Rauchen war in der Perspektive der Nationalsozialisten vor allem eine Abhängigkeit von etwas Fremden, während der Körper doch dem Führer gehören sollte. Tabak war Hitlers ,,Tischgesprächen‘‘ zufolge die Rache des Roten Mannes dafür, daß der Weiße ihm den Schnaps gebracht und ihn dadurch zugrundegerichtet habe.
Im Jahr 1941 wies Hitler persönlich aus der Reichskanzlei 100.000 Reichsmark an die Universität Jena an, um den Grundstock für das ,,Institut zur Erforschung der Tabakgefahren‘‘ zu schaffen. Unter der Regie des Rektors und SS-Manns Karl Astel wurde dann konzentriert daran gearbeitet, die Verbindung von Tabak und Krebs nachzuweisen.
Unter nationalsozialistischer Wissenschaft verstehen wir heute jedoch: Mengele, Buchenwald, grausame Menschenexperimente, Pseudowissenschaft. Die Realität ist komplexer, in gewisser Weise auch unheimlicher, denn die Tabakwissenschaft der Nazis fand ohne Grausamkeiten oder Menschenexperimente statt.
Daß die Nationalsozialisten sinn- und wertvolle Wissenschaft betrieben, wenigstens bei der Erforschung der Folgen des Rauchens, ist uns nicht genehm, bringt unser Bewußtsein über diese Ära ins Wanken: Doch ist sie uns näher, als wir glauben.
Rauchen als Widerstand
Für die Tabakindustrie muß dieser geschichtliche Hintergrund wie eine Gabe des Himmels sein. Was gibt es Besseres, als die Nationalsozialisten zum Feind gehabt zu haben? Tabak war in der Nachkriegszeit nicht nur Währung oder ein Geschenk aus Amerika. Das Rauchen bekam das Image des Widerstands.
Hollywood hätte die Geschichte nicht besser schreiben können: Die größten Finsterlinge der Geschichte waren militante Nichtraucher, also müssen die Kritiker des Rauchens Nationalsozialisten sein und Raucher Antifaschisten. Die Tabakindustrie hat diese Karte immer wieder ausgespielt. In Amerika gibt es sogar Wörter wie ,,Nico- Nazis‘‘ und ,,Tabak-Faschismus‘‘.
In der Werbung können solche Parallelen subtil sein, zum Beispiel in der Werbekampagne, die Rauchen mit ,,Freiheit und Abenteuer‘‘ gleichsetzt, wobei Freiheit ganz klar an erster Stelle in der Rangordnung jener Attribute steht, die dem Rauchen zugesprochen werden. Sie können auch überraschend direkt sein, wie in der Anzeige gegen Tabakregulierungen, die Philip Morris in der europäischen Ausgabe der Newsweek schaltete.
Unter der Überschrift ,,Wo werden sie den Strich ziehen‘‘ war eine Karte von Amsterdam zu sehen, auf der ein Viertel östlich des Zentrums als ,,Raucherzone‘‘ ausgewiesen war. Unschönes Detail: Während der deutschen Besatzung war dieser Bezirk das Amsterdamer Judenghetto.
Deutschlands Widerstand gegen die Tabakgesetze der Europäischen Union ist ein verstecktes Erbe der nationalsozialistischen Vergangenheit. Deutschlands Nachkriegs-Tabak-Wunder blühte unter der Gleichsetzung von Rauchen mit Freiheit auf - und von Rauchverboten mit Tyrannei. Wie anders läßt sich die Liebe der Linken zum Rauchen erklären und umgekehrt die puritanische Abstinenz der reuelosen Rechten?
Die Großzügigkeit der Amerikaner mit Tabakwaren half, diesen Pakt zu besiegeln. Wenige Leute wissen heute noch, daß ein ganzes Drittel des ,,Lebensmittel‘‘-Anteils des Marshall-Plans aus Virginia-Tabakblätter bestand, die gegen die Proteste europäischer Regierungen geliefert wurden. Allein im ersten Jahr waren das 90.000 Tonnen.
Es ist an der Zeit, diese langen Schatten des Faschismus zu überdenken und die politische Geschichte des Rauchens zu schreiben. Die Industrie will uns sowieso weismachen, daß Zigaretten zwar geraucht, aber nicht hergestellt werden.
Wir sollen uns daran erinnern, daß Hitler den Tabak nicht mochte, aber wir sollen vergessen, daß die Braunhemden der SA ihre eigene Zigarettenmarke hatten, die ,,Sturmzigarette‘‘, durch deren Verkauf viele ihrer Operationen finanziert wurden.
Nicht zu vergessen die Steuereinnahmen, an die sich Regierungen gewöhnen wie die Raucher ans Nikotin. Die Tabaksteuer machte in den USA schon 1880 ein Drittel aller Steuereinnahmen aus, und modernen Regierungen fällt es schwer, diese ,,zweite Abhängigkeit‘‘ aufzugeben. China bezieht derzeit zehn Prozent seiner staatlichen Einnahmen aus der Tabaksteuer, so viel wie in Deutschland vor siebzig Jahren.
Der Sockel des Gletschers
Nun wissen wir alle, daß der Tabak viele Tode verursacht. Wir wissen um die Gifte, die im Tabak enthalten sind, die sich jedes Jahr zu ein paar Millionen Kilogramm summieren, weil selbst zehn Milligramm Teer pro Zigarette bei 5,7 Billionen Zigaretten, die jedes Jahr weltweit geraucht werden, genug Teer zusammenkommt, um 5700 Eisenbahnwaggons bis zum Rand zu füllen - es kommen noch jeweils ![]()
10 000
Kilogramm Ruß, Arsen, Zyanid und ,,polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe‘‘ dazu, die jeden Toxikologen vor Angst erschaudern lassen.
Und wir kennen die Suchtgefahren, denn wir wissen, was in den Akten aus den geheimen Archiven der Tabakindustrie steht. Wir haben die Dokumente gelesen, in denen führende Hersteller schon 1963 zugaben, daß sie ,,ihr Geschäft mit dem Verkauf von Nikotin und damit einer süchtig machenden Droge‘‘ machen.
Wir wissen, daß die Tabakentwöhnung schwieriger ist als die von Kokain oder Heroin und daß die Industrie das pharmakologische Potential von Zigaretten kunstreich austariert hat, indem sie diese zum Beispiel mit Ammoniak anreichert, um die Kunden süchtig zu machen. Wir wissen, daß Tabak-Mogule ihr Geschäft als eine Art Gletscher beschreiben, wo neue Kunden wie frischer Schnee ausgleichen, was unten durch die tödlichen Folgen von Lungenkrankheiten wegschmilzt.
Und wir kennen die Kampagne, die Unwissenheit erzeugt. ,,Unser Produkt ist der Zweifel‘‘, lautete der infame Slogan von Brown and Williamson im Jahr 1969: Wir stellen Zigaretten her, aber wir lassen die Raucher im Dunkeln. Die Industrie heuerte Wissenschaftler an, um mit Pseudoforschungen Tatsachen zu verschleiern, was in dem Film ,,Thank You for Smoking‘‘ - ,,Danke, daß Sie rauchen‘‘ - sehr treffend dargestellt wird, in dem ein Dr. Eberhardt Van Grupten Mundt rund um die Uhr damit beschäftigt ist, die ,,Schwerkraft zu widerlegen‘‘.
Warum aber dulden wir dann das Rauchen? Woher diese außergewöhnliche Toleranz für die weltweit am leichtesten zu vermeidende Todesursache, für die weltweit größte Müllquelle, die schlimmste Todesursache von allen? Warum dieses Glacéhandschuhe?
In Amerika, der Heimat des goldenen Tabakblattes, wissen wir, warum dem Rauchen ein Freibrief eingeräumt wurde. Es ist die Macht der Industrie, das Brot von Hunderttausenden von Farmern und Fabrikarbeitern, seit Reynolds 1913 die ,,Oriental Cigarette‘‘ (,,Camels‘‘) massentauglich machte.
“Wir brauchen ein neues Denken”
Auf dem Gebäude des Kapitols finden wir Tabakblätter in Stein gemeißelt - Tabak ist so amerikanisch wie Apfelkuchen oder Baseball. Wendet man sich gegen Tabak, wendet man sich gegen Amerika als solches.
Joseph Califano, innenpolitischer Berater in Lyndon B. Johnsons Kabinett, mußte dies 1960 erfahren, als er den Präsidenten bat, sich des Tabaks anzunehmen und ihm gesagt wurde: ,,Wir haben schon den Süden verloren, weil wir für die Bürgerrechte kämpften. Wenn wir uns den Tabak vornehmen, werden die Demokraten die Präsidentschaft verlieren.‘‘
Wir brauchen ein neues Denken über die Ethik und Politik des Rauchens, wobei auch die Themen Umweltverschmutzung und Müllbeseitigung genauso einbezogen werden müssen wie Arbeitsschutz und Sicherheit, Recht auf saubere Luft, und sogar globaler Umweltschutz, weil für Tabakanbau ganze Wälder abgeholzt werden.
Vielleicht erfüllt Tabak ja sogar den Tatbestand eines Verbrechens gegen die Menschlichkeit. Wir müssen über das Rauchen nachdenken wie über Asbest, Pestizide und radioaktive Verseuchung. Und noch ein interessantes Detail - all diese Stoffe sind in einer Zigarette enthalten.
Deutsch von Helmut Mauró
(SZ vom 3.01.2007)
Quelle: http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/773/96677/
Gesundheitsgefahren für die deutsche Bevölkerung durch Zigarettenrauchen unterschätzt: Das “deutsche Tabakdilemma”.
Nachfolgendes Memorandum wurden von mehreren Mitgliedern der Deutschen Gesellschaft für Nikotinforschung (e. V.) ausgearbeitet zu dem Zwecke, es an die Deutsche Bundesregierung sowie den Mitgliedern des Deutschen Bundestages zu übergeben. Grund für dieses Memorandum ist die Sorge der Mitglieder der Gesellschaft, dass in absehbarer Zeit in Deutschland keine wirkungsvollen Maßnahmen der Tabakkontrolle politisch durchgesetzt werden wie (1) ein Tabakwerbeverbot zum Schutze von Kindern und Jugendlichen, (2) einschränkende Bestimmungen zum Verkauf von Tabakwaren an Jugendliche, und (3) wirksame Hilfemaßnahmen für entwöhnungswillige Raucher, die eine Behandlung ihrer Tabakabhängigkeit benötigen.
Dimension des Problems
Rauchen verursacht in Deutschland 12-15% aller Todesfälle insgesamt und 35% aller Krebstodesfälle bei Männern. In Deutschland sterben täglich etwa 300 Menschen an den unmittelbaren Folgen des Tabakrauchens (pro Jahr derzeit 110.000 Todesfälle) und “nur” 21 Menschen an den Folgen von Verkehrsunfällen. Rauchen verkürzt das Leben im Durchschnitt um 8-9 Jahre. Bei Todesfällen im mittleren Lebensalter gehen sogar 20 Jahre der Lebenserwartung verloren. Allein in Deutschland erkranken jährlich 36.000 Menschen neu an den verschiedenen Formen des Lungenkrebses und nahezu 100.000 Menschen neu an den Folgen von Herzkreislauf-Veränderungen - überwiegend unmittelbare Folgen des Zigarettenkonsums. Ein Rückgang der Raucherquoten ist nicht zu bemerken, statt dessen erhöhte sich der Zigarettenverbrauch in den letzten 6 Jahren um 13% und die Ausgaben der Raucher steigerte sich um 23% auf 41,2 Milliarden DM. Allein Jugendliche gaben in den letzten Jahren 4 Milliarden DM für Tabakwaren aus. Wenn der Schadfaktor Nummer Eins (Zigarettenrauchen) in Deutschland eliminiert würde, würden 90% aller Fälle von Lungenkrebs und 30% aller Herzinfarkte verhindert.
Mit der Zigarette freigesetzte Schadstoffe
Neben Nicotin enthält die Zigarette über 600 Zusatzstoffe. Durch die Pyrolyse entstehen mit dem Hauptstromrauch etwa 4.000 Substanzen, die mit unterschiedlicher Zusammensetzung gebildet und inhaliert werden. Auf der Basis der suchterzeugenden Nicotinwirkungen hat es die Zigarettenindustrie verstanden, eine optimale Freisetzungsform für Nicotin aus dem Zigarettentabak herzustellen. Neben Zusatzstoffen zur Verbesserung der Nicotinfreisetzung kommen Stoffe hinzu, die den Nicotingeschmack verbessern und das Bronchialsystem für eine tiefere Inhalation des Rauchs erweitern. Die nach den ISO-Verfahren in Rauchmaschinen bestimmten Nicotin- und Teergehalte stimmen nicht mit den tatsächlich inhalierten Werten überein, was insbesondere für die Light- und Ultra-Light-Zigaretten bedeutsam ist. Die Nutzung dieser Zigarettensorten ist zumeist mit einem Anstieg der täglich gerauchten Zigaretten verbunden.
Tabakwerbung
Nach den Erfahrungen in Australien, Neuseeland, Norwegen und Finnland hat die Tabakwerbung Einfluß auf das Rauchverhalten von Jugendlichen. In den beiden nördlichen Ländern ist durch restriktive Maßnahmen, u. a. durch Werbeverbote, ein Rückgang des Raucheranteils unter Jugendlichen um >15% nachzuweisen. Obwohl die Gesundheitsministerkonferenz der Länder bereits 1993 und nochmals 1996 die Bundesregierung aufforderte, ein Verbot der direkten und indirekten Tabakwerbung durchzusetzen, und alle führenden wissenschaftlichen und medizinischen Fachgesellschaften hinter dieser Forderung stehen, haben bisher alle deutschen Regierungen dem Druck der Tabakkonzerne nachgegeben und auf politisches Handeln verzichtet.
Zigarettenwerbung fördert in bedeutsamer Weise sowohl den Einstieg in den Tabakkonsum als auch den Übergang vom Probieren zum regelmäßigen und gewohnheitsmäßigen Rauchen. Da die Aufnahme des Tabakkonsums fast ausnahmslos bis zum 18. Lebensjahr erfolgt, müssen dringend Maßnahmen ergriffen werden, damit Kinder und Jugendliche, die sich in einer Lebensphase der Orientierung befinden, der Tabakwerbung nicht länger ausgesetzt werden.
Die Tabakindustrie bringt sich in Deutschland durch Sponsorleistungen für Sport, Kultur und teilweise auch Kunst in einem solchem Ausmaß ein, dass es dem Staat schwerfällt, konsequent gegen die Werbepraktiken und gegen die von diesem Industriezweig ausgelösten gesundheitlichen Schäden vorzugehen. Bestehende sogenannte Selbstbeschränkungen der Industrie werden teilweise nicht eingehalten und sind im Hinblick auf Tabakkontrolle nicht wirksam.
Erhöhung der Tabaksteuer
Preissteigerungen für Tabakprodukte sind das wirksamste Mittel, um den Tabakkonsum so schnell wie möglich zu reduzieren. Marktbeobachtungen lassen erkennen, daß eine Preissteigerung von 10% zu einem Verkaufsrückgang von 5% führt. Jugendliche und sozial benachteiligte Bevölkerungsgruppen verzichten mehr als andere Gruppen bei ansteigenden Zigarettenpreisen auf das Rauchen.
Primärprävention für Jugendliche
In zunehmendem Maße beginnen in Deutschland Kinder bereits mit dem 10. bis 12. Lebensjahr zu rauchen, ein alarmierendes Zeichen, zumal 26% der 12-17jährigen Schüler Raucher sind! Der Staat und seine Politiker müssen hier eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung übernehmen, die auch nicht mit Argumenten aus der Verfassung von der “Freiheit der Persönlichkeit” zu entkräften ist. Zu begrüßen sind die gegenwärtigen Bemühungen um die Änderung des Kinder- und Jugendschutzgesetzes, damit ein Abgabeverbot für Tabakwaren auch in Deutschland möglich wird. In Deutschland hat sich innerhalb der letzten 20 Jahre keine Absenkung der rauchenden Schüler im Alter von 10 bis 18 Jahre ergeben, während sich in Großbritannien die Zahl nie rauchender Schüler verdoppelt hat und ebenso in Norwegen und Finnland ermutigende Zahlen über nie rauchende Schüler veröffentlicht wurden, Folgen von Werbeverboten und wirksamer Primärprävention. In Schweden sind in der Folge von Preiserhöhungen für Zigaretten signifikante Rückgänge der gerauchten Zigaretten auch bei Jugendlichen nachgewiesen worden. Damit geht das größte tabakpräventive Potential von einem Verbot der Tabakwerbung und von einer Erhöhung der Tabaksteuern aus. Die bisher auch in Deutschland genutzten Präventionsprogramme (z. B. “Don’t start - be smart” oder “Klasse 2000″) können als noch zu wenig wirksame Versuche angesichts der jährlichen Neueinsteiger gewertet werden, Kinder vom Rauchen abzuhalten oder den Beginn des Rauchens um 3-4 Jahre in Richtung des höheren Alters zu verschieben. Die Briten streben mit ihrem staatlichen Programm “Smoking kills” an, innerhalb von 5 Jahren den jugendlichen Raucheranteil von 13 auf 9% zu senken. Das Thema “Tabakrauchen” muß in den Curricula von Schulen und Hochschulen einen höheren Stellenwert erhalten als das bisher der Fall ist.
Passivrauchen
Die Gefahren des Passivrauchens sind inzwischen in der medizinischen Wissenschaft unzweideutig nachgewiesen. Allein in Deutschland produzieren Raucher etwa 7.500 Tonnen Kohlenwasserstoffe, die nur durch 10 moderne Müllverbrennungsanlagen zu entgiften wären. Inzwischen sind auch von den Parlamentarien im Bundestag Maßnahmen vorbereitet worden, die dem Schutze der Nicht- und Exraucher dienen werden, zumal der Nichtraucher am betrieblichen Arbeitsplatz und in öffentlichen Gebäuden gefährdet ist.
Hilfsangebote für entwöhnungswillige Raucher schaffen
In Deutschland wurde dem Abhängigkeitspotential von Nikotin bisher nur unzureichend begegnet. Entwöhnungswillige Raucherinnen und Raucher erhalten bisher nur wenig beratende Hilfe von Raucherentwöhnungsexperten. Es ist deshalb erforderlich, die flächendeckende Raucherberatung in Arztpraxen, Kliniken und Suchtberatungsstellen zu entwickeln. Zeitgleich sollten von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Informationskampagnen durchgeführt werden, in denen Raucher zum Rauchstopp bei gleichzeitigen Beratungsangeboten aufgefordert werden. In Australien gelang mit einer Kampagne landesweit ein 1%iger Raucherstopp bei den Rauchern in wenigen Monaten.
Vorschläge zur Verbesserung der deutschen Situation
Um das “deutsche Tabakdilemma” besser als in den vergangenen Jahrzehnten in den Griff zu bekommen, schlagen die Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Nikotinforschung in absehbarer Zeit zu realisierenden Punkte vor. Sie sind auch bereit, ihren Sachverstand bei der Vorbereitung von Programmen zur Verfügung zu stellen:
1. Werbeverbot für Tabakwaren entsprechend dem Beispiel Norwegens, Finnlands und Polens,
2. Streichung der Subventionen der Europäischen Union für den Anbau von Tabak,
3. wirksame Erhöhung der Tabaksteuer mit dem Ziel, die dadurch erzielten Mehreinnahmen in staatlich geförderte Anti-Raucher-Programme (Primär- und Sekundärprävention) zu investieren,
4. Änderung des Jugendschutzgesetzes mit dem Ziel des Abgabeverbots für Tabakwaren an Jugendliche unter 16 Jahren,
5. Reduzierung der in Deutschland aufgestellten Tabakautomaten insbesondere in der Umgebung von Schulen sowie Verhinderung der Zigarettenabgabe aus diesen gegen Bargeld,
6. Schaffung von Voraussetzungen für die Errichtung von Raucherberatungsstellen,
7. Ausstattung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung mit einem größeren finanziellen Etat, u. a. auch dafür, daß Aktionen auf dem Gebiete der Primär- und Sekundärprävention von ihr gestartet werden können,
8. staatlicher Verzicht auf Sponsorleistungen seitens der Tabakindustrie für Sport, Kunst und Kultur sowie Forschungsarbeiten, und
9. Aufklärung über die Abhängigkeit politischer Parteien und von Abgeordneten von der Tabakindustrie.
Deutschland wird von zahlreichen Mitgliedstaaten der Europäischen Union bezüglich seiner gesundheitspolitischen Maßnahmen zum Thema Rauchen als “Entwicklungsland” charakterisiert. Auch aus diesem Grunde ist es höchste Zeit, wirksame Maßnahmen zum Schutze der Gesundheit sowohl der nichtrauchenden wie auch rauchenden Bevölkerung in Deutschland einzuleiten, damit die vom Tabak ausgehenden tödlichen Gefahren in den kommenden Jahren und Jahrzehnten an Bedeutung verlieren.
Erfurt, 15. März 2001
gez. Professor Dr. med. K.-O. Haustein
Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Nikotinforschung e. V.
http://www.dgnf.de/dgnf_aktuell/memorandum/memorandum.htm
Zuerst mußte das Feuer bewältigt werden. Dann war die Menschheit bereit zu entdecken, dass das Einatmen von Rauch bestimmter Pflanzen eine besondere Wirkung hatte; es brachte ein anderes Licht auf die Welt.
Von den gebürtige Amerikaner, die uns den Tabak gaben, bis zu den frommen Saddhus aus Indien, die den Gnade bringenden Rauch erzeugten, Rauch ist heilig.
Es verbindet die Menschen mit dem göttlichen Element, lädt die Götter ein, zu uns Sterblichen herabzusteigen, es inspiriert das Menschsein. “Bevor eine Frage beantwortet wird, sollte eine Pfeife angezündet werden“, kommentierte Einstein.
Nachdem es heute zu einem industriellen Produkt wurde, verlor der Tabak alle Heiligkeit. Verdammt als schädlich und süchtig, Zigaretten sind in Verruf geraten, während Zigarren und eine ganze Palette von neuen Rauch-Paraphernalia an Popularität gewinnen. Alles in allem hat Rauch seine Geheimnisse.
Das Rauchen Museum präsentiert nicht nur ein Verhalten, das so alt wie die Menschheit ist, sondern zeigt auch einen Punkt der Beobachtung von Veränderung des Verhaltens.
Le musée du Fumeur (The Smoking Museum)
7 rue Pache
75011 Paris, France
Métro Voltaire, exit Roquette)
Tél. +33 (0)1 46 59 05 51
Tél. +33 (0)1 43 71 95 51
Fax +33 (0)1 43 73 24 35
• Open daily (but Monday) from 2 pm to 7 pm
• Entrance : 4 euros / 3 euros
• Free access to the gift-shop and bookstore
• Closed December 25th, January 1st and May 1st
• Closed first week of January and from July 30th till August 20th
Stefan Frädrich:Luft! Ganz einfach Nichtraucher (Taschenbuch)
Preis: 7,95 EUR
Taschenbuch: 170 Seiten Verlag: Droemer/Knaur (Dezember 2004) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3426777967 ISBN-13: 978-3426777961
Kurzbeschreibung
Schöner, gesünder, reicher, glücklicher und freier werden Sie sein, wenn Sie Ihre Kippen endlich für immer weggeworfen haben. Und Sie werden jede Menge Luft haben - so wie früher, bevor man Sie in die Nikotinfalle gelockt hat.Wieso rauchen wir überhaupt? Was macht das Nikotin mit uns? Wie manipuliert uns die Zigarettenwerbung? Wer versteht, wie das Rauchen aus biologischer und psychologischer Sicht funktioniert, braucht zum Aufhören kaum Willenskraft. Dann ist es einfach, Nichtraucher zu werden und zu bleiben - ganz ohne Pillen, Hokuspokus oder Psycho-Quatsch. Gut gelaunt und ohne Gewichtszunahme.
Franz Wilhelm Bauer: Die Rauchgiftfalle. Die heimliche Angst der Raucher vor dem Nichtrauchen (Broschiert)
Preis: 11,90 EURBroschiert: 120 Seiten Verlag: Books on Demand; Auflage: Neuaufl. (November 2005) ISBN-10: 3833439459 ISBN-13: 978-3833439452
Kurzbeschreibung
Dieses Buch ist ein “Augenöffner”. Was Sie bisher über Nikotinsucht, Raucherentwöhnung, Entzugserscheinungen und Wunderkuren gelesen haben, können Sie getrost vergessen. Der Autor entlarvt radikal und humorvoll alte Denkmuster und falsche Ansichten über die Nikotinabhängigkeit. Klar und verständlich beleuchtet er den sogenannten Rauchgenuss in völlig neuer Weise. – Nichtraucher verstehen damit ihre rauchenden Mitmenschen besser und Rauchern fällt es plötzlich so leicht wie noch nie, die letzte Zigarette auszudämpfen und ihr Leben fortan als Nichtraucher zu genießen.
Vera Kaltwasser: Der sanfte Weg zum Nicht-Rauchen. Erfolg ohne zu kämpfen (Taschenbuch)
Preis: EUR 7,95Taschenbuch: 215 Seiten Verlag: Droemer/Knaur (Dezember 2005) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3426872455 ISBN-13: 978-3426872451
Kurzbeschreibung
Nicht-Rauchen bedeutet nicht Verzicht, sondern Befreiung und Neubeginn. Mit psychologisch fundierten Methoden leitet Vera Kaltwasser an, das eigene Rauchverhalten zu beobachten und anhand eines Tests das persönliche »Rauch-Profil« zu erstellen. Mit zahlreichen Übungen.
Die Methode ist ethisch umstritten und wird in Deutschland mittlerweile nur noch bei Alkolismus und Nikotinsucht angewendet. Die Anwendung der negativen Reize wird von Kritikern mit Foltermethoden verglichen. Der langfristige Erfolg der Aversionstherapie ist strittig. Im Film Uhrwerk Orange von Stanley Kubrick wird ein besonders negatives Beispiel von Aversionstherapie dargestellt: Ein Sexualstraftäter muss sich Gewalt- und Sexvideos ansehen, gleichzeitig bekommt er ein Mittel verabreicht, das Übelkeit verursacht. Die Prozedur wird so lange wiederholt, bis ihm beim alleinigen Anblick von Gewalt – auch ohne Medikament – schlecht wird. Dieser Film hat das Image der Therapiemethode nachhaltig geprägt. Es war Kubricks Absicht, sie als fragwürdig darzustellen.
Quelle: Wikipedia
auch: Aversions-Therapie, Aversives RauchenÂ
Der Begriff Aversion leitet sich vom lateinischen aversatio = Abneigung oder Ablehnung oder aversio = Ekel ab.
Die Aversionstherapie ist eine Methode der Verhaltenstherapie, die vor allem bei Suchtkrankheiten angewandt wird. Dabei wird mit unangenehmen Reizen gearbeitet, um eine Aversion gegen das Suchtmittel hervorzurufen. Die Aversionstherapie gehört zum Betrachtungsansatz des Beharviorismus und ist eine Form der Konditionierung, die sogenannte Gegen-Konditionierung.
Der Grundgedanke der Verhaltenstherapie ist, dass unerwünschte Verhaltensweisen erlernt werden und deshalb auch wieder verlernt werden können. Die persönliche Situation des Betroffenen, seine Entwicklung, dessen Umfeld usw. werden nicht beachtet.
Die beiden am häufigsten gebrauchten aversiven Reize sind Medikamente, die Übelkeit oder Ekel-Geschmack verursachen (Whiteman, 1972) sowie Elektroschocks (Conway 1977). Außerdem gibt es neben dieser klassischen Konditionierung eine Form, die ausschließlich mit negativen Assoziationen arbeitet.Â
Die Aversionstherapie verbindet den angenehmen Reiz des Zigarettenrauchens mit einem Reiz, der unangenehm ist. Ziel ist es, den Zwang zum Rauchen zu unterbinden.
siehe: Bewertung > Aversions-Therapie
Interview über Rauchkontrolle
Bavarian Open Radio | 12. Dezember 2007
Interviewer: Laury Reichart
Gast: Christoph Lövenich, Präsident vom Netzwerk Rauchen - FORCES Germany.
C. Lövenich diskutiert die Forces Positionen zum Rauchen, zum Passivrauchen und zur Rolle der großen Pharmaindustrie
http://www.forces.org/Multimedia_Portal/index.php?selection=223
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Debatte über Rauchkontrolle in Deutschland
Deutschlandfunk Radio | 10.Oktober 2007
Interviewer: Michael Roehl,
Gäste: Sabine Bätzing (Drogenbeauftragte der Bundesregierung),
Dieter Hillebrand (Minister für Gesundheit, Bundesland Baden-Württemberg), Thorsten Hellwig (Presssprecher des Hotelindustrieverbandes DEHOGA Nord-Rhein-Westfahlen),
Christoph Lövenich (Präsident des Netzwerk Rauchen - FORCES Germany).
http://www.forces.org/Multimedia_Portal/index.php?selection=218
Raucher-Ecken sind aber auch in Betrieben und Organisationen speziell eingerichtete Plätze mit Aschenbecher und ggf. Rauchabzug, an denen geraucht werden darf.
Das Budget der Rahmenkonvention zur Tabakkontrolle (FCTC) der WHO für die Finanzperiode 2006-2007 beläuft sich auf 8,01 Mio $ (weitere freiwillige Spenden, z. B. der Pharmaindustrie, nicht eingerechnet). Ein Viertel davon ist für die Organisation der Konferenz der Parteien vorgesehen.
Die großzügigsten Vertragsparteien sind Japan (1,76 Mio$) und Deutschland (1,07 Mio$) gefolgt von UK/Irland (0,76 Mio$).
Quelle: Elaboration of guidelines for implementation of the Convention (Seiten 22 ff)
101-jähriger Brite läuft London-Marathon
14.04.2008
Quelle: http://www.rp-online.de/public/article/gesellschaft/leute/555705/101-jaehriger-Brite-laeuft-London-Marathon.html
Adams KF et al: Overweight, obesity, and mortality in a large prospective cohort of persons 50 to 71 years old. New England Journal of Medicine 2006/355/S.763-778
Bei ihren Versuchen, dicke Menschen krank zu rechnen, ist US-Forschern ein beachtliches Kunststück gelungen. In ihrer prospektiven Studie mit einer halben Million älteren Teilnehmern geben sie als Ergebnis bekannt: “Wer in der Lebensmitte übergewichtig ist, hat ein erhöhtes Sterberisiko.” Allerdings bedurfte es dazu einer gewissen Dreistigkeit bei der Interpretation der eigenen Daten. Denn von wenigen Ausnahmen abgesehen liegt das Sterberisiko der “Übergewichtigen” (BMI 25-30) genauso hoch wie bei den “Normalgewichtigen” mit BMI 23,5-24,9, die als Referenz verwendet wurden.
Das höchst interessante Ergebnis, dass Menschen mit BMI 18,5-20,9 (was noch als “Normalgewicht” gilt) im Vergleich dazu ein durchschnittlich 50 Prozent höheres Sterberisiko aufweisen, kommunizieren die Autoren nicht. Im Gegenteil: In der grafischen Aufbereitung der Ergebnisse fehlen die Daten für die Gewichtskategorien unter 20 - und damit bereits ein Teil der angeblich Normalgewichtigen. Im Rahmen dieser und anderer Manipulationen kam schlussendlich heraus, dass fettleibige Raucher deutlich länger leben, als schwergewichtige Nichtraucher. Offenbar müssen nun schon die Raucher länger leben, damit die Dicken früher sterben können …
Quelle: Aus der Printausgabe von EU.L.E.N-Spiegel 13. Jahrgang - Nr.1 - 10.3.2007 Seite 21
www.das-eule.de
Die Studie ist erhältlich bei:
http://content.nejm.org/cgi/content/abstract/355/8/763
Siehe auch:
http://jama.ama-assn.org/cgi/content/full/293/15/1861
ANTI-RAUCHER-KAMPAGNE
Unions-Politiker gegen Schockfotos
SPD-Politiker wollen mit grässlichen Bildern auf Zigarettenpäckchen vor dem Rauchen warnen. Doch bei Unions-Gesundheitspolitikern stößt der Vorschlag auf scharfe Ablehnung. Ihr Argument: Schon die jetzigen Warnhinweise zeigten wenig Wirkung.
Berlin - Willi Zylajew ist, wie er selbst bekennt, “Gelegenheitsraucher”. Von den jüngsten Vorschlägen aus der SPD, mit Schockbildern auf Zigarettenschachteln die Menschen vom Griff zum Glimmstengel abzuhalten, hält der CDU-Gesundheitspolitiker wenig. “Ich glaube nicht, dass das eine Wirkung zeigen wird”, erklärte er am Sonntag gegenüber SPIEGEL ONLINE.
In der “Bild am Sonntag” hatte zuvor der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach das Abbilden von Schockfotos vorgeschlagen und dabei auf die kanadischen Erfahrungen verwiesen: “Es gibt dort schon Untersuchungen, die zeigen, dass Warnhinweise mit Bildern Menschen wirklich vom Rauchen abhalten können. Deshalb bin ich stark für die Einführung solcher Fotos.”
Doch beim Koalitionspartner CDU/CSU eckt Lauterbach damit an. “Für wie dumm hält Herr Professor Lauterbach eigentlich die Menschen”, erregt sich Zylajew. “Die Kompanie der Gängeler, die die Menschen bis in den letzten Winkel ihrer persönlichen Freiheit eingreifen wollen, meldet sich alle paar Wochen zu Wort”, attackierte er den jüngsten Vorstoß aus der SPD.
Auch Marion Caspers-Merk (SPD), Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Gesundheit, hatte sich für Schockbilder ausgesprochen: “Wir prüfen die Einführung derartiger Bilder, wenn wissenschaftlich nachgewiesen werden kann, dass diese Strategie erfolgreich ist.” Zu diesem Zweck seien bereits Studien in Auftrag gegeben, die die Wirkung auf die die Wirkung auf Jugendliche untersuchen sollten. Erste Ergebnisse würden im Herbst erwartet.
Zylajew erklärte dazu: “Sie finden immer Wissenschaftler, die am Ende ihnen beweisen, was sie vorhaben. Das ist eine Frage des Honorars”, so der CDU-Politiker. Wenn man Schockfotos auf Zigarettenschachteln abdrucke, warum dann auch nicht in anderen Bereichen, so der der CDU-Bundestagsabgeordnete. Man könne dann auch beim Verkauf eines Motorrads gleich Unfallbilder dem Nutzer überreichen. “Oder bei Fernreisen Fotos der schlimmsten Tropenkrankheiten auf die Flugtickets drucken lassen“, argumentiert er im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE gegen Lauterbachs Vorschlag. Das sei aber so wenig sinnvoll wie Bilder auf Zigarettenschachteln. “Die Menschen kennen doch die Risiken”, so der Gesundheitspolitiker.
Auch der CDU-Politiker Wolf Bauer, wie Zylajew Mitglied der Arbeitsgruppe Gesundheit in der Unions-Bundestagsfraktion, ist skeptisch, was Schockfotos angeht. “Was soll auf den Packungen denn noch alles drauf kommen?“, fragt er. “Schon die jetzigen Warnhinweise werden doch von Rauchern nicht wirklich beachtet”, sagte er SPIEGEL ONLINE. Der Gesundheitspolitiker ist überzeugt: “Noch schlimmere Warnungen in Form von Fotos werden da nicht allzu viel Erfolg haben.”
Seit Jahren macht Brüssel Druck
Neu ist weder Lauterbachs Idee noch sind es die Fotomotive: Die hatte die EU-Kommission bereits 2004 als Vorschlagsliste für Warnhinweis-Gestaltungen vorgelegt, basierend auf kanadischen Erfahrungen mit solchen Kampagnen.
Bereits im Jahr 2000 hatte Brüssel die Entwicklung einer entsprechenden Kampagne und Verordnung angekündigt - und scheiterte seitdem offenbar an Widerständen, die nicht öffentlich wurden. Von der Ankündigung zu ersten Entwürfen dauerte es vier Jahre, zwei weitere bis zur ersten Umsetzung - ausgerechnet im rauchfreudigen kleinen Belgien.
Nun will Großbritannien nachziehen. Schon ab Herbst 2008, und damit ein Jahr früher als bisher geplant, soll es die Fotos auf Zigarettenpackungen geben.
Prompt drängte die EU auch die anderen Länder, die Diskussion wieder aufzunehmen und endlich die Schock-Anti-Werbung einzuführen. Nachdem jetzt Rumänien ankündigte, dies ebenfalls bereits 2008 tun zu wollen, halten offenbar auch immer mehr deutsche Parlamentarier die Zeit für reif – zumal gerade die zwar butterweiche, immerhin aber erfolgte Einführung rauchfreier Zonen im öffentlichen Raum weitgehend widerstandslos gelungen ist.
Mit Material von ddp
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,503442,00.html
Warnhinweise auf ZigarettenschachtelnÂ
siehe auch: Anti-Raucher-WerbungÂ
Zu den staatlichen Maßnahmen der Öffentlichen Gesundheit (Public Health) zur Senkung der Zahl der Raucher und zum Schutz der Bürger vor den Gefahren des Passivrauchens gehören auch textliche und bildliche Warnhinweise auf Zigarettenschachteln.
Solche gesetzlich vorgeschriebenen Warntexte sind:
- Rauchen ist tödlich
- Rauchen macht sehr chnell abhängig: Fangen Sie gar nicht erst an!
- Rauchen führt zur Verstopfung er Arterien und verursacht Herzinfarkte und Schlaganfälle
- Rauchen erursacht Lungenkrebs
- Rauchen fügt Ihnen und den Menschen in Ihrer mgebung erheblichen Schaden zu.Â
Wer das Rauchen aufgibt, verringert das isiko tödlicher Herz- und Lungenerkrankungen.
Ein Raucher nimmt pro Jahr im Durchschnitt 7.000 Mal eine Zigarettenpackung in die Hand und kann daher solche Warnhinweise sehen. Der Raucher soll damit vor den Folgen des Rauchens gewarnt werden, er soll zum Nachdenken angeregt werden und aufhörwilligen Rauchern soll ein zusätzlicher Impuls gegeben werden, sich vom Rauchen zu befreien.
Da ein Bild mehr als tausend Worte sagt und es sich viel besser einprägt, wird es als sinnvoll angesehen, auch abschreckende Fotos auf den Zigarettenschachteln abzudrucken.
Vorreiter der bildhaften Warnmotive (Horror-Kampagne) war Kanada. 2001 wurden dort die drastischen Warnhinweise nach kurzer Debatte eingeführt.
Eine kanadische Studie wurde im März 2007 in einem internationalen Fachjournal veröffentlicht. Sie zeigte auf, dass bildliche Warnhinweise in Kanada stark wahrgenommen wurden: Über 60 Prozent der Befragten in Kanada gaben an, dass die abschreckenden Fotos sie zum Nachdenken angeregt hatten und teilweise sogar einen längeren Rauchstopp zur Folge hatten.
Staaten wie Brasilien (2002), Singapur (2004), Thailand (2005), Venezuela (2005), Australien, Uruguay, Chile und Jordanien (alle 2006) begannen ebenfalls solche Anti-Raucher-Kampagnen. Gefolgt von Belgien, Großbritannien und Rumänien.
Autor: Dr. Wolf BarthDeutsches Krebsforschungszentrum (Hrsg.)
Handlungsempfehlungen für eine wirksame Tabakkontrollpolitik in Deutschland,
Heidelberg 2002, 2.überarbeitete Auflage 2003
Quelle: www.dkfz.de
download hier:
Handlungsempfehlungen für eine wirksame Tabakkontrollpolitik in Deutschland
Die Mehrheit der Raucher möchte sich allein vom Rauchen befreien, ohne Helfer.
Dabei gibt es vier Vorgehensweisen:
1. völliger Alleingang, nur mit Entscheidungs- und Willenskraft, ohne eine bestimmte Methode und ohne Hilfsmittel
2. völliger Alleingang unter Nutzung einer bestimmten Hilfs-Methode (z.B. Selbsthilfe-Buch, EFT, BSFF)
3. völliger Alleingang unter Nutzung eines bestimmten Hilfs-Mittels  (z.B. Hypnose-CD, Nikotinpflaster)
4. völliger Alleingang unter Nutzung einer bestimmten Hilfs-Methode (z.B. Selbsthilfe-Buch) und bestimmter Hilfs-Mittel (Hypnose-CD)
siehe: Selbstbehandlung: 10 Tipps zum Rauchstopp im Alleingang
Rauchstopp allein mit dem WILLEN
Die meisten Menschen lösen sich, nachdem sie etwa 25 bis 30 Jahren geraucht hatten, plötzlich und konsequent vom Rauchen - ohne bewußte Vorbereitung, ohne ein bestimmtes Vorgehen danach, ohne Nutzung irgendwelcher Hilfsmittel. Sie hören einfach auf zu Rauchen.
Die Trennung vom Rauchen ist dann über die Zeit gereift und wird klar und fest vorgenommen. Es wird eine “REIFE ENTSCHEIDUNG” getroffen. Das Rauchen ist dann nicht mehr interessant; es ist gleichgültig. Es treten danach auch keine sogenannten Entzugserscheinungen auf.Â
Einige Beispiele für den Weg der Selbstbehandlung mit dem WILLEN:
(Quelle: http://forum.grenzwissen.de/showthread.php?t=5954&page=2)
“Mein Mann war z.B. über 30 Jahre Kettenraucher. Er hat vor 2 Jahren das Rauchen aufgegeben. Ohne einen Grund wie z.B. Erkrankung als Motivation und ohne Hilfsmittel. Ganz einfach nur, weil er zur Überzeugung gekommen war, es ist so besser und es wollte. Bisher ist er auch nicht rückfällig geworden … ”
Autor: Dr. Wolf Barth Letzte Bearbeitung: 30.06.2008Auf diesem Weg der Befreiung vom Rauchen werden bestimmte (Selbst-)Behandlungs-Maßnahmen wie Beratung, Therapie, Coaching, Workshop, Training bzw. Seminar genutzt.
Auf diesem Weg der Befreiung vom Rauchen werden bestimmte natürliche oder künstliche Produkte und Präparate (z.B. Medikamente) genutzt.
Auf diesem Weg der Befreiung vom Rauchen werden zur Unterstützung bestimmte Experten, deren Wissen und Können sowie deren helfende Methoden und Hilfsmittel für den Rauchstopp einbezogen bzw. genutzt.
Hierzu gehören:
- Ärzte (Allgemein-Mediziner, Psychiater, Gynokologen u.a.)
- Heilpraktiker
- Heiler (Geistheiler, Energie-Behandler u.a.)
- Psychologen (Psychotherapeuten, Sozialpsychologen u.a.)
- Pädagogen (Sozial-Pädagogen u.a.)
- Geistliche
- Trainer, Seminarleiter (Mental-, Motivations- und Verhaltenstrainer u.a.)
- Coaches, Paten
- andere Helfer, Therapeuten (u.a. Sucht-Experten, Hypno-Therapeuten, EFT-Behandler, NLP-Behandler)
- Experten-Teams mit verschiedenen Expertenaspekten
- Verkäufer (Produkt-Berater)
- Andere Aufhörwillige (Motivations- und Gedanken-Austausch z.B. In Internet-Foren, unter Seminarteilehmern)
- Freunde, Lebens-Partner, Familien-Mitglieder (energetische, emotionale, mentale, moralische Unterstützung)
- Forscher (Nikotininstitute, Krebsforschungsinstitute u.a.)
- Interessenvertreter (Raucher- und Nichtraucher-Vereine, Experten-Organisationen u.a.)
Auf diesem häufigen Wege der Befreiung vom Rauchen werden die unterschiedenen Hilfs-Aspekte der Methoden, Mittel und Helfer miteinander kombiniert.
Hierbei gibt es auch spezifische Kombinationen, die personifiziert sind (z.B. Allen Carr).
Warnhinweise auf Zigarettenschachteln
| Zeitschrift |
Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz |
| Verlag |
Springer Berlin / Heidelberg |
| ISSN |
1436-9990 (Print) 1437-1588 (Online) |
| Heft |
Volume 48, Number 4 / April 2005 |
| Kategorie |
Originalien und Übersichtsarbeiten |
| DOI |
10.1007/s00103-005-1020-y |
| Seiten |
464-468 |
| Fachgebiete |
Medizin |
| SpringerLink Date |
Dienstag, 19. April 2005 |
M. Pötschke-Langer1, 2 und A. Schulze1
| (1)Â |
Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg |
| (2)Â |
Stabsstelle Krebsprävention und WHO-Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle, Deutsches Krebsforschungszentrum, Im Neuenheimer Feld 280, 69120 Heidelberg |
Health warnings on cigarette packets. An overview
Quelle: http://www.springerlink.com/content/h483361321r75539/
Zu den staatlichen Maßnahmen zur Senkung der Zahl der Raucher und zum Schutz der Bürger vor den Gefahren des Passivrauchens gehören auch textliche und bildliche Warnhinweise auf Zigarettenschachteln.
Eine kanadische Studie wurde im März 2007 in einem internationalen Fachjournal veröffentlicht. Sie zeigte auf, dass bildliche Warnhinweise in Kanada stark wahrgenommen wurden: Über 60 Prozent der Befragten in Kanada gaben an, dass die abschreckenden Fotos sie zum Nachdenken angeregt hatten und teilweise sogar einen längeren Rauchstopp zur Folge hatten.
Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 15.04.2008
Zu den Maßnahmen einer sinnvollen Tabakkontrollpolitik zählen aus Sicht der Deutschen Krebshilfe
Die Deutsche Krebshilfe bietet zudem
Autor: Dr. Wolf Barth
siehe auch: Warnhinweise
Â
Mit der sogenannten “Anti-Raucher-Werbung” sind u.a. Warnhinweise auf Zigarettenschachteln gemeint, die Raucher vom Rauchen fernhalten sollen. Ein solcher vereinbarter Text lautet: “Rauchen tötet”.
In Deutschland wird aktuell die Einführung von Schockbildern auf Zigarettenschachteln diskutiert.
Das führende deutsche Institut gegen die Raucher ist die Deutsche Krebshilfe. Sie plädiert für Schockfotos auf Zigarettenschachteln mit abschreckenden Abbildungen u.a. von Lungentumoren.
Das Bundesgesundheitsministerium prüft z.Z. die Einführung solcher Schockfotos, wenn wissenschaftlich nachgewiesen werden könne, dass diese Strategie erfolgreich ist.
Die Pro-Argumente:
- “Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.â€
- 60 Prozent der Raucher seien bereit, das Rauchen aufzugeben. Möglicherweise könne ein abschreckendes Bild den letzten Anstoß für einen Rauchstopp geben.
- In Kanada, Indien, Australien und Singapur gebe es solche Fotos bereits.
Verschiedene Fachleute (u.a. Mediziner, Psychologen, Pädagogen) und Gesundheitspolitiker lehnen demgegenüber solche Forderungen strikt ab.
Die Contra-Argumente:
- Schon jetzt zeigen die Text-Warnhinweise keinerlei Wirkung.
- Es wird nicht angenommen, dass schlimmere Warnungen mit Schockfotos Wirkung zeigen könnten.
- Es müsste dann auch ein umfangreiches Hilfsangebot für aufhörwillige Raucher geben.
Bewertung:
Worte wie “Anti-Raucher-Werbung” und “Anti-Raucher-Kampagne” u.ä. offenbaren den Geist des Kriegerischen und Aggressiven gegen Millionen Menschen, gegen etwa ein Drittel der Bürger des Landes. Krieg kann nie ein erfolgreicher Weg der Gesundung sein! Ein solches Vorgehen kriminalisiert, diffamiert, gängelt und spaltet, bringt aggressive (ausweichende) Gegenreaktionen hervor.
Besser ist es, die (rauchenden) Menschen ernst und wichtig zu nehmen, tatsächliche Ursachen dieser wirklichen Pandemie (!!!) sachlich aufzudecken und mitzuteilen sowie wirksame Lösungen und Unterstützungen (auch finanzieller Art) zur Heilung dieses massenhaften Suchtsymptoms anzubieten.
Du kennst die neuen Warnhinweise auf den
Zigarettenpäckchen, glaubst aber, dass Du Dich
selbst noch viel konsequenter auf die Gefahren
des Rauchens hinweisen solltest ![]()

Kein Problem - in weniger als einer Minute hast
Du eigene “Warnhinweise” auf Deinem Päckchen.
Systemvoraussetzungen: Drucker und Schere.
Achtung!
Nachfolgende (von Usern eingesandte) Textvorschläge
könnten die Gefühle von Rauchern oder Nichtrauchern verletzen.
Unsere Meinung: Rauchen gefährdet unsere Gesundheit!
Ich Indianer, ich nix rauchen! - Das meine Handy!
Wer das Rauchen aufgibt, langweilt sich an der Bushaltestelle
Rauchen unter Wasser geht nicht: Fangen Sie gar nicht erst an!
Der Lungenkrebs ist ein faszinierendes Meeressäugetier
Hilfe, ich kann meine Beine nicht finden
Platz da! Ich bin auf dem Weg zum Friedhof
Rauchen kann vor wütenden Bienenschwärmen schützen
Huste-Blumen
Seit die Warnhinweise größer sind, ist Rauchen wirklich viel gefährlicher
Rauchen an Tankstellen kann zu Explosionen führen
Guck, ich rauch alle auf einmal!
Rauchen macht glücklich
Saufen macht glücklich
Rauchen kann eine warme Mahlzeit ersetzen
Ich koste bald mehr!
Kann ich bitte einen Aschenbecher haben?
Vorsicht, in dieser Packung lauert ein bissiger Lungenkrebs
Es lebe der Auswurf
Wer schwarze Beine hat, braucht keine Strumpfhosen mehr
Rauchen kann eine riesige und schmerzhafte Dauererektion hervorrufen
Rauchen kann auch öde sein
Ich bin ein Räucheraal
Wie spät ist es eigentlich?
Tod sein ist gut!
Rauchen macht arm
Kannst Du blasen während ich ziehe?
Rauchen während der Geburt kann nicht jede
Ich habe 560 Mio. Spermatozoen/ml. - und Du?
Wenn dieses Päckchen leer ist, werde ich ein neues kaufen
Das Anzünden von Zigaretten an offenem Kerzenlicht tötet Seemänner
Ich kann nicht rauchen, helfen Sie mir, bitte!
Ich bin notgeil und impotent
Rauchen finanziert den Kampf gegen Terror (ich fange Bin Laden)
Raucher ficken besser
Ich bin Lungenspender und dies ist mein Ausweis
Spermatozoen for ever
Achtung! Zigaretten
Impotenz ist gut für die Haut
Alles kann tödlich sein
Totsein kann ja auch Spass machen
lethal weapon inside
Meine Lunge hängt mir mal wieder zum Hals raus
Schnorren kann tödlich enden
Tödliche Langeweile kann zum Rauchen führen
Rauchen bildet
Deutsche Lungentorpedos
Der Weg zur Lunge muss geteert sein damit der Tod nicht ausrutscht
Lungenbrötchen, direkt vom Bäcker
Ich rauche gar nicht, warum auch
Traue keinem Päckchen über dreissig
Wer Raucherhinweise fälscht oder gefälschte Raucherhinweise in Umlauf bringt …
Ich rauche mich impotent
Achtung Nichtraucher, ich vergifte Dich
Ich schade doch eh immer jedem
Diese Packung ist leer und ich bin tot
Kettenraucher könnten länger leben als Nichtraucher in Ketten
Rauchen, rauchen, rauchen, rauchen
Arbeiten bringt nix: Fangen Sie gar nicht erst an!
Frauchen raucht auch
Raucher können länger leben als Hasenohren die braun sind
Impotenz = Keine Kinder, keine Unterhaltzahlung und bald auch weniger Rente
Rauchen macht lila Füsse - cool
Es gibt schlimmeres als einen langsamen und schmerzhaften Tod
Du bist so dumm, daß es raucht
Diese Zigaretten enthalten Tabak
Das sind Schokoladenzigaretten
Rauchen macht schlank
Raucher sind Fische - keine Lunge, keine Beine, schuppige Haut
Husten ist geil
Wer raucht, der trinkt auch, prost!
Noch ein Pils, bitte
Hurra, morgen bin ich tot
Alles Quatsch, mein rauchender Opa ist 46 geworden
Spermatozoen-Killer
Wir (Ziga)retten die Welt!
Rauchen und Suff - immer gut ´druff!
Wer das liest ist dof
Wer Warnhinweisen glaubt, hat keine eigene Meinung
Text vergessen
Vorsicht vor dem blöd glotzenden Hund neben Dir
Rauchen kann gar nichts
Es bin nicht ich, der süchtig ist, sondern mein Körper
Ich bin Leistungsraucher
Wer einmal raucht, dem glaubt man nicht
Käsebrot kann im Halse stecken bleiben
Wollen wir vögeln?
Die Zigarette danach kann zur erneuten Erektion führen
Für Deine Lunge sehe ich schwarz
Mir hat man die Raucherbeine schon abgenommen
Rauchen kann zu Armut führen
Ich kann´s mir leisten
Diese Packung kommt aus Polen und hat nur 2 Euro gekostet
Ich sterbe gerade unter grossen Schmerzen
Rauchen sterilisiert Sexualtriebtäter
Hilfe! Ich habe Spermatozoen und weiss nicht was das heisst
Meine Spermatozoen sind mausetot, aber im Bett läufts klasse
Ich bin eine Frau
Ich rauche, weil ich es brauche
Rauchen kann den Spermatozoen den nötigen Schwung geben
Rauchen ist viel gesünder als Teeren und Federn
Ich bin Raucher, meine Katze ist Faucher
Fahrradfahren macht auch impotent
Rauchen kann das Wachstum zusätzlicher Extremitäten, sogenannter Raucherbeine, verursachen
Mein Kater ist auch impotent
Rauchen ist gesünder, wenn man dabei nicht atmet
Raucher sterben im Frühjahr
Wo’s qualmt ist Feuer und Liebe
Achtung! Rauchen kann Ihre Zigarette verkürzen
Raucher haben die cooleren Freunde
Rauchen kann die Raumtemperatur erhöhen
Rauchen versaut die Gardinen
Küss mich, ich schmecke nach Aschenbecher
Krebsfutter
Raucher können die Wahrheit vertragen
Rauchen beim Sex kann als mangelndes Interesse gedeutet werden
Rucaehn fgüt Inehn und den Mnceeshn in Irher Ugbnmeug hrbeilhcen Shdcaen zu
Tauchen ist rötlich
Altern läßt Ihre Haut altern
100 % cerealienfrei
2 x 2 macht 4 wittewittewitt und 3 macht Neune
Ich hab mein Sperma schon auf der Samenbank
Diese Packung enthält 20 Steuerbescheide, in die etwas Tabak eingewickelt ist
Rauchen kann Frauen anlocken
Rauchen fetzt - die Lunge
Mein Arzt raucht auch
Tauchen in der Schwangerschaft hebt den Meeresspiegel
Rauchen ist gut für meine Fettleber
Achtung! Zurückgelassene Zigarettenkippen können verräterische Spuren am Tatort sein
Ich bin eine Nutte und warte hier auf Freier
Ich rauche, weil Du so stinkst
Rauchen lässt Ihre Frau altern
Mama, guck mal was ich kann!
Genug gelesen,
wähle nun die Form Deiner Zigarettenpackung:
So geht es:
1. Tippe einfach einen anderen Text in die Warnhinweise.
2. Klicke auf die Katze rechts oben.
3. Drucke diese Seite aus.
4. Ausschneiden.
5. Warnhinweis zwischen Folie und Päckchen einschieben.
6. Eine rauchen.
http://www.rauchergedicht.de
Buspiron ist ein anxiolytisches Medikament, das nicht zur Benzodiazepamgruppe gehört. Im Unterschied zu anderen Anxiolytika hat es keine sedative oder muskelrelaxierende Wirkung. Ein Grund, das Buspiron bei der Raucherentwöhnung einzusetzen, ist das häufige Auftreten von Ängstlichkeit in der Entwöhnung.
In einer doppelblinden, placebo-kontrollierten Studie mit Buspiron konnte kein Unterschied in der Entwöhnungsrate und bezüglich Entzugssymptomen zu Placebo
gefunden werden (Robinson et al. 1992).
In einer weiteren Studie wurde Buspiron und Placebo durch 6 Wochen nach Beendigung des Rauchens verglichen; bis zu 1 Jahr Nachbeobachtung fand sich keinerlei Unterschiede zwischen den Gruppen zu irgendeinem Beobachtungszeitpunkt (Schneider et al. 1996). Buspiron scheint also nicht effektiv in der Raucherentwöhnung eingesetzt werden zu können.
Ondansetron ist ein selektiver 5-HT3 Rezeptorantagonist mit anxiolytischer Potenz. Die klinische Indikation für seinen Einsatz ist die Prävention und Behandlung von Übelkeit und Erbrechen induziert durch Chemotherapeutika.
In Tierstudien wurde gefunden, dass 5-HT3 Antagonisten die verstärkenden Effekte einiger psychoaktiver Drogen, einschließlich des Nikotins, verminderte. Dementgegen steht die Tatsache, dass in einer randomisierten, placebo-kontrollierten Studie kein signifikanter Effekt hinsichtlich Entwöhnungsrate oder Entzugssymptome gefunden wurde (West et al. 1996).
Übereinstimmend damit fand eine Studie bei Freiwilligen, die nicht an einer Entwöhnung interessiert waren, keinen Effekt des Ondansetron auf die Zahl der pro Tag gerauchten Zigaretten (Zacny et al. 1993). Diese Ergebnisse sprechen nicht für Ondansetron als ein effizientes Hilfsmittel für die Raucherentwöhnung.
Im Cochrane Report wurden darüber hinaus noch je 1 Studie über Diazepam, Meprobamat, Metoprolol und Oxprenolol. Für keine dieser Substanzen fand sich ein
konsistenter Effekt beim Einsatz in der Raucherentwöhnung.
Die verfügbare Evidenz reicht aber auch nicht aus, um einen möglichen Effekt auszuschließen.
Quelle: Standards der Raucherentwöhnung, Konsensus der ÖGP, in: Wiener Klinische Wochenschrift - The Middle European Journal of Medicine, 117. Jahrgang, 2005, Supplementum 2, S. 17/18
Telefonische Beratung
Sie hat den Vorteil des breiten Zugangs und der niedrigen Kosten (Owen 2000).
Das führt zu einer guten Kosten-Nutzen-Relation, wenn auch die absoluten Erfolgsraten relativ niedrig sind im Vergleich mit Einzelberatung. Telefonische Beratung verringert darüber hinaus Barrieren der Einzelberatung wie Anfahrtswege und zeitliche Beschränkung.
Studien über telefonische Beratung sind notorisch schwer durchzuführen mit adäquater methodischer Strenge und führen selten eine biochemische Validierung der Abstinenz durch.
Generell sind sie nur effektiv, wenn die Beratung proaktiv durchgeführt wird, das heißt, wenn die Helpline den Raucher zu den vorher vereinbarten Terminen zurückruft (Fiore et al. 2000, Zhu et al. 1996).
HSDHHS gibt eine odds ratio an von 1,2 (95% KI = 1,1–1,4).
Cochrane gibt keine Erfolgsrate an – konkludiert, dass der Effekt der Helplines derzeit unklar ist.
Quelle: Standards der Raucherentwöhnung, Konsensus der ÖGP, in: Wiener Klinische Wochenschrift - The Middle European Journal of Medicine, 117. Jahrgang, 2005, Supplementum 2, S. 10
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Evaluation des RauchertelefonsÂ
Ein Drittel nach Anruf beim Rauchertelefon rauchfrei
Externe Evaluation bestätigt Wirksamkeit und Qualität der Beratung
Ein Drittel der Anrufer beim österreichischen Rauchertelefon raucht heute nicht mehr, ein weiteres Drittel hat den Zigarettenkonsum deutlich reduziert. Das sind die aktuellen Ergebnisse der Evaluation über Wirksamkeit und Qualität der Beratung durch das Rauchertelefon. Das Institut Jaksch & Partner hat dazu 400 Personen telefonisch befragt und die Antworten statistisch ausgewertet. Als Sample dienten jene Personen, die sich im Zeitraum von 13. Juni 2006 bis 31. Oktober 2007 von den Experten des Rauchertelefons beraten haben lassen und ihr Einverständnis zu einer Nachbefragung erteilt haben.
Das Rauchertelefon ist mittlerweile bereits fast zwei Jahre im Einsatz. Auf internationaler Ebene gab es für die professionelle Beratung und für die bundesweite Kooperation viel Lob. Unter der Nummer 0810 810 013 erhalten Anrufende von Montag bis Freitag von 13 bis 18 Uhr Informationen zum Thema Nichtrauchen sowie Unterstützung bei der konkreten Planung und Umsetzung des Rauchstopps. Es werden auch Rückrufe zur langfristigen Begleitung angeboten.
Die Ergebnisse der Befragung im Detail:
Zum Zeitpunkt des ersten Beratungsgesprächs beim Rauchertelefon waren 92 Prozent der Anrufer Raucher und rund 8 Prozent Exraucher zwischen 16 und 78 Jahren. Der überwiegende Teil wurde durch mehrere Gespräche unterstützt und begleitet. Bei insgesamt 64 Prozent der Anrufer führte die Beratung zu einer deutlichen Veränderung des Rauchverhaltens (Abstinenz oder Reduktion). 31 Prozent sind völlig rauchfrei, weitere 33 Prozent haben ihren Zigarettenkonsum deutlich eingeschränkt. Die Zufriedenheit mit der Beratung und die Bewertung der Qualität sind sehr hoch ausgefallen, da 96 Prozent aller Anforderungen der Anrufer erfüllt werden konnten.
Das österreichische Rauchertelefon weist somit sehr gute Erfolgsraten auf und hält auch dem Vergleich mit internationalen Quitlines Stand. Damit hat sich das Rauchertelefon hervorragend etabliert und als niederschwelliger telefonischer Service einen fixen Platz in der vielfältigen Landschaft der Angebote in der Tabakentwöhnung in Österreich eingenommen.
Tabakentwöhnung am Telefon ist wirksam und verdreifacht die Rauchstopprate!
Sie können auch völlig allein, ohne spezielle Methode, Hilfsmittel und Helfer, eventuell nur mit den Informationen auf dieser Webseite Ihren Weg zum Nichtrauchen finden und gehen.
1. Entscheiden Sie sich und setzen den Ent-Schluss an einem festgelegten Tag um.
Die meisten Nichtraucher, die sich befreit haben, haben von einem Tag auf den anderen aufgehört – ohne die Zahl der gerauchten Zigaretten zu reduzieren.
Machen Sie ein Abschiedsritual und entsorgen Sie Ihre Rauchutensilien wie Zigarettenschachteln, Feuerzeuge und Aschenbecher.
2. Denken Sie sich frei!
Verlagern Sie Ihre Aufmerksamkeit sofort beim Verlangen nach Rauchen. Üben Sie Gedankenkontrolle. Denken Sie sich Alternativen für die früheren Rauch-Gewohnheiten in bestimmten Situationen des Alltags aus.Mögliche Entzugserscheinungen sind ein Zeichen für Erholung Ihres Körpers von den Auswirkungen des Rauchens. Diese Begleiterscheinungen verschwinden nach etwas 3 bis 5 Minuten.
3. Atmen Sie sich frei!
Achten Sie bewusst auf Ihre Atmung. Atmen Sie dabei tief in den Bauch hinein und programmieren Sie Ihren Atem, Sie mit jedem Ausatmen vom Rauchen zu befreien. Jedes Ausatmen befreit Sie immer mehr vom Rauchen. Bei jedem inneren Drang nach Rauchen atmen Sie sich einige Minuten bewusst frei von der Sucht.
4. Trinken Sie sich frei!
Halten Sie stets ein Glas Wasser oder Saft bereit und nippen Sie ab und zu daran. Wechseln Sie auch mal die Geschmacksrichtung. Trinken Sie jetzt möglichst keinen Alkohol.
5. Essen Sie sich frei!
Essen Sie viel frisches Obst oder Gemüse (Karotten, Paprika und Gurken). Wählen Sie zuckerfreien Kaugummi oder zuckerfreie Süßigkeiten. Essen Sie keine stark fetthaltigen Zwischenmahlzeiten!
6. Beschäftigen Sie sich frei!
Beschäftigen Sie sich jetzt. Wenn Sie Ihren Tag ausfüllen, dann fällt es leichter, nicht ans Rauchen zu denken!
7. Bewegen Sie frei!
Körperliche Aktivität wirkt entspannend und hebt die Stimmung. Deshalb gehen oder laufen Sie möglichst zügig an frische Luft. Gehen Sie die Treppen hinauf, statt den Lift zu benutzen. Treiben Sie jetzt bewusst Sport.
8. Verändern Sie Ihren Alltag!
Meiden Sie die Situationen und die Orte, in bzw. an denen Sie bisher geraucht haben. Kappen Sie jetzt bewusst alle Verbindungen mit dem Rauchen (zu bestimmten Zeiten oder in bestimmten Situationen des Tages, in Verbindung mit Kaffee, Telefonieren usw.).
Vielleicht ist es auch nötig, zunächst Kneipen zu meiden oder Räume, in denen viel geraucht wird. Suchen Sie nach neuen Orten und Wegen, lernen Sie dabei Neues kennen.
9. Lassen Sie keine Ausreden zu!
Eine schwierige Situation oder auch eine gute Nachricht sind keine Entschuldigungen dafür, “nur die eine Zigarette” zu rauchen. Die eine gibt es nicht, Sie haben sich vom Rauchen getrennt. Sie würden sonst noch eine wollen und noch eine…
10. Leben Sie bewusst und belohnen Sie sich!
Genießen Sie im vollen Bewusstsein, dass Sie frei sind und Rauchen nicht mehr nötig haben. Nehmen Sie sich einen Tag nach dem anderen vor. Jeder Tag ohne Zigaretten tut Ihnen selbst, Ihrer Gesundheit, Ihrer Familie und Ihrer Geldbörse gut!
Sparen Sie das Geld, das Sie sonst für Zigaretten ausgegeben haben und kaufen Sie sich etwas Besonderes dafür – etwas, das Sie sich sonst nicht leisten würden.
Was raucht der Pavian zur Zeit?
Die neuste Marke ‘Monkey Light’.
Quelle: http://www.onlinewahn.de/b23.htm
25. März 2008
Ostern ist ein Fest, an dem wir zurückblicken. Nicht nur auf die letzten zwei Jahrtausende, sondern auf die gesamte Menschheitsgeschichte. Die Evolution ist ein wunderbarer Prozess, der eine erstaunliche Vielfalt an Lebewesen hervorgebracht hat. Besonders beim Homo sapiens haben sich ein paar sehr erstaunliche Gattungen ergeben.
Homo sapiens nikotini
Der Homo sapiens nikotini (HSN), im Volksmund Raucher genannt, gehört zur Gruppe der Gelbfinger und Balkonlinge. Er ist weltweit verbreitet, wenngleich er in vielen Ländern bereits auf der roten Liste steht. Besonders in Amerika und Europa wird er verfolgt und ist von der Ausrottung bedroht. Sein Lebensraum wird durch Rauchverbote immer stärker eingeschränkt und gefährdet.
Die natürlichen Feinde des HSN sind der Homo sapiens nonfumare und der Homo sapiens politikus. Die Rückzugsgebiete des HSN werden immer kleiner. Häufig wird er vor Häusereingängen und auf zugigen Balkonen gesichtet, wo er durch sein überaus fröhliches und geselliges Wesen auffällt. Dabei entzündet er in regelmäßigen Abständen eine kleine, weiße Stange, die Anthropologen „Zigarette“ nennen und die das klare Erkennungsmerkmal des HSN ist. Doch auch wenn er gerade keine Zigarette im Mund hält, kann es sich um ein Exemplar dieser Gattung handeln.
Obwohl der HSN vom Aussterben bedroht ist, gibt es im Gegensatz zum Spitzmaulnashorn und dem Berggorilla nur sehr wenige internationale Organisationen, die sich dieser Gattung angenommen haben. Denkbar wären große Reservate, wo der HSN ohne Angst vor Verfolgung und Bestrafung leben kann.
Homo sapiens nonfumare
Der Homo sapiens nonfumare, im Volksmund Nichtraucher genannt, gehört zur Gruppe der Gesundheitsapostel, Langweiler und Nervensägen. Er hat sich in den letzten Jahrzehnten stark ausgebreitet und ist besonders in Amerika und Europa bereits zu einer Plage geworden. Häufig wird er in Nichtraucherbereichen und Sportplätzen angetroffen, wo er andere Gattungen, wie den weitaus friedfertigeren Homo sapiens nikotini aus seinem Lebensraum verdrängt und auszurotten versucht. Dabei gibt der Homo sapiens nonfumare heisere und hustende Laute von sich, die als Drohgesten zu verstehen sind. Besonders skrupellos geht dabei die Gattung Homo sapiens ex-fumare vor.
Homo sapiens politikusÂ
Der Homo sapiens politikus ist ein machtbewusster und korrupter Typus des Homo sapiens, der über das Leben seiner Mitmenschen bestimmen möchte. Dies gelingt ihm jedoch nur dann, wenn er von den anderen per Wahl legitimiert wird. Um dies zu erreichen, stellt er Forderungen, von denen er glaubt, sie würden die Mehrheit der Homo sapiens repräsentieren. Wenn es ihm Stimmen verspricht, würde er auch in Kauf nehmen, den Homo sapiens nikotini auszurotten. Dabei unterscheidet er sich nicht von Elfenbeinjägern oder Robbenschlächtern. Bemerkt er jedoch nach einer Wahl, dass ihm die Wähler nicht folgen, dann ändert er seine Meinung und erlaubt plötzlich wieder die Anwesenheit von Homo sapiens nikotini auf Volksfesten.
Homo sapiens politikus nikotini
Dieser vitale Homo sapiens galt in der Vergangenheit als Inbegriff der Machtelite. Derzeit lebt von dieser Gattung nur noch Helmut Schmidt. Er gilt als der letzte seiner Art. Wenn dieser Homo sapiens politikus nikotini verstirbt, dann ist diese wertvolle Untergattung für immer verloren. Weder in Zoos noch an anderen Orten sind derzeit erfolgversprechende Nachzuchtprojekte geplant.
http://www.toleranz-fuer-raucher.de/news/satire-blog/kleine-menschen-kunde
Anti-Raucher-Vorstoß im kalifornischen Belmont: Einem Beschluss des Stadtrats zufolge ist das Qualmen in den eigenen vier Wänden in Zukunft verboten. Ein selbst in den Staaten einzigartiger Versuch, Nichtraucher zu schützen.
San Francisco - Von der neuen Vorschrift betroffen sind die Bewohner von Appartementhäusern, in denen sich Anwohner über eine Rauchbelästigung beschweren könnten. Auch Parks, Freiluft-Restaurants und andere öffentliche Plätze sollen in die Verbotszonen eingeschlossen werden.
Schwacher Trost für Nikotin-Liebhaber: In Einfamilienhäusern, Tabakläden und Motel-Zimmern sowie im eigenen Auto soll das Schmöken weiterhin erlaubt sein. Und: Sogar auf dem Bürgersteig darf geraucht werden - allerdings nur, solange der Flaneur einen Sicherheitsabstand von 6,6 Metern zum nächsten Hauseingang oder Fenster einhält.
Das Verbot soll in 14 Monaten in Kraft treten. Bereits in einem Monat wird das Rauchen an Bushaltestellen, in Sportanlagen und Einkaufspassagen in Belmont tabu sein. Das Bußgeld bei Verstoß gegen die neuen Auflagen werde bis zu eintausend Dollar betragen, schreibt der “San Francisco Chronicle”. Wie ein solches Rauchverbot kontrolliert werden soll, ist bisher nicht bekannt. Die Stadtverwaltung ließ allerdings verlauten, man werde nur auf konkrete Beschwerden von Nachbarn oder Anwohnern reagieren.
Jetzt befürchten Geschäftsleute Umsatzeinbußen, weil Gastronomie-Gäste nicht einmal mehr vor die Tür gehen und eine Zigarette rauchen könnten. “Wir sind Pioniere und manchmal wird dir, wenn du Pionier bist, der Kopf abgerissen”, erklärte die Bürgermeisterin von Belmont dem “Chronicle” zufolge. Raucher besäßen kein verfassungsmäßiges Recht, zu rauchen, Nichtraucher allerdings hätten das Recht, anderer Leute Rauch nicht einatmen zu müssen.
Belmont liegt zwischen San Francisco und San Jose im US-Bundesstaat Kalifornien und hat etwa 26.000 Einwohner. Auf der Internetseite der Gemeinde wird der Ort als “ruhig, sicher und lebenswert” gepriesen.
Quelle: ala/dpa, SPIEGEL ONLINE - 11.10.2007
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,510753,00.html
Nur mal gerechnet:
Ein Raucher, der täglich 4,- Euro für seine Zigaretten aufwendet,
spart als Nichtraucher etwa 122,- Euro im Monat oder 1461,- Euro pro Jahr,
d.h. in 20 Raucher-Jahren sind dies ca. 28.000,- €

Foto: Klaus Klages (www.dieter-mennekes-umwelt.de/aktionen.html)
Rauchfrei-Rechner:
… einfach Ihre Rauchdaten eingeben und entscheiden.Zigaretten pro Tag:Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â
Wieviele Zigaretten rauchen Sie?
Preis pro Schachtel:Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Wieviel kostet eine Schachtel Zigaretten ?
Zigaretten pro Schachtel:Â Wieviele Zigaretten sind in der Schachtel?
Rauchbeginn:
Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 01.07.2008
Während die Anti-Raucher-Kampagne ihren Höhepunkt bald erreicht und ihren Verdummungs- und Abrichtungszweck erfüllt haben wird, …, soll nun eine bevorstehende Klimakatastrophe auch Nichtraucher gefügig machen und von dringenderen Problemen ablenken.
02.03.07; Karl Pawek http://www.pawek.de
So scheint die Annahme gerechtfertigt, dass genussfeindliche Kampagnen symptomatisch sind für epochale Spätphasen, in denen Lähmung statt Zuversicht, Bewahren statt Gewinnen, Transzendenz statt Lebensfreude vorherrschen. Die schier unaufhaltsame Kraft der Anti-Raucher-Bewegung würde demnach weniger einer Einsicht als einem (von Rauchern noch nicht geteilten) Lebensgefühl entspringen, mit dessen Veränderung aber auch wieder verschwinden. Ärgerlich ist nur, dass solche Zwischenphasen nicht nur lästig, sondern auch gefährlich sein können für Nicht-Angepasste, die sich der Wohlfahrtsdiktatur verweigern.
© 1999 Karl Pawek; http://www.pawek.de/Anti-Raucher-Hysterie.htm
Jede Gesellschaft hat ihre Prügelknaben, die sie für selbstverschuldete, doch unerträglich werdende Probleme verantwortlich machen kann. Im christlich-muslimischen Raum dienen seit vielen Jahrhunderten die Juden als Blitzableiter, wenn Spannungen die Gesellschaft zu zerreißen drohen. So resultiert der einen neuen Wellenkamm bildende arabische Hass auf die Juden aus der islamistischen Unfähigkeit, ökonomisch und somit gesellschaftspolitisch Anschluss zu finden an globale Standards. Diesen Anschluss droht auch das in satte Lethargie und irrationale Ängste verfallene Deutschland zu verlieren. Noch aber verhindern historische Umstände den ungezügelten Ausbruch des üblichen Antisemitismus. Und da auch die Kommunisten mangels Masse als Ablenkungs- und Ableitungsobjekte weggefallen sind und der Antiamerikanismus aus ökonomischen Gründen noch auf Sparflamme gehalten werden muss, bieten sich die Umweltzerstörer als Ersatz an. Selbstverständlich gilt auch hier, dass die wahren Verursacher der Umweltbelastung, Unternehmen und Einrichtungen im Besitz der herrschenden Klasse, nicht ernsthaft belangt werden dürfen. Also wählte sich die Gesellschaft die Raucher als Ersatzobjekte, zumal diese immer schon und gewiss zu Recht als unverschämt und auch ein wenig andersartig gegolten haben.
Die angebliche Sorge um die durch Raucher gefährdete Volksgesundheit ist also vor allem ein staatlich und wissenschaftlich geförderter Antisemitismusersatz.
© 2006 Karl Pawek; http://www.pawek.de/Rauchfrei.html
Bei Nikotin und Alkohol
fühlt sich der Mensch besonders wohl.
Und doch, es macht ihn nichts so hin,
wie Alkohol und Nikotin.
(Eugen Roth)
“Es wird die Zeit kommen,
wo es als Schande gilt, krank zu sein,
wo man Krankheiten als Wirkung
verkehrter Gedanken erkennen wird.”
(Wilhelm von Humboldt)
Tabak: „der Führer, der den Blinden auf einen falschen Weg führt,
der in einem Abgrund endet“
(Kyabjé Jigdrèl Yeshé Dorje, Düd’jom Rinpoche)
„DER RAUCH AUS UNSERER HEILIGEN PFEIFE ist der Atem des Großen Geistes. Wenn wir beisammensitzen und die Pfeife rauchen, bilden wir einen Kreis, der ohne Ende ist und alles umschließt, was auf der Erde lebt.“
(Lame Deer - Tahca Ushte, ca. 1890 bis 1974, der Heilige Mann / Medizinmann der Dakotas)
“Eigentlich benutzen wir den Tabak, um mit dem Großen Geist in Verbindung zu treten. Wir fühlen, dass durch den Rauch, der zum Himmel steigt, die Botschaften zum Großen Geist getragen werden, der im Himmel ist und zu dem ich spreche.”
(Toni Little Cloud, 1988)
„Das Rauchen macht dumm, es macht unfähig zum Denken und Dichten… Für solche faule Türken ist der liebevolle Verkehr mit den Pfeifen und der behagliche Anblick der Dampfwolken, die sie in die Luft blasen, eine geistvolle Unterhaltung, weil sie ihm über die Stunden hinweghilft … man wird nach zwei oder drei Menschenaltern schon sehen, was diese Bierbäuche und Schmauchlümmel aus Deutschland gemacht haben. An der Geistlosigkeit, Verkrüppelung und Armseligkeit der Literatur wird man es zuerst bemerken.”
(Johann Wolfgang von Goethe)
“Jährlich sterben 5,4 Millionen Menschen weltweit an den Folgen des Rauchens. Im Jahr 2030 werden es weltweit jährlich 8,3 Menschen sein. In diesem Jahrhundert werden insgesamt 1 Milliarde Menschen an den Folgen des Rauchens sterben. In Europa starben daran 1,6 Millionen im Jahr 2002.”
(Douglas Bettcher, Direktor der Rauchfrei-Initiative der Weltgesundheitsorganisation, 4. Europäischen Konferenz über Tabak oder Gesundheit in Basel am 11.10.2007)
Ein Model, das für RJ Reynolds tätig war, beschrieb seine Aufgabe so:
“My job was to get half a million kids to smoke by 1995″ (Mein Job war es, bis 1995 eine halbe Million Kinder zum Rauchen zu bringen).
(Action on Smoking and Health, 1998)
„Man gibt uns die Erlaubnis, Zigaretten zu verkaufen. Die Regierung stopft sich die Taschen mit der Steuer voll, und wir sollen dann die Leute, die bei uns einkaufen und ein Gläschen Rotwein trinken wollen, zum Rauchen auf die Straße schicken: Das macht mich fertig.“
ein deutscher Restaurant-Inhaber, 2007
“So geht es mit Tabak und Rum, erst bist du froh, dann fällst du um.”
Wilhelm Busch
„Ein leidenschaftlicher Raucher, der immer von der Gefahr des Rauchens für die Gesundheit liest, hört in den meisten Fällen auf - zu lesen.“
Churchill, Sir Winston Spencer
“Die Tabakindustrie hausiert mit tödlichen Waffen. Sie profitiert am Geschäft mit Menschenleben. Den Unternehmern der Tabakindustrie fehlt jedes soziale Verantwortungsbewusstsein.”
Robert Kennedy, World Conference on Smoking and Health, 12.9.1967
„Der Wunsch der Wirklichkeit zu entfliehen, ist oft der Grund für den Einstieg in die Drogenszene. Die Flucht in die faszinierende Rauschwelt, ist eine verlockende, aber trügerische Illusion. Die Realität holt einen schnell wieder ein und die Probleme vervielfältigen sich, durch die Schwierigkeiten, welche die Beschaffung von Drogen mit sich trägt.“
Tana Böllert
Dr. Thilo Grüning von der „London School of Hygiene and Tropical Medi-cine†hat Dokumente gefunden, die belegen sollen, daß die Tabaklobby deutsche Wissenschaftler „massiv“ beeinflusst haben.
„Man muss davon ausgehen, dass auch von der Tabakindustrie bezahlte Wissenschaftler und Ärzte das Meinungsbild anderer Wissenschaftler, der Öffentlichkeit und der politischen Entscheidungsträger beeinflusst haben und so jahrzehntelang Tabakkontrollpolitik in Deutschland blockiert haben.“
www.3sat.de, 04.04.2007
„Die Zigarette ist der perfekte Genuss, sie stimuliert, aber befriedigt nicht.“
Oscar Wilde
„Ich habe die Menschen gesehen,
und sie suchen spät und früh,
sie schaffen, sie kommen und gehen,
und ihr Leben ist Arbeit und Müh’.
Sie suchen, was sie nicht finden
in Freude und Ehre und Glück,
und sie kommen belastet mit Sünden
und unbefriedigt zurück.“
Eleonore Fürstin Reuß
“Zuerst war es cool, dann hat es geschmeckt und jetzt bin ich süchtig.”
Sebastian, 14 Jahre alt, Raucher
„Es ist inakzeptabel, alle 6,5 Sekunden ein Menschenleben durch Nikotin auf der Erde zu verlieren, wenn dies leicht unterbunden werden kann.“
WHO-Generaldirektor Jong Wook
“Freunde des Zen, ich sage euch: Es gibt keinen Buddha und keine Lehre, keine Schulung und keine Erkenntnis. Wonach sucht ihr so erbittert? Wozu wollt ihr einen zweiten Kopf auf euren eigenen setzen, ihr blinden Schwachköpfe? Was fehlt euch denn? Derjenige, der mit dem Tao im Einklang ist, unterscheidet sich nicht von den Buddhas und Patriarchen. Aber ihr vertraut nicht auf euer Inneres, und so wendet ihr euch auf eurer Suche nach außen. Lasst euch nicht täuschen! Die höchste Wahrheit ist nichts, was man im Äußeren finden könnte.”
Lin-chi, Zen-Meister der Tang-Dynastie, ![]()
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618 - 906![]()
“Eine gute Zigarre schließt die Tür vor den Gemeinheiten des Lebens.”
Franz Liszt, Komponist
“Krebs heilt das Rauchen.”
unbekannt
„Ich fing an zu rauchen, um älter auszusehen.
Leider muss ich sagen, dass das funktioniert hat.“
Ein Raucher
„Wir müssen sie meiden - Drogen, Zigaretten, Alkohol und solche Dinge. Das ist eine Katastrophe, die wir vermeiden können, darum müssen wir sie unbedingt meiden. Natürlich können wir jederzeit an irgend etwas sterben; aber wenn wir uns selbst und anderen Leiden zufügen, dann laden wir uns Karma auf.“
Höchsten Meisterin Ching Hai
“Wer weder raucht noch trinkt, wird als sehr gesunder Mensch sterben.”
aus Georgien
„Es wurde darauf hingewiesen, dass Zigaretten die am stärksten abhängig machende Droge sind. Mit Sicherheit raucht eine große Zahl von Rauchenden weiter, weil sie nicht damit aufhören können. Wenn sie dazu in der Lage wären, würden sie es tun. Denen kann nicht mehr gesagt werden, sie träfen eine selbständige Entscheidung.“
British American Tobacco, 1980
„Hallo zusammen…
Wollte nur mal so nebenbei hier einfügen - Ich brauchte zum aufhören keinerlei “Hilfsmittel”…Ich habe von einem Tag zum anderen aufgehört zu rauchen. Am Abend waren wir noch bei einer Geb.tagsfeier gewesen und haben geraucht…. Abends dann im Bett, haben wir mit meinem “Schatz” beschlossen; ab morgen rauchen wir nicht mehr. Praktisch über Nacht….
Ja, im Januar werden es zwei Jahre. Meiner Meinung nach ist dies reine Kopfsache….. „
aus einem Internet-Forum
„Wenn ein Produkt (Tabakwaren) in Lebensmittelläden legal verkauft werden darf, an dem bei sachgemäßem Gebrauch (Rauchen) Millionen Menschen sterben, dann nenne ich das Legalisierung von Massenmord. (Weltweit gibt es 3 Millionen Rauchertote laut WHO; für Deutschland nimmt der klinische Toxikologe PROF. DR. MED. HABIL. MAX DAUNDERER 250.000 Aktivrauchtote jährlich an.) Ich schließe mich damit der im BRITISH MEDICAL JOURNAL geäußerten Auffassung an, die Tabak-Bosse seien “Verkäufer des Todes” und “Massenmörder”. Das britische ROYAL COLLEGE OF PHYSICIANS spricht in diesem Zusammenhang sogar vom “Holocaust unserer Tage”.“
Frank Wöckel, www.nichtraucherrechte.org
„Wir könnten uns auch fragen, warum denn immer noch derart viele Menschen rauchen, wo doch aus medizinischer Sicht die Schädlichkeit eindeutig feststeht. Und warum sind Regierungen, die Gesetze gegen alle möglichen Dinge erlassen, nicht in der Lage gerade diese Substanz zu verbieten. Wie ist das möglich angesichts der Tatsache, dass die gleichen Regierungen Gesetze erlassen haben, dass Tabakwaren und Werbungen für Tabak eine Warnung für das Gesundheitsrisiko beinhalten müssen? Gibt es irgendeine andere nicht von Ärzten verschriebene Substanz am Markt, welche eine Warnung für die Gesundheit beinhaltet - gar nicht davon zu sprechen welch drastische Warnungen im Zusammenhang mit Tabak gegeben werden? Aus welchem Grund ist diese Substanz nach wie vor legal erhältlich? Wie ist es möglich dass Kinder dem Rauch von Zigaretten ausgesetzt werden können, ohne dass man von Kindesmissbrauch spricht - wo doch gezeigt wurde dass passives Rauchen gerade so schädlich ist wie aktives Rauchen? Wir leben in Gesellschaften wo gegenüber vergleichbaren Themen eine hohe Sensibilität vorherrscht - aus welchem Grund gibt es nicht ein gleiches Mass an Sorge über den Schaden, den Kinder durch Zigarettenrauch erleiden wie es zum Beispiel Sorge gibt um Schusswaffen?“
Ngala Rig’dzin Dorje
„Angesichts dieser Tatsache frage ich mich,
warum sind Zigaretten weiterhin frei verkäuflich?
Warum wird für sie geworben?
Und wann werden die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen?“
Dr. M. Axhausen, deutscher Arzt
Rauchen ist aktive Sterbehilfe für sich selbst.
Manfred Hinrich, dt. Aphoristiker
Rauchen von Wasserpfeifen (Shisha)
Eine stark wachsende Zahl (vor allem Jugendlicher) weicht vom Rauchen der Zigaretten auf das Rauchen von Wasserpfeifen (Shisha) aus. Zugleich können dabei Jugendliche, die bisher noch nicht geraucht haben, leichter das erste Mal mit dem Rauchen in Berührung kommen.
Hierbei wirken zumeist drei verführerische Aspekte:
- der Reiz des Andersartigem im orientalischen Ambiente eines Shisha Cafes
- das Gemeinschaftserlebnis meist Gleichaltriger beim gemeinsamen Rauchen
- die exotischen Düfte der fruchtigen Tabakmischungen (z.B. Apfel, Erdbeere, Cola…)
Das deutsche Bundesinstitut für Risikoforschung (BfR) hat eine gesundheitliche Bewertung des Wasserpfeifenrauchens vorgenommen.
(Quelle: Gesundheitliche Bewertung des Wasserpfeife-Rauchens Nr. 037/2006 des BfR vom 15.April 2005, aktualisiert am 30.6.2006)
Gesundheitsgefahren:
Wasserpfeife rauchen ist kaum weniger schädlich als Zigaretten rauchen.
Es werden über den Rauch teils größere Mengen gesundheitsschädlicher Stoffe aufgenommen.
Krebsauslösende Substanzen (wie Arsen, Blei, Chrom) sind in hohen Konzentrationen vorhanden.
Es besteht zusätzlich die Gefahr der Übertragung von Infektionskrankheiten durch das gemeinschaftliche Rauchen einer Pfeife, wenn ein Mundstück gemeinsam benutzt wird.
Suchtgefahr:
Die Gefahr nikotinsüchtig zu werden ist vergleichbar mit Zigaretten.
Die Nikotinkonzentration im Blut steigt stärker als beim Zigarettenkonsum an.
Die Aufnahme hoher Nikotinmengen (bei gleichzeitig tieferer Inhalation des Wasser gekühlten Rauches) fördert die Suchtausbildung.
Zusammenfassung:
Gegenüber dem Rauchen von Zigaretten ist das Rauchen von Wasserpfeifen (Shisha) nicht gesünder oder risikoärmer und auch nicht geringer suchterzeugend.
Zwei Studien kombinierten Nikotinkaugummi und Pflaster und fanden eine Verbesserung des Ergebnisses innerhalb von 3 Monaten, die im späteren follow-up wieder verschwand.
Verschiedene Kombinationen mögen für verschiedene klinische Populationen angepasst sein (z.B.: leicht versus schwer Abhängige, Patienten mit Mundkrebs versus COPD-Patienten etc.). Zum gegenwärtigen Zeitpunkt scheint die Anwendung des Nikotinpflasters mit der Einnahme von 1 bis 6 Stück Nikotinkaugummi bei Bedarf pro Tag eine sichere Kombination zu sein (Fagerström 1993).
Empfehlungen für die Verwendung von 4 verschiedenen Nikotinersatzprodukten bei der chronisch obstruktiven Bronchitis (siehe Tabelle 1).
Tabelle 1
|
|
Pflaster |
Kaugummi |
Inhaler |
Nasalspray |
|
Absorption |
Haut |
Mund |
Mund, Rachen |
Nasal |
|
Prinzip |
fixiert |
Ad libidum |
Ad libidum |
2 Hübe,40 x/Tag |
|
tägl. Dosis |
1 Pflaster 15–25 mg |
1 Stück/h 10–20 mg |
6–10 Hübe 10–15 mg |
10–40 mg 0,5 mg/Hub |
|
Einzeldosis |
15 mg/16 h 21 mg/24 h |
2 mg oder 4mg |
10mg |
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Dauer |
6 bis 12 Wochen |
3 Monate (12 Monate) |
3 Monate (6 Monate) |
3 Monate (12 Monate) |
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Nebenwirkungen |
Hautirritationen |
Schluckauf Mundirritation Dyspepsie |
Rachenirritationen |
Niesen Nasale Sekretion |
|
Vorsicht |
bei Ekzem |
künstl. Gebiss |
Pharyngitis reversible Atemwegs- obstruktion |
Rhinitis Nasenbluten |
|
niedrig abhängig |
+++ |
+++ |
+++ |
+ |
|
stark abhängig |
+ |
+++ |
++ |
+++ |
Quelle: Standards der Raucherentwöhnung, Konsensus der ÖGP, in: Wiener Klinische Wochenschrift - The Middle European Journal of Medicine, 117. Jahrgang, 2005, Supplementum 2, S. 14
Verbesserung der körperlichen Gesundheit nach dem RauchstoppDie amerikanische Krebsgesellschaft hat die vielen Vorteile eines Rauchstopps für die Gesundheit deutlich gemacht. Bereits kurze Zeit nach der letzten Zigarette lassen sich folgende Veränderungen feststellen:
Nach 20 Minuten
Der Blutdruck sinkt nahezu auf einen Wert wie vor der letzten Zigarette. Die Temperatur in Händen und Füßen steigt wieder auf normale Werte.
Nach 8 Stunden
Der Kohlenmonoxid-Spiegel im Blut sinkt auf normale Werte.
Nach 24 Stunden
Das Risiko von Herzanfällen verringert sich.
Nach 2 Wochen bis 3 Monaten
Die Kreislaufsituation und die Lungenfunktion verbessern sich.
Nach 1 bis 9 Monaten
Hustenanfälle, Verstopfung der Nasennebenhöhlen, Müdigkeit und Kurzatmigkeit gehen zurück.
Die Flimmerhärchen der Atemwege gewinnen wieder ihre Reinigungsfähigkeit, so dass eine normale Lungenfunktion erreicht wird.                       Â
Die Infektanfälligkeit wird vermindert.
Nach 1 Jahr
Das erhöhte Risiko einer koronaren Herzkrankheit sinkt auf die Hälfte des Risikos eines Rauchers.
Nach 5 Jahren
Das Schlaganfallrisiko ist nur noch halb so groß wie bei einem Raucher, der weiterraucht.
Nach 10 Jahren
Das Risiko, an Lungenkrebs zu sterben, verringert sich fast um die Hälfte.
Das Risiko einer Krebserkrankung in der Mundhöhle, Luftröhre, Speiseröhre, Harnblase, in den Nieren und in der Bauchspeicheldrüse sinkt.
Nach 15 Jahren
Das Risiko einer koronaren Herzkrankheit ist das eines lebenslangen Nichtrauchers.
Quelle: American Cancer Society
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Weltgesundheitsorganisation (WHO), Rahmenkonvention für die weltweite Tabakkontrolle |
http://www.fctc.org |
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http://www.globalink.org/ |
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WHO-Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle |
http://www.tabakkontrolle.de |
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Weltnichtrauchertag |
http://www.who-nichtrauchertag.de/ |
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http://www.ensp.org/ |
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Nachrichtenportal für Europapolitik, Thema Tabak |
http://www.politikportal.eu/europa/tabak |
|
BRD: |
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Bundesgesundheitsministerium, |
http://www.bmg.bund.de |
|
Gesundheitsministerium Deutschland (Nichtraucherschutz) |
http://www.bmg.bund.de/cln_041/nn_604822/DE/Themenschwerpunkte/Drogen-und-Sucht/Tabak/FAQ-Nichtraucherschutz.html |
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http://www.dhs.de/ |
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Deutsche Gesellschaft für Nikotinforschung e.V. |
Johannesstr. 85-87, D-99084 Erfurt, Tel.: 0361/64508-0, Fax: 036164508-20, e-mail: haustein@inr-online.de |
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Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg |
Raucher-Hotline: |
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Österreich: |
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Bundesministerium für Gesundheit, Familie, Jugend |
http://www.bmgfj.gv.at/ |
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http://www.aerzteinitiative.at/ |
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Schweiz: |
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Bundesamt für Gesundheit (BAG), |
Hess-Strasse 27e, 3097 Liebefeld |
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Die Schweizer Web-Adresse |
http://www.infoset.ch/ |
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Luxemburg: |
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Ministerium für Gesundheit |
http://www.ms.etat.lu |
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Belgien / Deutschsprachige Gemeinschaft: |
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Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft |
Murielle Mendez |
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Nationale Koalition gegen Tabak |
Rue de la Concorde 56 Ã , B-1050 Bruxelles Tel.: 0032 - 2 512 29 36 |
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Arbeitsgemeinschaft für |
Klosterstrasse 3, B-4700 Eupen |
Beim Zellbewußtseins-Training wird das Zellbewusstsein des Menschen an die Zeit gekoppelt, bevor der Raucher mit dem Rauchen begonnen hat. Der Raucher übt, sein Bewusstsein wieder vollständig auf das Niveau des Nichtrauchens zu bringen.
In den Einzelsitzungen oder Seminaren werden keinerlei Hilfsmittel verwendet. Die Rauch-Sucht löst sich ganz von selbst auf.
Damals, als ich Dich kennenlernte, machte ich mir eigentlich nicht viel aus Dir, aber mit der Zeit habe ich mich an Dich gewöhnt und lernte Dich lieben und genießen.
Und jetzt liegst Du neben mir - wie schon so oft. Dein schlanker wohlgeformter Körper läßt mich starke Erregung spüren. Deine nackte weiße Haut glänzt ein wenig im Dämmerlicht der Lampe.
Und dann… tue ich das, was ich schon so viele Male mit Dir getan habe.
Zuerst streicheln Dich meine Finger zärtlich,
meine Lippen umkosen Dich, und so springt der Funke auf Dich über.
Nun bist Du entflammt und brennst voller Leidenschaft und Ungeduld.
Ich sauge mich an Dir fest. So sind wir untrennbar miteinander verbunden.
Gierig und voller Lust atme ich Deinen Duft ein. Immer stärker wird es - und dann…
Danach sinke ich erschöpft und irgendwie satt zurück.
- So wie jetzt.
- Und ich weiß, ich brauche Dich, ich kann ohne Dich nicht mehr leben.
Du, meine geliebte … Zigarette.
Quelle unbekannt
Die im folgenden vorliegende evidenzbasierte Leitlinie stellt die wissenschaftliche Grundlage für die verschiedenen Anteile einer wirksamen Raucherentwöhnung vor, insbesondere Beratung, medikamentöse und nicht-medikamentöse Therapie.
Wir geben eine kurze Zusammenfassung unserer Empfehlungen unter Standardisierung der Raucherentwöhnung und empfohlene Elemente.
=> standards-der-raucherentwohnung-osterreich.pdf
1. Tabakabhängigkeit ist ein chronischer Zustand, der häufig wiederholte Interventionen notwendig macht. Es gibt effiziente Therapien, die langdauernde Abstinenz oder auch permanente Abstinenz möglich machen.
2. Weil effiziente Behandlungsstrategien zur Bekämpfung der Tabakabhängigkeit existieren, sollte jedem Patienten, der raucht, zumindest eine der folgenden Behandlungen angeboten werden:
a) Patienten, die den Tabakkonsum beenden wollen, sollte eine Therapie angeboten werden, die die weiter unten aufgelisteten Elemente für eine Raucherentwöhnung beinhaltet.
b) Patienten, die ihren Tabakkonsum derzeit nicht beenden wollen, sollten eine kurze Intervention angeboten bekommen, die ihre Motivation zur Beendigung verbessern soll. Ein kurzer Rat, das Rauchen zu beenden, sollte bei jeder sinnvollen Gelegenheit gegeben werden, aber zumindest 1-mal pro Jahr.
c) Raucher mit einer schweren tabakassoziierten Erkrankung, die sich derzeit außerstande sehen, das Rauchen zu beenden, sollten eine Intervention zur Reduktion des Nikotinkonsums angeboten bekommen, wobei das Ziel der pro Tag gerauchten Zigaretten unter 10, besser noch unter 5 liegen sollte.
3. Es besteht eine strenge Dosis-Wirkungsbeziehung zwischen Intensität des Entwöhnungsprogramms und ihrer Effizienz. Behandlungen, die interpersonellen Kontakt mit einbeziehen (individuell, Gruppe, proaktive Telefonberatung) sind effizient und diese Effizienz erhöht sich mit der Behandlungsintensität.
4. Drei Typen der Beratung und der Verhaltenstherapie haben sich als besonders effizient erwiesen und sollten bei möglichst allen Patienten angewendet werden,
die eine Tabakentwöhnung versuchen:
a) Bereitstellung einer praktikablen Beratung (Managementplan mit Stoppdatum, etc. siehe empfohlene Elemente der Raucherentwöhnung),
b) Bereitstellung von sozialer Unterstützung unter den Teilnehmern einer Raucherentwöhnung,
c) Hilfe bei der Rekrutierung von sozialer Unterstützung außerhalb der Behandlung.
Empfohlene Elemente für eine Raucherberatung
1. Überzeugen Sie sich, dass der Raucher die suchtundabhängigkeitsrelevanten Aspekte des Rauchens verstanden hat. Daraus ergibt sich, dass das Behandlungsziel (in erster Linie) eine vollständige Abstinenz ab einem vorherbestimmten Tag sein soll. Das Risiko des Scheiterns durch das Rauchen einer einzigen Zigarette muss herausgestrichen werden.
2. Informieren Sie den Raucher über die Natur und den typischen Zeitablauf des Nikotinentzugssyndroms (üblicherweise 4 Wochen).
3. Beurteilen Sie die Anwendbarkeit von Nikotinersatz und Bupropionhydrochlorid, verschreiben Sie die Medikation entsprechend, diskutieren Sie die möglichen Nebenwirkungen und vermitteln Sie dem Raucher ein klares Verständnis für das Rationale der medikamentösen Hilfsmittel (Hilfe bei der Bewältigung der Entzugssymptome inklusive der Lust aufs Rauchen) und für eine Steigerung der Compliance, um eine adäquate Dosierung zu garantieren. Der Raucher sollte wissen, dass die medikamentösen Hilfsmittel bei der Bewältigung der Entzugssymptome
helfen, aber nicht den Willen zur Raucherentwöhnung ersetzen oder die Planung und das Management des Entwöhnungsversuches überflüssig machen.
4. Besprechen Sie praktische Wege zur Bewältigung des Entzugssyndroms wie körperliche Bewegung, ausreichender Schlaf, die Bewältigung von verminderter Konzentrationsfähigkeit und Gereiztheit und das Vermeiden von kontraproduktiver strikter Diät. Identifizieren Sie Hochrisikosituationen und das Umsetzen von einfachen Bewältigungsstrategien wie das Vermeiden dieser Hochrisikosituationen
in den ersten Wochen, das sich Beschäftigen und die Veränderung von Alltagssituationen, die mit dem Rauchen assoziiert sind, die die Lust aufs Rauchen erhöhen und einen Rückfall verursachen können. Diese konditionierten Auslöser können sein: die Gesellschaft anderer Raucher, Alkohol, Kaffee oder Mahlzeiten, schlechte Laune, gedrückte Stimmung, Niedergeschlagenheit, Stress etc.
5. Führen Sie eine Kohlenmonoxidmessung vor und während des Entwöhnungsversuches durch, initial, um den Raucher zu motivieren, danach, um die Angaben zu validieren und die totale Abstinenz zu verstärken.
6. Setzen Sie eine 2. Sitzung innerhalb der 1. Woche nach dem Stoppdatum fest, um den Fortschritt zu monitorisieren, die Compliance zu prüfen, um einen nicht gelungenen Start neu zu etablieren, um zu ermutigen und zu motivieren. Weitere Sitzungen sollten optimalerweise in wöchentlichen Abständen bis zumindest 4 Wochen nach dem Stoppdatum stattfinden.
7. Bei allen Sitzungen sollten Sie fragen, ob geraucht wurde, ob und welche Strategien zur Bewältigung des Rauchverlangens eingesetzt werden (ob erfolgreich oder nicht). Helfen Sie bei der Modifizierung der Strategien.
Die Abstinenz sollte betont werden und es sollte immer wieder hervorgehoben werden, dass der Erfolg das Ergebnis der eigenen Anstrengung ist.
8. Um die soziale Unterstützung zwischen den Teilnehmern zu erhöhen, helfen Sie mit, ein soziales Netzwerk zu etablieren, wo sich die Teilnehmer gegenseitig zwischen den Sitzungen anrufen oder eine telefonische Helpline in Anspruch nehmen oder den Rauchertherapeuten anrufen können.
9. Stellen Sie schwangeren Raucherinnen und jenen Rauchern, die zusätzliche psychologische oder psychiatrische Probleme haben (depressive Erkrankung, eine Angstoder Panikstörung, Alkohol- oder Drogenmissbrauch, Schizophrenie etc.) oder an einer schweren tabakassoziierten Erkrankung leiden, eine massgeschneiderte und umfassende Behandlung zur Verfügung, um Langzeitabstinenz zu erreichen.
Quelle: Standards der Raucherentwöhnung, Konsensus der ÖGP, in: Wiener Klinische Wochenschrift - The Middle European Journal of Medicine, 117. Jahrgang, 2005, Supplementum 2, S. 5/6
siehe komplettes Dokument unter: http://www.rauchertelefon.at/mediaDB/109803.PDF
Problem bei der Evidenzermittlung der Beratungseffizienz
Die eklektische Vorgangsweise in der Raucherberatung auf dem klinisch-praktischen Feld verursacht Probleme bei der Beschreibung der Wirksamkeit der verschiedenen
Formen und Elemente der Raucherberatung. Es existieren ganz einfach zu viele individuelle Komponenten, die von Interesse sind, um jede davon unabhängig von
allen anderen beeinflussenden Faktoren auszutesten.
Die Tatsache, dass jede dieser einzelnen Komponenten nur einen kleinen Effekt bewirkt und zu seiner wissenschaftlichen Evaluierung eine große Fallzahl erfordert,
bedeutet, dass dieser Bereich niemals eine komplette wissenschaftliche Evidenz erreichen wird, die eine ähnlich hohe Qualität aufweist, wie wir sie von der pharmakologischen Behandlung her kennen.
Ein weiterer Faktor, der sich einer Zusammenfassung der Wirksamkeit der Beratung entgegenstellt, ist die Tatsache, dass viele der vorliegenden Untersuchungen vor jener Zeit durchgeführt wurde, bevor die Raucherentwöhnungsstudie in methodischer Hinsicht standardisiert wurde.
So haben viele dieser Studien eine zu kurze Nachbeobachtungsperiode, keine biochemische Validierung durchgeführt, weisen eine zu geringe Fallzahl auf und haben unscharf definierte Kontrollgruppen oder keinen Ansatz mit „intendet to treat“ Analysegruppen.
Bei den neueren Studien waren die eingesetzten Beratungskonzepte lediglich von sekundärem Interesse und ihre Beschreibung in den Papers war oftmals zu kurz, um
sie genau einordnen oder in späteren Studien reproduzieren zu können
Trotz dieser Schwierigkeiten gibt es 2 große Gruppen, die Metaanalysen auf diesem Feld durchgeführt haben: Die „Cochrane Tobacco Addiction Group (Cochrane Reviews)“ und das „United States Department of Human Health and Services (USDHHS)“. Beide Gruppen benützen gering unterschiedliche, aber sich ergänzende Zugänge. Die Cochrane Gruppe versucht, Metaanalysen über vergleichsweise wenige Komponenten zu erstellen, dafür aber eine genügende Anzahl an Studien mit vergleichbarem Design zu finden, um Analysen zu erstellen, die auf dem selben „within study design“ basieren. Um genügend Studien zu finden, ist es notwendig, auch leicht unterschiedliche Themen unter eine generelle Thematik zu gruppieren.
Die USDHHS, die über 6.000 publizierte Artikel berücksichtigt, führt ebenfalls Analysen durch, die auf demselben „within study design“ beruhen, zusätzlich aber
auch eine Reihe von weniger robusten Quasi-Metaanalysen hinsichtlich einer breiter gestreuten Thematik, indem sie unterschiedliche Effekte einschließt und sie über die
Studien poolt.
Im Großen und Ganzen sind die Metaanalysen von Cochrane und USDHHS in methodischer Hinsicht weitgehend ähnlich. So werden von beiden die längsten Nachbeobachtungsperioden vorgezogen (Minimum 6 Monate), wenn vorhanden wird das biochemisch überprüfte Ergebnis dem selbstberichteten vorgezogen. Wenn sowohl kontinuierlich Abstinenzquoten als auch zeitpunktsbezogene Abstinenzquoten vorhanden sind, zieht Cochrane die ersteren und USDHHS die letzteren vor.
Beide Gruppen verwenden in ihren Metaanalysen die odds ratio von Behandlungseffekten der jeweiligen Studie, um die durchschnittlichen Behandlungseffekte abzuschätzen und nicht die absolute Differenz der Prozentsätze der Abstinenzraten von Behandlungs- und Kontrollgruppe.
Wenn auch in methodischer Hinsicht Unterschiede zwischen den beiden Gruppen existieren, besteht doch ein hoher Grad an Übereinstimmung hinsichtlich der Ergebnisse.
Quelle: Standards der Raucherentwöhnung, Konsensus der ÖGP, in: Wiener Klinische Wochenschrift - The Middle European Journal of Medicine, 117. Jahrgang, 2005, Supplementum 2, S. 8/9
Im Vergleich mit kurzer Beratung erhöht die intensivere Beratung die odds ratio auf 1,44 (95% KI = 1,23– 1,68). Wiederum eine etwa 50%ige Erhöhung der Wahrscheinlichkeit für einen erfolgreichen Entwöhnungsversuch.
In einem Subset von Studien (5 von 15), bei denen die intensivere Intervention follow-up Visiten inkludierte, betrug die odds ratio sogar 1,60 (95% KI = 1,10–2,33).
In dieser Analyse fand sich auch eine gewisse Evidenz dafür, dass die intensivere Beratung für jene Raucher von höherem Nutzen war, die eine tabakassoziierte Erkrankung aufweisen (odds ratio von 1,82 gegen 1,23).
Eine Erklärung dafür wäre, dass bei diesen Rauchern eine höhere Motivation zur Entwöhnung bestanden hat.
Vergleicht man die Resultate der 2 Cochraneanalysen, die kurze mit keiner Beratung und die intensivere gegen die kurze Beratung, kann man eine approximative Dosis-
Wirkungsbeziehung für die Effizienz einer Beratung beim niedergelassenen Arzt aufstellen.
Weil der Effekt der kurzen gegen keine Beratung auf 1,69 geschätzt wird und der Effekt der intensiveren versus kurzen Beratung auf 1,44, kann erwartet werden, dass die intensivere Beratung im Vergleich zu keiner 1,69 x 1,44 = 2,43 beträgt. Wenn das auch eine Schätzung zwischen verschiedenen Studien darstellt und aus diesem Grund anfällig für konfundierende Faktoren ist, so wird diese Schätzung durch eine weitere Cochraneanalyse unterstützt, die die Effizienz einer Beratung mit mehr als einer Visite mit keiner Beratung verglichen hat. Der geschätzte relative Benefit betrug 2,54 (95% KI = 2,02–3,19). Daraus können wir mit einiger Gewissheit auf eine Dosis-Wirkungsbeziehung der Intensität der ärztlichen Beratung schließen:
1 = keine Beratung
1.4–1.7 kurze Beratung
2.4–2.7 intensivere Beratung
Quelle: Standards der Raucherentwöhnung, Konsensus der ÖGP, in: Wiener Klinische Wochenschrift - The Middle European Journal of Medicine, 117. Jahrgang, 2005, Supplementum 2, S. 9
Unterstützung verglichen haben.
In den 11 Studien unterschied sich die Intensität und die Zusammensetzung der Beratung bemerkenswert. Motivationale und verhaltensmodifizierende Komponenten waren üblich, wie auch die Erarbeitung eines detaillierten und strukturierten Entwöhnungsplanes inklusive Rückfallsprophylaxe. In allen Studien fand sich eine klare Evidenz für einen zusätzlichen Effekt für diese Form der Beratung:
Geschätzte odds ratio 1,55 (95% KI = 1,27–1,99) (Lancaster et al. 2002).
Quelle: Standards der Raucherentwöhnung, Konsensus der ÖGP, in: Wiener Klinische Wochenschrift - The Middle European Journal of Medicine, 117. Jahrgang, 2005, Supplementum 2, S. 9/10
Aversives Rauchen gehört zur Aversions-Therapie. Die Aversionstherapie verbindet den angenehmen Reiz des Zigarettenrauchens mit einem Reiz, der unangenehm ist. Ziel ist es, den Zwang zum Rauchen zu unterbinden.
In vielen Studien der letzten Jahre konnte gezeigt werden, dass sich körperliche Bewegung günstig auf die Vermeidung der Nikotinentzugssymptomatik auswirkt. Bewegung bewirkt eine Reduktion des „Cravings“ (Bock 1999, Grove 1993, Ussher 2001), vermindert Schlafstörungen (O’Conner 1995) und Stress (King 1993), und kann der Gewichtszunahme entgegenwirken (Kawachi 1996). Auch wird durch Sport das Selbstwertgefühl gesteigert (McAuley 1997). Auch rezente Arbeiten beschreibeneinen Zusammenhang zwischen der Intensität der körperlichen Bewegung und der daraus resultierenden Abnahme des Rauchverhaltens. Auch hängt eine verminderteRückfallsrate mit dem Ausmaß der körperlichen Bewegung oft deutlich zusammen (Metheny 1998). Die Cochrane Library hat 8 Studien über einen Verlaufszeitraum von zumindest 6 Monaten untersucht. In allen Studien wurde ein körperliches Training über zumindest 6 Wochen durchgeführt, die Dauer betrug meist mindestens30 min täglich, mit 2 bis 3 Wiederholungen pro Woche. Diese Vorgaben entsprechen auch dem USDHHS. 2 Studien zeigen eine deutlich gesteigerte Abstinenzrate in der körperlich aktiven Gruppe gegenüber der Kontrollgruppe (Marcus 1999, Martin 1997). In der aktiven Gruppe konnte eine Abstinenzrate von 11,9% nach 1 Jahr gegenüber 5,4% in der Kontrollgruppe erzielt werden.Alle anderen Studien zeigen keinen signifikanten Zusammenhang zwischen körperlicher Bewegung und gesteigerten Abstinenzraten, wiewohl doch ein Trend zu höheren Abstinenzraten durch Training möglich erscheint. Allerdings waren in diesen Studien (Hill 1985, Marcus 1991, Marcus 1995) die Kollektive zu klein um aussagekräftig zu erscheinen.Als optimaler Zeitpunkt, um ein entsprechendes körperliches Training zu beginnen wird der Beginn des Trainings vor dem „quit day“ angegeben, um so nicht mit 2 Verhaltensänderungen am gleichen Tag zu beginnen (King 1996, Emmons 1994). In sämtlichen Studien wurde erwartungsgemäß eine Verbesserung der allgemeinen Leistungsfähigkeit festgestellt. Conclusio: Es gibt derzeit keinen eindeutigen Hinweis, dass körperliche Bewegung die Abstinenzrate erhöht, dennoch gibt es Hinweise für einen positiven Zusammenhang zwischen vermehrter körperlicher Bewegung und erhöhten Abstinenzraten, sodass größere randomisierte, kontrollierte Studien von Nöten sein werden.
Quelle: Standards der Raucherentwöhnung, Konsensus der ÖGP, in: Wiener Klinische Wochenschrift - The Middle European Journal of Medicine, 117. Jahrgang, 2005, Supplementum 2, S. 21/22
1973 wurde die Akupunktur in der RE zum ersten Mal eingesetzt, nachdem man Erfahrungen bei Opium Rauchern gemacht hat, dass durch Elektrostimulation an Akupunkturnadeln (Elektroakupunktur) Entzugserscheinungen der Opiumsucht in den Hintergrund rückten (Wen 1973). Übertragen auf die Nikotinabhängigkeit würde dies bedeuten, dass auch hier durch Akupunktur die Entzugserscheinungen gelindert werden könnten und dadurch die Rückfallsrate minimiert werden würde. Infolge wurden sowohl herkömmliche Akupunkturnadeln, als auch Oberflächen-Elektroden zur Therapie der Nikotinsucht eingesetzt, bis letztlich auch die transkraniellen Elekrotherapie vor allem in den ehemaligen Oststaaten Europas zum Einsatz kam. Neuerdings gelangt sowohl auch Akupressur als auch auch die „Laser-Akupunktur“ zur Verwendung.
Einzelne Studien haben gezeigt, dass kurzeitige Abstinenzraten (nach 3 Monaten) zwischen 88% bis 95% unter Verwendung von Akupunktur möglich sind (Fuller 1982, Choy 1983). Es fehlen jedoch großteils randomisierte Langzeitstudien. 1990 hat dann die erste randomisierte Meta-Analyse durchwegs negative Ergebnisse für den Einsatz der Akupunktur in der RE gebracht (Ter Riet 1990). Hier wurden Akupunktur mit Placebo Akupunktur verglichen.
Zu einem ähnlichen Ergebnis kommen auch andere Autoren (Law 1995, Ashenden 1997).
Das USDHHS hat in einer Meta-Analyse 5 Studien untersucht, die Akupunktur mit Placebo- Akupunktur verglichen hat. Es zeigt sich hier kein signifikanter Unterschied
zwischen den beiden Therapiearmen. Daher schließen die Autoren, dass etwaige positive Effekte (höhere Abstinenzrate), hervorgerufen durch Akupunktur, hauptsächlich auf positiven Erwartungen der Patienten in dieser Therapieoption beruhen.
Die Cochrane Review hat folgende Fragestellungen bezüglich Effektivität von Akupunktur, Akupressur und Laser-Akupunktur in der RE evaluiert:
a) gibt es neben dem Placeboeffekt eine signifikante Verbesserung der  Abstinenzrate,
b) sind diese Therapieoptionen erfolgreicher als andere Therapiemöglichkeiten,Â
c) sind diese Therapieoptionen erfolgreicher als gar keine Therapie?
Nur randomisierte Studien wurden herangezogen, als primäres Endziel wurde die komplette Abstinenz nach 12 Monaten vorausgesetzt. Eine erfolgreiche RE wurde durch biochemische Marker (CO, Serum-Cotinin, Harn-Cotinin) verifiziert.
Als Ergebnis zeigt sich, dass Akupunktur einer Placebo-Akupunktur in keinster Weise überlegen ist. Die odds ratio (OR) beträgt nach 12 Monaten 1,08 (95% CI 0,77 bis 1,52). Auch wenn man mehrere Akupunkturtechniken vergleicht (Ohr-Akupunktur, nicht Ohr-Akupunktur) zeigt sich kein signifikanter Unterschied. Vergleicht man Akupunktur mit anderen RE Interventionen so zeigen sich ebenfalls keinerlei Änderungen bezüglich der primären Endziele. Nach 12 Monaten ergeben sich in den günstigsten Fällen OR von 0,87 (95% CI 0,61 bis 1,24). Wenn man Akupunktur einerseits sowie den Einsatz überhaupt keiner Therapie miteinander vergleicht, ergibt sich nach 6 Monaten ebenfalls kein signifikanter Unterschied (OR 0,99, 95% CI 0,3 bis 3,24).
Bezüglich Akupressur gibt es in der Cochrane Review hat keine randomisierten Studien, außer einer Arbeit (Tian 1996), in der sich ein Benefit gegenüber „advice“ mit einer OR von 9,18 (95% CI 3,95 bis 21,3) zeigt.
Sowohl die Verwendung von Laser-Akupunktur (OR 0,99, 95% CI 0,56 bis 1,74) (Cai 2000), als auch von Elektrostimulation (OR 1,19, 95% CI 0,50 bis 2,82) (Pickworth 1997) haben keinerlei signifikante Verbesserungen gegenüber den Kontrollgruppen gebracht.
Es zeigt sich zusammenfassend, dass Akupunktur, Akupressur und Laser-Akupunktur keinen Einfluss auf die Abstinenzrate im Rahmen einer RE haben. Es zeigt sich auch kein Einfluss auf die Häufigkeit von Entzugserscheinungen.
Ein großer Teil der Studien weist methodischen Schwächen auf. Zum einen wurde nicht dargestellt wie randomisiert wurde, zum anderen wurden selten biochemische
Marker einer Nikotinabstinenz eingesetzt. Vor allem würde man sich durch einen solchen bias eher günstige Ergebnisse betreffend die Erfolgsrate von Akupunktur, Akupressur und Laser-Akupunktur erwarten. Trotzdem auftretende positive Ergebnisse betreffend Akupunktur (Tian 1996) werden in der Regel einem Placeboeffekt zugeschrieben. Somit könnte man vorsichtig argumentieren, dass Akupunktur immer noch besser ist als gar keine Intervention in der RE; allerdings basiert diese Annahme auf nur 3 Studien, die allerdings auch keine Langzeiteffekte darstellen (He 1997, Lacroix 1977, Waite 1998).
Ein möglicher Einsatzbereich der Akupunktur könnte in der Minimierung von Entzugserscheinungen liegen, wie dies im Tierversuch schon gezeigt wurde (Cheng
1980, Han 1993). Studien bezüglich Akupunktur als Therapie des akuten Nikotinentzuges bei Menschen liegen noch nicht vor. Beim chronischen Entzug zeigt sich jedenfalls keine Verbesserung durch den Einsatz von Akupunktur (White 1998).
Conclusio: Akupunktur, Akupressur, Laser-Akupunktur sowie Elektrostimulation haben sich als Therapieformen der RE nicht effektiver als Placebo erwiesen.
Quelle: Standards der Raucherentwöhnung, Konsensus der ÖGP, in: Wiener Klinische Wochenschrift - The Middle European Journal of Medicine, 117. Jahrgang, 2005, Supplementum 2, S. 19/20
Sie hat den Vorteil des breiten Zugangs und der niedrigen Kosten (Owen 2000).
Das führt zu einer guten Kosten-Nutzen-Relation, wenn auch die absoluten Erfolgsraten relativ niedrig sind im Vergleich mit Einzelberatung. Telefonische Beratung verringert darüber hinaus Barrieren der Einzelberatung wie Anfahrtswege und zeitliche Beschränkung.
Studien über telefonische Beratung sind notorisch schwer durchzuführen mit adäquater methodischer Strenge und führen selten eine biochemische Validierung der Abstinenz durch.
Generell sind sie nur effektiv, wenn die Beratung proaktiv durchgeführt wird, das heißt, wenn die Helpline den Raucher zu den vorher vereinbarten Terminen zurückruft (Fiore et al. 2000, Zhu et al. 1996).
HSDHHS gibt eine odds ratio an von 1,2 (95% KI = 1,1–1,4).
Cochrane gibt keine Erfolgsrate an – konkludiert, dass der Effekt der Helplines derzeit unklar ist.
Quelle: Standards der Raucherentwöhnung, Konsensus der ÖGP, in: Wiener Klinische Wochenschrift - The Middle European Journal of Medicine, 117. Jahrgang, 2005, Supplementum 2, S. 10
Erfahrung von anderen Gruppenmitgliedern, positive Bewältigungsstrategien, Lernen durch geteilte Erfahrung, Einsatz von subtilem Gruppendruck, um die Abstinenz als Gruppennorm zu etablieren.
Die klinische Erfahrung zeigt, dass die zusätzliche soziale Unterstützung und die Kameraderie eine wesentliche Hilfe zur Verstärkung von Motivation und Aufrechterhaltung der Abstinenz sein kann. Ein zusätzlicher Vorteil besteht darin, dass ein Arzt 15 bis 30 Raucher in jeder 1-stündigen Sitzung behandeln kann, hingegen in der Einzelbehandlung maximal 4 in derselben Zeit – was vermuten lässt, dass die Gruppenbehandlung kosteneffizienter ist.
Sowohl Cochrane als auch USDHHS haben Metaanalysen dazu durchgeführt. Im Cochranereview werden nur Studien eingeschlossen, die zumindest 2 Sitzungen angeboten haben (Stead et al. 2002). Wie bei anderen Reviews über die Beratung wiesen die inkludierten Komponenten bemerkenswerte Unterschiede zwischen den Studien auf, sie reichen von reiner Schulungsaktivität bis zu formeller kognitiv-verhaltensmodifizierender Therapie.
Verglichen mit minimaler Intervention hatte die Gruppenbehandlung eine odds ratio von 1.9 (95% KI = 1,2–3,04).
In der schon 1996 durchgeführten Analyse der USDHHS hatte die Gruppentherapie verglichen mit keiner Intervention eine odds ratio von 2.2 (95% KI = 1,6–3,0) (Fiore et al. 1996).
Wenige Studien haben Gruppen versus Einzelbehandlung untersucht, der Cochranereview fand aber keinen signifikanten Unterschied zwischen Einzel- und Gruppenberatung, wenn die Untersuchungen hinsichtlich der Gesamtbehandlungszeit gematcht wurden (Stead et al. 2002). Es besteht begrenzte Evidenz, dass Gruppenbehandlung, die Schulung in eher frontalem Stil einsetzt, weniger effizient ist als Gruppen, die „gruppendynamisch“ organisiert sind und in denen die Mitglieder eine aktivere Rolle einnehmen (Hajek et al. 1985).
Intensität der Beratung
Die Behandlungsintensität kann durch viele Parameter definiert werden. Am einfachsten durch die aufgewendete Zeit: durchschnittliche Dauer der Sitzungen, Zahl der Sitzungen und die Gesamtzeit während des Entwöhnungsversuches.
Für jede dieser Parameter hat die USDHHS eine extensive Quasi-Metaanalyse durchgeführt und die Wirksamkeit der Behandlungsintensität unabhängig vom klinischen Setting, vom Therapeuten und von der Behandlungsform und dem Rauchertyp erhoben.
Sitzungsdauer
Die Analyse der Sitzungsdauer ergibt eine klare Dosis-Wirkungsbeziehung, in dem die odds ratio von 1,0 (kein Kontakt) auf 1,3 für weniger als 3 Minuten auf 1,6 für 3 bis 10 Minuten und auf 2,3 für mehr als 10 Minuten steigt (95% KI = 2,0–2,7).
Zahl der Sitzungen
In ähnlicher Weise steigt die odds ratio von 1,0 für 0 oder 1 Sitzung, auf 1,4 für 2 oder 3 Sitzungen, auf 1,9 für 4 bis 8 Sitzungen und auf 2,3 für mehr als 8 Sitzungen
(95% KI = 2,2–3,0).
Bietet diese Analyse auch starke Evidenz für die Effizienz der höheren Zahl an Sitzungen, so sagt sie noch nichts über den optimalen Zeitpunkt der einzelnen Sitzungen während des Entwöhnungsversuches aus. Aus der klinischen Erfahrung und der „survival curve data“ können wir ableiten, dass die 2. Sitzung optimalerweise innerhalb einer Woche nach dem Stoppdatum angesetzt werden sollte. Mehrere Studien haben gezeigt, dass Abstinenz in der 1.Woche ein extrem guter Prädiktor für den endgültigen Erfolg darstellt (Stapleton et al. 1995, Westman et al. 1997), woraus geschlossen werden kann, dass jede Anstrengung zur Verstärkung der Behandlung in dieser Periode unternommen werden sollte. Wenn der Raucher in der ersten Woche an den schweren Entzugssymptomen scheitert oder an der schlechten medikamentösen Compliance oder an einer ineffizienten verhaltensmodifizierenden
Therapie, dann kann eine zusätzliche Sitzung zu diesem Zeitpunkt oftmals die letzte Gelegenheit darstellen, vollständige Abstinenz zu erkämpfen.
Gesamtzeit der Behandlung
Eine der zwingendsten Analysen der USDHHS betrifft die odds ratio des Erfolges und der Gesamtzeit der Behandlung in der Einzelberatung (Fiore et al. 2000). Im Grunde ist das eine Kombination von 2 oben angeführten Einzelanalysen und kann als Multiplikation der Anzahl von Sitzungen mit der durchschnittlichen Dauer der Sitzungen angegeben werden.
Die odds ratio steigt in einer eindeutigen Dosis-Wirkungsbeziehung bis etwa zu einer Gesamtzeit von 31 bis 90 Minuten: odds ratio = 3,0 (95% KI = 2,3–3,8). Wenn auch die odds ratio für eine Behandlungszeit über 90 Minuten gering höher liegt, so gibt es doch keine statistische signifikante Evidenz für eine Verbesserung.
Aus diesen Studien kann man mit großer Wahrscheinlichkeit schließen, dass die optimale Gesamtdauer der Behandlung bei etwa 90 Minuten liegt.
Von den 3 vorangestellten Sets an Ergebnissen kann man folgende weitreichende Empfehlung abgeben:
Optimalerweise sollte einem motivierten Raucher, der einen Entwöhnungsversuch durchführen will, folgendes angeboten werden:
Ein Minimum von 4 Sitzungen zu je 15 Minuten oder 6 Sitzungen zu je 10 Minuten.
Davon sollte die 1. Sitzung nach dem Stopptag innerhalb der 1. Woche liegen.
Wenn dieses wöchentliche Schema weitergeführt wird, folgt eine Kursdauer von 4 bis 6 Wochen. Es ist sicher nicht bloß koindizierend, dass der Raucher diese Zeitspanne benötigt, um über die schwersten Entzugssymptome zu gelangen und wo er daher die meiste Unterstützung benötigt.
Quelle: Standards der Raucherentwöhnung, Konsensus der ÖGP, in: Wiener Klinische Wochenschrift - The Middle European Journal of Medicine, 117. Jahrgang, 2005, Supplementum 2, S. 10/11
Rationale der Nikotintherapie
Bei der Raucherentwöhnung vermindert die Einnahme von Nikotin die Entzugserscheinungen in den ersten Monaten, wodurch dem Betroffenen die Bewältigung der psychologischen und verhaltensrelevanten Aspekte des Rauchens ermöglicht wird.
Durch die Nikotinersatztherapie (NRT) werden niedrigere Nikotinspiegel aufgebaut verglichen mit dem Rauchen (vor allem die hohen Spitzenwerte, die beim Rauchen erzeugt werden). Die NRT Substanzen werden stufenweise abgebaut  (üblicherweise über 2 bis 6 Wochen) parallel mit dem Rückgang der Entzugssymptome.
Die Ergebnisse, die aus einer Metaanalyse von 53 Studien mit insgesamt 17.703 Teilnehmern, die verschiedene Formen der NRT verwendet haben (Kaugummi, Pflaster, Spray und Inhaler), indizieren, dass NRT den Langzeiterfolg (6 bis 12 Monate) der Nikotinabstinenz verdoppelt (Silagy 1994). Die odds ratio für den Erfolg der Nikotinersatztherapie verglichen mit Placebo war 1,71% (95% KI = 1,56–1,87). Die odds ratio für die verschiedenen Nikotinersatzprodukte waren: 1,61 für Kaugummi; 2,07 für das Pflaster; 2,92 für den Nasalspray; und 3,05 für den Inhaler. Keine der Studien hat die Effizienz von verschiedenen Nikotinersatzstoffen direkt miteinander verglichen.
Allerdings fanden Hjalmarson und Mitarbeiter in 3 Studien mit ähnlichem Design und mit eingeschlossener Gruppentherapie bemerkenswert konsistente Daten bezüglich
der 12-Monatserfolgsrate bei Nikotinkaugummi (29%), Nikotinnasalspray (27%) und Nikotininhaler (28%) verglichen mit Placebo (16%, 15% und 18%) (Hjalmarson 1984, 1994, 1997, 1996).
Die relativ hohe Erfolgsrate in der Studie von Hjalmarson reflektiert die Stärke des verhaltenstherapeutischen Ansatzes (Hjalmarson 1996).
Die jüngste Metaanalyse über Nikotinersatz wurde 2002 von der Cochrane Gruppe durchgeführt. Es wurden nur randomisierte Studien aufgenommen, die Nikotinersatz
mit Placebo oder keiner Behandlung verglichen oder Studien, in denen verschiedene Dosierungen von Nikotinersatz verglichen wurden. Studien mit einer Nachbeobachtungszeit unter 6 Monaten wurden ausgeschieden.
Die wichtigste Messdeterminante war Rauchabstinenz nach mindestens 6 Monaten. Die rigoroseste Definition für Abstinenz in der jeweiligen Studie wurde verwendet, ebenso biochemische Validierung, falls vorhanden.
Es wurden 106 Studien identifiziert, 94 davon mit einer Kontrollgruppe ohne Nikotinersatz. Die odds ratio für Abstinenz mit Nikotinersatz verglichen mit Placebo betrug 1,73 (95% KI = 1,62–1,85).
Odds ratio für die verschiedenen Nikotinersatzstoffe:
Kaugummi: 1,66
Nikotinpflaster: 1,76
Nasalspray: 2,27
Nikotininhaler: 2,08
Sublingualtablette: 1,73
Diese Ergebnisse waren weitgehend unabhängig von der Dauer der Therapie, der Intensität der zusätzlichen Unterstützung mit der die Nikotinersatztherapie angeboten
wurde. Bei den hoch abhängigen Rauchern fand sich ein signifikanter Benefit für den 4mg Kaugummi im Vergleich zum 2 mg (odds ratio: 2,67 [KI = 1,69–4,22]). Es fand sich eine schwache Evidenz für eine höhere Effizienz von Kombination von Nikotinersatz. Höhere Dosierung von Nikotinpflaster scheint eine geringe Verbesserung der Erfolgsraten zu bringen. Nur eine einzige Studie verglich Nikotinersatz direkt mit anderer Pharmakotherapie, in welcher Bupropion signifikant besser als Nikotinpflaster oder Placebo abschnitt.
Die Autoren ziehen die Schlussfolgerung, dass alle im Handel erhältlichen Nikotinersatzformen (Kaugummi, Pflaster, Inhaler, Sublingualtablette, Nasalspray) als Teil einer Strategie zur Umsetzung der Raucherentwöhnung effizient sind. Sie erhöhen die Erfolgsrate etwa um das 1,5 bis 2fache, unabhängig vom eingesetzten Setting.
Die Effizienz von Nikotinersatz scheint weitgehend unabhängig von der Intensität der zusätzlichen Unterstützung zu sein. Das Angebot von intensiverer Unterstützung ist nicht essentiell für den Erfolg der Nikotinersatzprodukte, obwohl diese natürlich den Gesamterfolg der Entwöhnung erhöht, so die Meinung der Autoren des Cochrane Report.
Im Jahr 2003 erschien ein Artikel „Impact of over the counter sales on effectiveness of pharmaceutical aids for smoking cessation“ von JP Pierce, in dem die Wirksamkeit
der Nikotinersatzprodukte zumindest teilweise angezweifelt werden.
Aus dem „California Tobacco survey“ der Jahre 1992, 1996 und 1997 ermitteln die Autoren retrospektiv die Entwöhnungsversuche der angegebenen Jahre, den Einsatz
von Nikotinersatzpräparaten und von Bupropion.
Sie finden eine wesentliche Zunahme der Entwöhnungsversuche in den beschriebenen Jahren. 17,2% der Entwöhnungswilligen verwendete 1999 ein Nikotinersatzprodukt, Bupropion oder beides. Die Länge der Anwendung betrug mit einem Durchschnitt von 14 Tagen weit weniger als empfohlen. Für das Jahr 1999 fand sich bei den Entwöhnungswilligen mit einem täglichen Konsum unter 15 Zigaretten pro Tag kein kurzfristiger und auch kein langfristiger Vorteil.
Die Autoren schließen, dass Nikotinersatzprodukte seit der „over the counter“ Verfügbarkeit keine effektive Hilfe für eine langfristige Raucherentwöhnung darstellen.
Einschränkend für die Studie muss man anführen, dass die Daten retrospektiv ermittelt wurden und dass die Studie auch nicht darauf angelegt war, die Hypothese der verminderten Effizienz von Nikotinersatzprodukten nachzuweisen.
Bezüglich der statistischen Power der Studie kann man sagen, dass die Gesamtzahl mit insgesamt über 20.000 Rauchern groß war, die Anzahl derjenigen, die Nikotinersatzprodukte anwendeten, aber eher gering war.
Im Anbetracht der zur Verfügung stehenden Studien und Metaanalysen über Nikotinersatz bleibt daher als Konklusion bestehen:
1. Es gibt nach wie vor keinen Grund anzunehmen, dass Nikotinersatzstoffe nicht wirksam sind.
2. Der Effekt der Nikotinersatzstoffe ist gering, für die Raucherentwöhnung dennoch wichtig.
3. Raucher sollten die Hilfe von Spezialisten in Anspruch nehmen, wenn und wo immer möglich.
4. Der Einsatz von Nikotinersatzprodukten in einem früheren Entwöhnungsversuch ist kein Grund, sie nicht für einen neuerlichen Entwöhnungsversuch einzusetzen.
5. Die Wahl des spezifischen Produkts wird in erster Linie durch seine Verträglichkeit und seine Anwendungsfreundlichkeit bestimmt.
Quelle: Standards der Raucherentwöhnung, Konsensus der ÖGP, in: Wiener Klinische Wochenschrift - The Middle European Journal of Medicine, 117. Jahrgang, 2005, Supplementum 2, S. 11/12
Das Nikotin ist im ionenaustauschenden Harz der Gummigrundlage enthalten, Bicarbonat ist enthalten, um ein alkalisches Milieu in der Mundhöhle zu erreichen, wodurch die Absorption des Nikotin erleichtert wird. Um Nebenwirkungen durch verschlucktes Nikotin zu minimieren, ist eine genaue Instruktion des Patienten wichtig. Der Kaugummi sollte nur 5- bis 10-mal gekaut werden, bis das Nikotin geschmeckt werden kann, dann sollte der Kaugummi für einige Minuten nicht gekaut werden, worauf durch neuerliches Kauen eine frische Oberfläche des Gummis eröffnet wird. Der Kaugummi kann etwa 20 bis 30 Minuten gekaut werden. Circa 0,8 mg bis 1,0 mg Nikotin kann aus einem 2mg Stück entzogen werden und circa 1,2–1,4 mg aus dem 4 mg Stück (Benowitz 1988).
Bei Anwendung des Nikotinkaugummis können 1/3 der Blutspiegel (beim 2 mg Stück) und 2/3 (beim 4 mg Stück) der Blutspiegel des Nikotins, die durchs Rauchen erreicht werden, erzielt werden (McNabb 1984, Tonnesen 1988, Killen 1990).
Ein basaler Vorteil, der durch die Anwendung des Kaugummis erreicht wird, ist die Selbsttitration der Dosis verglichen mit dem Pflaster, das eine unveränderliche Dosis abgibt. So kann ein Stück Kaugummi eingenommen werden, wann immer es gewünscht oder gebraucht wird.
Der prinzipielle Nachteil des Kaugummis ist die potentielle Unterdosierung, die den mangelnden Erfolg in einigen Studien erklären könnte. Das angenäherte Dosisäquivalent für das höchste Nikotinpflaster beträgt 20 Stück des 2 mg Kaugummis, wohingegen die durchschnittliche Einnahme des Kaugummis beim Großteil der Studien nur um 5 bis 6 Stück beträgt (Tonnessen 1994).
Eine Möglichkeit, die Einnahme des Kaugummis zu erhöhen, besteht in der fixen Dosierungsanordnung oder in der Verwendung von 4 mg Stücken anstatt der 2 mg (Killen 1990).
Nebenwirkung: Hauptsächlich leichte, vorübergehende lokale Symptome im Mund, Rachen und Magen vom verschluckten Nikotin (z. B.: Übelkeit, Erbrechen, Schluckauf, Magenverstimmung). In der Lung Health Study wurden 3.094 Raucher mit milder COPD 5 Jahre nachverfolgt.
Die Anwendung des 2 mg Kaugummis erschien sicher und verursachte weder kardiovaskuläre Probleme noch andere Nebenwirkungen, selbst bei den Personen, die weiterrauchten und gleichzeitig den Nikotinkaugummi verwendeten (Murray 1996).
Der Nikotinkaugummi kann allein oder in Verbindung mit dem Pflaster verwendet werden. Wenn der Kaugummi allein verwendet wird, dann sollte das auf Basis eines
fixen Dosisregimes geschehen, zum Beispiel alle 2 Stunden und bei Bedarf zusätzlich ein Stück.
Der 2 mg Kaugummi kann bei Rauchern mit leichter bis mittelgradiger Abhängigkeit angewendet werden (z.B. Fagerström-Skala unter 6), wohingegen stark abhängige Raucher (Fagerström-Skala über 6) mit dem 4 mg Kaugummi beginnen sollten. Wenn ein Raucher mehr als 15 Stück des 2 mg Kaugummis benötigt, kann es von Nutzen sein, wenn er zum 4mg Kaugummi wechselt.
Die optimale Dauer der Behandlung ist nicht bekannt.
In den meisten Studien wird der Kaugummi für 6 bis 12 Wochen verwendet, fallweise bis zu 1 Jahr. Individualisierte Anwendung der Dauer wird empfohlen. 10 Prozent der erfolgreichen Entwöhner verwenden den Kaugummi noch 12 Monate nach Beginn der Entwöhnung.
Quelle: Standards der Raucherentwöhnung, Konsensus der ÖGP, in: Wiener Klinische Wochenschrift - The Middle European Journal of Medicine, 117. Jahrgang, 2005, Supplementum 2, S. 12
Das Nikotinpflaster ist ein fixes Nikotinabgabesystem, das etwa 1 mg Nikotin pro Stunde durch 16 Stunden oder 24 Stunden abgibt. Die Nikotinsubstitution beträgt circa 50% der des beim Rauchen erzielten (21 mg beim 24 h Pflaster und 15 mg beim 16 h Pflaster). Verglichen mit dem Kaugummi ist die Anwendung des Pflasters um vieles einfacher, aber es ist keine Selbsttitrierung möglich (Fagerström 1992).
Die empfohlen Anwendungsdauer beträgt 8 bis 12 Wochen. In einer multizentrisch angelegten Entwöhnungsstudie in den USA, in dem 0, 7, 14 und 21 mg Nikotinpflaster untersucht wurden, wurde ein Dosis-Wirkungsverhältnis mit ansteigenden Nikotindosen berichtet (Transdermal Nicotine Study Group 1991).
2 große placebokontrollierte Studien mit 600 und 1.686 Rauchern wurden 1993 publiziert (Russel 1993, Imperial Cancer Research Fund 1993). Eine 1-Jahreserfolgsrate von 9,3% in der aktiven Pflastergruppe gegen 5,0% in der Placebopflastergruppe wurde in der ersten Studie (Russel 1993) berichtet und eine 3 Monatserfolgsrate von 14,4% versus 8,6% in der zweiten (Imperial Cancer Research Fund 1993). Unter 8 Studien, die die Langzeiterfolgsrate der Raucherentwöhnung untersuchen, zeigten 5 ein signifikantes Ergebnis zugunsten des Nikotinpflasters (Fagerström 1992).
Nebenwirkungen sind hauptsächlich milde lokale
Hautirritationen, die bei 10 bis 20% der Anwender auftreten. In lediglich 1,5 bis 2% muss die Pflasterbehandlung wegen starker Hautreaktionen abgebrochen werden (Fagerström 1992).
In Anbetracht seiner einfachen Anwendung ist das Nikotinpflaster das Mittel der ersten Wahl unter den verschiedenen Nikotinersatzstoffen. Das Pflaster ist auch in der Allgemeinpraxis wirksam in Verbindung mit minimaler unterstützender Verhaltenstherapie.
Quelle: Standards der Raucherentwöhnung, Konsensus der ÖGP, in: Wiener Klinische Wochenschrift - The Middle European Journal of Medicine, 117. Jahrgang, 2005, Supplementum 2, S. 12/13
Jeder Inhaler enthält 10 mg Nikotin und kann angenähert 5 mg Nikotin freigeben. In der klinischen Anwendung wird bei jeder Inhalation ungefähr 1,5–2 mg Nikotin abgegeben und die Zahl der durchschnittlich pro Tag verwendeten Dosen beträgt 5 bis 6. So sind die damit erreichten Nikotinspiegel mit denen bei der Anwendung von 2 mg Kaugummi erreichten vergleichbar (das sind relativ niedrige Dosen).
In einer Studie betrug die Erfolgsrate 15% und 5% nach 12 Monaten (p = 0,001) für aktiv versus Placebo (Tonnesen 1996). Die mittlere Nikotinsubstitution, basierend auf einer Bestimmung nach 1–2 Wochen Therapie betrug 38–43% der Spiegel beim Rauchen.
3 andere Studien haben diese Ergebnisse bestärkt mit odds ratios zugunsten der aktiven Behandlung von 1,6, 2,2 und 1,6 (Hjalmarson 1997, Hjalmarson 1996, Schneider 1996).
Eine andere randomisierte Studie (n = 223) zeigte den Nikotininhaler dem Placebo signifikant überlegen (p kleiner 0,01), besonders bei Kurzzeitentwöhnung (unter 3 Monaten).
Die berichteten Nebenwirkungen beinhalteten Mund-/ Rachen-Irritationen und Husten (Sutherland 1992). Der Inhaler kann möglicherweise einige der Verhaltensweisen, die mit dem Rauchen assoziiert sind (z.B.: orale und taktile Verstärkung) ersetzen in Verbindung mit der zur Verfügungstellung von Nikotinersatz. Zumindestens 4 Inhalerfüllungen sollten pro Tag verwendet werden, die optimale Zahl beträgt 4–10 pro Tag und die Dauer der Anwendung ist 3 Monate mit 3 weiteren Monaten der stufenweisen Verminderung bei Bedarf. Mit schnellen und häufigen Zügen kann die Dosis erhöht werden.
Quelle: Standards der Raucherentwöhnung, Konsensus der ÖGP, in: Wiener Klinische Wochenschrift - The Middle European Journal of Medicine, 117. Jahrgang, 2005, Supplementum 2, S. 13
Der Nikotin Nasalspray (NNS) besteht aus einer handgetriebenen Spraypumpe mit einer Nikotinlösung. Jeder Hub enthält 0,5 mg Nikotin, womit 1mg freigesetzt wird, wenn, wie vorgeschrieben in beide Nasenlöcher gesprayt wird.
Der NNS ist eine starke und schnell wirkende Nikotinersatzsubstanz mit einem pharmakokinetischen Profil, das sehr nahe dem der Zigaretten kommt. Nach einer Einzeldosis von 1 mg Nikotin wird der Spitzenspiegel innerhalb von 5 bis 10 Minuten erreicht mit einem mittleren Spiegel von 16 ng.ml.
3 mit dem NNS publizierte Studien geben folgende 1-Jahreserfolgsraten für NNS versus Placebo an: 26% und 10% (Hjalmarson 1994); 27% und 15% (Sutherland 1992) und 27% und 17% (Blondal 1993). Nikotinsubstitution mit dem NNS betrug 40% nach 1 Monat, aber 79% bei den Langzeitverwendern nach 1 Jahr (Sutherland 1992).
Der Nasalspray verursacht folgende lokale Nebenwirkungen:
Niesen, nasale Sekretion, Irritation und Stauung, wässrige Augen, Husten. Über 5% stufen diese Nebenwirkungen als unakzeptabel ein. Der Großteil dieser Symptome nimmt in den ersten Tagen nach Beginn an Schwere ab. Die hochabhängige Gruppe der Raucher scheint die Zielgruppe für diese Anwendung zu sein. Der NNS sollte für 3 Monate verwendet werden, aber in den meisten Studien wurde er bis zu einem Jahr verwendet. Die Dosis beträgt 10–40 Hübe in beide Nasenlöchern pro Tag. Wegen des seltenen Einsatzes in Österreich wurde der Nasalspray 2003 von der Firma vom Markt genommen, ist aber über internationale Apotheken erhältlich.
Quelle: Standards der Raucherentwöhnung, Konsensus der ÖGP, in: Wiener Klinische Wochenschrift - The Middle European Journal of Medicine, 117. Jahrgang, 2005, Supplementum 2, S. 13/14
1 Tablette enthält 2 mg Nikotin. Als Hilfsstoffe sind β-Cyclodextrin, Crospovidon, Magnesiumstearat und hochdispensiertes Siliciumdioxid enthalten.
Die Tablette wird unter die Zunge gelegt, wo sie sich langsam auflöst und den Wirkstoff freigibt. Sie soll nicht geschluckt oder gekaut werden.
Nebenwirkungen
– Übelkeit, Beschwerden im Magen-Darm-Trakt, Schluckauf,
– Schmerzen im Mund oder Rachen, trockener Mund, Brennen im Mund, Entzündung der Nasenschleimhaut und Husten,
– Schwindel, Kopfschmerzen,
– Kribbeln und Brennen in Armen und Beinen,
– Herzklopfen.
Die Nikotintablette kann allein oder in Kombination mit dem Pflaster verwendet werden.
Quelle: Standards der Raucherentwöhnung, Konsensus der ÖGP, in: Wiener Klinische Wochenschrift - The Middle European Journal of Medicine, 117. Jahrgang, 2005, Supplementum 2, S. 14
Wirkstoff: Bupropionhydrochlorid
Wirksamkeit
Bupropion gilt als First Line Medikament zur Behandlung der Tabakabhängigkeit, das als sicher und effizient definiert und von der U.S. Food and Drug Administration geprüft ist.
Bei zwei Multicenter-Studien konnte im Vergleich mit Placebo die Einnahme von Bupropionhydrochlorid die Langzeitabstinenzrate verdoppeln.
Empfehlung: Bupropion ist in der Raucherentwöhnung wirksam und soll als First Line Medikament mit Ausnahme bei Kontraindikationen angewendet werden (Evidenz A).
Bupropionhydrochlorid wurde in USA 1997 in der Indikation der Raucherentwöhnung zugelassen.
Nach einer Analyse des 5-jährigen Therapieeinsatzes zeigte Ferry et al. folgende Daten auf. Bei einem 5-jährigen Beobachtungszeitraum unter der Vorraussetzung einer 30%igen 1-Jahresabstinenz kann auf 10 000 mit Zyban® Therapierte 19 das Leben gerettet werden und bei 86 können schwere tabakassoziierte Erkrankungen vermieden werden.
Das Risiko einer schwerwiegenden Nebenwirkung beträgt 0,22%, 0,1% für das Auftreten eines cerebralen Krampfanfalls und 0,12% für eine schwerwiegende Überempfindlichkeitsreaktion.
Zyban® kann daher als sicher und effizient bezeichnet werden.
Cochrane Review: „Antidepressiva in der Raucherentwöhnung“ Auswahlkriterien: Randomisierte Studien, die Antidepresssiva mit Placebo verglichen oder Studien mit weniger als 6 Monaten Follow up wurden ausgeschieden.
Ergebnisse: Fünf Studien mit Bupropion, eine davon mit Langzeitanwendung zur Rückfallprophylaxe, zeigten eine Erhöhung der Entwöhnungsrate.
In einer Studie erhöhte Bupropion in Kombination mit Nikotinpflaster die Entwöhnungsrate.
Wirkung von Nikotin
Nikotin aktiviert das mesolimbische System und führt zu einer Freisetzung von Dopamin im Nucleus accumbens, die für Reward und Craving verantwortlich gemacht wird.
Die Entzugssymptomatik bringt man mit einer Änderung der noradrenergen Aktivität im Locus coeruleus in Verbindung.
Wirkungsmechanismus von Bupropionhydrochlorid
Bupropion ist ein selektiver Inhibitor der neuronalen Wiederaufnahme von Katecholaminen (Noradrenalin und Dopamin) mit minimalem Effekt auf die Wiederaufnahme von Indolamin (Serotonin) ohne inhibitorischen Effekt auf Monoaminoxidase.
Obwohl der genaue Wirkungsmechanismus in der Raucherentwöhnung nicht bekannt ist, geht man davon aus, dass die Wirkung mit der verminderten Wiederaufnahme von Dopamin im mesolimbischen System und der verminderten Aufnahme von Noradrenalin im Locus coeruleus assoziiert ist.
Pharmakokinetik
Eliminationshalbwertzeit: Ca. 20 Stunden Proteinbindung: 84% Metabolisierung: In der Leber über Cytochrom P450-Enzym (CYP2B6)
Metabolite:
Hyroxybupropion
Threohydropropion
Erythrohydropropion
Ausscheidung: Renal: 87%
Faeces: 10%
Der Anteil an unverändert ausgeschiedenem Bupropion beträgt 0,5%.
Die mittlere Elimniationshalbwertzeit nach regelmäßiger Einnahme beträgt 21 Stunden, steady state Konzentration ist nach 8 Tagen erreicht.
Quelle: Standards der Raucherentwöhnung, Konsensus der ÖGP, in: Wiener Klinische Wochenschrift - The Middle European Journal of Medicine, 117. Jahrgang, 2005, Supplementum 2, S. 14/15
Packungsgröße: 30 Stück, 60 Stück
Indikation: Raucherentwöhnung
Anwendung bei Erwachsenen
Es wird empfohlen, mit der Behandlung zu beginnen, während der Patient noch raucht. Zu Beginn der Therapie wird ein Tag innerhalb der ersten zwei Behandlungswochen festgelegt, an dem der Patient mit dem Rauchen aufhört („Rauchverzichtstag“), vorzugsweise in der zweiten Woche.
Die Anfangsdosierung beträgt 150 mg 1-mal täglich während der ersten sechs Tage, diese wird ab Tag 7 auf 1 150 mg 2-mal täglich heraufgesetzt. Zwischen den aufeinanderfolgenden Einzeldosen muss eine Zeitspanne von mindestens 8 Stunden liegen.
Die maximale Einzeldosis darf 150 mg und die maximale Tagesgesamtdosis darf 300 mg nicht überschreiten
Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
Die Anwendung bei Patienten unter 18 Jahren wird nicht empfohlen, da die Sicherheit und Wirksamkeit von Zyban 150 mg-Retardtabletten bei diesen Patienten nicht untersucht wurde.
Anwendung bei älteren Patienten
Zyban 150 mg-Retardtabletten müssen bei älteren Personen mit Vorsicht  angewendet werden. Eine erhöhte Empfindlichkeit einiger älterer Personen kann nicht ausgeschlossen werden. Die empfohlene Dosierung für ältere Patienten beträgt 150 mg 1-mal täglich.
Anwendung bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen
Zyban 150 mg-Retardtabletten müssen mit Vorsicht bei Patienten mit Leberfunktions- störungen angewendet werden. Aufgrund der erhöhten pharmakokinetischen Variabilität bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer Leberfunktionsstörung beträgt die empfohlene Dosierung für diese Patienten 150 mg 1-mal täglich.
Anwendung bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen
Zyban 150 mg-Retardtabletten müssen mit Vorsicht bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen angewendet werden. Die empfohlene Dosierung für diese Patienten beträgt 150 mg 1-mal täglich.
Gegenanzeigen
Zyban 150 mg-Retardtabletten sind bei Patienten mit einer Überempfindlichkeit gegenüber Bupropion oder einem der Hilfsstoffe kontraindiziert.
Zyban 150 mg-Retardtabletten sind kontraindiziert bei Patienten, die derzeit an Krampfanfällen (epileptische Anfälle) leiden oder jemals in der Vergangenheit an Krampfanfällen gelitten haben.
Zyban 150 mg-Retardtabletten sind kontraindiziert bei Patienten mit einem Tumor des zentralen Nervensystems (ZNS).
Zyban 150 mg-Retardtabletten sind kontraindiziert bei Patienten, die zu irgendeinem Zeitpunkt der Behandlung einen abrupten Entzug von Alkohol oder irgendeines anderen Arzneimittels durchführen, von dem bekannt ist, dass ein Entzug mit dem Risiko des Auftretens von Krampfanfällen verbunden ist (insbesondere Benzodiazepine oder Benzodiazepin-ähnliche Arzneimittel).
Zyban 150 mg-Retardtabletten sind bei Patienten mit einer derzeitigen oder früheren Diagnose einer Bulimie oder Anorexie kontraindiziert.
Die Anwendung von Zyban 150 mg-Retardtabletten ist bei Patienten mit schwerer Leberzirrhose kontraindiziert.
Die gleichzeitige Anwendung von Zyban 150 mg-Retardtabletten und Monoaminooxidasehemmern (MAOHemmern) ist kontraindiziert. Zwischen dem Ende einer Behandlung mit irreversiblen MAO-Hemmern und dem Beginn der Behandlung mit Quomem 150 mg-Retardtabletten müssen mindestens 14 Tage vergehen. Bei reversiblen MAO-Hemmern ist ein Zeitraum von 24 Stunden ausreichend.
Zyban 150 mg-Retardtabletten sind bei Patienten mit einer bipolaren Erkrankung in der Krankheitsgeschichte kontraindiziert, da das Arzneimittel während der depressiven Phase der Erkrankung manische Episoden auslösen kann.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
Krampfanfälle (epileptische Anfälle)
Die empfohlene Dosis von Zyban 150 mg-Retardtabletten darf nicht überschritten werden, da Bupropion mit einem dosisabhängigen Risiko von Krampfanfällen verbunden ist. Bei Dosen bis zur empfohlenen täglichen Höchstdosis (300 mg Bupropionhydrochlorid täglich) beträgt die Häufigkeit von Krampfanfällen ca. 0,1% (1 von 1000).
Es besteht ein erhöhtes Risiko, dass bei Anwendung von Zyban 150 mg-Retardtabletten Krampfanfälle auftreten, wenn prädisponierende Risikofaktoren vorliegen, die die Krampfschwelle herabsetzen. Daher dürfen Zyban 150 mg-Retardtabletten bei Patienten mit prädisponierenden Faktoren für die Herabsetzung der Krampfschwelle nicht angewendet werden, es sei denn, es liegt eine zwingende
klinische Begründung dafür vor, dass der potenzielle medizinische Nutzen der Raucherentwöhnung das potenziell erhöhte Risiko für das Auftreten von Krampfanfällen überwiegt. Bei diesen Patienten sollte erwogen werden, ob eine Tageshöchstdosis von 150 mg als Erhaltungsdosis während der Gesamtdauer der Behandlung ausreichend ist.
Alle Patienten sollten auf mögliche prädisponierende Faktoren hin untersucht werden, dazu gehören:
– gleichzeitige Verabreichung anderer Arzneimittel, von denen bekannt ist, dass sie die Krampfschwelle herabsetzen (z.B. Antipsychotika, Antidepressiva, Antimalariamittel, Tramadol, Theophyllin, systemische Steroide, Chinolone und sedierende Antihistaminika).
Bei Patienten, denen ein solches Arzneimittel während der Behandlung mit Zyban 150 mg-Retardtabletten verschrieben wird, sollte eine Tageshöchstdosis von 150 mg für die restliche Dauer der Behandlung in Betracht gezogen werden.
– Alkoholmissbrauch;
– Schädel-Hirn-Trauma in der Krankheitsgeschichte;
– Diabetes, der mit zuckersenkenden Arzneimitteln oder Insulin behandelt wird
– die Anwendung von Stimulanzien oder Appetitzüglern.
Quelle: Standards der Raucherentwöhnung, Konsensus der ÖGP, in: Wiener Klinische Wochenschrift - The Middle European Journal of Medicine, 117. Jahrgang, 2005, Supplementum 2, S. 15/16
Neben dem Bupropion wurden einige andere Antidepressiva in der Raucherentwöhnung eingesetzt wie Fluoxetin, Venlafaxin, Moclobenid, Doxepin und Nortryptilin.
Für keines dieser Medikamente liegen bisher ausreichende Daten vor, die eine breite Anwendung rechtfertigen.
Das lässt sich auch über die Stimulatoren der oberen Atemwege sagen, der Ascorbinsäure und der Zitronensäure. Sie ahmen die sensorischen Stimuli des Rauchens nach. In Anbetracht ihres vernachlässigbaren Nebenwirkungsprofils kommen Sie unter Umständen als Hilfsmittel bei der Raucherentwöhnung in Zukunft in Frage.
Stimulantien wie Ephedrin mit Coffein und Methylphenidat wurden wegen ihrer Wirkung auf die Gewichtszunahme untersucht. Es fand sich keine über die Dauer der
Behandlung hinausgehende Wirkung dieser Substanzen.
Die Anxiolytika Buspiron und Ondansetron konnten keine Effizienz für die RE nachweisen.
Der Nikotinantagonist Mecamylamin könnte eine Down-Regulation der Nikotinrezeptoren bewirken. In Kombination mit dem Nikotinpflaster konnte es die Abstinenzraten vergrößern. Es traten aber häufig Nebenwirkungen wie Benommenheit und Obstipation auf.
Eine chemische Aversionstherapie mit Silberacetat, das einen metallischen Geschmack beim Rauchen verursacht, scheint in der Praxis nur einen marginalen Effekt zu haben.
Clonidin ist möglicherweise effizient, sein Platz in der RE gehört aber noch definiert.
Lobelin, das dem Nikotin ähnelt, konnte seine Wirkung nicht nachweisen. Es ist in sehr niedrigen Dosen im CigArrest enthalten.
Eine anorektische Substanz, das Phenylpropanolol, hat die Gewichtszunahme bei der RE beeinflussen können, nicht aber die Abstinenzraten.
Zusammenfassend kann man sagen, dass bisher nur die Nikotinersatztherapie und das Bupropion ihren Platz in der Raucherentwöhnung gefunden haben.
Quelle: Standards der Raucherentwöhnung, Konsensus der ÖGP, in: Wiener Klinische Wochenschrift - The Middle European Journal of Medicine, 117. Jahrgang, 2005, Supplementum 2, S. 16
Fluoxetin ist ein selektiver Serotinin Reuptake Inhibitor (Physicians Desk Reference 1997) Eine klinische Studie fand erhöhte Entwöhnungsraten bei depressiven Rauchern bei Einnahme von 60 mg/Tag Fluoxetine verglichen mit Placebo. Sie fanden keine signifikanten Medikamenteneffekt bei nicht depressiven Rauchern (Niaura R et al. 1995).
Fluoxetin könnte nützen, die Gewichtszunahme bei der Raucherentwöhnung hintanzuhalten. 2 Studien konnten eine geringere Gewichtszunahme bei abstinenten Rauchern finden, die Fluoxetin eingenommen haben verglichen mit Placebo (Spring et al. 1995, Pomerleau et al. 1991). Dieser Vorteil scheint sich nach Absetzen des Medikaments wieder aufzuheben.
Venlafaxin erhöht wie das Bupropion die Spiegel von Serotonin und Norepinephrin, es hat aber nur einen schwachen Effekt bei der Inhibierung des Dopamin Reuptakes
(Physicians Desk Reference 1997). In einer 1998 durchgeführten Studie hatten alle Patienten, die entweder Velafaxin oder Placebo eingenommen haben identische Abstinenzraten am Ende einer 10-wöchigen Behandlungsphase und am Ende der 12 Monate, die Raten betrugen 25% und 20% (Cincipipini et al. 1998).
Moclobemid ist ein reversibler Monoaminoxidase A Inhibitor (Johanson CE et al. 1993). Zigarettenrauchen inhibiert die MAO-Aktivität; Raucher haben eine niedrigere
MAO-Aktivität als Nichtraucher (Fowler et al. 1996).
Aus diesem Grund könnte eine Erhöhung der MAO infolge einer abrupt beginnenden Entwöhnung zu einer Depression führen, eine Effekt, der wiederum von Moclobemid
verhindert werden könnte.
In einer Studie wurde Moclobemid über 3 Monate mit Placebo verglichen.
Es wurde nach 6 Monaten eine signifikant erhöhte Abstinenzrate (selbstberichtet) für Moclobemid gefunden und nach 12 Monaten ein Trend zu höherer Abstinenz.
Aber es fand sich kein Unterschied zwischen den Gruppen bezüglich Depression, Ängstlichkeit oder Entzugssymptomen (Berlin I et al. 1995).
Doxepin ist ein trizyklisches Antidepressivum mit einem unbekannten Wirkungsmechanismus. In einer doppelblinden, placebokontrollierten Studie mit 19 Patienten, blieben 7 von 9 in der Doxepingruppe abstinent verglichen mit 1 von 10 in der Placebogruppe. Dieses Ergebnis legt nahe, dass Doxepin ein wirkungsvolles Hilfsmittel bei der Entwöhnung sein könnte. Größere Studien müssen allerdings noch abgewartet werden. Es ist interessant, dass andere Studien zeigen konnten, dass Doxepin sowohl die körperliche Entzugssymptomatik als auch das Craving vermindern konnte (Edwards et al. 1988, Murphy et al. 1990).
Nortryptilin ist ein weiteres trizyklisches Antidepressivum, das für die Raucherentwöhnung getestet wurde. In einer Studie mit 119 Rauchern war Nortryptilin in einer antidepressiven Dosis auch wirksam auf die Entwöhnungsrate (Humfleet et al. 1995). Nach 8 Wochen fanden sich 54% in der aktiven versus 35% in der Placebogruppe.
Der positive Nortryptilineffekt fand sich unabhängig von einer anamnestischen Depression. Im Cochrane Report 2002 wurden 2 randomisierte Studien mit einer Nachbeobachtungzeit von 6 Monaten identifiziert. Beide konnten eine signifikante Verbesserung der Erfolgsrate zeigen. Die kombinierte odds ratio für Nortryptilin betrug 3,2 (KI = 1,8–5,7).
Quelle: Standards der Raucherentwöhnung, Konsensus der ÖGP, in: Wiener Klinische Wochenschrift - The Middle European Journal of Medicine, 117. Jahrgang, 2005, Supplementum 2, S. 16/17
Während des Rauchens führen sich Raucher nicht nur systemische Dosen von Nikotin zu, sondern erfahren auch eine Stimulation der oberen Atemwege, wie ein gewisses Brennen in Mund und Rachen. Wiederholtes gemeinsames Auftreten dieser sensorischen Stimuli verstärkt das Rauchverhalten.
Inhaler mit Ascorbinsäure und Zitronensäure und einem Extrakt aus schwarzen Pfeffer wurden entwickelt, um einen ähnlichen sensorischen Stimulus zu erzeugen, um so Entzugssymptome zu vermindern. In einer Studie wurden die Probanden angewiesen einen Inhaler mit Zitronensäure bei jedem Verlangen nach einer Zigarette zu verwenden (Behm et al. 1993).Während der ersten 12 Tage der Entwöhnung konnte der Inhaler die Kohlenmonoxidspiegel signifikant verringern und die Abstinenz erhöhen, der Effekt blieb aber auf schwere Raucher beschränkt.
Dieser Inhaler mit Zitronensäure wurde auch in Kombination mit Nikotinersatzprodukten getestet. In einer randomisierten, placebokontrollierten Studie, in der der Inhaler mit einem Nikotinpflaster kombiniert eingesetzt wurde, waren die Abstinenzraten nach 10 Wochen signifikant höher für die Gruppe mit Zitronensäureinhaler und Pflaster verglichen mit der Gruppe mit Pflaster und Laktoseinhaler (Westman et al. 1995).
In einer anderen Studie wurden die Patienten randomisiert zugeteilt einer Gruppe mit Beratung und Inhaler und einer Gruppe mit Beratung allein durch 3 Wochen (Levin et al. 1993). Die Gruppe mit dem Inhaler erzielte signifikant höhere Abstinenzraten. Nach Absetzen des Inhalers verschwand dieser Unterschied.
In einer Studie mit schwarzem Pfefferextraktinhaler bei sofortiger Abstinenz fanden sich signifikant weniger Entzugserscheinungen verglichen mit Placebo (Rose et al.
1994). Zusätzlich waren dysphorische Stimmungen und Ängstlichkeit beim Inhaler vermindert.
Bisher wurden relativ wenige wissenschaftliche Studien durchgeführt, die die Effizienz dieser Substanzen für die Raucherentwöhnung unterstützen konnten. Dennoch muss gesagt werden, dass die Nebenwirkungen minimal sind und die Kosten niedrig. Zusätzliche Studien werden benötigt, um ihre klinische Verwendbarkeit zu prüfen.
Quelle: Standards der Raucherentwöhnung, Konsensus der ÖGP, in: Wiener Klinische Wochenschrift - The Middle European Journal of Medicine, 117. Jahrgang, 2005, Supplementum 2, S. 17
Eine Kombination von Ephedrin mit Coffein wurde untersucht, um die Effekte auf die Raucherentwöhnung und die Gewichtszunahme zu untersuchen (Robinson et al. 1995). Patienten wurden randomisiert in eine Gruppe mit 20mg Ephedrin mit 200 mg Coffein oder Placebo. Die Verumgruppe hatte eine geringere Gewichtszunahme, die
Entwöhnungsraten und das Rauchverlangen unterschieden sich aber nicht signifikant. Der Gewichtsvorteil verschwand mit dem Absetzen von Ephedrin und Coffein.
Methylphenidat ist eine Substanz, die das ZNS stimuliert, das die Hyperaktivität vermindert und die Konzentrationsfähigkeit bei Kindern mit krankhaften Defiziten in
diesem Bereich erhöhen hilft. Eine kleine, nicht blind durchgeführte Studie hat einen gewissen Gewinn bei der Verwendung dieser Substanz für die Raucherentwöhnung
versprochen (Robinson et al. 1995).
In dieser Studie wurde orales Methylphenidat durch 5 Tage nach sofortiger und kompletter Beendigung des Rauchens verabreicht. Es traten signifikante Entzugserscheinungen auf, die Patienten gaben aber eine spürbare Erleichterung der Symptomatik im Vergleich mit früheren Entwöhnungsversuchen an. 63% der Teilnehmer gaben an, dass sie nach diesen 5 Tagen nicht mehr rauchten.
Diese Ergebnisse legen einen Vorteil in der Behandlung der Tabakabhängigkeit mit Methylphenidat nahe. Eine placebo-kontrollierte, doppelblinde Studie würde darüber Klarheit bringen.
Quelle: Standards der Raucherentwöhnung, Konsensus der ÖGP, in: Wiener Klinische Wochenschrift - The Middle European Journal of Medicine, 117. Jahrgang, 2005, Supplementum 2, S. 17
Es wurde die Hypothese aufgestellt, dass Mecamylamin in Kombination mit dem Nikotinpflaster bessere Ergebnisse erzielt in der Raucherentwöhnung als das Pflaster
alleine. Die bisher vorhandenen Daten sprechen dafür.
Mecamylamin ist ein Nikotinantagonist, der das ad libidum Rauchverhalten steigert, wenn es in Kurzzeitstudien verabreicht wird. Es beeinflusst den Rauchgenuss und einen Gutteil der physiologischen, verhaltensrelevanten und verstärkenden Eigenschaften des Nikotins. Wenn es mit Nikotinersatzstoffen verabreicht wird, könnte ein partieller agonistischer Effekt im Sinne einer Down-Regulation von Nikotinrezeptoren erzeugt werden.
Eine randomisierte, placebo-kontrollierte klinische Studie fand heraus, dass eine Kombination von Mecamylamin mit dem Nikotinpflaster höhere Abstinenzraten erzielte als das Pflaster allein (Rose et al. 1994).Die Abstinenzraten blieben auch nach 6 und 12 Monaten höher. Mecamylamin reduzierte auch signifikant das Craving, negative Stimmungen und den Appetit. Nebenwirkungen wie Benommenheit oder Verstopfung waren häufig.
Der Cochrane Report kann über Mecamylamin insgesamt 2 Studien ausfindig machen. Seine Konklusion ergibt, dass Mecamylamin plus Nikotinpflaster der alleinigen Anwendung von Nikotinpflaster überlegen ist. Weitere Studien mit höheren Patientenzahlen sind aber notwendig, um Mecamylamin für die Raucherentwöhnung empfehlen zu können.
Quelle: Standards der Raucherentwöhnung, Konsensus der ÖGP, in: Wiener Klinische Wochenschrift - The Middle European Journal of Medicine, 117. Jahrgang, 2005, Supplementum 2, S. 15/16
Cimetidin.
Der H2 Rezeptor Antagonist Cimetidin verringert die mittlere totale systemische Clearence von Nikotin um 30% und es erhöht die Plasmanikotinspiegel
nach einer intravenösen Gabe von Nikotin. Es ändert auch die renale Clearence von Nikotin.
Eine Studie an Freiwilligen, die nicht zu einer Entwöhnung motiviert waren, fand keine Unterschiede zwischen Medikamentenwirkung und Placebo auf die Höhe des Kohlenmonoxids, des Plasmanikotin- oder Plasmakotininspiegels (Gossop et al. 1988). Zusätzlich konnte Cimetidin die Nikotinelimination bei schweren Rauchern nicht verändern im Unterschied zu einer Population von Nichtrauchern, wo die Nikotinclearence um 30% sank.
Clonidin (Catapressan)
ist ein Alpha2-Sympathomimetikum, das zur Behandlung des Hypertonus eingesetzt wird. Es wurde gezeigt, dass es sowohl Alkohol- als auch Opiatentzugssymptome vermindern kann. Darüber hinaus geben die AHCPR Guidelines dem Clonidin ein „B“ Rating für die Raucherentwöhnung.
In einer Studie an Rauchern mit erfolglosen früheren Entwöhnungsversuchen, erzielten jene mit Clonidin eine doppelt so hohe Entwöhnungsrate als jene mit Placebo (Glassman et al. 1988). Dieser Effekt blieb auch nach 6 Monaten noch bestehen. Der Cochrane Report identifizierte 5 Studien, die den Selektionskriterien entsprechen.
Die gepoolte odds ratio für Clonidin versus Placebo betrug 1,89 (95% KI = 1,30–2,74). Es gab eine hohe Inzidenz für dosisabhängige Nebenwirkungen wie trockener
Mund und Sedierung.
Die Konklusion aus diesen Studien: Clonidin ist effektiv für die Raucherentwöhnung. Allerdings basiert diese Konklusion auf einer kleinen Zahl an Studien, die anfällig für Bias sind. Prominente Nebenwirkungen limitieren den Einsatz von Clonidin.
Lobelin.
Der Effekt des Lobelin ist dem des Nikotin ähnlich; seine Wirkung auf die Nikotinrezeptoren des peripheren Nervensystems ist aber deutlich geringer. Lobelin
war enthalten in Medikamenten wie Bantron und CigArrest, die, wenn auch sicher, von der FDA wegen fehlender Wirksamkeit vom Markt genommen wurden.
Eine neuere Studie über sublinguales Lobelin bestätigte den Mangel an Wirksamkeit (Glover et al. 1998). Das einzige positive Ergebnis war ein Trend zu gering erhöhten
Entwöhnungsraten mit Lobelin bei stark abhängigen Rauchern, bestimmt durch den Fagerströmtest.
CigArrest ist wieder erhältlich, aber mit einer sehr geringen Dosis Lobelin. Deshalb wird das neue Produkt als Homöopathikum vermarktet. Keine Studie hat die Effizienz
von CigArrest bei der Raucherentwöhnung zeigen können.
Phenylpropanolamin
ist eine anorektische Substanz, die bei der Gewichtskontrolle in der Raucherentwöhnung helfen könnte. In einer randomisierten, placebo-kontrollierten, doppel-blinden Studie wurde entweder Phenylpropanolamin oder ein Placebokaugummi durch 4 Wochen verabreicht an entwöhnungswillige Raucher (Klesges 1995). Die Autoren fanden keine Unterschiede bei den Entwöhnungsraten zwischen den Behandlungsgruppen.
Aber es fand sich eine geringere Gewichtszunahme sowohl bei Männern als auch bei Frauen, die Phenylpropanolamin eingenommen haben. Die Substanz konnte keine anderen Entzugsymptome beeinflussen.
Diese Ergebnisse legen nahe, dass Phenylpropanolamin bei der Kontrolle der Gewichtszunahme bei der Entwöhnung sein kann aber kein wirkungsvolles Hilfsmittel
für die Nikotinentwöhnung darstellt.
Cotinin
ist ein Metabolit des Nikotin. Einige frühere Daten haben eine gewisse Wirksamkeit bei der Raucherentwöhnung vermuten lassen. Diese konnten nicht bestätigt werden; nachfolgende Daten haben ergeben, dass Cotinin das Rauchen nicht vermindert und das Nikotinentzugssyndrom verstärkt (Hatsukami et al. 1997).
Naltrexon
ist ein Opioidantagonist, der erst kürzlich von der FDA für die Behandlung der Alkoholabhängigkeit zugelassen wurde. Es gibt Hinweise, dass das Opioidsystem an der verstärkenden Wirksamkeit verschiedener Drogen einschließlich dem Nikotin beteiligt sein könnte.
2 Studien haben die Wirkungen des Naltrexon in der Raucherentwöhnung untersucht (Sutherland et al. 1997, Houtsmuller et al. 1997). Sie fanden einen generell niedrigen
Effekt der Substanz auf den Nikotinentzug, das Rauchverhalten oder den Rauchgenuss. Die derzeit erreichbaren Daten unterstützen den Einsatz von Naltrexon nicht bei der Behandlung der Nikotinabhängigkeit oder des Entzugssyndroms. Die Cochrane Gruppe schließt aus diesen 2 Studien, dass die Datenlage noch zu gering ist, um eine endgültige Aussage über die Wirksamkeit von
Naltrexon für die Raucherentwöhnung zu machen.
Adrenokortikotropischem Hormon (ACTH).
Von einer Therapie mit ACTH wurde vermutet, dass es wirksam sei bei der Entwöhnung, weil endogene Kortikotropinspiegel während des Entwöhnungsprozesses absinken (Targovnik 1989). 2 kleine nicht blind durchgeführte Studien mit ACTH-Injektionen zeigten einen potentiellen Benefit (Bourne 1985, McElhaney 1989).
In der ersten Studie mit 10 Rauchern konnten alle das Rauchen für 7 Monate beenden und es fand sich eine substantielle Reduktion der Entzugssymptomatik nach 1 oder 2 Injektionen ACTH. In der anderen Studie konnten 13 von 15 Rauchern das Rauchen reduzieren, wenn ACTH in einem 3-Tages-Intervall während der ersten 1 bis 2 Wochen injiziert worden ist.
Leider waren diese Studien weder placebo-kontrolliert, noch geblindet und sie wurden in Raucherentwöhnungskliniken durchgeführt an Rauchern, die hoch motiviert zur Entwöhnung waren. Daher müssen noch kontrollierte Studien diese Ergebnisse bestätigen.
Quelle: Standards der Raucherentwöhnung, Konsensus der ÖGP, in: Wiener Klinische Wochenschrift - The Middle European Journal of Medicine, 117. Jahrgang, 2005, Supplementum 2, S. 18/19
In der Praxis ist der Beitrag von Silberazetat marginal.
In einer Studie, die Silberazetat mit Placebo verglich, wurde ein Trend zu höherer Abstinenz bei der aktiven Therapie gefunden. Der Effekt erreichte Signifikanz bei den Patienten, die das Silberazetat in den 3 Wochen nach Beendigung weiterverwendet haben. Nach 12 Monaten fand sich kein Unterschied mehr zwischen den Behandlungsgruppen.
In einer anderen Studie, die Silberazetatkaugummi mit Nikotin- oder Placebokaugummi verglichen hat, waren die Abstinenzraten mit Silberazetat signifikant niedriger als mit Nikotinkaugummi (Jensen et al. 1990). Es fanden sich nur gering höhere Raten als bei Placebo.
Daraus kann man schließen, dass Silberazetat einen begrenzten Effekt hat bei Rauchern, die zu seiner Einnahme motiviert sind, aber es hat einen sehr begrenzten Effekt.
Quelle: Standards der Raucherentwöhnung, Konsensus der ÖGP, in: Wiener Klinische Wochenschrift - The Middle European Journal of Medicine, 117. Jahrgang, 2005, Supplementum 2, S. 18
(U.S. Public Health Service, 1964). Das „Tobacco Dependance Syndrome“ ist nunmehr als Krankheit im ICD-10 Code F 17.2 definiert. Damit wurde die Tabakabhängigkeit als Störung im Sinne einer Abhängigkeit von einer psychoaktiven Substanz klassifiziert.
Nikotin ist in reiner Form hochgiftig. Bereits 0,050 Gramm sind für den Menschen tödlich. Die Entdeckung des Nutzens der Tabakpflanze geht auf die amerikanischen
Ureinwohner zurück. Innerhalb des Alltags und der Zeremonien einzelner Stämme wurden Rauchrituale abgehalten. Dazu wurden verschiedene Pflanzen gesammelt
und gemischt. Tabak diente dabei als Trägersubstanz, die vor allem ein gleichmäßiges Abbrennen der Rauchmischung gewährleistete. Nikotin, ein Alkaloid der Tabakpflanze, zeichnet sich pharmakologisch durch ein bivalentes Wirkprofil aus. Je nach Vigilanz, psychischer Ausgangslage und Dosis wirkt Nikotin aktivierend und
stimulierend oder entspannend und beruhigend.
Im Zigarettenrauch liegt Nikotin vorwiegend als hydrophile Substanz vor, wird deshalb rasch über Schleimhäute und Alveolarepithel resorbiert, gelangt innerhalb
von sieben bis zehn Sekunden in das Gehirn und bindet sich dort an nikotinerge Acetylcholinrezeptoren. Die dadurch ausgelöste pharmakologische Reaktion setzt Neurotransmitter aus Hirnzellen frei und führt beim Raucher zu subjektiv angenehmen Empfindungen. Die Nikotinabhängigkeit äußert sich mit zwanghaftem Verlangen nach Tabak, verminderter Kontrolle über Menge des konsumierten Tabaks, Toleranzentwicklung, Entzugssymptomen, Verlust wichtiger Freizeit- und beruflicher Aktivitäten, Weiterführung des Tabakkonsums trotz Kenntnis negativer
langfristiger Konsequenzen bzw. trotz eingetretener Tabakfolgeschäden. Sie betrifft ca. 70 bis 80% aller Raucher.
Durch klassische und operante Konditionierung wird Rauchen an auslösende Reize aus Umwelt und Organismus gekoppelt bzw. an angenehme Folgen des Rauchens
(Beruhigung, Stressbewältigung, soziale Kontakte) gebunden.
Die in das Rauchen gesetzten positiven Erwartungen erfüllen sich nach jeder Zigarette neu; der Circulus vitiosus der Sucht hat begonnen. Körperliche Abhängigkeit vom Nikotin und psychische Abhängigkeit vom Rauchen durch Gewöhnung, angenehme Empfindungen während des Rauchens und durch negative Erwartungen an die Entwöhnungsphase sind die aufrechterhaltenden Bedingungen
der Tabakabhängigkeit. Den Schweregrad ihrer Nikotinabhängigkeit können Raucher leicht über die Beantwortung der sechs Fragen des Fagerströmtests ermitteln.
Entzugssymptome (depressive Verstimmung, Schlaflosigkeit, Konzentrationsstörungen, Enttäuschung und Ärger, Angst, Unruhe, Abnahme der Herzfrequenz, Verlangen nach Süßigkeiten), als Zeichen der körperlichen Abhängigkeit von Nikotin, können innerhalb weniger Stunden nach Beendigung des Tabakkonsums beginnen, haben nach ein bis vier Tagen ihren Höhepunkt und
dauern drei bis vier Wochen.
Eine weitere Erklärung für die suchtmachende Wirkung des Nikotins liegt nicht in der Art des Stoffes begründet,  sondern in der Art der Aufnahme. Der Zigarettenrauch
wird inhaliert und das Nikotin erreicht innerhalb von sieben Sekunden das Gehirn. Jeder Zug ist ein kleiner „Kick“, ein fast explosiver Anschub des Gehirnstoffwechsels.
Obwohl Nikotinpflaster oder -kaugummis die gleiche Menge Nikotin wie Zigaretten abgeben, würde kein Raucher das Gefühl der Nikotinaufnahme über die Lunge damit vergleichen. Der plötzliche „Kick“ nach einem tiefen Lungenzug bewirkt ein kurzes Gefühl der Entspannung und Belohnung, das bald wieder vergeht und dann natürlich eine stille Unzufriedenheit hinterlässt, und vor allem den Wunsch nach mehr. Weitere Suchtstoffe werden unter den knapp 600 Zusatzsubstanzen vermutet, die die zigarettenherstellenden Firmen dem Tabak beimischen.
Schon in den Anfängen der Rauchertherapie in Österreich wurde auch großer Wert auf eine ausführliche Anamnese gelegt, um auf die spezifischen Bedürfnisse des einzelnen eingehen zu können. Aus diesen jahrelangen Erfahrungen, kombiniert mit den neuesten Erkenntnissen der Tabakabhängigkeit, wurde das Wiener Standard Raucher Inventar erstellt, das Rauchertherapeuten die Entscheidung für die optimale Therapie erleichtert (Schoberberger 1998). Eine Analyse des Bedarfes der Diagnostik und Therapie der Tabakabhängigkeit soll angestrebt werden und zwar auf Grundlage der zu Verfügung stehenden epidemiologischen Informationen über das Rauchverhalten. Dazu stehen vor allem auch die Einstellungsmuster der Bevölkerung, im Besonderen die Ausprägung des Nikotin-Prä-Abstinenz-Syndroms (Kunze 1996). Die Einstellung des Rauchers zu seinem Rauchverhalten wird als zunehmend wichtiges Diagnose- und Behandlungskriterium in der Nikotintherapie erkannt. Raucher, die mit ihrem derzeitigen Rauchverhalten nicht zufrieden sind, werden als dissonante Raucher bezeichnet. Diese Phase wird somit als Nikotin-Prä-Abstinenz-Syndroms beschrieben. Der konsonate Raucher ist mit seinem Rauchverhalten zufrieden und beabsichtigt nicht, innerhalb der nächsten Jahre sein Verhalten zu ändern.
Nach Prochaska und DiClementi durchlaufen Raucher einen Prozess der Entwöhnung, wobei fünf Veränderungsstadien unterschieden werden (Prochaska und DiClementi 1993).
– Präkontemplation: Der Raucher formuliert noch keine Absicht zur Entwöhnung.
– Kontemplation: Ein ernsthaftes Nachdenken in Bezug auf ein Aufhören findet statt.
– Präparation: Der Raucher formuliert konkrete Pläne und legt den Zeitpunkt des Aufhörens fest.
– Aktion: Die Absicht wird im konkreten Verhalten verwirklicht.
– Aufrechterhaltung: Ist gültig, wenn die Nikotinabstinenz über mindestens sechs Monate aufrechterhalten wird.
Die Dissonanz zum eigenen Rauchverhalten wird durch verschiedene Einstellungen ausgedrückt: der Wunsch abstinent zu werden, die Absicht den Konsum zu reduzieren oder der Vorsatz auf eine leichtere Zigarettenmarke umzusteigen (Kunze 1998). Nach einer österreichischen Erhebung sind 47% der Tabakkonsumenten konsonante und 53% dissonante Raucher (Schmeiser-Rieder 1997). Die generelle Annahme, wonach alle dissonanten Raucher mit dem Rauchen aufhören wollen, kann nicht bestätigt werden. Österreichische Daten zeigen, dass 29% der dissonanten Raucher den Tabakkonsum einstellen wollen. Die Mehrheit der dissonanten Raucher beabsichtigt, das Rauchen zu reduzieren (57%) oder auf eine andere Marke umzusteigen (Jimenez-Ruiz 1998).
Die Einstellungsmuster der Raucher zum eigenen Rauchverhalten, sprich der Ausprägungsgrad des Nikotin-Prä-Abstinenz-Syndroms, sind von entscheidender Bedeutung für die Diagnose und Behandlung der Tabakabhängigkeit und somit für den Bedarf der Rauchtherapie in Österreich.
Quelle: Standards der Raucherentwöhnung, Konsensus der ÖGP, in: Wiener Klinische Wochenschrift - The Middle European Journal of Medicine, 117. Jahrgang, 2005, Supplementum 2, S. 7/8
Hypnose wird seit vielen Jahren in der Verhaltenstherapie (Kirsch und Lynn 1995) eingesetzt, bei chronischen Schmerzzuständen (Hart und Alden 1994), sowie um die
Lebensqualität bei Tumorpatienten zu verbessern (Newton 1992), um nur einige Beispiele zu nennen. Wie die pathophysiologischen Mechanismen, die zu diesen Veränderungen führen, erklärbar sind, ist allerdings weitgehend unklar.
In der RE werden der Hypnose vor allem drei Wirkungsmechanismen zugeschrieben, nämlich die Verminderung des Dranges zu rauchen, der Stärkung der Willenskraft
aufzuhören, sowie der Konzentrationssteigerung und Focusierung auf die eigentliche Therapie (Spiegel 1993).
Unter der Hypnosetherapie soll die Einstellung des Rauchers zum Rauchen und zu seinem eigenen Körpergefühl beeinflusst und geändert werden. Auch ist es möglich
Techniken der Selbst-Hypnose zu erlernen und anzuwenden.
Diese Methode wird als kostengünstiger und mit einer höheren Compliance von Seiten des Patienten beschrieben.
Es fehlen zur Zeit zum Thema Hypnose in der RE randomisierte Studien mit entsprechend großer Fallzahl.
Daher liegen hauptsächlich Case Reports oder kleine unkontrollierte Studie vor, die eine entsprechend große Streubreite zeigen, mit Abstinenzraten von 4–88% in 6
Monaten.
Ein weiteres Problem stellen die vielen verschiedenen Hypnosetherapieformen dar, wodurch ein direkter Vergleich fast unmöglich ist.
Das USDHHS kann daher keine Angaben über eine Effektivität von Hypnose in der RE machen und verweist auf die Cochrane reviews.
Die Cochrane Review hat folgende Fragestellungen bezüglich Effektivität von Hypnose evaluiert:
a) Hat die Hypnose einen therapeutischen Effekt auf die Nikotinabstinenz,
b) Ist die mögliche Erfolgsrate einer Hypnose größer als durch andere Interventionen hervorgerufen?
Nur randomisierte Studien wurden herangezogen, als primäres Endziel wurde die komplette Abstinenz nach 6 Monaten vorausgesetzt. Sowohl biochemische Marker
(CO, Serum-Cotinin, Harn-Cotinin) als auch die Ergebnisse durch Telefoninterviews wurden herangezogen und zugelassen. 9 Studien wurden herangezogen, doch variierte das Studiendesign betreffend Methodik, Anzahl an Sitzungen, sowie Länge der einzelnen Sitzungen so beträchtlich, dass eine Meta-Analyse nicht vorgenommen werden kann. 4 Studien haben Hypnose mit Placebo verglichen, drei davon waren zu klein, um statistisch relevant zu sein, die größte (Rabkin 1984) zeigte jedoch keinen Benefit durch die Anwendung von Hypnose.
Es zeigt sich also, dass Hypnose die 6 Monatsabstinenzrate nicht verlängern kann. Auch das fehlende Einsetzen einer passenden Placebogruppe lässt seriöse placebokontrollierte Studien nicht zu. Zum Teil konnten in Studien beachtliche Erfolgsraten mit Hypnose präsentiert werden (z.B. Dedenroth 1968), doch waren diese Studien allesamt nicht randomisiert.
Es besteht also in Zukunft Bedarf an größeren randomisierten und kontrollierten Studien, in denen vor allem auch die Methodik der verwendeten Hypnoseformen klar
definiert werden.
Conclusio: Hypnose hat sich als Therapieform bislang nicht effektiver als Placebo erwiesen.
Quelle: Standards der Raucherentwöhnung, Konsensus der ÖGP, in: Wiener Klinische Wochenschrift - The Middle European Journal of Medicine, 117. Jahrgang, 2005, Supplementum 2, S. 20/21
Bewertung von Beratungs- und Behandlungsmaßnehmen zur Tabakentwöhnung durch das Deutsche Krebsforschungszentrum
(Auszug aus den Handlungsempfehlungen für eine wirksame Tabakkontrollpolitik in Deutschland, herausgegeben vom Deutschen Krebsforschungszentrum, Heidelberg, 2002)
Selbsthilfematerialien
Der alleinige Einsatz von Selbsthilfematerialien hat einen kleinen Effekt auf die Ausstiegsquoten. Obgleich Selbsthilfemaßnahmen im Vergleich zur professionell angeleiteten Tabakentwöhnung geringere Abstinenzquoten erzielen, haben sie den Vorteil, dass sie eine größere Reichweite haben.
Selbsthilfematerialien, die individualisiert auf die Bedürfnisse einzelner Raucher zugeschnitten sind, erweisen sich im Vergleich zu StandardÂmaterialien als effektiver.
Professionelle Beratung/Behandlung
Ziel der kurzen Ausstiegsberatung ist es, einen Ausstiegsversuch auszuÂlösen. Die Identifikation und kurze Ausstiegsberatung aller Raucher im Rahmen einer ärztlichen Routineuntersuchung kann den Anteil derjenigen erhöhen, die – unabhängig von einem vorher bestehenden Ausstiegswunsch – zumindest für einen Zeitraum von sechs Monaten mit dem Rauchen aufhören.
Bei bestehendem Ausstiegswunsch sind für die Unterstützung der TabakÂentwöhnung mehrfache verhaltenstherapeutische Interventionen wirÂkungsvoll. Sowohl Gruppen- als auch Einzelsitzungen sind effektiv, derzeit gibt es keine schlüssigen Hinweise für die Überlegenheit einer der beiden Interventionen. Zwischen Beratungsintensität und Wirksamkeit der Entwöhnungsbehandlung besteht eine Dosis-Wirkungs-Beziehung: Generell sind intensivere Maßnahmen effektiver.
Telefonische Raucherberatung ist eine effektive und zugleich niederschwellige Beratungsform, die eine große Reichweite hat und somit einen größeren Anteil der rauchenden Bevölkerung erreicht als personenintensivere Maßnahmen.
Für die reaktive Telefonberatung werden zwar hohe Abstinenzquoten berichtet, die Bewertung ihrer Wirksamkeit ist allerdings bisher aufgrund des Fehlens angemessener Untersuchungen noch offen. Die Effektivität der pro-aktiven telefonischen Raucherberatung (Vereinbarung von Rückrufen durch Entwöhnungsspezialisten) ist dagegen erwiesen.
Pharmakologische Entwöhnungshilfen
Nach US-amerikanischen und europäischen Richtlinien und Empfehlungen zur Tabakentwöhnung gelten Nikotinersatztherapie und Bupropion bei der medikamentösen Unterstützung der Tabakentwöhnung als medikamentöse Therapie erster Wahl. Medikamentöse Therapien erster Wahl („firstÂline medications“) sind definiert als „sichere und effektive Therapien zur Behandlung (der Tabakabhängigkeit)“ und von den zuständigen Behörden geprüft und zugelassen.
Nikotinersatzprodukte können die Entzugssymptomatik lindern und die Raucherentwöhnung erleichtern. Der Forschungsstand zur Nikotinersatztherapie bei Rauchern mit geringem Konsum ist bislang unzureichend. Alle bisher zugelassenen Darreichungsformen der Nikotinersatztherapie zeigen eine vergleichbar gute Wirksamkeit in der Entwöhnungsbehandlung.
Bupropion verbessert die Abstinenzquoten und verringert die EntzugsÂsymptomatik. Aufgrund möglicher Nebenwirkungen und einer Anzahl von Gegenanzeigen muss der Verschreibung von Bupropion eine sorgfältige ärztliche Anamnese vorausgehen.
Kombination verschiedener Entwöhnungsmethoden, Zielgruppenspezifität
Die Kombination verschiedener Entwöhnungsmethoden kann die ErfolgsÂchancen eines Ausstiegsversuches erhöhen. So verbessert die Kombination von Nikotinersatztherapie und Verhaltenstherapie durch geÂschulte Leistungserbringer die Erfolgsaussichten im Vergleich zu den Ergebnissen einer rein verhaltenstherapeutischen Behandlung oder reinen Nikotinersatztherapie um nahezu das Doppelte.
Die Erfolgschancen eines Ausstiegsversuches können auch bei der Kombination anderer Methoden im Vergleich zu ihrem separaten Einsatz erhöht werden. Vor kurzem wurde dies für den zusätzlichen Einsatz von Selbsthilfematerialien im Rahmen der Entwöhnungsbehandlung mit Nikotinpflaster sowie für die pro-aktive telefonische Raucherberatung in Kombination mit der Verwendung von Nikotinersatzprodukten nachgewiesen.
Dies gilt auch für die Kombination professioneller Kurzinterventionen und Selbsthilfematerialien. So kann die Entwöhnungsrate schwangerer Raucherinnen anhand von Kurzinterventionen durch geschulte Leistungserbringer in Kombination mit spezifisch auf rauchende Schwangere ausgerichteten Selbsthilfematerialien erheblich erhöht werden. Dies gilt ebenfalls für die Entwöhnungsberatung und Rückfallprävention für junge Mütter durch Pädiater in Kombination mit Selbsthilfematerialien.
Die Effektivität von Standardbehandlungen kann durch deren zielgruppen- und risikogruppenspezifische Modifikation gesteigert werden. Zu den Risikogruppen zählen Raucher mit Herzerkrankungen, chronischen Lungenerkrankungen oder mit psychiatrischen Störungsbildern. Ein BeiÂspiel für eine prioritäre Zielgruppe sind schwangere Raucherinnen, deren Tabakkonsum nicht nur sie selbst schädigt, sondern auch das Risiko für vorgeburtliche Schäden erhöht. Aufgrund der hohen Rückfallraten nach der Entbindung ist auch die Rückfallprävention von besonderer Bedeutung.
Ärzte appellieren trotzdem früher aufzuhören
Devon/München (pte/10.03.2008/13:36) - Mit dem Pensionsantritt bietet sich für Raucher eine erfolgversprechende Chance ihr Laster aufzugeben. Das ist das Ergebnis einer Studie der Peninsula Medical School, die 1.712 Raucher über sechs Jahre begleitete. Die Erfolgsrate bei Menschen, die sich kürzlich zur Ruhe gesetzt hatten, lag deutlich höher als bei Rauchern, die noch arbeiteten. Der Ruhestand mache es einfacher, auch andere große Umstellungen im Lebensstil umzusetzen. “Das entspricht nicht meiner Erfahrung”, zweifelt Pal Bölcskei vom Institut für Raucherberatung und Tabakentwöhnung http://www.rauchfreiwerden.de in München auf Anfrage von pressetext.
“Die Gründe, warum Menschen im Pensionsalter aufhören zu rauchen, sind wachsende gesundheitliche Probleme, mit denen sie konfrontiert sind”, so der Mediziner. Bei älteren Patienten würden Ärzte in ihren Appellen gegen das Rauchen immer vehementer und die Menschen einsichtiger. “Unserer Erfahrungen nach funktioniert die Raucherberatung in Betrieben sogar besonders effektiv”, ergänzt Bölcskei. Tatsächlich gäbe es aber Lebensphasen, in denen das Aufhören häufig gelinge, so Bölcskei. “Menschen mit kleinen Kindern verhalten sich immer disziplinierter und rauchen nur draußen. Diese Selbstdisziplinierung ist meiner Meinung nach der erste Schritt zum Aufhören. Alleinstehende hingegen haben es schwerer.”
Die Erfolgsrate am Beginn des Ruhestands lag in der US-Studie jedoch deutlich über der jüngerer Menschen. Das sei aber kein Grund, mit dem Aufhören bis zu diesem Zeitpunkt zu warten, denn auch Raucher zwischen 30 und 40 seien bereits in der Lage aufzuhören und gesünder zu leben, so die Forscher. Dass sich das Aufhören lohnt, beweist eine zweite Studie des Forschungsleiters Iain Lang. Demnach seien Raucher tendenziell unglücklicher als Nichtraucher. Eine Umfrage unter 9.000 Menschen über 50 wies Tabakkonsumenten eine deutlich niedrigere Lebensqualität aus.
Quelle: http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=080310026
Vom 20. November 2002
Auf Grund des § 21 Abs. 1 Nr. 1 Buchstabe c bis f und h bis j sowie Nr. 2 in Verbindung mit § 19 Abs. 1 Nr. 2 Buchstabe b und Abs. 1 Nr. 4 Buchstabe c und des § 22 Abs. 3 des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 9. September 1997 (BGBl. I S. 2296), von denen § 19 Abs. 1 und § 22 Abs. 3 durch Artikel 42 Nr. 4 der Verordnung vom 29.Oktober 2001 (BGBl. I S. 2785) und § 21 Abs. 1 zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 8. August 2002 (BGBl. I S. 3116) geändert worden sind, in Verbindung mit § 1 des Zuständigkeitsanpassungsgesetzes vom 16. August 2002 (BGBl. I S. 3165) und dem Organisationserlass vom 22.Oktober 2002 (BGBl. I S. 4206) verordnet das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit:
§ 1 Begriffsbestimmungen
Im Sinne dieser Verordnung sind
§ 2 Teer-, Nikotin- und Kohlenmonoxidgehalt in Zigaretten
Zigaretten dürfen gewerbsmäßig nur in der Weise hergestellt werden, dass der Teer-, Nikotin- und Kohlenmonoxidgehalt im Rauch der Zigaretten folgende Höchstmengen nicht überschreitet:
§ 3 Messverfahren
Für die Bestimmungen der Teer-, Nikotin- und Kohlenmonoxidgehalte im Rauch von Zigaretten gelten folgende Anforderungen:
veröffentlicht sind.
veröffentlicht ist.
§ 4 Zulassung von Prüflaboratorien
§ 5 Mitteilungspflichten
§ 6 Angabe des Gehalts an Rauchinhaltsstoffen und der Chargennummer
§ 7 Warnhinweise
Diese allgemeinen Warnhinweise sind abwechselnd so zu verwenden, dass sie regelmäßig auf den Packungen erscheinen, wobei bei den Warnhinweisen unter Nummer 1 wahlweise einer der beiden zu verwenden ist. Diese Hinweise sind auf der am ehesten ins Auge fallenden Breitseite der Packung und auf jeder im Einzelhandelsverkauf des Erzeugnisses verwendeten Außenverpackung, ausgenommen durchsichtige zusätzliche Verpackungen, aufzudrucken.
§ 8 Art der Kennzeichnung
§ 9 Irreführende Angaben
Auf der Verpackung von Tabakerzeugnissen dürfen Begriffe, Namen, Marken und bildliche oder sonstige Zeichen, die den Eindruck erwecken, dass ein bestimmtes Tabakerzeugnis weniger schädlich als andere sei, nicht verwendet werden.
§ 10 Straftaten und Ordnungswidrigkeiten
§ 11 Übergangsregelungen
§ 12 Inkrafttreten, Außerkrafttreten
Diese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft. Gleichzeitig tritt die Verordnung über die Kennzeichnung von Tabakerzeugnissen und über Höchstmengen von Teer im Zigarettenrauch vom 29. Oktober 1991 (BGBl. I S. 2053), zuletzt geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 8. März 1996 (BGBl. I S. 460), außer Kraft.
Der Bundesrat hat zugestimmt.
Bonn, den 20. November 2002
Die Bundesministerin für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft
Renate Künast
Anlage (zu § 7 Abs. 2)
Ergänzende Warnhinweise
*) Diese Verordnung dient der Umsetzung der Richtlinie 2001/37/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 5. Juni 2001 zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Herstellung, die Aufmachung und den Verkauf von Tabakerzeugnissen (ABl. EG Nr. L 194 S. 26).
1) Zu beziehen durch Beuth-Verlag GmbH, Berlin und Köln. Tabakprodukt-Verordnung*) Vom 20. November 2002
Auf dieser Seite finden Sie die beschlossenen deutschen Nichtraucher-schutzgesetze und nachfolgend in alphabetischer Reihenfolge Links zu weiteren relevanten Gesetzen, Verordnungen dazugehörigen Änderungen und vorausgegangenen Entwürfen sowie zu amtlichen Mitteilungen und freiwilligen Vereinbarungen mit Bezug zum Nichtraucherschutz bzw. zum Rauchen.
Nichtraucherschutzgesetze
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Weitere Gesetze und Verordnungen
Amtliche Mitteilungen, Erlasse u. sonstige offizielle Bekanntmachungen
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Abgeordnetenhaus Berlin Drs 15/5043 vom 26.04.2006
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Aktionsplan Drogen und Sucht der Bundesregierung (25.06.2003)
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Bundesdrucksache 14/3231 vom 12.04.2000
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Freiwillige Vereinbarungen
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Nichtraucherschutz in Hotellerie und Gastronomie
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Vertrag zwischen BMG und Zigarettenindustrie (20.03.2002)
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Quelle: http://www.forum-rauchfrei.de/
Die WHO-Tabakkonvention (Rahmenübereinkommen der WHO zur Eindämmung des Tabakgebrauchs; Framework Convention on Tobacco Control FCTC) enthält die Grundsätze, die in den nächsten Jahren weltweit für den Umgang mit Tabak und Tabakwaren gelten sollen. Das Angebot und die Nachfrage von Tabakprodukten sollen durch verschiedene, auf wissenschaftlichen Erkenntnissen abgestützte Massnahmen zugunsten einer besseren Gesundheit weltweit reguliert werden. Die WHO-Tabakkonvention ist am 27. Februar 2005 in Kraft getreten. Weltweit wurde sie von 168 Staaten unterzeichnet und von 150 Staaten ratifiziert, darunter auch von der EG (Stand: 21.9.07).
Die WHO-Tabakkonvention verpflichtet die Vertragsparteien insbesondere zu folgenden Massnahmen:
Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 9.4.2008
Verhaltenstherapie bezeichnet eine Vielzahl von psychotherapeutischen Richtungen, die vor allem am (innerlich-gedanklichen und äußerlich-sichtbaren) Verhalten des Klienten ansetzen und ihm individuelle Methoden liefern, seine aktuellen Probleme besser zu bewältigen.
Ziel der verhaltenstherapeutischen Behandlung des Rauchstopps ist das Erkennen und Verändern von erlernten Verhaltensweisen, um vorhandene Reiz-Reaktions-Schemata, die bei Rauchern den Griff zur Zigarette auslösen (z.B. die Zigarette zum Kaffee, zum Bier, in gemütlicher Runde usw.) zu überwinden.
Im ersten Schritt zur Verhaltensänderung kann der Raucher mit Hilfe eines Rauchprotokolls herausfinden, welche Funktionen das Rauchen bei ihm übernimmt: z.B. vorrangiges Rauchen in stressigen Situationen, Rauchen zur Entspannung oder zur Kontrolle von Hungergefühlen.
Verhaltenstherapeuten entwickeln mit dem Rauchen gemeinsam in der Einzel-Behandlung oder im Seminar entsprechende Handlungs-Alternativen und erhöhen damit wesentlich die Erfolgsaussichten für einen Rauchstopp.
Die wichtigsten Elemente verhaltenstherapeutischer Verfahren sind:
Motivationsüberprüfung und Vorsatzfestigung:
Hierzu erstellt der Raucher eine Liste seiner persönlichen Für- und Wider-Argumente zum Thema Rauchen.
Verpflichtungsbereitschaft:
Der Raucher legt einen Stichtag fest, ab dem er nicht mehr rauchen wird. Im Familien- und Bekanntenkreis wird dieser Entschluss offengelegt und bei Nichteinhaltung evtl. eine bestimmte Gegenleistung vereinbart. Durch diese Maßnahmen soll die Ernsthaftigkeit des Entwöhnungsentschlusses bekräftigt werden.
Selbstbeobachtung:
Ein Verhalten, das verändert werden soll, muss zunächst analysiert werden. Hierzu dient die Selbstbeobachtung. In Selbstbeobachtungsprotokollen wird schriftlich festgehalten, wann, wie oft und in welchen Situationen geraucht wurde.
Selbstanalyse und Situationskontrolle:
Wenn dem Raucher bewusst geworden ist, in welchen Situationen oder aus welchen Gründen er raucht, können individuell alternative Bewältigungsmöglichkeiten gefunden werden. Es ist leichter, eine bestimmte Verhaltensweise durch eine andere zu ersetzen, als sie ersatzlos aufzugeben.
Zielsetzung und Zielfestlegung:
Das gesetzte Ziel sollte in jedem Fall und ohne Abstriche das Erreichen des völligen Rauchverzichts sein. Alle Varianten vom Wenig-Rauchen bis zum kontrollierten Rauchen sind erfahrungsgemäß auf Dauer nicht erfolgreich. Eine Entwöhnung sollte auch nur dann begonnen werden, wenn sich der Raucher auf diese Zielvorgabe wirklich einlässt.
Selbstbelohnung:
Damit der Raucher langfristig sein Rauchverhalten ändern kann, muss das bewusste Vermeiden der Zigarette durch andere Dinge belohnt werden. Dieses bewusste, selbstgesteuerte Einsetzen von positiven Erlebnissen und kleinen Genüssen wird als Selbstbelohnung bezeichnet. Die Einübung und Verfestigung stabiler Abstinenz kann durch Selbstbelohnungsaktionen sinnvoll unterstützt werden. Nur wenn Nichtrauchen auch “Spaß” macht, wird es auf Dauer durchgehalten werden.
Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 20.06.2008
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Die natürliche Hilfe bei Hormonstörungen
Die Probleme
Rauchende Männer sind arm dran: Zum einen ist ihr Laster ein Hauptgrund für Impotenz, da es die Blutzufuhr zum Penis verringern kann. Dann schaffen die Schwellkörper es nicht, eine Erektion aufrecht zu halten. Zum anderen ist Tabakrauch schädlich für die Spermienproduktion in den Hoden. Raucher weisen deshalb mehr missgebildete und geschädigte Spermien sowie eine geringere Spermaqualität als Nichtraucher auf.
Verschobene Hormon-Balance
Darüber hinaus beeinflusst das Rauchen auch Hormone, die für den Geschlechtsunterschied zwischen Männern und Frauen verantwortlich sind: Die Inhaltsstoffe des Tabaks verändern die Art und Weise wie der Körper Sexualhormone verarbeitet.
Aber auch Raucherinnen geht es in Punkto Sexualität nicht viel besser: Bei ihnen ist die Balance zwischen männlichen und weiblichen Hormonen ebenfalls gestört. Die Folge ist, dass rauchende Frauen eine eher männlich anmutende Körperform entwickeln: Fett lagert sich mehr am Bauch an als an Hüften, Po und Busen. Die Folge der Figurveränderung ist ein höheres Risiko für Diabetes- und Herzerkrankungen.
Gebremste Empfängnisbereitschaft
Die gebremste weibliche Hormonaktivität kann junge Frauen auch anfälliger für schmerzhafte oder unregelmäßige Regelblutungen machen. Raucherinnen müssen meist länger darauf warten, schwanger werden. Sie sind doppelt so oft unfruchtbar wie Nichtraucherinnen. Auch das Risiko einer frühen Menopause ist erhöht: Im Durchschnitt kommen Raucherinnen zwei Jahre früher in die Wechseljahre als Nichtraucherinnen.
Sogar das Krebsrisiko trifft Raucherinnen verstärkt. Abgesehen vom Lungenkrebs sind sie öfter in Gefahr, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken. Die mit dem auslösenden Virus infizierten Zellen entarten dreimal häufiger zu Tumoren als bei Nichtraucherinnen.
Quelle: Medizinauskunft
Hormonstörungen bei Mann und Frau, Übergewicht infolge Hormonstörungen, Nervosität, nervöse Magenbeschwerden, Darmbeschwerden (Divertikulitis), Wasserstau im Körper, spastische Muskelverspannungen, Entzündungen (z.B. Blinddarm, Gallenblase), Osteoporose, Arthritis, Rheumatismus, Gallensteine, Asthma, hohes Cholesterin- und Blutdruckniveau.
speziell bei Frauen: Progesteronmangel, PMS (prämenstruelles Syndrom), Menstruationsstörungen (Dysmenorrhoea) und –krämpfe, Eierstock- und Gebärmutterschmerzen, Beschwerden in den Wechseljahren, Spannungen der Brüste, Frigidität, Unfruchtbarkeit, Übelkeit in der Schwangerschaft.
eTraining zum Rauchstopp (voraussichtlich ab 10/2008)
Dieses elektronische Lernprogramm begleitet Sie Schritt für Schritt von der klugen Vorbereitung des Rauchstopps bis hin zur Ausbildung neuer Fähigkeiten zur rauchsucht-freien Lebensmeisterschaft.
Autor: Dr. Wolf Barth
Preis: 49,00 € (voraussichtlich)
Autor: Dr. Wolf BarthBeschreiben Sie mir einfach Ihr Problem in einer Email!
Wenn Sie Ihr Anliegen oder Problem nicht persönlich in meiner Psychologischen Praxis besprechen wollen oder können, dann nutzen Sie doch einfach die Möglichkeit, per email in Kontakt mit mir zu treten, und sich auf diesem elektronischen Wege beraten zu lassen.
Welche Inhalte können online besprochen und beraten werden?
Natürlich ist unser Hauptthema hier der Rauchstopp, die Befreiung von Rauchsucht sowie alle Hilfen dafür.
Jedoch können, wie bei der Psychologischen Beratung und beim Coaching auch, alle Problemgebiete ein Anliegen meiner Online-Beratung sein:
- persönliche, familiäre, berufliche, soziale Schwierigkeiten
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- Weiterentwicklung Ihrer Fähigkeiten und Ihrer Persönlichkeit
Welche Vorteile hat eine Online-Beratung?
1. Einsparung: Sie sparen sich den Weg in meine Psychologische Praxis sowie entsprechend Mühe, Zeit und Geld.
2. Schnelligkeit: Sie bekommen schnell und direkt eine Behandlung Ihres Anliegens: Ihre Emails werden innerhalb von 1-3 Tagen von mir beantwortet. Je schneller Sie darauf reagieren, desto schneller ist eine Lösung Ihres Problems denkbar.
3. Schriftlichkeit: Sie können meine Antworten immer wieder nachlesen und erneut wirken lassen. Sie erhalten somit eine Dokumentation.
4. Anonymität: Die Anonymität kann wichtig sein, weil es damit vielen Menschen leichter fällt, sich offener mitzuteilen und Dinge ehrlicher anzusprechen im Vergleich zum persönlichen Kontakt.
Selbstverständlich ist meine Online-Beratung ebenso vertraulich, wie ein direktes psychologisches Gespräch oder ein individuelles Coaching.
Welche Nachteile hat eine Online-Beratung?
Zwischenmenschliche Kommunikation hat ja nicht nur eine sprachliche Seite, sondern wir teilen uns auch körpersprachlich mit durch Mimik und Gestik, Körperhaltung und Bewegung, Sprechweise und Tonfall u.a. Diese nicht-sprachliche Seite der Kommunikation drückt mehr über das Empfinden des Gesagten, das innere Befinden und die Gefühlswelt sowie auch über die Art der Beziehungsgestaltung des Menschen aus.
Desweiteren können Menschen sich nicht immer genügend klar mit Worten ausrücken. Im persönlichen Kontakt kann man sich besser wechselseitig einfühlen und in den anderen Menschen hineinversetzen.
Diese wichtigen Details bleiben bei einer Online-Beratung natürlich aus. Dennoch können auch spontane schriftliche Äußerungen genauso verständlich sein und beantwortet werden, wie in einem persönlichen Gespräch.
Welche Voraussetzungen gibt es bei einer Online-Beratung?
Vertrauen. Ich versichere Ihnen, daß ich Ihr Anliegen absolut vertraulich behandle und an niemanden weiterleite.
Ehrlichkeit. Schreiben Sie offen und ehrlich - auch über Ihre Gefühle. Wenn Ihre Schilderungen und Mitteilungen nicht der Wahrheit entsprechen, dann kann die von mir vorgeschlagene Lösung für Ihr Anliegen nicht passend sein.
Kompetenz. Ich versichere Ihnen, daß ich mit meiner psychologischen Qualifikation und aufgrund meiner über 30jährigen Berufserfahrung nach bestem Wissen und Gewissen Ihre Fragen beantworte und mich bemühe, gemeinsam mit Ihnen eine individuell passende Lösung für Ihr Problem zu finden.
Honorar. Vor jeder online-Antwort ist von Ihnen im voraus mein Beratungshonorar zu begleichen.Ich versichere Ihnen, daß Sie jedenfalls im vereinbarten Rahmen meine Antwort-eMails erhalten.
Die Schritte meiner Online-Beratung:
1. SIE beschreiben mir in einer email Ihr Problem oder Anliegen.
2. ICH schreibe Ihnen dazu innerhalb von 1 bis 3 Tagen eine kostenfreie Stellungnahme und unterbreite Ihnen ein Angebot für eine mögliche weitere Zusammenarbeit.
3. SIE entscheiden sich, ob Sie meine Online-Beratung in Anspruch nehmen wollen, und überweisen bei Zustimmung zu meinem Angebot das entsprechende Honorar.
4. ICH sende Ihnen einige individuelle Fragen, deren Antworten als Informationsgrundlage für die weitere Beratung dienen.
5. SIE senden mir Ihre Antworten auf meine Fragen zu.
6. ICH gebe Ihnen eine erste, ausführliche Beratung bezüglich Ihres Anliegens.
7. SIE reagieren auf meine Beratung – War meine Antwort ausreichend hilfreich
oder entstanden weitere Fragen?
Das Beratungs-Honorar:
1) Kontakt-email:Â Â Kostenlos
2) Pro email psychologischer Beratung: 20,00 € (inkl. MwSt.)
siehe: eBeratung: SHOP
Autor: Dr. Wolf BarthDer Weltnichtrauchertag wurde am 31.5.1987 von der Weltgesundheitsorganisation WHO ausgerufen und steht seitdem jedes Jahr unter einem anderen Motto.
Weltnichtrauchertage im Überblick:
2008: Tobacco-Free Youth (internationales Thema der WHO)
2006: Tabak: Tödlich in jeder Form
2005: Schluss mit süchtig! - Wir helfen Rauchern. Die Gesundheitsberufe.
2004: Wer raucht, ist arm dran.
2003: Film und Fernsehen: mit Schall ohne Rauch!
2002: Ja zum Sport heißt Nein zum Tabak!
2001: Keine dicke Luft am Arbeitsplatz - auch Passivrauchen macht krank!
2000: Tobacco kills - don’t be duped.
1999: Leave your pack behind! / Rauchfrei ins nächste Jahrtausend!
1998: Rauchfrei aufwachsen!
1997: Gemeinsam für eine rauchfreie Welt!
1996: Sportler und Künstler rauchen nicht!
1995: Rauchen kommt uns teurer, als wir denken!
1994: Die Medien und das Rauchen: informieren, nicht verführen!
1993: Rauchfreies Gesundheitswesen - rauchfreie Welt!
Auf diesen Internetseiten finden Sie eine Übersicht über alle Weltnichtrauchertage der letzten Jahre mit vielfältigen Informationsmaterialien.
Weltnichtrauchertag 2008
“Tobacco-Free Youth” (internationales Thema der WHO)
Das von der Weltgesundheitsorganisation international vorgegebene Thema für den 31. Mai 2008 (Weltnichtrauchertag) lautet “Tobacco-Free Youth”, “Rauchfreie Jugend” (Arbeitstitel). Das internationale Motto wird von der WHO zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt. Auch das deutsche Motto für den Weltnichtrauchertag 2008 ist noch nicht abgestimmt.
Die inhaltlichen Planungen zum Weltnichtrauchertag 2008 in Deutschland werden derzeit vom Aktionsbündnis Nichtrauchen (ABNR), hier insbesondere von der Deutschen Krebshilfe e.V. vorgenommen. Aktuelle Informationen werden zeitgerecht auf dieser Internetseite verfügbar sein. Voraussichtlich wird es eine zentrale Pressekonferenz des ABNR am 29. Mai 2008 in Berlin geben.
Quelle: http://www.who-nichtrauchertag.de
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Autor: Dr. Wolf Barth
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Aus dem Inhalt:
1. Die richtige Vor-Arbeit zum Rauchstopp
2. Das Trennen vom Rauchen und das Bekennen zum natürlichen Leben
3. Die kluge Nach-Arbeit nach dem Rauchstopp
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Titel: „So schaffen Sie den Rauchstopp“
Autor: Dr. Wolf Barth
Umfang:Â Â 37 Seiten
Format: pdf-Datei, 1,996 MB
Auflage: 1. Auflage 2007
Erscheinungsdatum:Â Dezember 2007
Verlag: Lux-Coaching s.c. Selbstverlag
Sprache: Deutsch
Wert: 14,95 €
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Variante “Reduktion”: Weniger rauchen (”harm reduction”)
Ziel: Verringerung der Schadstoffaufnahme, um das Ausmaß der zu erwartenden Gesundheitsschäden zu reduzieren.Â
Vielleicht möchten Sie (noch) gar nicht mit dem Rauchen aufhören, sondern zunächst nur weniger rauchen. Und das ist auch eine wirklich gute Entscheidung. Schweizer Forscher haben Folgendes herausgefunden: Wer ca. fünf Zigaretten pro Tag weniger raucht (z.B. 5 statt 10 Zigaretten täglich), hat eine doppelt so hohe Chance, in den kommenden drei Jahren ganz mit dem Rauchen aufzuhören.
Und immerhin verringert ein Raucher, der seinen Zigarettenkonsum von zwanzig auf weniger als zehn Zigaretten pro Tag bringt, das Risiko, Lungenkrebs zu bekommen, um ein Drittel. Das haben zumindest Nina S. Godtfredsen vom Kopenhagener Universitätskrankenhaus und ihre Kollegen bei Studien mit etwa zwanzigtausend Teilnehmern über einen Zeitpunkt von bis zu dreißig Jahren herausgefunden. Die Wissenschaftler haben ihre Ergebnisse in der Zeitschrift der amerikanischen Medizingesellschaft „Jama“ (Bd. 294, S. 1505) vorgestellt.
Hier einige Ratschläge für die Reduktions-Variante:
Sie überlegen genau, was Sie wollen und können.
Wenn Sie ein starker Raucher sind und jeden Tag viele Zigaretten rauchen, dann kann es schwierig werden, weniger zu rauchen. In diesem Fall ist es wirksamer, mit der Schlußpunkt-Methode auf einen Schlag aufzuhören.
Sie machen sich einen Plan.
Sie überlegen sich, wie viele Zigaretten am Tag bzw. in der Woche Sie höchstens rauchen wollen. Z.B. in der ersten Woche 2 Zigaretten pro Tag weniger, in der folgenden Woche noch einmal 2 weniger oder: ab dem Tag X maximal 7 Zigaretten täglich.
Sie machen einen Vertrag.
Sie verpflichten sich schriftlich in einem Vertrag mit einem Freund oder Unterstützer/Paten. Darin legen Sie genau fest, wie viele Zigaretten Sie weniger rauchen wollen, und was Sie als Belohnung erhalten, wenn Sie es einhalten.
Unten ist ein Vorschlag für einen solchen Vertrag angefügt.
Sie zögern das Rauchen hinaus.
Sie zögern jeden Morgen das Rauchen der ersten Zigarette länger hinaus.
Sie zögern jede Zigarette, die Sie sich anzünden wollen, um mindestens 5 Minuten hinaus und dehnen diesen Zeitraum immer weiter aus.
Sie notieren jede Zigarette, bevor Sie sich diese anzünden. Sie müssen sich damit bewusst immer wieder neu für oder gegen jede einzelne Zigarette entscheiden
Sie führen eine Strichliste.
Für jede gerauchte Zigarette machen Sie einen Strich auf Ihrer Zigarettenschachtel oder auf einem kleinen Formular. So behalten Sie genau den Überblick über die Anzahl Ihrer gerauchten Zigaretten.
Sie meiden Verführungen.
Sie meiden Orte und Situationen, wo geraucht wird oder wo Sie bisher selbst gern rauchen.
Sie kaufen keine Zigaretten mehr auf Vorrat. Sie kaufen erst dann eine neue Packung, wenn die alte leer ist.
Sie atmen bei Stress, Spannung oder Erregung bewußt und kräftig durch und entspannen sich, um den automatischen Griff zur Zigarette in solchen Verfassungen zu vermeiden.
Sie bauen sich Hürden auf.
Sie achten darauf, daß Sie kein Feuerzeug bei sich haben, damit Sie andere um Feuer bitten müssen und Ihnen dadurch bewusster wird, wann und in welchen Situationen Sie eine Zigarette rauchen.
Sie fragen anwesenden Personen, ob sie damit einverstanden sind, wenn Sie eine Zigarette rauchen werden. Sie fordern Ihre Freunde und Bekannten auf, Ihnen ehrlich zu sagen, wenn sie sich durch Ihr Rauchen gestört oder belästigt fühlen.
Sie disziplinieren sich.
Sie legen für sich bestimmte Räume und Plätze als Ihre persönlichen “Nichtraucherzonen†fest (Z. B.: gesamte Wohnung, Schlafzimmer, Arbeitsplatz, Auto). Dort rauchen Sie konsequent nicht. Sie beginnen dabei zuerst nur mit einem Raum oder Ort und nehmen dann später weitere hinzu.
Sie legen für sich bestimmte Zeiten als persönliche „Nichtraucherzeiten“ fest (Z.B.: nur noch an bestimmten Tagen; nur noch abends beim Ausgehen; nicht beim Warten auf den Bus).
Sie wählen Alternativen zur Zigarette.
Sie stecken sich, wenn Sie einen Drang nach Rauchen bekommen, statt einer Zigarette einen (zuckerfreien) Bonbon oder Kaugummi (oder ähnliches) in den Mund und beschäftigen sich damit.
Sie belohnen sich selbst
Belohnen Sie sich selbst für die Einhaltung Ihres Planes zur Reduzierung des Rauchens: Z.B. gönnen Sie sich etwas vom eingesparten Geld.
Â
Mein Vertrag zum Weniger Rauchen (Reduktion)
§1) Ich werde ab ________ (Datum eintragen) weniger rauchen.
§2) Im Einzelnen sieht mein Plan zum Weniger Rauchen so aus:
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(Bitte eintragen, wie viele Zigaretten Sie pro Tag/Woche höchstens rauchen wollen oder in welchen Situationen Sie auf das Rauchen verzichten wollen. Wenn Sie schrittweise weniger rauchen wollen, dann geben Sie auch die Zeitpunkte für die einzelnen Reduktionsschritte an (z.B. im Juni maximal 10 Zigaretten pro Tag, im Juli maximal 7 Zigaretten pro Tag usw. )
§3) Ich will weniger rauchen, weil …
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_________________________________________________________________
(Bitte tragen Sie die wichtigsten Gründe ein, warum Sie weniger rauchen wollen.)
§4) Ich belohne mit Folgendem, wenn ich es geschafft habe, weniger zu rauchen: _________________________________________________________________
_________________________________________________________________
(Zeitpunkt(e) und Belohnung(en) eintragen)
§5) Falls ich den Vertrag nicht einhalte, werde ich Folgendes tun:
_________________________________________________________________
_________________________________________________________________
Ort, Datum Unterschrift
Bei meinem Plan unterstützt mich: ___________________________________
(Name des Paten/ des “Vertragspartnersâ€)
Ort, Datum Unterschrift
VIELE MENSCHEN nehmen sich zu Silvester Veränderungen vor – und so wiederholt es sich Jahr für Jahr. Sie wollen die alten Laster nicht ins neue Jahr hinübernehmen. Deshalb ist der 1. Januar Stichtag für die Abschaffung schlechter Gewohnheiten.
Die häufigsten „guten Vorsätze“:
1. Rauchen aufhören!
2. Endlich abnehmen!
3. Weniger Alkohol trinken!
4. Mehr Obst und Gemüse essen!
5. Kleine Süchte verringern!
6. Streß besser verarbeiten!
7. Mehr schlafen!
8. Öfter in Bewegung kommen!
9. Freundschaften besser pflegen!
Aber diesmal wird es ERNST!
Doch auch diesmal wird es wieder schwierig, durchzuhalten, denn das Sich-ändern fällt schwer. Tatsache ist, daß die meisten guten Vorsätze nicht mal die erste Januarwoche überleben.Â
Warum haben Viele trotz „guter“ Vorsätze Mißerfolg?
1. Weil sie eine ungenügende Motivation hatten, keine wirkliche Ent-Scheidung trafen.
2. Weil die meisten Ziele zu hoch gesteckt wurden oder nicht wirklich die eigenen Ziele waren.
3. Weil das Vorgehen zur Zielerreichung nicht richtig klar bzw. geplant war.
Was können Sie tun, um Vorsätze auch sicher in die Tat umzusetzen?
ï¶ Prüfen Sie die Stärke Ihrer Motivation und fragen Sie sich, was Ihnen der Vorsatz an positiven Wirkungen bringt: für Körper, Seele und Geist sowie für Ihre ganze Lebensqualität.
ï¶ Fassen Sie Ihren Vorsatz so konkret und kontrollierbar wie möglich.
ï¶ Sprechen Sie Ihren Vorsatz vor Ihrem Partner oder Freunden laut aus und bitten Sie um Unterstützung und Kontrolle.
ï¶ Planen Sie genau, wie Sie mit Versuchungen und Hemmnissen umgehen werden.
ï¶ Planen Sie nicht nur, etwas zu unterlassen, sondern auch das, was Sie statt dessen Besseres tun werden.
ï¶ Bei schwierigen Vorsätzen beginnen Sie am besten mit einem Teilziel.
ï¶ Lassen Sie sich von Rückschlägen nicht aus der Bahn werfen.
ï¶ Legen Sie genau fest, welche Veränderung Sie als vollen Erfolg bewerten werden.
ï¶ Belohnen Sie sich für Ihre Überwindung und für den Erfolg.
Falls Sie wichtige Veränderungen in Ihrem Leben allein nicht schaffen, dann lassen Sie sich vertrauensvoll und fachkundig helfen und begleiten.
Siehe auch:
Dr. Wolf Barth: Zu Neujahr das RAUCHEN aufgeben - Nutzen Sie dabei Hilfe
http://www.online-artikel.de/article/zu-neujahr-das-rauchen-aufgeben-nutzen-sie-dabei-hilfe-1414-1.html
Die weiteren Hilfen (SHOP)
Im Shop-Bereich dieser Internetseite bieten wir verschiedene weitergehende Hilfen und Hilfsmittel. Die Angebote sind eigene Leistungen und Produkte oder von verbundenen Geschäftspartnern, deren Angebote für den Rauchstopp wir schätzen.
Analyse Bachblüten
radionische Analyse
Dr. Wolf Barth im RTL-Radio am 1.+ 2.3.2008
Hören Sie hinein in die Sendung … (mp3-Datei, 2,9 MB): 01-rtl-radio138.wma
Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQs)
Warum sprechen Sie nicht von „Raucherentwöhnung“, sondern häufig von „Rauchstopp“?
Weil keine Ent-Wöhnung nötig ist, die Zeit und Abläufe bräuchte. Es sind ja auch nur eine (!!!) bis drei Zigaretten erforderlich, damit der Körper sich auf diesen stofflichen Giftmix im Zigarettenrauch (auch neutralisierend) einstellt, ohne zu kollabieren (vielleicht abgesehen von den Erstreaktionen wie Übelkeit und Schiß).
Das macht dieser geniale Körper, weil der darin lebende Mensch schöpferische Gedanken hat, daß Rauchen irgendetwas POSITIVES für ihn bewirken soll und er deshalb rauchen WILL.
Danach „schmeckt“ dem Raucher die Zigarette, die gar nicht schmecken kann. Danach entspannt das Rauchen, das den Körper eigentlich massiv streßt. Danach „genießt“ der Raucher die Zigaretten(stoffe), die sonst Unkraut vernichten (Nikotin) oder Insekten vernichten (DDT) oder für den Menschen tödlich wirken (Zyankalisäure und Arsenik) oder als Raketentreibstoff genutz werden (Methanol) usw.
Danach macht er tiefe Lungenzüge und gibt sich in einem Jahr die gleiche Strahlenmenge des radioaktiven Materials Polonium 210, die bei etwa 250 Röntgenaufnahmen der Lunge entstehen würde.Â
Genau so kann der rauchende Mensch bei richtiger Vorbereitung, ganzheitlicher Reifung des Entschlusses, bei dem richtigen Vorgehen am Tag des Rauchstopps und danach, ohne Entwöhnung, ohne Entzug und ohne Entzugserscheinungen sofort das Rauchen stoppen und nie wieder damit anfangen.
Das beweisen viele Tausende erfolgreiche Ex-Raucher, die ohne irgendwelche Probleme und Schwierigkeiten, einfach mit dem Rauchen aufhörten und nie wieder anfingen – dies völlig allein oder mit Hilfe eines Therapeuten.Â
Der Geist bestimmt über Materie und über den physischen Körper.Â
Ist es besser, wenn ich nur “leichte” Zigaretten rauche?
Auch die so genannten “leichten” Zigaretten weisen erhebliche Gesundheits-Gefahren auf. Die Meinung ist falsch, dass „leichte“ Zigaretten die Risiken von Gesundheitsschäden wie Krebs- und Gefäßerkrankungen deutlich senken.
- Der nachweisbare Kohlenmonoxidgehalt ist nahezu gleich hoch.
-Der geringere Nikotingehalt wird meist vom Raucher mit mehr Zigaretten und tieferen Inhalationen ausgeglichen.
Dies sind u.a. Gründe, warum Bezeichnungen wie “ultra” “mild” “light” auf Zigarettenverpackungen seit Oktober 2003 verboten sind.
“Leichte” Zigaretten sind als Alternative demnach nicht zu empfehlen.
Schränken die Gesetze über Rauchverbote in der Öffentlichkeit bzw. in öffentlichen Räumen nicht meine persönliche Freiheit ein?
Mir ist nicht klar, was das öffentliche Ausleben der Rauchsucht mit “Freiheit” zu tun haben soll.
Zudem ist es schon faszinierend, wenn ausgerechnet (Rauch-)Süchtige bzw. Abhängige von persönlicher Freiheit sprechen …
Allerdings haben Verbote und Zwänge jeglicher Art noch nie zu guten Lösungen beim Menschen geführt. Der richtige Weg geht stets über Wachwerden, Bewußtwerden, Bewußtseins-Entwicklung.
Da sollte schon gefragt werden: Wem nützen (Rauch-)Verbote?
Die Produktion von Zigaretten durch die Tabakindustrie, der Handel und Verkauf von Zigaretten (die ja sogar töten, wie auf jeder Schachtel stehen muß!), sowie die erheblichen Tabaksteuereinnahmen des Staates sind jedenfalls weiterhin nicht eingeschränkt. … Denn, das Rauchen von industriellen Zigaretten sei ein “Kulturgut” und die “freie persönliche Entscheidung des einzelnen Bürgers”. (???)
Freiheit bedeutet für mich: Einsicht und Handeln im Einklang mit den natürlichen Gesetzen des Lebens.
(Dazu gehört ganz sicher nicht das Rauchen industrieller hochgiftiger Zigaretten.)
- Weniger rauchen (“harm reductionâ€)
- Im Alleingang zum Nichtraucher
 In zehn Schritten sofort und allein zum Nichtraucher
- Entzugserscheinungen meistern
- Gratis-Report: “So schaffen Sie den Rauchstopp”
- Gute Vorsätze für das nächste Jahr
Autor: Dr. Wolf BarthSeien Sie auf mögliche negative Folgen des Rauchstopps vorbereitet:
Raucher, die vor allem schlecht oder völlig unvorbereitet aufhören zu rauchen, spüren die plötzlichen Veränderungen im mehrdimensionalen Organismus (sogenannte „Entzugs-Erscheinungen“). Das Gesamtsystem reagiert ganz einfach darauf, dass man ihm plötzlich das Ritual und den „Stoff“ vorenthält, an die ihn ein Raucher jahrelang gewöhnt hat. Je länger das System so geprägt wurde, desto stärker können beim Rauchstopp die „Entzugs“-Symptome auftreten.
Die Symptome können unangenehm sein, klingen meist aber schon nach wenigen Tagen spürbar ab.
Entzugs-Symptome, übliche Dauer und Häufigkeit des Auftretens (Quelle: British Medical Journal, 2004):
- Schlafstörungen: < 1 Woche; 25 Prozent
- Konzentrationsprobleme: < 2 Wochen; 60 Prozent
- Schmachter, Verlangen: < 2 Wochen; 70 Prozent
- Reizbarkeit oder Aggression: < 4 Wochen; 50 Prozent
- Depression: < 4 Wochen; 60 Prozent
- Rastlosigkeit: < 2 Wochen; 60 Prozent
- Gesteigerter Appetit: < 10 Wochen; 70 Prozent
Diese Symptome bedeuten etwas Gutes:
Ihr Körper beginnt sich zu erholen.
Behalten Sie diesen positiven Aspekt im Auge.
Unternehmen Sie gegen die unangenehmen Gefühle, was immer Sie wollen, aber zünden Sie deswegen keine Zigarette Behalten Sie in solchen Situationen Ihr Ziel fest im Auge.
Lassen Sie sich nicht in Versuchung bringen.
Nehmen Sie gegebenenfalls Kontakt mit Ihrer Begleitperson auf und lassen sich helfen.
Anfängliche psychische Folge-Erscheinungen nach dem Rauchstopp:
Die bisherige seelische Abhängigkeit hält noch länger an. Viele Ex-Raucher, die sich schlecht vorbereitet und meist nicht nachbereitet haben, bekommen auch noch nach Jahren der Enthaltsamkeit plötzlich das unbändige Verlangen nach einer Zigarette. Besonders in Stresssituationen läuft jeder Gefahr, in alte Verhaltensmuster zurück zu fallen. Aber dieses Verlangen verschwindet genauso schnell wieder, wie es erschienen ist – außer, Sie geben ihm nach und rauchen wieder.
Mögliche Reaktionen auf negative Folge-Erscheinungen nach dem Rauchstopp:
Unruhe, Nervosität: Â
Ich mache eine Entspannungsübung, sorge für genügend Schlaf.
Reizbarkeit, Ängstlichkeit:
Ich gehe an die frische Luft, mache einen Spaziergang.
Ich informiere Familie, Freunde und Kollegen und bitte um etwas Verständnis.
Ich biete eine spätere „Wiedergutmachung“ an.
Ich mache Entspannungsübungen.
Ich treibe Sport.
Ich trinke Entspannungstee.
Â
starkes Rauchverlangen:
Ich warte ab, bis das Verlangen nach kurzer Zeit abklingt!
Ich trinke ich ein Glas Wasser, esse einen Apfel, lutsche einen Bonbon oder kaue einen Kaugummi.
Ich schneide einen kurzen Trinkhalm zu und inhaliere Luft!
Ich putze die Zähne.
Ich suche rauchfreie Zonen auf.
Ich nutze Aktivitäten, die es schwer machen, zu rauchen (Gymnastik, Sport, Sauna, Autowaschen, Duschen, Gartenarbeit,…).
Ich lenke mich ab.
Schlaf-Schwierigkeiten:
Zumindest abends trinke ich keinen Kaffee oder Tee mehr, vor dem Schlafengehen trinke ich ein Glas Wasser oder warme Milch, ich bewege mich tags-über genügend.
Konzentrations-Schwierigkeiten:
Ich atme tief durch, tute etwas anderes.
Ich verlege wichtigen Arbeiten auf Zeiten ohne Konzentrationsstörungen.
Ich mache eine kurze Pause, schaue aus dem Fenster oder auf einen (schönen) Gegenstand, betrachte ein Foto.
Ich wende mich verschiedenen Aufgaben zu, statt mich zulange mit einer einzigen zu beschäftigen.
Â
Müdigkeit und Abgespanntheit:
Ich mache eine kleine Pausen am offenen Fenster und atme frische Luft oder geht 10 Minuten spazieren.
Ich gehe früher ins Bett
Gesteigerter Appetit, Esslust:
Ich trinke viel.
Ich esse langsam und mit Genuss.
Ich bevorzuge kalorienarme Lebensmittel, esse mehr Früchte, halte frisch geschnittenes Gemüse bereit, fettfreie Snacks; kaue Kaugummi, lutsche zuckerfreie Bonbons.
Â
Kopfschmerzen:
Ich dusche, nehme ein entspannendes Bad, mache eine Entspannungsübung, lege mich hin.
In zehn Schritten sofort und allein zum  Nichtraucher
Sie können auch völlig allein, nur mit Hilfe der Informationen zum Beispiel auf dieser Webseite Ihren Weg zum Nichtrauchen finden und gehen.
1. Entscheiden Sie sich und setzen den Ent-Schluß an einem festgelegten Tag um.
Die meisten Nichtraucher, die sich befreit haben, haben von einem Tag auf den anderen aufgehört – ohne die Zahl der gerauchten Zigaretten zu reduzieren.
Machen Sie ein Abschiedsritual und entsorgen Sie Ihre Rauchutensilien wie Zigarettenschachteln, Feuerzeuge und Aschenbecher.
2. Atmen Sie sich frei!
Achten Sie bewußt auf Ihre Atmung. Atmen Sie dabei tief in den Bauch hinein und programmieren Sie Ihren Atem, Sie mit jedem Ausatmen vom Rauchen zu befreien. Jedes Ausatmen befreit Sie immer mehr vom Rauchen. Bei jedem inneren Drang nach Rauchen atmen Sie sich einige Minuten bewußt frei von der Sucht.
3. Denken Sie sich frei!
Verlagern Sie Ihre Aufmerksamkeit sofort beim Verlangen nach Rauchen. Üben Sie Gedankenkontrolle.
Denken Sie sich Alternativen für die früheren Rauch-Gewohnheiten in bestimmten Situationen des Alltags aus.
Mögliche Entzugserscheinungen sind ein Zeichen für Erholung Ihres Körpers von den Auswirkungen des Rauchens. Diese Begleiterscheinungen verschwinden nach etwas 3 bis 5 Minuten.
4. Beschäftigen Sie sich
Beschäftigen Sie sich jetzt. Wenn Sie Ihren Tag ausfüllen, dann fällt es leichter, nicht ans Rauchen zu denken!
5. Trinken Sie mehr!
Halten Sie stets ein Glas Wasser oder Saft bereit und nippen Sie ab und zu daran. Wechseln Sie auch mal die Geschmacksrichtung. Trinken Sie jetzt möglichst keinen Alkohol.
6. Essen Sie bewußt gesund!
Essen Sie viel frisches Obst oder Gemüse (Karotten, Paprika und Gurken). Wählen Sie zuckerfreien Kaugummi oder zuckerfreie Süßigkeiten. Essen Sie keine stark fetthaltigen Zwischenmahlzeiten!
7. Bewegen Sie sich mehr!
Körperliche Aktivität wirkt entspannend und hebt die Stimmung. Deshalb gehen oder laufen Sie möglichst zügig an frische Luft. Gehen Sie die Treppen hinauf, statt den Lift zu benutzen. Treiben Sie jetzt bewußt Sport.
8. Verändern Sie Ihren Alltag!
Meiden Sie die Situationen und die Orte, in bzw. an denen Sie bisher geraucht haben.
Kappen Sie jetzt bewußt alle Verbindungen mit dem Rauchen (zu bestimmten Zeiten oder in bestimmten Situationen des Tages, in Verbindung mit Kaffee, Telefonieren usw.).
Vielleicht ist es auch nötig, zunächst Kneipen zu meiden oder Räume, in denen viel geraucht wird. Suchen Sie nach neuen Orten und Wegen, lernen Sie dabei Neues kennen.
9. Lassen Sie keine Ausreden zu!
Eine schwierige Situation oder auch eine gute Nachricht sind keine Entschuldigungen dafür, “nur die eine Zigarette” zu rauchen. Die eine gibt es nicht, Sie haben sich vom Rauchen getrennt. Sie würden sonst noch eine wollen und noch eine…
10. Leben Sie bewußt und belohnen Sie sich
Genießen Sie im vollen Bewußtsein, daß Sie frei sind und Rauchen nicht mehr nötig haben. Nehmen Sie sich einen Tag nach dem anderen vor. Jeder Tag ohne Zigaretten tut Ihnen selbst, Ihrer Gesundheit, Ihrer Familie und Ihrer Geldbörse gut!
Sparen Sie das Geld, das Sie sonst für Zigaretten ausgegeben haben und kaufen Sie sich etwas Besonderes dafür – etwas, das Sie sich sonst nicht leisten würden.
siehe auch meinen Gratis-Report “So schaffen Sie den Rauchstopp.”
Autor: Dr. Wolf Barth
Zyban ist ein Medikament zur sogenannten Nikotinentwöhnung.
Hersteller: GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG
Wirkstoff: Bupropion bzw. Amfebutamon (eigentlich ein Antidepressivum)
Wirkung:
Amfebutamon soll so auf die komplizierte Gehirnchemie wirken, daß weiterhin die Botenstoffe Dopamin und Noradrenalin im Gehirn höher konzentriert gebildet werden - ähnlich wie es durch Nikotin durch Ansetzen an bestimmte Bindungsstellen der Hirnnervenzellen geschieht.
Dopamin ist für den Genusseffekt, aber auch für die Sucht verantwortlich.
Noradrenalin steigert die Aufmerksamkeit und die Leistungsfähigkeit des Körpers.
Durch das ständige Inhalieren von Zigaretten-Rauch gewöhnt sich der Körper an eine erhöhte Konzentration dieser Botenstoffe.
Nach dem mechanistisch-materialistischem Bild der Schulmedizin sinkt infolge eines Rauch- bzw. Nikotinstopps der Anteil an Dopamin und Noradrenalin und der Körper reagiere mit Konzentrationsstörungen, Reizbarkeit und “Heißhunger” nach der Droge Nikotin.
Deshalb verhindere Amfebutamon sogenannte Entzugssymptome und ein starkes Verlangen nach der Zigarette nach einem Rauchstopp.
Der große Vorteil des Amfebutamon soll darin bestehen, dass es nicht an denselbsen Bindungsstellen der Hirnnerven wie das Nikotin andockt und daher nicht dessen Sucht auslösende Wirkung hat.
Einnahme-Empfehlung:
In den ersten sechs Tagen wird eine Tablette eingenommen, ab dem siebten Tag steigert man auf zwei Tabletten täglich.
Vorsicht bei Patienten, die zusätzlich Medikamente wie Appetithemmer, Malariamittel und Insulin benötigen. Diese Medikamente fördern ebenfalls die Bereitschaft für zentralnervöse Krämpfe.
Negative Nebenwirkungen:
In dem Beipackzettel werden sehr viele Nebenwirkungen angemerkt, die vor allem für Anwender mit weiteren gesundheitlichen Problemen riskant sein können.
Bei der Anwendung von Bupropion traten nach Mitteilung von Nutzern bisher folgende Nebenwirkungen auf: (siehe: http://www.sanego.de/Wirkstoff_Bupropion)
Kopfschmerzen 22%Â
Schlafstörungen 20%Â
Müdigkeit 18%Â
Übelkeit 18%Â
Schwindel 16%Â
Unruhe 13%Â
keine Nebenwirkungen 13%Â
Durchfall 11%Â
Mundtrockenheit 11%Â
Angstzustände 9%Â
Gewichtszunahme 9%Â
Sehstörungen 9%Â
Absetzerscheinungen 7%Â
Aggressivität 7%Â
Empfindungsstörungen 7%Â
Konzentrationsstörungen 7%Â
Verstopfung 7%Â
Verstärkung der Symptome 7%Â
2001 meldete die britische Gesundheitsbehörde Bedenken gegen Zyban, weil in dieser Zeit 5000 Meldungen zu Nebenwirkungen eingegangen seien, darunter auch Berichte über Krampfleiden (Epilepsie) und mehr als 40 Todesfälle.
Dem zuständigen deutschen Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte wurden bis 2001 über 100 Verdachtsberichte zu Nebenwirkungen mitgeteilt.
Deshalb wurde das Dosierungsschema geändert.
Zyban wurde in den USA 1997 als Medikament zur Rauchentwöhnung zugelassen.
Seit Juli 2000 ist das Medikament auch auf dem deutschen Markt.
siehe auch: Melanie Iris Zimmermann: Zyban - Die Pille zum Aufhören http://www.netdoktor.de/Magazin/Zyban-Die-Pille-zum-Aufhoeren-2079.html
Autor: Dr. Wolf BarthInnerhalb des Vertragsmanagements können Wetten mit anderen als abstinenzfördernde Vereinbarung genutzt werden. Diese sollen den Raucher motivieren, seine öffentliche Verpflichtung der Rauchabstinenz einzuhalten, weil er im Rückfall eine (meist schmerhaften) Aktivität realisieren müßte.
Autor: Dr. Wolf Barthsiehe auch: Vertrags-Management, Wetten
Ein Selbstvertrag gehört zum Vertragsmanagement und dient der genauen Vereinbarung mit sich selbst, was alles getan werden soll, um den Rauchstopp sicher zu erreichen, und wie die bekräftigende Belohnung für den Erfolg aussehen soll.
Hier ein Beispiel aus meiner Arbeit für einen solchen Selbstvertrag:
SELBSTVERTRAG zum Rauchstopp
Vorname:Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Nachname:
§ A: Meine Verpflichtung: Â
 Ich rauche ab ………………..…. nie mehr.
§ B: Meine Hauptgründe für das Nichtrauchen
1.
2.
3.
§ C: Meine Mittel und Wege
Ich realisiere meine Verpflichtung durch Anwenden folgender Hilfen:
O Tägliches Arbeiten mit dem Buch „Sich von Rauchsucht befreien“           Â
O Umsetzen meines detaillierten Aktionsplanes für mindestens 60 Tage
O Tägliches Notieren meiner positiver Erlebnisse und Ergebnisse        Â
§ D: Meine Unterstützung
Ich hole mir Unterstützung bei folgenden Menschen:
Mein Pate:
Mein Coach: Dr. Wolf Barth
§ E: Meine Belohnung
 Als Belohnung gönne und gebe ich mir:
nach dem 1. Tag Nichtrauchen:
nach dem 7. Tag Nichtrauchen:
nach 7 Wochen Nichtrauchen:
nach 3 Monaten Nichtrauchen:
nach 1 Jahr Nichtrauchen:
§ F: Meine Erinnerung
Falls ein Ausrutscher oder Rückfall geschieht, werde ich mit den dabei gesammelten Erfahrungen und unter Nutzung der mir gegebenen Mittel und Methoden sofort wieder das Rauchen beenden.
§ G: Mein Versprechen
Ich verspreche mir das selbst, weil ich mir das wert bin.
Nichts und niemand bringen mich von meinem Willen ab.
……………………….., den ………………      Meine Unterschrift: …..……………….
Autor: Dr. Wolf Barthsiehe auch: Selbstvertrag, Wetten
Mit Vertragsmanagement ist eine abstinenzfördernde Selbstverpflichtung (= Selbstvertrag) des Rauchers gemeint, in der er sich zur Rauchabstinenz und bestimmten förderlichen Aktivitäten und Konsequenzen verpflichtet.
Autor: Dr. Wolf BarthIn einem Verhaltenstraining werden die zu verbessernden Verhaltensweisen systematisch eingeübt. So kann z.B. mit Hilfe von Rollenspielen die zwischenmenschliche Kommunikation und das Konfliktverhatlen trainiert werden.
Ansätze zum Verhaltenstraining bieten vor allem die Verbesserung der Sozialkompetenz:
Spezielle Tee-Mischungen können dem Raucher helfen, sich von der Rauchsucht zu lösen.
“West Lake Smoker’s Herbal Green Tea” oder: “West Lake Stop Smoking Support Herbal”Â
Patentierte Chinesische Kräutermischung
Inhalte:
Chinesischer Grüner Tee, Lotus Samen, Chinesisches Ginseng Blatt, Chinesischer Spargel, Licorice.
Grüner Tee aus China.
Anwendung:
Zur Entgiftung oder Gewichtskontrolle kann dieser Tee vor oder nach dem Rauchstopp genutzt werden.
Anbieter:
http://www.stopsmokingherbs.com/herbal_green_tea.html
Zur sozialen Unterstützung des Rauchers durch den Behandler gehört über die unmittelbare Zeit der Behandlung zum Rauchstopp (Sitzungen, Seminar) hinaus die individuelle Begleitung oder das Coaching in der Zeit nach dem Rauchstopp.
Hierzu gibt es verschiedene Angebote, wie weitere Sitzungen oder -Seminare, Telefon- und email-Kontakte oder Internet-Forum-Austausch.
Zu meinem Angebot gehört ein 3 monatiges Coaching per email mit Informationen und Motivationen, die sich auf die Themen der Phasen nach dem Rauchstopp beziehen.
siehe:
eCoaching: http://rauchstopp.eu/barth-spezial/das-ecoaching/
Autor: Dr. Wolf Barthauch: Selbstananalyse, Selbsteinschätzung
1. Selbstbeobachtung dient der Bewußtwerdung des Rauchers über die Situationen und Beweggründe seines Rauchens. Da es leichter ist, eine bestimmte Verhaltensweise durch eine andere zu ersetzen, als sie ersatzlos aufzugeben, können aus der Verhaltensanalyse individuell alternative Möglichkeiten der Situationsbewältigung gefunden werden.
2. Selbstbeobachtung ist eine wichtige Technik der Verhaltenstherapie. Sie dient der genauen Analyse des persönlichen Rauchverhaltens und der Motive des Rauchens bzw. dahinterliegender Bedürfnisse in bestimmten kritischen Situationen, die das Rauchen auslösen.
Aus den Beobachtungsergebnisse werden Schlußfolgerungen und Maßnahmen für die individuelle Verhaltensänderungen und die angemessene Situationsbewältigung nach dem Rauchstopp abgeleitet.
Für jeden Raucher gibt es typische Situationen im Alltag, in denen er zur Zigarette greift, um zu rauchen. Diese “Rauchauslöser” sollen durch Selbstananlyse erkannt werden, damit sie als kritische Momente nach dem Rauchstopp durch ausgleichendes Alternativ-Verhalten gemeistert oder einfach umgangen werden können.
In Selbstbeobachtungs-Protokollen oder Rauch-Tagebüchern wird in Vorbereitung des Rauchstopps schriftlich festgehalten, wann, wie oft, warum in welchen Situationen geraucht wurde.
Typische Rauchauslöser-Situationen sind z.B.:
- Nach dem Aufstehen: Die Muntermach-Zigarette (”Morgenzigarette”)
- Nach dem Essen: Die Genuss-Zigarette
- Bei der Arbeit oder beim Autofahren: Die Konzentrations-Zigarette
- Nach Anstrengung: Die Beruhigungs-Zigarette
- In der Pause: Die Entspannungs-Zigarette (”Zigarettenpause”)
- Nach der Arbeit oder vor dem Schlafen: Die Belohnungs-Zigarette
- In der Kneipe: Die Geselligkeits-Zigarette
- Abends zu Hause: die Abschalt-Zigarette
(Motto eines starken Rauchers: Ein guter Raucher findet immer einen Grund zum Rauchen!)
Autor: Dr. Wolf Barthsiehe auch: Anonyme Nikotiniker
Selbsthilfegruppen von Gleichgesinnten dienen dem Erfahrungsaustausch und der wechselseitigen Motivation bei der Bewältigung des Rauchstopps.
Selbsthilfegruppen sind für diejenigen geeignet, die auf fachkundige Therapeuten und Therapien verzichten wollen, aber zugleich nicht alleine bei der Umsetzung ihres Rauchstopp-Vorhabens sein wollen.
In Ballungsgebieten und Großstädten werden solche Selbsthilfegruppen mit Gruppentreffen realisiert.
Im Internet gibt es bestimmte Online-Foren, die als virtuelle Selbsthilfegruppen zu verstehen sind.
Eine bewährte Form von Selbsthilfegruppe stellen aufgrund Ihrer Methodik die Anonymen Nikotiniker dar.
Autor: Dr. Wolf BarthRückfall-Analyse von Ausrutschern (Lapse)
Durch objektive Auswertung von aufgetretenen Rückfällen in konkreten Situationen kann herausgefunden werden, worauf bei künftigem Rauchstopp zu achten ist (z.B. starke Stress-Situationen) und wofür Fähigkeiten zur besseren Situationsbewältigung entwickelt werden müssen (z.B. Entspannungstechnik trainieren).
Bei der Rückfall-Analyse kann unterschieden werden zwischen einmaligen oder wenigen Ausrutschern (Lapse) und stabilen Rückfällen und die Situation des Rauchens.
Manche Therapeuten oder Seminarleiter bieten nach einer Behandlung eine Rückfall-Analyse als Bestandteil Ihrer Angebote an.
Autor: Dr. Wolf Barthsiehe auch: Rückfall-Analyse
Synonym: Rückfall-Verhinderung
Maßnahmen, die einen Rückfall zum Rauchen durch angemessenen Umgang mit versuchungs- und rückfallkritischen Situationen verhindern. Dazu sollte die Entwicklung von Fähigkeiten gehören, wie z.B. die Entspannungsfähigkeit zur besseren Meisterung von Stress-Situationen.
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Rückfall-Vorbeugung sollte schon in der Vorbereitung eines Rauchstopps realisiert werden, so daß der Aufhörwillige dann weiß, wie er gegebenenfalls mit einem Ausrutscher oder Rückfall konstruktiv umgehen sollte. Dazu kann beispielsweise folgende Orientierung gehören:
Mein Verhalten im Falle eines Ausrutschers bzw. Rückfalls:
1. Sofort-Handlung: Sofort das Rauchen wieder einstellen. Alle Zigaretten vernichten. Bleiben Sie unbedingt Ihrem Ziel treu, nicht mehr rauchen zu wollen.
Aktivieren Sie erneut Ihre Motivation, Ihre Gründe für das Nichtrauchen.
2. Analyse der Ursachen und Bedingungen für den Rückfall: Welche Auslöser gab es für den Ausrutscher bzw. Rückfall? Die Chancen sind jetzt vielfach größer geworden, dass Sie es mit dem neuen Start schaffen. Sie haben jetzt die Erfahrung, dass Sie es einige Tage und Nächte schon geschafft hatten. Sie kennen jetzt genau Ihre Stolpersteine, auf die Sie künftig mehr Acht geben wollen.
3. Selbst-Zuschreibung relativieren: Nicht mangelnde Fähigkeiten, sondern spezifische innere und äußere Ursachen für Misserfolg. Ganz bestimmte Situation, bei der einige ungünstige Bedingungen zusammengekommen sind.
4. Teilerfolge feststellen: Machen Sie sich bewusst, dass Sie einen kleinen Ausrutscher hatten: Ein Ausrutscher heißt, dass Sie einen kleinen Rückschlag hatten und ein oder zwei Zigaretten rauchten. Auch die allerersten ein oder zwei Zigaretten haben aus Ihnen noch keinen Raucher gemacht. Genau so macht dieser kleine Rückschlag aus Ihnen nicht wieder zwangsläufig einen Raucher. Gehen Sie nicht so hart mit sich ins Gericht: Ein Ausrutscher bedeutet nicht, dass Sie versagt haben und Sie nicht fähig sind, Nichtraucher zu sein. Wichtig ist nur, dass Sie sofort wieder auf dem Weg des Nichtrauchens weitergehen. Betrachten Sie den Weg zum völligen und langfristigen Nichtraucher als einen Prozess, der auch Rückschläge, Ausrutscher einschließen kann.
5. Alternativen entwickeln: Was könnten Sie das nächste Mal in genau dergleichen Situation besser machen?
6. Neustart: Setzen Sie gleich innerhalb der nächsten 14 Tage einen erneuten „Tag der Befreiung“ fest, an dem Sie das Nichtrauchen nochmals beginnen.
Und wenn Sie bisher nicht rückfällig geworden sind, dann seien Sie froh und stolz mit sich. Nehmen Sie diese Zeilen zum Anlass, weiterhin bewusst Kurs „Nichtrauchen“ zu halten!
Autor: Dr. Wolf Barth
Letzte Bearbeitung: 17.07.2008
Rückfall ist das erneute stabile Rauchen nach einem Rauchstopp aufgrund der noch nicht gefestigten neuen Nichtraucher-Einstellung bzw. Identität und noch nicht gelernter Fähigkeiten zur Lebensbewältigung. Der Rückfall in alte Reaktionsmuster erfolgt meist in bestimmten kritischen Situationen unter Stress oder Schock (Traumatisches Erlebnis).
In einer Raucher-Karriere hören die meisten Raucher mehrere Male auf mit dem Rauchen und fangen nach einiger Zeit erneut wieder damit an (= Rückfall).
Eine Vorbeugung solcher Rückfälle (Rückfall-Prophylaxe) geschieht durch individuelle Reifung der Motivation für den Rauchstopp, eine angemessene Vorbereitung auf den Rauchstopp und die notwendigen Veränderungen danach sowie die disziplinierte Umsetzung dessen.
Zur Vorbeugung von Rückfällen nach dem Rauchstopp gehören u.a. folgende Maßnahmen:
- Finden und Umsetzen von Alternativen zu den Bedürfnissen hinter dem Rauchen (z.B. Entspannung, Selbst-Belohnung, Selbst-Wert, Erfüllung bei Langeweile)
- Unterstützung von Familienmitgliedern, Freunden, Paten und Fachleuten
- Selbstbekräftigung für jeden kleinen Erfolg (z.B. Affirmationen, persönliche Belohnungen)
auch: Reduktions-Methode
Bei der Reduktionsmethode wird die Rauch-Abstinenz in Schritten angestrebt.
Das Festlegen von Schritten oder Etappen zur Reduktion der Rauchmenge erfolgt individuell je nach Menge der bisher gerauchten Zigaretten (z.B. bei 35 Zigaretten je fünf Zigaretten weniger pro Woche).
Bei Anwendung der Reduktionsmethode werden zur Reduktion der täglichen Menge gerauchter Zigaretten Selbstkontrollregeln verwendet: Z.B. werden mit der Stimuluskontrolle solche Situationen vermieden, in denen geraucht wird.
Die letzte Phase der Rauchreduktion wird - wie bei der Schluß-Punkt-Methode - auf einen bestimmten Tag festgelegt, von dem an nicht mehr geraucht wird.
Häufig wird das Vorgehen ergänzt durch Anfertigen einer Erfolgskurve.
Die Schlußpunktmethode betrifft die Festlegung eines genauen Tages des Rauchstopps und die Realisierung des Rauchstopps zu diesem Datum. Meist ist dieses Vorgehen verbunden mit einer individuellen Vorbereitung (wenigstens im Sinne einer inneren Einstellung) auf den Tag des Rauchstopps.
Diese Schlusspunktmethode ist beim Rauchstopp laut Untersuchungen die erfolgreichste und zugleich schaffen es damit nur die wenigsten durchzuhalten.
auch: Nikotinsubstitution
Die Idee der Nikotinersatztherapie ist die schrittweise Reduzierung der Nikotindosis in den dabei verwendeten Nikotinersatzmitteln (Pflaster, Kaugummis, Tablette oder Sprays) im Verlaufe der Zeit (z.B. durch Verwendung von Pflastern mit weniger Nikotin). Deshalb kann diese Art der Behandlung mit einem “warmen Entzug”, wie ihn z.B. Heroinabhängige im Krankenhaus durchführen, verglichen werdne.
Die Nikotinersatztherapie kann so dem Raucher helfen, eingeübte Verhaltensmuster durch Linderung des Suchtverlangens leichter zu durchbrechen.
Prinzipien der Nicotinersatztherapie:Â
- Sie ist geeignet für alle Raucher, die sofort das Rauchen beenden wollen oder erst weniger rauchen wollen und später aufhören möchten.
- Das Nikotin aus dem Zigarettenrauch wird durch “medizinisches Nikotin” aus Nikotinersatzmitteln ersetzt.
- Der durch den Nikotinersatz erreichte etwas niedrigere Nikotinspiegel im Körper des Rauchers reicht aus, um das erlebte Rauchverlangen nach dem Rauchstopp oder während der Rauchreduktion zu bewältigen.
- Die häufigen sogenannten Entzugserscheinungen werden durch dieses Vorgehen wirksam gemildert.
- Keine gesundheitliche Belastung mehr durch Tabakrauch.Â
- Das Nikotin wird auf anderem Wege (Haut, Schleimhäute) und langsamer als über das Zigaretten-Rauchen dem Körper zugeführt, weshalb ((angeblich)) keine neue Abhängigkeit entsteht.
- Vollkommene biochemische Entwöhnung vom Nikotin durch schrittweise Reduktion des Zigarettenrauchens und der täglichen Dosis der Nikotinersatzmittel.
Bewertung:
- Die Nikotinersatztherapie verdoppelt laut Untersuchungen die Chancen sofort oder schrittweise Nichtraucher zu werden. Die Nikotinersatztherapie wird von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft als Unterstützung zum Ausstieg aus dem Rauchen empfohlen.
- Nikotinersatztherapie ist eine irreführende Bezeichnung, da die dabei verwendeten Pflaster, Kaugummis, Tablette oder Sprays ebenso wie Zigaretten, Zigarillos oder Zigarren den Suchtstoff Nikotin enthalten. Die Anwendung dieser Therapie stellt daher grundsätzlich eine Suchtverlagerung dar.
- Die NET basiert auf der Meinung einer Nikotinabhängigkeit des Rauchers, die es jedoch so nicht gibt.
- Ohne psychische Voraussetzungen (u.a. festen Willen zum Rauchstopp) und Veränderung in den höheren Seinsdimensionen kann deshalb eine Nikotinersatztherapie allein keine dauerhafte Wirkung erzeugen.
- Daher erzielt man bessere Wirkung, wenn die Nikotinersatzmittel mit anderen Methoden (z.B. mit der Verhaltenstherapie) kombiniert werden. Dann verbessern sich die Erfolgschancen des Rauchstopps deutlich, wie wissenschaftliche Studien zeigen.
 - „Eine neue, im US-”Journal of Health Psychology” publizierte Studie, an der Forscher der MedUni Wien federführend mitgearbeitet haben, zeigt, dass Nikotin-Ersatztherapien nicht nur oft wirkungslos bleiben, sondern sogar schädlich sein können.“ (www.wienerzeitung.at; 16. Februar 2007)
Autor: Dr. Wolf BarthSpezielle Nahrungsergänzungsmittel können die durch das Rauchen auftretenden Mängel an Schutzstoffen aus der Nahrung (Vitaminen und Aminosäuren usw.) ausgleichen.
Beispiel:
Minka Raucher-Vitamine
Zur täglichen Nahrungsergänzung.
Vitamin-Kapseln für Raucher. Mit Selen und Bioflavonoiden. Nahrungsergänzung. Der Organismus des Rauchers hat einen wesentlich höheren Bedarf an Schutzstoffen aus der Nahrung. Diesen erhöhten Bedarf auszugleichen, hilft die speziell auf den Raucher abgestimmte Kombination in den Kapseln. Sie deckt 150% des Tagesbedarfs der enthaltenen Vitamine und ergänzt gleichzeitig die Versorgung mit antioxydativem Selen. Bioflavonoide aus Früchten fördern die Vitaminaufnahme und erhöhen so die Schutzfunktion.
Hersteller:
Naturheilmittel Karl Minck
Brandtstraße 14, D-24782 BüdelsdorfÂ
Telefon: (04331) 3 10 48
Telefax: (04331) 3 10 72
E-Mail: info@karlminck.de
Internet: http://minck3.cybershop.de
Bei der Behandlung von Rauchsucht mit Medikamenten geht die Schulmedizin von einer Abhängigkeit des Körpers des Rauchers von Nikotin aus, die mittels spezieller chemischer Substanzen verändert werden könne.
Die meisten Medikamente zur Rauchentwöhnung (wie etwa bei der fälschlich bezeichneten Nikotin-Ersatz-Therapie) enthalten genau jenen Suchtstoff, von dem sie entwöhnen sollen: das Nikotin der Zigarette.
Häufig werden folgende spezielle Medikamente eingesetzt:
1. Champix
2. Zyban
3Â Nicotinell
4. Nicorette
Als nicht effektive Pharmaka für die Behandlung des Rauchens haben sich nach Einschätzung der Medizin folgende Präparate erwiesen:
- Clonidin
- Psychopharmaka
- Tranquulizer
- Beta Blocker
- Neuroleptika, Antiemetika
- Opatantagonisten Naltrexon
- Mecamylamin (Nikotin-Antagonist)
- Lobelin
siehe: MedikamenteÂ
Medikamentöse Therapien in der Tabakentwöhnung werden in Nikotinersatzstofftherapie und Therapien mit nicht-nikotinhaltigen Arzneimitteln unterteilt.
Nikotin ist die süchtig machende Substanz im Tabak. In den Nikotinersatzpräparaten ist dieser Stoff in deutlich geringerer Dosis als in Zigaretten enthalten. Bei der Anwendung entfallen die gesundheitsgefährdenden und krebserzeugenden Inhaltstoffe des Tabakrauchs. Nikotin selbst hat – richtig angewendet – keine negativen Folgen für die Gesundheit. Durch Ersatzpräparate können Entzugssymptome gelindert werden und der Raucher kann sich langsam an ein Leben ohne Zigarette gewöhnen. Leichte Nebenwirkungen treten nur in wenigen Fällen auf. In Deutschland sind derzeit Nikotinpflaster, -kaugummis und -lutschtabletten erhältlich. Welches Präparat für wen am besten geeignet ist, hängt von individuellen Vorlieben und dem jeweiligen Rauchverhalten ab.
In Deutschland sind zwei nicht-nikotinhaltige Medikamente zur Tabakentwöhnung zugelassen: Dies sind die Wirkstoffe Bupropion und Vareniclin. Beide Medikamente sind verschreibungspflichtig, die Behandlung sollte in jedem Fall von einem Arzt überwacht werden. Notwendig ist eine sorgfältige körperliche Untersuchung sowie die Feststellung, ob das Medikament aus medizinischer Sicht für den Einzelnen geeignet ist.
Quelle: http://www.anbieter-raucherberatung.de/suche.php
Weitere Informationen zu medikamentösen Therapien finden Sie unter:
http://www.tabakkontrolle.de/pdf/Aerzte_in_Praevention_und_Therapie.pdf
Es wird über eine Dauer von zehn Sitzungen durchgeführt. Die Gruppensitzungen, an denen maximal 12 Personen teilnehmen, werden im wöchentlichen Abstand oder auch in kürzeren Zeitabständen durchgeführt. In den ersten drei Kursstunden wird das eigene Verhalten beobachtet, indem die gerauchten Zigaretten registriert und die Situationen, in denen geraucht wird, analysiert werden. Von der dritten bis siebten Kursstunde wird der Zigarettenkonsum systematisch reduziert und in den letzten Stunden der Erfolg gefestigt. Als Alternativverhalten werden vier verschiedene Entspannungsübungen geübt. Nikotinersatzprodukte (Pflaster, Kaugummis, Lutschtabletten) können in die Behandlung integriert werden.
“Rauchfrei in 10 Schritten” wurde in den 1970er Jahren im Auftrag der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung vom Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München entwickelt. Die Überarbeitung des Programms erfolgte im Jahr 1996 durch das Institut für Therapieforschung München (IFT). Seit 2007 wird es schrittweise durch das neue „Rauchfrei Programm“ des IFT abgelöst.
Angebote zum Rauchstopp, die eine Serie von mehreren Veranstaltungen (Sitzungen, Seminare) in Kleingruppen beinhalten.
Beispiele:
“Das Rauchfrei Programm”
(Institut für Therapieforschung IfT in München und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung BZgA in Köln)
begleitet den Raucher in 9 Wochen auf seinem Weg ins rauchfreie Leben bis hin zum Ziel.
“Nichtraucher in 6 Wochen”
(Arbeitskreis Raucherentwöhnung der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Tübingen)
siehe auch: Internet-Kurse
Autor: Dr. Wolf Barth letzte Bearbeitung: 23.06.2008Nirdosh-Kräuterzigarette
aus Indien kommend: TABAKFREI - NIKOTINFREI -NACH DEN PRINZIPIEN DER AYURVEDA !
AYURVEDA, die orientalische Wissenschaft von Gesundheit und Medizin empfiehlt das Rauchen von helfenden Kräutersubstanzen, die für die Gesundheit nützlich sind. Ein solches Rauchen erzeugt physische und psychische Unterhaltung, durch den erfrischenden und köstlichen Effekt. Aufbauend auf den Erkenntnissen der AYURVEDA wurde in Indien die erste tabak- und nikotinfreie Zigarette entwickelt.
Die Nirdosh-Krätuerzigarette hilft bei:
Kopfschmerzen, Migräne, Husten, Erkältung, Asthma, Stress, Schlafstörungen, Kehlbeschwerden, Appetitlosigkeit, Überanstrengung, steigert die Wiederstandsfähigkeit bei Krankheiten, Erhöht die Konzentration des Verstandes.
Die Bestandteil entstammen der Jahrtausende alten vedischen Schrift Charaka Samita. Die Nirdosh-Zigarette besteht nicht aus Tabak, sondern aus bewährten Kräutern wie medizinischem Basilikum, Nelke, Galgant, Berberize usw.
All diese Kräuter erweitern, ohne zu schaden, die Kapillaren der Atmungsorgane. Damit ihre Wirkstoffe nicht nur in die Lunge, sondern auch in die Lungenbläschen eingebracht werden und von dort aus die Lungen und Bronchien reparieren können, müssen sie inhaliert werden.
- Basilikum ist auswurffördernd und daher gut bei Husten und Asthma wie chronischer Bronchitis geeignet.
- Nelke ist bronchodilatierend, leberstoffwechselanregend, daher nützlich bei Schleimhautentzündungen.
- Berberize ist ein Entzündungshemmer, entschleimend, ausleitend.
-Galgant ist ein Ingwergewächs, das Mund und Rachen reinigt, in dem es lokal erhitzend wirkt.
Natürlich kommt der künftige Nichtraucher nicht um eine zusätzliche körperliche Tiefenreinigung von Nikotin, Teer und anderen Belastungsstoffen sowie um eine Behandlung der psychischen Hintergründe des Rauchens herum.
Anbieter:
INDIA-IMPORT
Bernhardtgasse 2, A-9800 Austriaspittal/Drau
Tel.:Â Â +43.4762.3039
Fax:Â +43.4762.3039
india@peak.at
http://www.peak.at/india/nirdosh.html
AHG Ayurveda Handels GmbH
An den Brodbänken 1, D-21385 Lüneburg
Telefon:Â +49 (0)4131 - 40 98 33
Telefax: +49 (0)4131 - 40 98 29
E-Mail: info@ayurveda-handel.de
Internet: www.ayurveda-handel.de
siehe: Kräuterzigaretten-MethodeÂ
Viele Rauchstopp-Experten kombinieren verschiedene bewährte Methoden oder Verfahren innerhalb ihrer Behandlung. Für eine Methoden-Kombination gibt es viele Möglichkeiten, weshalb unterschiedliche Kombi-Methoden auf dem Markt zu finden sind.
Ein Beispiel:Â Verhaltenstherapie, Beratung, Hypnose, Akupressur.
In der Behandlung “Rauchstopp PLUS“  von Dr. Wolf Barth werden u.a. folgende Methoden miteinander kombiniert eingesetzt: Psychagogik/Beratung, BSFF, Akupressur (EFT), Verhaltenstherapie, Hypnose, Neuroprogrammierung, Energo-Mind-Training, Atemtechnik, Ritual, Coaching.
Autor: Dr. Wolf Barth Letzte Bearbeitung: 15.09.2008auch: Kognitives Training (Überwindung von Muss-Gedanken - „Mussturbationen“)
Konfliktbewältigung bzw. die Fähigkeit zur Meisterung von sozialen Konfliktsituationen gehört zu den wesentlichen Kompetenzen, die der Raucher (nach dem Rauchstopp) entwickeln sollte.
Dieser Bereich sozialer Kompetenz ist meist bei Rauchern weniger entwickelt. Die Fähigkeit und das kommunikative Handeln zur Konfliktlösung wird i.S. eines sozialen Verdrängungsrituals durch das Rauchen bzw. das symbolische “Sich im Nebel verstecken” ersetzt. Nach einem Rauchstopp muß der betreffende Mensch lernen, sich ohne Ausweich- bzw. Ersatzlösung  konflikthaften Situationen zu stellen und diese positiv zu meistern.
Autor: Dr. Wolf Barth Letzte Bearbeitung: 15.09.2008Nach einem Rauchstopp beginnt ein längerer Prozeß der immer fortschreitenden Identifikation mit dem Nichtrauchen, mit der neuen Identität des rauchfreien Lebens als sogenannter “Nichtraucher”.
Indem der Ex-Raucher lernt, immer mehr ohne Zigaretten und Rauchen sein glückliches Leben zu meistern, verinnerlicht er auch immer mehr seine neue Identität als Nichtraucher.
Und mit wachsenden, spürbaren Erfolgen steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass er beim Nichtrauchen bleibt.
Nach den vorliegenden Erfahrung mit Ex-Rauchern dauert es üblicherweise etwa drei bis fünf Jahre, bevor die alte Identität als Raucher vollständig in die des Nichtrauchers umgewandelt wurde.
Dieser Prozeß sollte nicht dem Selbstlauf überlassen werden, sondern als bewußter Wandlungsprozeß angegangen werden. Dann kann diese Zeit der Identitätsveränderung schneller voran gehen.
Nach dieser Zeit wird der Betreffende sich nicht mehr als Raucher, Ex-Raucher oder ehemaliger Raucher ansehen und fühlen. Er braucht sich überhaupt nicht anstrengen, um nicht zu rauchen oder eine angebotene Zigarette abzulehnen. Auf die Frage: “Rauchen Sie?” wird dieser Mensch dann ganz sofort und selbstverständlich mit “Nein!” antworten.
Autor: Dr. Wolf Barthauch: Hypnose-Therapie, Hypno-Therapie
Hypnose ist eines der ältesten Heil- Verfahren der Menschheit. Seit Jahrtausenden sind Suggestionen und Trance-Rituale wichtige Bestandteile von Heilungsprozessen. Die Bedeutung der Hypnose nimmt in der modernen Psychotherapie und Medizin wieder zu. Im Bewußtseinszustand der Trance (zwischen Schlafen und Wachen) kommt es zu einer veränderten Aktivierung bestimmter Hirnareale, zur Entspannung der Muskeln, zur Senkung der Herzfrequenz und des Blutdrucks, zur Verlangsamung der Atmung und zur Abnahme des Stresshormonspiegel.Der hypnotische Trancezustand wird vom Menschen als tiefe Entspannung erlebt, wobei innere Bilder oder Gefühle zugänglich werden, die oft wesentlich intensiver und „realer“ wahrgenommen werden, als im Wachzustand. Suggestionen werden in Trance leichter angenommen und können für Heilungsprozesse wie den Rauchstopp genutzt werden. Bei der Hypnose werden im Menschen Möglichkeiten angeregt, versteckte Fähigkeiten zu aktivieren und nutzbar zu machen.In Hypnose wird einen direkten Zugang zum Unterbewußtsein hergestellt und es können dann neue und bessere Empfehlungen (Suggestionen) unmittelbar dem Unterbewußtsein gegeben werden sowie echte zielgerichtete Veränderungen herbeigeführt werden. Durch die neue Orientierung der unbewußten geistig-seelischen Programme werden Potentiale freigelegt, mit denen der Raucher seine Sucht bzw. Suche beenden kann, in das innere Gleichgewicht kommt, sein Leben gelassener, zufriedener und glücklicher gestalten kann und dadurch keinen Ersatz durch Rauchen oder andere Süchte mehr braucht. Zugleich wird das Leben auf das klare Ziel und die Vorteile des Nichtrauchens umprogrammiert. Lebensgewohnheiten werden dadurch geändert und die Entgiftung des Körpers wird gefördert. Der betreffende Mensch bestimmt dabei selbst das Tempo seiner geistigen, seelischen und körperlichen Veränderungen.Hypnosetherapien werden sowohl in Einzelbehandlung als auch in Gruppen im Rahmen von Nichtraucher-Seminaren durchgeführt.
Autor: Dr. Wolf Barthauch: Homöopathische Mittel, Homöopathische Injektionstherapie
Homöopathische Präparate:
siehe auch: Essverhalten, Bewegung
Ein häufiges und wichtiges Problem beim Rauchstopp ist für viele (besonders Frauen) eine mögliche Gewichtszunahme in den ersten Wochen nach Beginn der Abstinenz.
Davor haben viele Raucher Angst und viele hören deshalb mit dem Rauchen nicht auf.
Spezielle Tipps und konkrete Selbstkontrollprogramme zur Ernährung und Bewegung werden hier eingesetzt:
- viel trinken
- langsam und mit Genuß essen
- kalorienarme Lebensmittel vervorzugen
- mehr Früchte und frisches Gemüse essen
- zuckerfreie Kaugummi kauen oder Bonbons lutschen
Eine weitere Hilfsmaßnahme ist die kognitive Vorbereitung auf einen möglichen Gewichtsanstieg nach Beginn der Abstinenz.
Der Einsatz der Nikotinersatzmitteln verzögert eine eventuelle Gewichtszunahme, die dann allerdings nach dem Absetzen des Mittels auftreten kann.
Das beste vorbeugende Mittel gegen Gewichtszunahme ist eine solide Vorbereitung auf den Rauchstopp, die die Kraft des Geistes (auch des Unbewußten) über den Körper einbezieht.
Die Fingermassage mit dem Massagering ist eine sehr einfache und effektive Möglichkeit der Gesundheitsförderung und Selbstbehandlung.
Fingermassage mit dem speziellen Massagering
- steigert Ihr Wohlbefinden
- baut Spannungen und Streß ab
- regeneriert und vitalisiert
- bringt Lebensenergien ins Fließen
- stoppt Suchtgewohnheiten (z.B. Rauchen, Essen)
- beschäftigt sinnvoll die Finger nach dem Rauchstopp.
Beim Auf- und Abrollen des Fingermassagerings an den Fingern werden die verschiedenen Akupunktur-Zonen (Anfangs- und Endstellen der Hauptenergieströme) stimuliert. Die Reflexpunkte der Finger besitzen Projektionen zu allen Organen und Systemen des menschlichen Organismus. Deshalb regt diese Fingermassage den natürlich-gesunden Energiefluß im Organismus an und führt auch zur Steigerung der Durchblutung an den Fingern.
Die Reflexzonenmassage eignet sich für viele Anwendungsgebiete. Ihre natürliche Art der Stimulation ist günstig für die Vorbeugung und Behandlung verschiedener Störungen des Organismus.
Anwendung des Finger-Massage-Rings
Erwärmen Sie vor der Massage Ihre Finger, damit eine bessere Wirkung eintritt.
Stecken Sie den Ring auf den gewünschten Finger und rollen ihn mit der anderen Hand auf dem Finger hin und her – etwa jeweils 2- 3 Minuten lang. Die Massage wird an den Fingern beider Hände abwechselnd vorgenommen, je nach individuellem Ermessen.
Die Massage wird effizienter sein, wenn sie zu Ihrer Gewohnheit wird.
Es treten keine negativen Nebenwirkungen auf.
Wirkungen über die verschiedenen Finger:
- Daumen: Prophylaktische positive Effekte der Lungenfunktion
- Zeigefinger: Reguliert die Darmtätigkeit
- Mittelfinger: Blutdrucknormalisierung, Verbesserung von Gedächtnis und Intuition, Arbeitsfähigkeit, Konzentration und zur Raucherentwöhnung sowie zur Steigerung der sexuellen Potenz
- Ringfinger: Verbesserung des Bewegungs-Systems
- kleiner Finger: Behandlung und Prophylaxe von Arhythmie, seelischen Problemen, Depressionen, Konzentrationsstörungen, Müdigkeit ( z.B. bei langen Autofahrten oder Tagungen)
Wollen Sie einen Fingermassagering erwerben? SHOP
Autor: Dr. Wolf Barthsiehe auch: Essen, Trinken, Ess-Verhalten
Die bewußte natürliche Ernährung nach dem Rauchstopp ist bedeutsam,
- damit der Ex-Raucher nicht von der einen Ersatzhandlung zur nächsten (Essen) kommt,
- damit die Entgiftung des Körpers unterstütz wird,
- damit stoffliche Mangelerscheinungen aus der Zeit des Rauchens (z.B. Vitamin C) ausgeglichen werden
- damit die Selbstheilungskräfte des Körpers gefördert werden,
- damit eine Gewichtszunahme durch den veränderten Stoffwechsel verhindert wird.
Entkatastrophisierung (auch: Worst Case-Szenario) ist eine Behandlungs-Technik der kognitiven Umstrukturierung, die die negativen Bewertungen und Übertreibungen des Klienten in Frage stellen (Entkatastrophisierungen), indem die befürchteten „Katastrophen“ konsequent zu Ende gedacht und hinsichtlich ihrer Bewertungen relativiert werden.
Exploration des schlimmstmöglichen Ausgangs einer Problemsituation (implizite Befürchtungen zu Ende denken)
Beispiel: Was würde schlimmsten Fall passieren, wenn Sie mit dem Rauchen aufhören?
Die Entkatstrophierung gehört zu den Techniken zur Bewusstmachung latenter Denk-, Glaubens- und Bewertungsmuster. Diese fragen gezielt nach (z.B. lassen definieren und operationalisieren) oder geben direktes Feedback des Therapeuten (z.B. durch Bennennung der „kognitiven Fehler“).
Autor: Dr. Wolf BarthRauchen hat oft mit der ungenügenden Fähigkeit zur Entspannung und damit Vorbeugung von Stress-Situationen (= Überforderungen) zu tun. Es gilt demzufolge beim Rauchstopp, entspannen zu lernen.Â
Bereiche und Möglichkeiten der Entspannung
1) Körperliche Entspannung:
gesunder SchlafÂ
meditative BewegungenÂ
• Tai Chi Chuan
• Die 5 Tibeter
• Feldenkreis
• Yoga
ruhige BewegungenÂ
• Isometrie
• Jacobsonsche Relaxation
• Spazieren gehen
Ausgleichs-SportÂ
• Laufen
• Schwimmen
• Radfahren
Leistungssport bzw. ekstatische Bewegungen (sich körperlich Verausgaben)Â
• körperliches Austoben
• Tanzen
• Bergsteigen
Massagen, StreichelnÂ
2) Geistige Entspannung:
geistige LockerungÂ
• Gehirn-Jogging
geistige EntkrampfungÂ
• Humor
sich vom Problem lösenÂ
• Brainstorming
• Brainfloating
Harmonisierung des GeistesÂ
• HemiSync
• BrainGym
• bewußtes Atmen
durch den Geist tief entspannenÂ
• Autogenes Training
• Meditation
• Mind Machines
Â
3) Seelische Entspannung:
sich Frei-Zeit nehmenÂ
• „Seele baumeln lassen“
in Entspannung innere Harmonie und sich selbst ausdrücken Â
• Mandala malen
in Tätigkeit versunken sein (Flow)Â
• im Hobby
• in ein gutes Buch
in sich selbst versunken seinÂ
• Luzides Träumen
in Entspannung die Seele entlastenÂ
• verständnisvolle Gespräche
• Tagebuch schreiben
in Tiefen-Entspannung die Seele entlastenÂ
• Mindmachines
• Samadhi-Tank
• Synergetik-Coaching
siehe auch: Entgiftung
Bei der Entgiftungsinfusion handelt es sich um die intravenöse Zufuhr von Vitaminen, Aminosäuren und Spurenelementen.
Bestandteile sind u.a.Â
- Vitamin C (u.a. Bildung weniger belastender Schwermetallkomplexe),
- Ornithin (schützt die Leber vor Schäden durch Giftstoffe)
- Vitamin B-Komplexe helfen in besonderer Weise bei der Entgiftung.
Es gibt auch Entgiftungsinfusion auf homöopathischer Basis.
Autor: Dr. Wolf BarthColostrum - zur Entgiftung, zur Regeneration und zur Stärkung (nicht nur) von Rauchern und Ex-Rauchern
1) Colostrum (allgemein)
Colostrum ist das ganzheitlichste Ur-Nahrungsmittel mit synergetischer Wirkung. Das aus der Erstmilch von Kühen nach der Geburt der Kälbchen gewonnene Colostrum-Extrakt enthält in idealer Zusammensetzung lebenswichtige Stoffe, die dem Organismus als Energiespender, zur Stärkung der Abwehrkräfte, zur Stützung des Wachstums bzw. zur Regeneration dienen. Es handelt sich bei dem Naturprodukt Colostrum nicht um ein Medikament, sondern um ein Nahrungsmittel bzw. Nahrungsergänzungsmittel.
Was bewirkt Colostrum?
Es stützt effektiv das Immunsystem, begünstigt optimale Gesundheit und Genesung, mildert Alterungs- und Abnutzungsprozesse, erhöht die Leistungsfähigkeit. Bei Allergien, Abwehrschwäche, nach Operationen, während Chemotherapien, bei Erschöpfungszuständen, chronischer Müdigkeit, Mangelerscheinungen durch Rauchen, Schlankheitsdiäten, Sportverletzungen, entzündliche Magen-Darm- sowie Durchfallerkrankungen, Hautproblemen (Psoriasis), Fibromyalgie, Multiple Sklerose, Rheumatoide Arthritis (PcP), Lupus und Sklerödem.
Colostrum-Extrakt …
- stärkt und kräftigt Ihr stärkt Ihr gesamtes Skelettsystem (Knochen, Knorpel, Sehnen, Bindegewebe)
- baut Ihre Muskeln auf (natürliches Anabolika)
- baut Ihr Fett ab und bildet fettloses Muskelgewebe auf
- saniert (Entpilzung) und versiegelt Ihren Darm
- schützt Sie gegen Krankheitserreger (ist natürliches Breitband-Antibiotikum und Breitband-Antivirusmittel; - chemische Antibiotika helfen nur gegen Bakterien!)
- hemmt Entzündungen
- gleicht Ihren Blutzucker- und Hirnchemikalienspiegel aus
- repariert Ihre Zellen, alte Wunden und Verletzungen, Muskelgewebe bei Sportlern, sogar Ihre DNS und RNS
- verjüngt Sie (Antiaging-Effekt)
Colostrum ist für alle gut, die im täglichen Leben stark beansprucht werden oder starkem Stress ausgesetzt sind.
Auch in mehreren sportmedizinischen Studien wurde überzeugend wissenschaftlich belegt, dass eine durch Colostrum optimierte Ernährung von Sportlern zu
• einem schnelleren natürlichen Muskelaufbau,
• einem signifikant höheren Leistungszuwachs, sowie
• einer schnelleren Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit führt.
Colostrum ist auf dem Markt nicht gleich Colostrum!
Viele Klienten meiner Praxis und auch ich persönlich, haben seit Jahren sehr gute Erfahrungen mit dem Colostrum-Extrakt „REPALAC“ des deutschen Herstellers CPI Colostrum Products International GmbH aus D-84359 Simbach a. Inn gesammelt. Aufgrund einiger wesentlicher Vorteile dieses Produktes gegenüber anderen Anbietern und im Sinne einer möglichst hohen Wirkung, möchte ich es Ihnen empfehlen. Das für die Produktmarke „REPALAC“ speziell entwickelte Extrahierungsverfahren zur wirkstoffschonenden Aufbereitung von Colostrum unterscheidet sich grundlegend von den herkömmlichen Herstellungsprozessen, wodurch der Effekt des Colostrums als Lebensmittel bzw. auch als Wirkstoff in funktioneller Kosmetik, wesentlich bessere Resultate zeigt als herkömmlich produzierte Erzeugnisse.
Hier einige wichtige Unterschiede und Vorteile:
1. Verwendet wird nur das Colostrum der ersten 24 Stunden nach dem Kalben; denn, bereits am zweiten Tag reduziert sich der Wirkstoffgehalt der Kolostralmilch um ca. 40 % und ist am 5. Tag bei 0 % angelangt.
2. Die Verarbeitungstemperatur liegt während des ganzen Prozesses unterhalb 40° C, da bereits ab 42° C die Denaturierung von Wirkbestandteilen erfolgt.
3. Der Extrakt wird mittels Kaltsterilfiltration haltbar gemacht, ist dadurch keimfrei und muss somit weder pasteurisiert, noch mit Konservierungsmitteln versehen werden.
4. Nach der Entfettung erfolgt eine Entkaseinierung und verschiedene Zentrifugations- und Filtrationsschritte zur Klärung der Flüssigkeit. Dies führt zu einem hohen Wirkstoffgehalt im Endprodukt. So erhält man am Ende eine Lösung, in der die
wesentlichen niedermolekularen Inhaltstoffe (z.B. Immunglobuline, Cytokine, alle Aminosäuren, usw.) in gelöster, freier Form vorliegen. Deshalb müssen die Wirkstoffe nicht erst im Magen verdaut werden, um dann vom Darm aufgenommen werden zu können. Die Folge ist ein deutlich schnellerer Eintritt der gewünschten Wirkung gegenüber herkömmlich produzierter Colostrumerzeugnisse.
5. Darüber hinaus ist ein erwachsener Mensch nur bedingt in der Lage, während des Verdauungsprozesses die Wirkbestandteile des Colostrums aus den großen Proteinen, wie sie bei den allgemein üblichen Aufbereitungsverfahren vorliegen, herauszulösen, da ihm die erforderlichen Enzyme, die nur in den ersten Tagen nach der Geburt im Magen eines Neugeborenes vorkommen, fehlen.
6. Die Gewinnung des Colostrum-Extrakt Pulvers erfolgt mittels aufwändiger, wirkstoffschonender Gefriertrocknung.
Das Resultat dieses einmaligen Verfahrens sind bioaktive Colostrum-Extrakt Produkte mit einer mengenmäßig hohen, außerordentlichen Wirkstoffkombination in natürlichem physiologischem Verhältnis.
Aktuelle medizinische Studie bestätigt:
Dies bestätigten auch wiederholt medizinische Studien. Eine sehr aktuelle Studie vom Institut zur wissenschaftlichen Evaluation naturheilkundlicher Verfahren an der Universität zu Köln (Prof. Dr. J. Beuth) bewerte am 10. Oktober 2007 das bovineColostrum Extrakt (CE; LacVital® / Repalac®) zusammenfassend:
1. Standardisierter boviner Colostrum Extrakt ( Repalac®) ist ein starkes Antioxidanz.
2. Standardisierter boviner Colostrum Extrakt (Repalac®) wirkt in klinisch relevanten Dosisbereichen (< 1 mg/mL) nicht cytotoxisch.
2. Standardisierter boviner Colostrum Extrakt (Repalac®) aktiviert die Phagozytoseaktivität professioneller Phagozyten und ist demnach immunaktiv.“
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2) Colostrum für Raucher und Ex-Raucher
Ziele:
- Wirksames Entgiften des Körpers
- Regenerieren der Zellen
- Stärken der Abwehr
Körperliche Auswirkungen des Colostrum-Extraktes beim Ex-Raucher
Colostrum kann ergänzend zu den mentalen, emotionalen und energetischen Maßnahmen die langjährigen körperlichen Schädigungen durch Nikotin und Kondensate in wesentlich kürzerer Zeit zur Abheilung sowie Regeneration verhelfen und die Entgiftung des Körpersunterstützend beschleunigen. Grund hierfür ist u. a. der naturgegebene Pool der wertvollen Inhaltsstoffe des Colostrumextraktes. Die sind neben Vitaminen und Mineralen insbesondere immunsteigernde und regenerativ wirkende Cytokine, Wachstumsfaktoren, alle Aminosäuren und Immunglobuline. Dieser Wirkkomplex bewirkt wissenschaftlich belegt eine Steigerung derZahl der Fresszellen des Immunsystems (Makrophagen) innerhalb kurzer Zeit von 30%. Zudem kommt eine ebenfalls wissenschaftlich belegte starke antioxidative Wirkung.
Dies veranlasst im Körper vor allem folgende Reaktionen:
1) Abfuhr des Mülls aus den Lungen
Aktivierte Makrophagen bilden im Gewebe mehrkernige Riesenzellen, die größere Fremdkörper zwecks Phagozytose umschliessen. Z. B. bilden sich in der Lunge sogenannte Alveolarmakrophagen und z.B. im Bindegewebe Histiozyten; diese sorgen dafür, dass durch Zigarettenrauch abgesiedelte Teerpartikel und durch Kondensate denaturierte Gewebsteile gefressen und abgebaut werden („Müllabfuhr des Körpers“). Letztlich heißt das, dass die Lunge in sehr kurzer Zeit von den schädigenden Rückständen des Rauchens befreit wird. Die Folge ist, dass der lästige Raucherhusten zwar anfänglich verstärkt wird, aber dann nach kurzer Zeit zum Abklingen kommt. Wieder richtig Durchatmen können!
2) Abwehr gegen Infekte durch Bakterien und Viren
Weiterer Effekt der gesteigerten Makrophagenaktivität ist, dass die Tätigkeit der Thymus- und der Bone-Lymphozyten aktiviert sowie die Interferonbildung angeregt wird. Dadurch entsteht eine stärkere Abwehrkraft gegen bakterielle und virale Infekte für die der Raucher besonders anfällig ist (z.B. Bronchitis, Lungenentzündung). Wieder besser abwehrbereit sein!
3) Gesundung der Durchblutung
Ein weiterer Effekt der durch die komplexen Substanzen des Colostrum-extraktes entsteht, ist die Regeneration der Durchblutung bzw. der Mi-krozirkulation (Angiogenese). Dies ist insbesondere durch einen besonderen Faktor (VEGF), der die Gefäßneubildung anregt zu begründen. D. h., dass das häufige Problem des Rauchers, nämlich gestörte Durchblutung in den Endstrombahnen behoben werden kann (siehe „Raucherbein“). Endlich wieder warme Hände und Füße bekommen!
4) Gesundung der Magen-Darm-Funktion
Ein weiterer positiver Effekt bei der Verwendung des Colostrum-Extraktes entsteht durch Verbesserung der Magendarmschleimhäute (siehe „Rauchergastritis“) und ein Abklingen von eventuell raucherbedingten Entzündungen. Dies ist zu erklären durch eine schnellere Regeneration und antientzündliche Wirkung in der Innenauskleidung des Magen-Darmtraktes (Mukosa) sowie Anregung des MAS (mukosa assoziiertes Immunsystems). Wieder gut verdauen können und guten Schutz durch den Darm erlangen!
Möchen Sie Colostrum für sich nutzen? Ja, dann klicken Sie hier: SHOP
Autor: Dr. Wolf Barthauch: Biblio-TherapieÂ
Das Buch kann als selbst-therapeutisches Mittel i.S. einer Bibliotherapie wirken.
Viele Bücher werden zum Thema Rauchen zur Aufklärung über Negativfolgen des Rauchens angeboten.
Einige Bücher sind als Hilfe zum Rauchstopp angelegt.                                                           Wenige Bücher davon wurden kombiniert mit Hypnose-CDs.
siehe auch: Dr. Wolf Barth: Sich von Rauch-Sucht befreien
siehe auch: Dr. Wolf Barth: eBooks
siehe auch: Veröffentlichungen
Autor: Dr. Wolf Barthsiehe: Gelassenheits-Gebet der Anonymen Nikotiniker
“Der erste Schritt ist die Bitte. Richten Sie einen Befehl an das Universum. Lassen Sie es wissen, was Sie wollen. Es spricht auf Ihre Gedanken an.”
(Lisa Nichols)
Meister Kirael über Beten und Gebete:
>>Denkt daran, Gebete sind kein religiöser Akt. Das sind sie nie gewesen und werden es nie sein. Gebete sind ein Weg, um zu Spirit zu sprechen.
Gebete sind das, was ihr daraus macht. Ich kenne jemanden, der betet, in dem er ein Lied singt. Er betet in dem Lied. Betet dafür, was ihr in eurem Leben haben wollt. Verwendet Gebete nicht, um jemandem zu schaden. Gebraucht sie auch nicht, um gleich die ganze Welt zu ändern. Nutzt Gebete, um eure Welt zu verändern, und tut es, ohne jemand anderem etwas Schlechtes zu wünschen. Wenn ihr jemandem in euren Gebeten etwas Schlechtes wünscht, wird es sich auf ihn oder sie auswirken, doch – und das ist viel wichtiger - noch mehr wird es sich auf euch auswirken.<<
(http://kirael.info/index.php?page=voraussage-2008)
>>Beten ist eine Kunst. Eine Kunst in eurem eigenen Raum-Zeit-Kontinuum. Wenn ihr morgen früh aufsteht, probiert es einfach mal aus. Wenn ihr aufwacht und euer Knie oder euer Rücken tut weh und ihr fühlt euch nicht gut, dann wählt das Gebet und geht in die schmerzende Stelle hinein und habt ein Bild davon, was ihr tun wollt. Ihr geht hinein in das Knie und denkt oder sagt, dass es sich sofort bessern wird. Und es wird sofort besser! Und jeder, der „jetzt sofort“ sagt, dem wird es besser gehen. Nehmen wir an, dass ihr ein Herzproblem habt. Dann sagt euch morgens: „Heute geht es meinem Herzen besser.“ Ihr wisst also, was ihr zu tun habt. Ihr müsst tief in euch hineingehen und an dem arbeiten, was schmerzt.<<
(Meister Kirael, in: Lichtsprache, Ausgaben Nr. 56/2007)
»Durch konzentriertes Beten entsteht Kraft.« (Amma, Film „Darshan“)
Autogenes Training ist eine einfach erlernbare, langjährig bewährte Methode der aktiven Selbstentspannung nach Prof. Dr. Johannes Heinrich Schultz.
Das aus der Hypnose weiterentwickelte autogene Training beruht auf Autosuggestion.
Das Autogene Training ist ein wertvoller Mosaikstein einer guten ganzheits-medizinischen Vorbeugung und Behandlung.
Es fördert die Leistungsfähigkeit, innere Ruhe und Gelassenheit, stimuliert die Selbstheilungskräfte und hilft, körperliche Beschwerden zu lindern oder das Schmerzerleben zu reduzieren.
Ziele des Autogenen Trainings für Gesundheit, Alltag, Ausbildung und Beruf:
- Mehr Gelassenheit, besser “abschalten” können
- Bessere Belastbarkeit in Stress-Situationen
- Steigerung der Lern- und Konzentrationsfähigkeit
- Steigerung von Gedächtnis und Körperbewusstsein
- Sichereres Auftreten, Überwindung von “Lampenfieber”
- Unterstützung bei der Verwirklichung persönlicher Ziele
- Verbesserung von Selbstwertgefühl und Durchsetzungsvermögen
- Unterstützung bei der Raucherentwöhnung sowie der Gewichtsabnahme
Autogenes Training beim Rauchstopp:
Rauchen, Trinken und ähnliche Süchte können mit Autogenem Training behandelt werden, weil man in dem so hervorgerufenen Entspannungszustand besonders empfänglich für suggestive Selbstbeeinflussung durch geeignete Vorstellungen ist.
Dabei kann eine kognitive Umstrukturierung erreicht werden, die zu einer inneren Distanzierung vom Rauchen verhilft.
Autogenes Training kann helfen, die Abhängigkeit zu vermindern oder ganz aufzulösen, weil viele Suchtmittel dazu dienen, den Süchtigen zu beruhigen und zu entspannen sowie Ängste, Unsicherheiten oder depressive Stimmungen zuzudecken. Ein Beruhigungsmittel zu nehmen ist wesentlich bequemer und einfacher, als die tatsächlichen Ursachen der Unruhe zu ergründen und zu beseitigen.
Langfristige Erfolge des Autogenen Trainings bei der Raucherentöhnung sind nicht belegt.
Die Durchführung ist mit einem relativ hohen Zeit- und Therapeutenaufwand verbunden.
siehe: Dr. Wolf Barth: Anleitung zum AUTOGENEN TRAINING (Grundstufe): SHOP
Autor: Dr. Wolf Barthsiehe auch: CD (Compact Disk)
“Audios” fassen verschiedene Ton-Träger zusammen, wie Ton-Kassetten, Compact Disk (CD) oder mp3-Dateien, mit deren Hilfe der Raucher akustische Informationen (Sprache, Musik, Tonfolgen, Geräusche) aufnimmt, die der Vorbereitung auf einen Rauchstopp, der Realisierung des Rauchstopps und/oder dem Aufbau neue Gedanken- und Verhaltensmuster dienen.
Solche Audios können beinhalten:
- Wissen über das Rauchen, seine Folgen und die Befreiung vom Rauchen
- Musik zur Entspannung
- Geräusche zur Entspannung (z.B. Meeresrauschen)
- Hypnosen und Anleitungen zur Selbsthypnose zur Veränderung des Unterbewußtseins
- Tonfolgen zur Veränderung von Hirnwellenmustern (z.B. Neuroprogrammierung)
- AudioCluster, Melodie- und RhythmusCluster zur Veränderung von gespeicherten Mustern in Psyche>Körper-Geist (Heinz Cluster)
- Auditive Subliminals zur Veränderung des Unterbewußtseins mittels nicht-hörbarer Affirmationen (z.B. Hans Grünn, Jo Dannecker)
- Auditive Subliminals und Radionische Balancierung zur Veränderung des Unterbewußtseins (z.B. Rita Ackermann)
Rauchstopp selbst ist eine Atemtherapie:
Die meisten Raucher kommen bei körperlichen Anstrengungen (wie Treppensteigen) schnell ausser Atem und haben einen pfeifenden Atem.
Schon deshalb muß ein Rauchstopp auch eine Atemtherapie sein.
Bestimmte Techniken aus der breit gefächerten Atemtherapie sind auch beim Rauchstopp wirksam.
Tief durchatmen: Atmen Sie tief durch die Nase ein, halten Sie den Atem kurz an und lassen die Luft dann langsam wieder ausströmen.
Der Rauchstopp braucht einen langen Atem.
Ein Rauchstopp sollte am Besten gut vorbereitet sein bzw. der Entschluß zum Aufhören gereift sein. Und nach einem misslungenen Aufhörversuch sollten man sich auch nicht entmutigen lassen. Der Ausstieg aus dem Rauchen braucht meist Zeit und Geduld bzw. einen langen Atem.
Nach dem Rauchstopp:
Schon nach 8 Stunden nach dem Rauchstopp ist der Raucheratem weg und nach drei Tagen wird die Atmung deutlich besser.
Die Aromatherapie beinhaltet uraltes Wissen um die Wirkstoffe von Pflanzen und deren Essenzen, die wir mit dem Rauch einatmen oder über die Haut durch Einreiben aufnehmen.
Eine Formel gegen die Rauchsucht ist ein Aromatherapie-Produkt, das immer dann verwendet, wenn Sie das Gefühl haben den Drang zu rauchen. …
Beispiel für Verwendung für Ätherische Öle bei Rauchsucht:
Eukalyptus, Grapefruit, Kiefer, Latschenkiefer, Lavendel, Lemongras, Limette, Melisse, Orange, Petitgrain, Rosenholz, Zitrone, Zitronenmelisse
Heilung von der Sucht des Rauchens ist nur dann möglich, wenn die hinter ihr stehenden Bedürfnisse auf den verschiedenen Seinsebenen befriedigt werden.
Dafür sind echte Alternativen zu finden und die entsprechenden Fähigkeiten und Voraussetzungen zur Umsetzung herauszubilden.
1. Erkennen Sie Ihre Bedürfnisse hinter dem früheren Rauchen.
Sammeln Sie alle Bedürfnisse, die früher das Rauchen für Sie erfüllte. z.B.
- Stressbewältigung bzw. Entspannung
- Langeweile ausfüllen
- Emotionalen Halt finden
2. Finden Sie etwas, das Ihnen dieses Bedürfnis genauso gut oder sogar noch besser als Rauchen befrieden kann, oder wenigstens in diese Richtung geht?
1. Bedürfnisse hinter dem Rauchen                    2. Alternativen zur Bedürfnis-Befriedigung
Stress-Bewältigung bzw. Entspannung                 Entspannungstechnik lernen
                                                                                     Bewusst Pausen machen
                                                                                     Arbeit besser organisieren
Langeweile ausfüllen                                                Den Tag / das Leben sinnvoll ausfüllen
                                                                                    Erfüllung im Leben finden
Emotionalen Halt finden                                         gute Freundschaft / Partnerschaft pflegen
                                                                                  Selbstvertrauen aufbauen
Der Engländer Allen Carr entwickelte die Easyway-Methode.
Als langjähriger Kettenraucher hatte er nach vielen erfolglosen Aufhör-Versuchen im Juli 1983 einen Weg gefunden, wie er von einem Tag auf den anderen mit dem Rauchen aufhören konnte. Mit Seminaren und seinem Bestseller „Endlich Nichtraucher!“ erlangte seine Methode weltweite Berühmtheit und aufgrund der Erfolge auch Akzeptanz unter Fachleuten. Millionen von Rauchern sind inzwischen mit der Methode zu zufriedenen Nichtrauchern geworden.
Die Easyway-Methode von Allen Carr vermittelt innerhalb eines Tages die Erkenntnisse, um sich danach frei entscheiden zu können, ein zufriedener Nichtraucher zu werden. Die Methode lässt erkennen, weshalb jemand raucht, warum es bisher so schwer war, damit aufzuhören, und wie der Raucher ganz einfach für den Rest seines Lebens damit Schluss machen kann.
Diese Methode arbeitet weder mit Hypnose noch mit Akkupunktur, mit keinen ergänzenden Nikotinpflastern oder Nikotin-Kaugummis, keinen Medikamenten und ist keine „Aversionstherapie“ oder NLP (Neurolinguistische Programmierung).
Die Easyway-Methode von Allen Carr unterscheidet sich von anderen Entwöhnungsmethoden unter anderem dadurch, dass während der Entwöhnung durch die Lektüre des Buches oder durch den Besuch eines Carr-Seminars der Raucher zunächst weiterrauchen soll. Erst nach Ende der Lektüre bzw. am Ende des Seminars werde der Raucher „wie von selbst“ keine weitere Zigarette mehr anrühren, da das „positive brainwashing“ (Carr selbst in seinem Buch), also die mentale Befreiung von emotionalen und psychologischen Assoziationen mit dem Rauchen, dann bereits wirke.
Dass Allen-Carr’s Easyway zu jenen Methoden mit den höchsten Erfolgsquoten gehört, ist inzwischen auch wissenschaftlich belegt. Im Januar 2004 veröffentlichte Professor Dr. Manfred Neuberger von der Medizinischen Universität Wien eine unabhängige Studie. Das Resultat: Mehr als die Hälfte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Easyway-Kursen sind auch nach einem Jahr noch Nichtraucher.
Autor: Dr. Wolf BarthEine erfolgreiche Rauchen-Behandlung ist heute die Emotional Freedom Technique (EFT), die eine Klopfakupressur einsetzt.
Internetadressen zur EFT:
www.emofree.com
www.eft-info.com
Aktionen zum Rauchstopp sind ein Mittel der „Public Health“ (offiziell-staatliche Bemühungen um die Gesundheit der Gesellschaft). Dies sind Aktivitäten von staatlichen oder halbstaatlichen Organisationen oder auch unabhängigen Vereinen in der Öffentlichkeit der Gesellschaft. Sie dienen der Aufklärung von Rauchern über die langfristigen Negativfolgen des Rauchens sowie über Maßnahmen der Vorbeugung und Behandlung der Rauchsucht.
Eine solche Aktion der Weltgesundheitsorganisation WHO wird jährlich zum 31. Mai als Weltnichtrauchertag durchgeführt. Der Weltnichtrauchertag wurde am 31.5.1987 von der WHO ausgerufen und steht seitdem jedes Jahr unter einem anderen Motto.Aktionen zum Rauchstopp sind ein Mittel der „Public Health” (offiziell-staatliche Bemühungen um die Gesundheit der Gesellschaft). Dies sind Aktivitäten von staatlichen oder halbstaatlichen Organisationen oder auch unabhängigen Vereinen in der Öffentlichkeit der Gesellschaft.
Sie dienen der Aufklärung von Rauchern über die langfristigen Negativfolgen des Rauchens sowie über Maßnahmen der Vorbeugung und Behandlung der Rauchsucht.
Eine solche Aktion der Weltgesundheitsorganisation WHO wird jährlich zum 31. Mai als Weltnichtrauchertag durchgeführt. Der Weltnichtrauchertag wurde am 31.5.1987 von der WHO ausgerufen und steht seitdem jedes Jahr unter einem anderen Motto.
Beispiele für Aktionen bzw. Initiativen:
- Rauchfrei 2008 – 10.000 Euro zu gewinnen!
- HELP-Kampagne in Deutschland
- Initiative “Smoking statt Smoking†in Österreich
Siehe auch: Aktionen Â